Operateur Dem Operateur ist nix zu schwör...
- doch Selbstüberschätzung kann für ihn eine Gefahr werden!
Starten wir die Appendektomie - so wie auch die meisten anderen Operationen. Der Operateur legt den Mundschutz an, setzt sich ein Käppi auf und wechselt die Schuhe. Dann gilt es Hände waschen, um die Keimzahl zu verringern. Rauf bis zum Ellenbogen erst mit Wasser, Bürste, Seife und dann Desinfektion mit Antiseptika. Ca. eine Stunde dauert diese Prozedur. Mit erhobenen Händen geht es dann in den Op (wird doch irgendetwas berührt, geht der ganze Waschprozeß von vorne los!).
Dort empfängt ihn die Op-Schwester, die ihm bei der Einkleidung hilft: langärmliger hinten verschließbarer Kittel und schließlich das Anziehen der sterilen Gummihandschuhe, wobei der Operateur nur geschickt hineinschlüpfen muß.
Nun wird das Operationsfeld vorbereitet. Nachdem der Patient schon auf Station in dem Operationsgebiet rasiert wurde, erfolgt die Waschung des OP-Gebietes mit Antiseptika und schließlich wird mit sterilen Schlitztüchern und Folien das OP-Feld abgedeckt. Das macht der Operateur mit dem Assistenten oder der OP-Schwester.
Der Narkosearzt hat mittlerweile seinen Platz am Kopfende hinter einer Wand aus Tüchern eingenommen. Seine Apparate liegen im unsterilen Bereich.
Im OP