Prof. Dr. Kinkel: „Immunabwehr und Selbstheilungskräfte als Faktoren von psychischen, neuronalen und endokrinen Prozessen“ (Teil 2)

Im Rahmen des Kulturfrühstücks (Kolleg88) hielt Prof. Dr. Kinkel seinen Fortsetzundsvortrag über den Zusammenhang von „Positivfaktoren“ und „Immunität“. Dargestellt werden die Wechselbeziehungen von psychischen, neuronalen und endokrinen Prozessen.

Diese FRAGEN lassen sich m.E. nur subjektiv und individuell beantworten und nicht kollektiv verbindlich festlegen!
Evolutionär haben sich die SELBSTHEILUNGSKRÄFTE zur Arterhaltung im Laufe der Stammesentwicklung („Phylogenese“) erst langsam herausgebildet.
Erst bei Erfüllung dieser Notwendigkeit wurde es möglich, ein Fortschreiten des „Lebens“ abzusichern.
Der Motor jener „Selbstheilungskräfte“ ist – wie wir noch später im Einzelnen sehen werden – die IMMUNABWEHR gegen jegliche schädliche {„krankmachende“} Umweltfaktoren, die die Physis in ihrer Existenz bedrohen können.

Die folgenden Ausführungen (Buchauszug) stützen sich auf das Fachbuch:
„Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie“ von Prof. Dr. Dr. Christian Schubert von der Medizinischen Universität lnnsbruck, korr. Nachdruck 2014 der 1. Auflage von 2011

Prof. Dr. Kinkel hat mir sein Script freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Hier das Script: „Immunabwehr und Selbstheilungskräfte als Faktoren von psychischen, neuronalen und endokrinen Prozessen“ (Teil 2)

Zum Teil 1 des Seminars geht es hier!

Die “Psychoneuroimmunologie” befasst sich mit dem feinen Wechselspiel zwischen Nerven-, Hormon- und Immunsystem. Sind wir gestresst, gerät das sensible Gleichgewicht durcheinander. Folge ist, wir werden anfällig für Infektionen, Entzündungen und Allergien. Emotionale Belastung und Stress drücken nicht nur auf die Seele, sondern auch auf das Immunsystem. Und chronisch entzündliche Erkrankungen, Allergien und Autoimmunerkrankungen nehmen dramatisch zu. Wie der Teufelskreis durchbrochen werden kann, darüber Ausschnitte einer Sendung mit Prof. Dr. Dr. Christian Schubert, Arzt, Psychologe und Psychotherapeut an der Klinik für Medizinische Psychologie der Medizinischen Universität Innsbruck.

CIAO Hans

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Prof. Dr. Kinkel: „Immunabwehr und Selbstheilungskräfte als Faktoren von psychischen, neuronalen und endokrinen Prozessen“ (Teil 1)

Im Rahmen des Kulturfrühstücks (Kolleg88) hielt Prof. Dr. Kinkel einen Vortrag über den Zusammenhang von „Positivfaktoren“ und „Immunität“. Dargestellt werden die Wechselbeziehungen von psychischen, neuronalen und endokrinen Prozessen.

Es geht zunächst um folgende Einleitungsfragen:

1. Ist GESUNDHEIT der „Normalzustand“ oder lediglich eine „Soll-Größe“ bzw. ein „Wunschbild“ in unserem Leben?

2. Definiert sich GESUNDHEIT nicht wie jeder „Seins-Zustand“ aus seinem jeweiligen Gegenteil, d.h. lässt sich GESUNDHEIT ohne „Krankheit“ gar nicht denken?

3. lst GESUNDHEIT also nur die Abwesenheit von „Krankheit“, oder sollte es noch etwas „Lebenswerteres“ für uns geben:
z.B. ein individuelles „Wohlergehen“ im Rahmen eines „sinnvollen Lebens“?

4. Könnte nicht sogar „Krankheit“ sinnstiftend sein und unser Leben vertiefen?

Diese FRAGEN lassen sich m.E. nur subjektiv und individuell beantworten und nicht kollektiv verbindlich festlegen!
Evolutionär haben sich die SELBSTHEILUNGSKRÄFTE zur Arterhaltung im Laufe der Stammesentwicklung („Phylogenese“) erst langsam herausgebildet.
Erst bei Erfüllung dieser Notwendigkeit wurde es möglich, ein Fortschreiten des „Lebens“ abzusichern.
Der Motor jener „Selbstheilungskräfte“ ist – wie wir noch später im Einzelnen sehen werden – die IMMUNABWEHR gegen jegliche schädliche {„krankmachende“} Umweltfaktoren, die die Physis in ihrer Existenz bedrohen können.

Prof. Dr. Kinkel hat mir sein Script freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Hier das Script: „Immunabwehr und Selbstheilungskräfte als Faktoren von psychischen, neuronalen und endokrinen Prozessen“ (Teil 1)

Zum 2. Teil des Seminars geht es hier

CIAO Hans

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Prof.Dr.Kinkel: Die menschliche Persönlichkeit

Prof. Dr. Kinkel startet sein neues Seminar zur menschlichen Persönlichkeit. Freundlicherweise hat er mir sein Skript zur Veröffentlichung wie immer freigegeben. In den Diskussionsrunden werden wir uns die nächste Zeit damit beschäftigen.
Danken möchte ich ihm an dieser Stelle auch für die vielen Anregungen, die ich in seinen Seminaren erhalten habe.

EINLEITUNG: Wenn wir nicht einsehen, warum es einen Zusammenhang zwischen der Form unseres SCHÄDELS und unserer Fähigkeit zur elterlichen LIEBE geben sollte, dann sind wir wahrscheinlich erfreut zu hören, dass die PHRENOLOGIE gründlich und vollständig widerlegt wurde!
Dennoch ist die Motivation, die hinter der „Phrenologie“ steht, nach wie vor aktuell und aktiv:
Psychologen suchen nach einfachen, aber wirkungsvollen Methoden, mit deren Hilfe man Menschen „kategorisieren“ kann.
KATEGORIEN sollten dazu dienen, „Vorhersagen“ über die Reaktion und das Verhalten von Menschen machen zu können, die in einer Vielzahl von Situationen g ü l t i g (valide) sind.
Das sind die wesentlichen Ziele von „PERSÖNLICHKEITS-Theorien“, die Unterschiede zwischen Menschen zu spezifizieren, aufgrund derer man V o r h e r s a g e n über den:

  • Verlauf ihres Lebens treffen kann!
  • Stellen wir uns die „Eigenschaften“ einer Person vor, mit der wir gern den Rest unseres Lebens verbringen würden, und dann:

  • die eines Menschen, dessen reine Gegenwart wir nicht ertragen können.
  • In jedem dieser Fälle kommen uns wahrscheinlich sofort persönliche Eigenschaften in den Sinn wie z.B.:

  • Ehrlichkeit,
  • Zuverlässigkeit,
  • Großzügigkeit,
  • Aggressivität,
  • Stimmungslabilität oder
  • Pessimismus.
  • So haben wir wahrscheinlich versucht herauszufinden, wer in unserer Klasse (Gruppe) „Freund“ und wer „Feind“ sein würde:

  • wir haben Techniken entwickelt, um mit unseren Eltern und Lehrern umzugehen, die darauf beruhten, wie wir deren „Persönlichkeit“ e i n g e s c h ä t z t haben!
  • Psychologen definieren PERSÖNLICHKEIT auf sehr unterschiedliche Weise, a b e r allen gemeinsam sind z w e i grundlegende Konzepte:

  • Einzigartigkeit und
  • charakteristische Verhaltensmuster.
  • Wir definieren „Persönlichkeit“ als:

  • eine komplexe Menge von einzigartigen psychischen EIGENSCHAFTEN, welche die für ein Individuum charakteristischen Verhaltensmuster in vielen Situationen und über einen längeren Zeitraum
    hinweg beeinflussen!
  • „Persönlichkeitstheonen“ sind hypothetische Aussagen über STRUKTUR und FUNKTIONS WEISE individueller Persönlichkeiten.
  • Mit ihrer Hilfe nähert man sich zwei wesentlichen Zielen der Psychologie:
    (1) einem Verständnis des Aufbaus, der Ursprünge und Korrelate der „Persönlichkeit“ und
    (2) einer Vorhersage von Verhaltensweisen und Lebensereignissen auf der Basis dessen, was wir über die „Persönlichkeit“ wissen.

    Unterschiedliche Theorien treffen unterschiedliche Vorhersagen über die:

  • Art und Weise, in der Menschen auf bestimmte Bedingungen reagieren und sich an diese anpassen werden.
  • Bevor wir uns mit den wichtigsten theoretischen Ansätzen befassen, sollten wir uns fragen, warum es so viele unterschiedliche (und oft konkurrierende!) Theorien gibt!!
    Theoretiker unterscheiden sich in ihren Ansätzen zur „Persönlichkeit“ hinsichtlich:

  • ihrer AUSGANGSPUNKTE,
  • ihrerDATENQUELLEN und darin, dass
  • sie unterschiedliche PHÄNOMENE zu erklären versuchen!
  • Einige interessieren sich für die S t r u k t u r e n der „Persönlichkeit“, andere dafür, wie diese Persönlichkeit entstanden ist, und wie sie sich weiterentwickeln wird.
    Einige interessieren sich für das, was Menschen tun, entweder in Hinblick:

  • auf spezifische-Verhaltensweisen oder
  • auf wichtige Lebensereignisse.
  • Andere hingegen untersuchen, wie es den Menschen mit ihrem Leben geht. Schließlich versuchen einige Theorien, die „Persönlichkeiten“ von Menschen mit psychischen Problemen zu erklären,
    während sich andere Theorien auf gesunde Personen konzentrieren.
    Insofern kann man aus jeder Theorie etwas über die „Persönlichkeit“ lernen, und aus allen zusammen erfährt man viel über die „menschliche Natur“!

    Im Folgenden setzen wir uns das Ziel, uns einen Rahmen zu geben, in welchem wir unsere alltägliche Erfahrung mit „Persönlichkeit“ einordnen können.

    Doch zunächst sollten wir über folgende FRAGEN nachdenken:

  • Wenn wir von einem Psychologen untersucht werden würden, welches Bild unserer „Persönlichkeit“ würden diese zeichnen?
  • Welche unserer frühen Erfahrungen spielen wohl nach Ansicht der Psychologen für unser gegenwärtiges Denken und Handeln eine Rolle?
  • Welche Bedingungen in unserem heutigen Leben haben starken Einfluss auf unsere Gedanken und Handlungsweisen?
  • Was unterscheidet uns von anderen Individuen, die in vielen ähnlichen Situationen wie wir stehen?
  • In den nächsten Abschnitten befassen wir uns mit einer Reihe von theoretischen Ansätzen zum Verständnis der „Persönlichkeit“:
    – Typen und Trait-Ansätze,
    – psychodynamische Ansätze,
    – humanistische Ansätze,
    – soziale Lemtheorien,
    – kognitive Ansätze und
    – Ansätze zur Analyse des Selbst.

    Zum Schluss werden wir einige diagnostische Methoden vorstellen, die von Psychologen verwendet werden, um „Persönlichkeit“ zu beschreiben und zu verstehen!

    Hier das Script des Seminars:

    Die menschliche Persönlichkeit

    Viel Spaß beim Studium…

    CIAO Hans

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    Glückwünsche an Prof. Wolfgang Kinkel zum 75. Lebensjahr …

    Prof. Wolfgang Kinkel 75 Jahre

    In meinem Blog findest du viele Scripte von Prof. Wolfgang Kinkel – einfach im Inhaltsverzeichnis suchen…

    CIAO Hans

     

     

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    Prof. Dr. Kinkel: Emotionen, Stress und Gesundheit …

    Prof. Dr. Kinkel startet sein neues Seminar zu Emotionen, Stress und Gesundheit…

    Aus dem Vorspann des Scriptes:

    Situation:
    Ein 6jähriger Junge, ein Mitglied der WARAO-Kultur Venezuelas, war an hohem Fieber und Atemschwierigkeiten erkrankt. Seine Familie schrieb seine Krankheit den Hebu, den Geistern der Ahnen, zu und rief einen Heiler, einen W i s i d a t u, um die „Hebu“ aus dem Körper des Jungen zu vertreiben. Der „Wisidatu“ vollzog ein althergebrachtes RITUAL, dessen Höhepunkt ein heilendes Lied bildete. Dies ist ein Teil des Textes, den der „Wisidatu“ sang:

    „Ihr (die Hebu!) habt ihn gepackt,
    ihr habt ihn gepackt
    mit Eurem Fieber
    mit Eurem Fieber
    mit Eurem Unheil, Eurer Macht,
    einen verrückt zu machen,
    ich selbst bin derjenige, der das Fieber der
    kleinen Felsen kennt,
    ich selbst bin derjenige, der Euch kennt,
    ich selbst bin derjenige, der Euch besänftigt,
    ich selbst bin derjenige, der Euch vertreibt,
    ich packe Euch sofort mit meinen Händen,
    ihr fallt sofort meinem Griff zum Opfer,
    ich bin derjenige, der Euch mit den Händen packt,
    ich packe Euren Körper, ich vertreibe Euch,
    ich vertreibe Euch, ich vertreibe Euch,
    ich vertreibe Euch, ich vertreibe Euch die ganze Haut entlang
    zwischen der Haut und dem Fleisch, ich vertreibe
    Euch das ganze Fleisch entlang,
    ich selbst bin derjenige, der die Hebu herausnimmt,
    ich selbst bin derjenige, der die Hebu herausnimmt,
    ich selbst bin derjeinge, der die Hebu herausnimmt,
    ich bin derjenige, der Euch vertreibt!“

    Das Fieber ging bis zum nächsten Morgen zurück, Die Familie glaubte, dass das Kind gestorben wäre, wenn die Behandlung versagt hätte (BRIGGS, 1996)!

    Da wir in einer westlichen Kultur aufgewachsen sind, werden wir schwer glauben können, dass:

    zwischen dem RITUAL (der Kommunikation des „Wisidatu“ mit dem „Hetu“-Geistern!) und der GENESUNG des Kindes irgendeine „Beziehung“ bestand!
    Es ist jedoch zu erwarten, dass wir am Ende dieses Kapitels „etwas skeptischer“ sein werden!?
    Es soll versucht werden, unsere Vorstellungen darüber, wie:

    „Geist“ und „Körper“ i n t e r a g i e r e n, zu erweitern!

    Hier das Script des Seminars mit freundlicher Genehmigung Prof. Kinkels:

    Teil 1: Emotionen, Stress und Gesundheit
    Teil 2: Emotionen, Stress und Gesundheit
    Teil 3: Emotionen, Stress und Gesundheit

    Viel Spaß beim Studium…

    CIAO Hans

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    Prof. Dr. Kinkel: Motivation …

    Was ist MOTIVATION?

    „Motivation“ ist der allgemeine Begriff für alle Prozesse, die:

  • den Beginn,
  • der Richtungsgebung und
  • der Aufrechterhaltung
  • physischer und psychischer AKTIVITÄT dienen!

    Das Wort MOTIVATION stammt vom Lateinischen „movere“, was so viel bedeutet wie „BEWEGEN“!

    Alle Organismen bewegen sich auf bestimmte REIZE und AKTIVITÄTEN zu und von anderen weg, je:

  • nach Ausprägung ihrer Vorlieben
  • und Abneigungen.
  • Wir wollen zu Beginn unserer Untersuchung der MOTIVATION die verschiedenen Perspektiven betrachten, unter denen Motivation herangezogen wurde, um:

  • das Verhalten einer SPEZIES und
  • das Verhalten von INDIVIDUEN
  • zu erklären und vorherzusagen.

    Hier die Scripte des Seminars:

    Kinkel: Motivation 1/3
    Kinkel: Motivation 2/3
    Kinkel: Motivation 3/3

    CIAO Hans

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    Prof. Dr. Kinkel – Kolleg88: Chaos und Zufall …

    Im Rahmen der Initiative „Kolleg 88“ hielt Prof. Dr. Kinkel erneut einen sehr spannenden Vortrag über Chaos und Zufall in unserem Leben.

    Prof. Dr. Kinkel: Wir haben Bollwerke gegen das CHAOS errichtet, aber dem ZUFALL werden wir nicht entkommen. In einer zunehmend unübersichtlichen Welt scheint das Leben zum Spielball des ZUFALLS zu werden. Er hat zwei Gesichter: die „schöpferische Seite“ (die günstige Gelegenheit – den KAIROS) und die „Angst“ vor UNORDNUNG (was wir nicht planen können). Der ZUFALL als Gegenspieler des „SCHICKSALS“ sollte uns alle „Möglichkeiten“ offen halten!

    Hier das freundlicherweise zur Verfügung gestellte Skript zu seinem Vortrag in drei Teilen:

    Kinkel: Chaos und Zufall 1/3
    Kinkel: Chaos und Zufall 2/3
    Kinkel: Chaos und Zufall 3/3

    CIAO Hans

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    Prof. Dr. Wolfgang Kinkel: Der ZUFALL als Voraussetzung für KREATIVITÄT und ORDNUNG …

    Im Rahmen des Kulturfrühstücks des Kolleg 88 e.V. Braunschweig hielt Prof. Dr. Wolfgang Kinkel einen sehr interessanten Vortrag mit dem Titel: „Der ZUFALL als Voraussetzung für KREATIVITÄT und ORDNUNG“.

    Vorüberlegungen seines Vortrags bestanden in folgenden Hypothesen:

  • Die Welt, in der wir leben, ist nicht vorbestimmt, sondern z u f ä l l i g .
  • Wie aber kann aus ZUFALL und „Chaos“ ORDNUNG entstehen?
  • Was wissen dazu W i s s e n s c h a f t und P h i l o s o p h i e ?
  • Fachübergreifende Einsichten aus Mathematik, Physik und Informatik mit Evolutionstheorie, Gehimforschung, Wirtschafts-, Sozial- und Kulturwissenschaften sollen die oben gestellten Fragen helfen zu beantworten.
  • Z i e l ist es auch zu zeigen, wie wir lernen können, mit dem ZUFALL zu leben – in Natur und Gesellschaft.
  • Schon die erste These ist ein ganz schön großer Brocken… Doch eine Hypothese (altgriechisch ὑπόθεσις, hypóthesis = ‚Unterstellung‘, ‚Voraussetzung‘, ‚Grundlage‘) ist eine Aussage, deren Gültigkeit man für möglich hält, die aber nicht bewiesen oder verifiziert ist. Für Hypothesen ist es üblich, dass die Bedingungen angegeben werden, unter denen sie gültig sein sollen.

    Es heißt also, sich seine eigenen Gedanken über die von Prof. Dr. Kinkel gemachten Hypothesen zu machen. Einstein schleuderte den „Quantentheoretikern“ den berühmten Ausspruch entgegen: „Gott würfelt nicht!“ Hinter seiner Weltordnung stand noch ein deterministisches Weltverständnis.

    Doch dabei geht es Prof. Dr. Kinkel keineswegs um die Annahme „eines blinden Schicksals“ oder „Zufalls“. Seine Ausführungen sind da wesentlich differenzierter!

    Aber urteilt selbst – hier die zwei Scripte zu seinem Vortrag:

    Kinkel: Zufall – Script 1
    Kinkel: Zufall – Script 2

    Prof. Dr. Kinkel hat mir zugesagt, später noch einen Podcast zu dieser Thematik zu erstellen, den ich dann in diesen Artikel setzen werde.

    CIAO Hans

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    Prof. Dr. Kinkel: Die Auswirkungen der Psychologie auf Medizin, Pädagogik und Gesellschaftswissenschaften …

    Im Rahmen des Kulturfrühstücks Kolleg88 hielt Prof. Dr. Kinkel einen einführenden Beitrag über die Auswirkungen der Psychologie auf Medizin, Pädagogik und Gesellschaftswissenschaften.

    Die Wirkung, die von der PSYCHOLOGIE auf die Bereiche des Lebens ausgegangen ist, kann keinesfalls übersehen, ihr Einfluss wohl kaum überschätzt werden.

    Personalintensive Unternehmen glauben, auf die Mitwirkung eines ,,Betriebspsychologen“ nicht mehr verzichten zu können, und ohne die Hilfe der Psychologen wäre die Arbeit öffentlicher Einrichtungen nicht möglich! Architekten und Städteplanung haben die Bedeutung „psychologischer Fragestellungen“ erkannt; aber auch gesellschaftlich-politische Entscheidungen können ohne die beratenden Stimmen
    der Psychologen nicht mehr gefällt werden.

    Die ,,Psychologisierung“ kennt auch Auswüchse, etwa in der WERBUNG, wo tiefenpsychologische Erfahrungen nicht selten missbraucht werden!

    All diese vielfältigen Auswirkungen der PSYCHOLOGIE auch nur in Umrissen darzustellen, ist unmöglich !

    Im Folgenden behandeln wir deshalb nur die wichtigsten Gebiete:

  • Medizin
  • Pädagogik
  • Gesellschaftswissenschaften
  • Hier mit freundlicher Genehmigung das Sript zu dem Vortrag:

    CIAO Hans

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    Prof. Dr. Kinkel: Die historische Entwicklung des Seelenbegriffs in der Philosophie …

    Ich bin Teilnehmer des Philosophiekurses Kolleg 88 von Herrn Prof. Dr. Wolfgang Kinkel und habe an seinem Kurs zur historischen Entwicklung des Seelenbegriffes in der Philosphie teilgenommen.

    Zu dem Thema „Was ist Seele?“ sollen die verschiedenen Ansichten von Seele angefangen von den vorchristlichen Philosophen und Theologen bis zur wissenschaftlichen Psychologie der heutigen Zeit dargestellt werden. Verschiedene Kulturen – wie Ägypten, Indien, Griechenland, Mittelalter bis zur Neuzeit – werden aufgeführt.

    Wer zu den einzelnen genannten Persönlichkeiten weiteres erfahren möchte kann direkt in der Philosophenliste, in einem meiner alten Artikel, oder einfach in Wikipedia nachschlagen.

    Herr Prof. Dr. Kinkel war so freundlich, mir seine Ausarbeitungen in das Mikrofon meines Computers zu sprechen…
    (das Laden der Referatteile kann einige Sekunden dauern!)

    Einführung und Ägypten

    Indien

    Griechenland

    Beginn der Neuzeit

    Das Leib-Seele-Problem in der neuzeitlichen Philosophie – Descartes …

    Bacon …

    Hume …

    Kant …

    Büchner …

    Dilthey …

    Fazit …

    Hier lässt sich das Script zum Teil 1 herunterladen:
    Hier lässt sich das Script zum Teil 2 herunterladen:

    CIAO Hans

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