Atlas der Globalisierungen – sehr interessant!

Der neueste Atlas der Globalisierung führt eine gründlich veränderte Welt vor Augen: Die Weltwirtschaft steckt in der tiefsten Krise seit 1945, die aufstrebenen BRIC-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China) verschieben die geopolitischen Kräfteverhältnisse, und mit Barack Obama scheinen die Zeiten des unilateral agierenden Imperium Americanum passé zu sein.
Neben einem komplett neuen Inhalt wartet der Atlas auch mit einer kartografischen Kostbarkeit auf: Philippe Rekacewicz hat sämlichte Karten und Grafiken für das Kapitel “Viele Hauptstädte, viele Ansichten” von Hand gezeichnet und mit Buntstift koloriert. All dies in sechs Kapiteln:

* Neue Weltkunde
* Kapitalismus in der Krise
* Die Zukunft der Energie
* Viele Hauptstädte, viele Ansichten
* Kompliziertes Afrika
* Ungelöste Konflikte

Dieser Atlas steht auf Platz 3 der Sachbuch-Bestenliste Dezember 2009.

Atlas der Globalisierungen

Hier das Inhaltsverzeichnis als PDF an ansehen!

Hier ein kleiner Booktrailer zu dem Atlas:

eingebunden mit Embedded Video


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Wenn ich Sonntags in die Sauna gehe, schmökere ich gerne in diesem Atlas herum. Er bietet vielfältige Informationen. Ich mach ja sonst keine Reklame, aber hier mach ich eine Ausnahmen…

Die gebundene Luxusausgabe mit CD-ROM kostet 23 € – als großformatiges Paperback braucht man nur 13 € berappen. Wer sich den Atlas schicken lassen will, hier der Link: Bestellung.

CIAO Hans

Die Menschenrechte sollten universell gelten!

Morgen am 10.Dezember feiern wir den 61.Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Menschenrechte gelten als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich frei entfalten können.

Sie betreffen Kinder, Frauen und Männer, Behinderte und Flüchtlinge – Menschen in den Industrieländern wie in den Entwicklungsländern.

Keiner hat das Recht, den Begriff “Menschenrechte” für sich in Anspruch zu nehmen und es als politische Waffe gegen die Unterdrückten dieser Welt einzusetzen.

Zur Geschichte der Menschenrechte und Bezug nehmend auf den Bericht von Amnesty International zur weltweiten Lage der Menschenrechte (Report 2009) habe ich eine kleine Zusammenfassung verfasst.

Klickt einfach auf das Bild…

Die Geschichte der Menschenrechte

Die Geschichte der Menschenrechte

Wir sollten alle stets wachsam sein und für diese Menschenrechte einstehen!

Es gibt auch bei uns noch viel zu tun – z.B. die Gleichstellung der Frauen oder gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Alles aufzuführen, ergäbe eine lange Liste von den Schwulen bis zum Hunger in den ärmsten Ländern…

Wer sich engagieren möchte, schaue im Internet nach. Es gibt vielfältige Organisationen, die sich für die Einhaltung der Menschenrechte stark machen.

Hier eine kleine Präsentation in Englisch:

CIAO Hans

Der Weihnachtsmarkt in Braunschweig 2009

Mein alter WordPress-Blog ist abgestürzt!!! – aber ich fange wieder von Vorne an. Es ist Adventszeit und was liegt da in Braunschweig näher, als einfach mal mit Freunden über den Weihnachtsmarkt zu gehen.

Der Braunschweiger Weihnachtsmarkt hat eine über 300-jährige Tradition. Aufgrund des baulichen Ensembles auf der „Traditionsinsel“ rund um den Braunschweiger Dom, mit Burgplatz, Burg Dankwarderode, dem Huneborstelschen Haus, dem Vieweghaus und mit dem Braunschweiger Löwen in seiner Mitte, gilt der Braunschweiger Markt als einer der schönsten und stimmungsvollsten in ganz Deutschland und zieht jedes Jahr hunderttausende Besucher an; so kamen beispielsweise 2003 etwa 850.000 Besucher. Und es werden immer mehr! Der Braunschweiger Markt wurde deshalb schon mehrfach zum schönsten Weihnachtsmarkt Norddeutschlands gekürt.
Dieses Jahr wurden erstmals auch Stände im alten trocken gelegten Burggraben angelegt.

Zu Ursprung und Entwicklung schreibt Wikipedia:
Die genauen Ursprünge des Weihnachtsmarktes liegen im Dunkeln, vielleicht ging er im ausgehenden Mittelalter aus einer der zahlreichen Handelsmessen oder einem der Jahrmärkte der Stadt hervor, evtl. aus der sogenannten „Wintermesse“, die um 1500 zum ersten Mal belegt ist. Diese Messen fanden ursprünglich v. a. auf dem Altstadtmarkt und dem Kohlmarkt statt.

Ein tatsächlich als „Weihnachtsmarkt“ bezeichneter Markt scheint im 14. Jahrhundert zunächst auf dem Altstadtmarkt entweder zu Weihnachten oder kurz danach abgehalten worden zu sein. 1385 fand der Markt am 1. und 2. Januar statt, wurde später (evtl. um 1505) aber offenbar auf die Zeit vor die Festtage verlegt. Nachdem die Stadt 1671 ihre Unabhängigkeit verloren hatte, begann der Markt „am Sonntag vor Weihnachten“.

In der jüngeren Vergangenheit wechselten die Orte, an denen der Markt stattfand, häufiger. So fand er zunächst auf dem Altstadtmarkt, dann auf dem Kohlmarkt statt, aber auch einmal auf dem Platz vor dem Braunschweiger Schloss.

Die in Braunschweig geborene und aufgewachsene Schriftstellerin Ricarda Huch schrieb 1927 in ihrem Buch „Im Alten Reich. Lebensbilder deutscher Städte“:

„Am wundervollsten fand ich Martini [Martinikirche] und Katharinen [Katharinenkirche], wenn abends der Weihnachtsmarkt mit blinzelnden Lichtern und Buden voll absonderlicher, steifer Puppen und Lämmer sich um sie herum abspielte, aromatische Waldtannen sich an ihren Fuß lehnten, und ihr gigantischer Umriß sich in Dunst und Kälte verlor.“

Der erste Weihnachtsmarkt nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fand 1946 statt. Nach 1946 war er auf dem Hagenmarkt, wo er zehn Jahre blieb.

Seit 1956 findet er auf dem Burgplatz rund um den Dom statt. Eröffnet wird der Markt jeweils am letzten Mittwoch im November. Seit einigen Jahren dauert er bis kurz nach den Festtagen, wobei am 24. und am 25. Dezember sogenannte „Marktruhe“ herrscht. Seit 2006 findet der Weihnachtsmarkt auch auf dem neu gestalteten „Platz der Deutschen Einheit“ vor dem Rathaus, südöstlich des Domes statt. Jedes Jahr werden aus einer Vielzahl von Bewerbern für einen Marktstand, etwas über 100 nach einem strengen Auswahlverfahren ermittelt, das neben der angebotenen Ware auch die Gestaltung des jeweiligen Verkaufsstandes berücksichtigt.

CIAO Hans

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