Der Weihnachtsmarkt in Braunschweig 2009

Mein alter WordPress-Blog ist abgestürzt!!! – aber ich fange wieder von Vorne an. Es ist Adventszeit und was liegt da in Braunschweig näher, als einfach mal mit Freunden über den Weihnachtsmarkt zu gehen.

Der Braunschweiger Weihnachtsmarkt hat eine über 300-jährige Tradition. Aufgrund des baulichen Ensembles auf der „Traditionsinsel“ rund um den Braunschweiger Dom, mit Burgplatz, Burg Dankwarderode, dem Huneborstelschen Haus, dem Vieweghaus und mit dem Braunschweiger Löwen in seiner Mitte, gilt der Braunschweiger Markt als einer der schönsten und stimmungsvollsten in ganz Deutschland und zieht jedes Jahr hunderttausende Besucher an; so kamen beispielsweise 2003 etwa 850.000 Besucher. Und es werden immer mehr! Der Braunschweiger Markt wurde deshalb schon mehrfach zum schönsten Weihnachtsmarkt Norddeutschlands gekürt.
Dieses Jahr wurden erstmals auch Stände im alten trocken gelegten Burggraben angelegt.

Zu Ursprung und Entwicklung schreibt Wikipedia:
Die genauen Ursprünge des Weihnachtsmarktes liegen im Dunkeln, vielleicht ging er im ausgehenden Mittelalter aus einer der zahlreichen Handelsmessen oder einem der Jahrmärkte der Stadt hervor, evtl. aus der sogenannten „Wintermesse“, die um 1500 zum ersten Mal belegt ist. Diese Messen fanden ursprünglich v. a. auf dem Altstadtmarkt und dem Kohlmarkt statt.

Ein tatsächlich als „Weihnachtsmarkt“ bezeichneter Markt scheint im 14. Jahrhundert zunächst auf dem Altstadtmarkt entweder zu Weihnachten oder kurz danach abgehalten worden zu sein. 1385 fand der Markt am 1. und 2. Januar statt, wurde später (evtl. um 1505) aber offenbar auf die Zeit vor die Festtage verlegt. Nachdem die Stadt 1671 ihre Unabhängigkeit verloren hatte, begann der Markt „am Sonntag vor Weihnachten“.

In der jüngeren Vergangenheit wechselten die Orte, an denen der Markt stattfand, häufiger. So fand er zunächst auf dem Altstadtmarkt, dann auf dem Kohlmarkt statt, aber auch einmal auf dem Platz vor dem Braunschweiger Schloss.

Die in Braunschweig geborene und aufgewachsene Schriftstellerin Ricarda Huch schrieb 1927 in ihrem Buch „Im Alten Reich. Lebensbilder deutscher Städte“:

„Am wundervollsten fand ich Martini [Martinikirche] und Katharinen [Katharinenkirche], wenn abends der Weihnachtsmarkt mit blinzelnden Lichtern und Buden voll absonderlicher, steifer Puppen und Lämmer sich um sie herum abspielte, aromatische Waldtannen sich an ihren Fuß lehnten, und ihr gigantischer Umriß sich in Dunst und Kälte verlor.“

Der erste Weihnachtsmarkt nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fand 1946 statt. Nach 1946 war er auf dem Hagenmarkt, wo er zehn Jahre blieb.

Seit 1956 findet er auf dem Burgplatz rund um den Dom statt. Eröffnet wird der Markt jeweils am letzten Mittwoch im November. Seit einigen Jahren dauert er bis kurz nach den Festtagen, wobei am 24. und am 25. Dezember sogenannte „Marktruhe“ herrscht. Seit 2006 findet der Weihnachtsmarkt auch auf dem neu gestalteten „Platz der Deutschen Einheit“ vor dem Rathaus, südöstlich des Domes statt. Jedes Jahr werden aus einer Vielzahl von Bewerbern für einen Marktstand, etwas über 100 nach einem strengen Auswahlverfahren ermittelt, das neben der angebotenen Ware auch die Gestaltung des jeweiligen Verkaufsstandes berücksichtigt.

CIAO Hans

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