Alle Macht den Räten”- Zur Geschichte und Aktualität der Rätedemokratie

Die Rätebewegung fand in der politischen Umbruchssituation der Novembertage 1918 und den darauffolgenden Monaten ihren Höhepunkt in Deutschland. Die Arbeiter- und Soldatenräte entstanden nach sowjetischem Vorbild in Folge des Ersten Weltkriegs und der Novemberrevolution als unmittebare Interessensvertretung derjenigen Menschen, welche sich gegen die bisherige Politik wendeten. Sie wurden zum Sprachrohr dieser Bewegung. Dabei verfolgten sie das Ziel einer radikalen Demokratisierung des Politischen, als auch der ökonomischen Produktion, durch die Vergesellschaftung der Schlüsselindustrien.
Die Arbeiter- und Soldatenräte haben zwar der Demokratie zum Durchbruch verholfen, sind jedoch am Kapitalismus gescheitert.

Hnub no
einhundert Jahre spätermöchten wir uns genauer mit dem System der Räte als einer direkten Form der Demokratie befassen.
Wir fragen nach ideengeschichtlichen Ursprüngen und Erfahrungen, möchten die historische Entwicklung in den Blick nehmen, um nachzuvollziehen, welche lnteressen zum Niedergang der Rätebewegung geführt haben könnten .
Doch auch wenn die Rätebewegung in Deutschland scheiterte, so lebt doch ihre ldee bis heute hartnäckig fort, wird immer wieder aufgegriffen und angepasst.
Daher möchten wir uns mit einem moderierten Fachgespräch sowie mit einem vertiefenden Seminarangebot intensiver mit der ldee der Rätedemokratie beschäftigen und sie auch unter aktuellen Gegebenheiten weiterdenken und gemeinsam diskutieren.

Wir diskutieren mit:
Prof.Michael Buckmiller (Politikwissenschaftler, Hannover)
Dr. Bernd Röttger (Sozialwissenschaftler, Braunschweig)

Ciao, Hans

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