„Alle Macht den Räten“- Zur Geschichte und Aktualität der Rätedemokratie …

Die Rätebewegung fand in der politischen Umbruchssituation der Novembertage 1918 und den darauffolgenden Monaten ihren Höhepunkt in Deutschland. Die Arbeiter- und Soldatenräte entstanden nach sowjetischem Vorbild in Folge des Ersten Weltkriegs und der Novemberrevolution als unmittebare Interessensvertretung derjenigen Menschen, welche sich gegen die bisherige Politik wendeten. Sie wurden zum Sprachrohr dieser Bewegung. Dabei verfolgten sie das Ziel einer radikalen Demokratisierung des Politischen, als auch der ökonomischen Produktion, durch die Vergesellschaftung der Schlüsselindustrien.
Die Arbeiter- und Soldatenräte haben zwar der Demokratie zum Durchbruch verholfen, sind jedoch am Kapitalismus gescheitert.

Heute
– einhundert Jahre später – möchten wir uns genauer mit dem System der Räte als einer direkten Form der Demokratie befassen.
Wir fragen nach ideengeschichtlichen Ursprüngen und Erfahrungen, möchten die historische Entwicklung in den Blick nehmen, um nachzuvollziehen, welche lnteressen zum Niedergang der Rätebewegung geführt haben könnten .
Doch auch wenn die Rätebewegung in Deutschland scheiterte, so lebt doch ihre ldee bis heute hartnäckig fort, wird immer wieder aufgegriffen und angepasst.
Daher möchten wir uns mit einem moderierten Fachgespräch sowie mit einem vertiefenden Seminarangebot intensiver mit der ldee der Rätedemokratie beschäftigen und sie auch unter aktuellen Gegebenheiten weiterdenken und gemeinsam diskutieren.

Wir diskutieren mit:
Prof.Michael Buckmiller (Politikwissenschaftler, Hannover)
Dr. Bernd Röttger (Sozialwissenschaftler, Braunschweig)

Ciao Hans

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Die Herrscher Europas seit 400 v.Chr. …

Ciao Hans

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Die Braunschweiger und ihr „Schloss“…

Ciao Hans

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Film: Braunschweig 1913 …

Die Aufnahmen zeigen einen Besuch von Kaiser Wilhelm II. in Braunschweig 1913 anlässlich der Taufe seines Enkels Alexander Ferdinand. Wie im Kaiserreich üblich feierte Braunschweig die Visite mit aufwändigen Festlichkeiten als „Kaisertage“. Neben Wilhelm II. — mit Totenkopf-Husarenmütze — sind unter anderem Eitel Friedrich von Preußen, Sophie Charlotte von Oldenburg, August Wilhelm von Preußen, Alexandra Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg sowie Friedrich Franz IV., Großherzog von Mecklenburg zu sehen.

Im Freistaat Braunschweig nochmals ein großes Palaver der „Hohen Herrschaften“ und eine Lobhudelung der Braunschweiger. Dabei stand der Erste Weltkrieg vor den Toren, der schließlich zu Millonen Toten und zur Abdankung des Kaisers führte.

In der Novemberrevolution in Braunschweig zwischen November 1918 und Mai 1919 wurde in Braunschweig sogar die „Sozialistische Republik Braunschweig“ ausgerufen, die durch den Einmarsch des Freikorps Maercker beendet wurde.

Weitere Links:
Friedenszentrum auf Radio Okerwelle: Das schwierige Jahr 1913 …
Friedenszentrum auf Radio Okerwelle: 1913, Kriegszitterer und Traumata von Kriegskindern und -enkeln …
1913 – Le sacre du printemps … Braunschweig zwischen Monarchie und Moderne …
Video: Braunschweig 1913 – „Belle Epoque des Hochadels“ oder „Tanz am Abgrund“ …
Geschichte meiner Heimatstadt Braunschweig…
Die andere Stadtrundfahrt – Braunschweig vor 50 Jahren

Ciao Hans

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Vom Eid des Hippokrates zum Genfer Gelöbnis …

Alles ist im Wandel. So auch die ethischen Gelöbnisse der Ärzte. Angesichts der immer größeren Kommerzialisierung in weiten Teilen der Medizin sollte man sich öfters an diese moralischen Grundsätze erinnern!

Eid des Hippokrates (ca. 400 v.Chr.) Genfer Gelöbnis (1948)

 

Ich schwöre bei Apollon dem Arzt und bei Asklepios, Hygieia und Panakeia sowie unter Anrufung aller Götter und Göttinnen als Zeugen, dass ich nach Kräften und gemäß meinem Urteil diesen Eid und diesen Vertrag erfüllen werde:

Denjenigen, der mich diese Kunst gelehrt hat, werde ich meinen Eltern gleichstellen und das Leben mit ihm teilen; falls es nötig ist, werde ich ihn mitversorgen.

Seine männlichen Nachkommen werde ich wie meine Brüder achten und sie ohne Honorar und ohne Vertrag diese Kunst lehren, wenn sie sie erlernen wollen. Mit Unterricht, Vorlesungen und allen übrigen Aspekten der Ausbildung werde ich meine eigenen Söhne, die Söhne meines Lehrers und diejenigen Schüler versorgen, die nach ärztlichem Brauch den Vertrag unterschrieben und den Eid abgelegt haben, sonst aber niemanden.

Die diätetischen Maßnahmen werde ich nach Kräften und gemäß meinem Urteil zum Nutzen der Kranken einsetzen, Schädigung und Unrecht aber ausschließen. Ich werde niemandem, nicht einmal auf ausdrückliches Verlangen, ein tödliches Medikament geben, und ich werde auch keinen entsprechenden Rat erteilen; ebenso werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel aushändigen.

Lauter und gewissenhaft werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren.

Auf keinen Fall werde ich Blasensteinkranke operieren, sondern ich werde hier den Handwerkschirurgen Platz machen, die darin erfahren sind. In wie viele Häuser ich auch kommen werde, zum Nutzen der Kranken will ich eintreten und mich von jedem vorsätzlichen Unrecht und jeder anderen Sittenlosigkeit fernhalten, auch von sexuellen Handlungen mit Frauen und Männern, sowohl Freien als auch Sklaven.

Über alles, was ich während oder außerhalb der Behandlung im Leben der Menschen sehe oder höre und das man nicht nach draußen tragen darf, werde ich schweigen und es geheim halten.

Wenn ich diesen Eid erfülle und ihn nicht antaste, so möge ich mein Leben und meine Kunst genießen, gerühmt bei allen Menschen für alle Zeiten; wenn ich ihn aber übertrete und meineidig werde, soll das Gegenteil davon geschehen.

Das ärztliche Gelöbnis

Als Mitglied der ärztlichen Profession gelobe ich feierlich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.

Die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Patientin oder meines Patienten werden mein oberstes Anliegen sein.

Ich werde die Autonomie und die Würde meiner Patientin oder meines Patienten respektieren.

Ich werde den höchsten Respekt vor menschlichem Leben wahren.

Ich werde nicht zulassen, dass Erwägungen von Alter, Krankheit oder Behinderung, Glaube, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politischer Zugehörigkeit, Rasse, sexueller Orientierung, sozialer Stellung oder jeglicher anderer Faktoren zwischen meine Pflichten und meine Patientin oder meinen Patienten treten.

Ich werde die mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod der Patientin oder des Patienten hinaus wahren.

Ich werde meinen Beruf nach bestem Wissen und Gewissen, mit Würde und im Einklang mit guter medizinischer Praxis ausüben.

Ich werde die Ehre und die edlen Traditionen des ärztlichen Berufes fördern.

Ich werde meinen Lehrerinnen und Lehrern, meinen Kolleginnen und Kollegen und meinen Schülerinnen und Schülern die ihnen gebührende Achtung und Dankbarkeit erweisen.

Ich werde mein medizinisches Wissen zum Wohle der Patientin oder des Patienten und zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung teilen.

Ich werde auf meine eigene Gesundheit, mein Wohlergehen und meine Fähigkeiten achten, um eine Behandlung auf höchstem Niveau leisten zu können.

Ich werde, selbst unter Bedrohung, mein medizinisches Wissen nicht zur Verletzung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten anwenden.

Ich gelobe dies feierlich, aus freien Stücken und bei meiner Ehre.

Ciao Hans

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„Alike“: Dieser Kurzfilm zeigt, was mit unserer Gesellschaft nicht stimmt

CIAO Hans

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Zeittafel zur Philosophiegeschichte (Wikipedia)

Besser als auf Wikipedia kann man die Chronik der Philosophie kaum darstellen. Nach eigenen Versuchen bin ich deshalb bei Wikipedia geblieben:

CIAO Hans

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Chronik der Literatur (Zeitleiste)

Literatur ist Bestandteil unserer Kultur. Viele Schriftsteller haben sich bemüht, doch nur wenigen ist es vergönnt, zur Weltliteratur zu gehören. Hier eine kleine Chronik der wichtigsten Literaturbeispiele. Einen Überblick bekommt man durch scrollen und anklicken von „Site Map“. Den gewünschten Titel einfach mit der Maus aussuchen und man kommt zu einer ausführlichen Beschreibung auf Wikipedia.

Ich wünsche euch viel Spaß und interessante Einblicke.

Auch ganz interessant: Weltliteratur mit Playmobil gespielt Sommers Weltliteratur to go

CIAO Hans

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Video: Braunschweig 1945

CIAO Hans

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Eine Partei in (fast) fünf Minuten: Die Linke

Nicht nur bei der Bundestags- sondern auch bei der Kommunalwahl …

CIAO Hans

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