The Eternal Flow – Rođenje, Starenje, Bolest, Smrt, Smrt…

Heraklit ordnet man den Ausspruch „Alles fließt“ (panta rhei) zu und auch die Aussage: „Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen.“ Ja das Leben ist wie ein Fluss, es beginnt mit der Quelleder Geburtund verläuft dann über viele Windungen bis ins Meerdem Todund verliert sich im Ozean. Es geht ständig voran, ein Zurück ist nicht möglich. Ständig befindet sich der Fluss in Veränderung, jede Sekunde ist er an einem anderen Punkt. Nur zurück kann er nicht, sein Lauf geht immer weiter.

Der zentrale philosophische Begriff bei Heraklit ist der Logos, ein einheitsstiftendes Prinzip der Gegensätze, das alles beherrscht und allem zugrunde liegt. Das Umschlagen der Gegensätze geschieht dabei wohl „gemäß Streit und Schuldigkeit“ im Spannungsverhältnis der jeweiligen Bezugspole. Tag und Nacht, erst „Krankheit macht die Gesundheit angenehm, Übel das Gute, Hunger den Überfluss, Mühe die Ruhe“, Götter werden erst im Kontrast zu Menschen denkbar.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie mich die SchriftÜber den Widerspruch” (Mao Zedong) als Jugendlicher begeistert hatte. Es läuft nicht alles nur nach dem Schema These -> Anti-These -> Synthese, sondern es geht auch um Ursachen (Auslöser einer Kausalkette) und die verschiedenen Prozesse hängen miteinander zusammen.

Hermann Hesse schrieb in seinen Tagebüchern im Januar 1921: “Wie seltsam lange braucht man, um sich selbst ein klein wenig zu kennenwie viel länger, um Ja zu sich zu sagen und in einem überegoistischen Sinne mit sich einverstanden zu sein! Wie muss man doch immer wieder an sich herum machen, mit sich kämpfen, Knoten lösen, Knoten durchhauen, neue Knoten knüpfen! Ist man damit einmal zu Ende, ist einmal die volle Einsicht, die volle Harmonie, das volle und fertige Jasagen da, ist dies Ziel einmal erreicht: dann lächelt man und stirbt, das ist der Tod, das ist die Erfüllung des Diesmaligen, der willige Eintritt ins Gestaltlose, um daraus wiedergeboren zu werden“. Dazu ist anzumerken, dass sich Hermann Hesse sehr mit den östlichen Philosophien beschäftigt hat. Sein Buch über das Leben Bhuddas – u “Siddhartha” – hatte mich eine Zeit mit den großen Religionsstiftern auseinandersetzen lassen. Herausgekommen ist dann eine Kindergeschichte über Buddha, Mohammed und Jesus (könnt ihr ovdje anschauen).

Auch ich befinde mich auf einer Reise, die ich in diesem Video mit Fraktalen symbolisieren möchte, Bilder im ständigen Fluss

Jung hat die psychische Entwicklung des Menschen in 2 Hauptphasen aufgeteilt: In der ersten Lebenshälfte soll der Mensch sozialisiert, d.h. zu einem tüchtigen Mitglied der Gruppe werden. Es geht dabei um den Aufbau eines weltzugewandten ICHs, die Fähigkeit zur Persona. In der zweiten Lebenshälfte verschiebt sich die Lebensaufgabe zugunsten einer größeren Bewußtheit des Menschen von sich selberes geht um bewusste Selbstfindung mit dem Ziel der Belebung der Ich-Selbst-Achse.

Es gibt anthropologische Konstanten vonGut” i “Böse” – die Gemeinsamkeit in der Ethik aller Völker und Religionen (kollektives Unbewusstes). Aber es gibt keine absolute Wahrheit: es muss uns bewusst werden, dass auch die Vorstellung vonGut” i “Böseimmer nur eine bloß relative und immer nur eine vorläufige Gültigkeit besitzt. Man darf heutige Vorstellungen nicht verabsolutieren
Dabei kommt es darauf an, sich sowohl nachInnenwie auch in derUmgebungauszurichten, quasi einSowohl-als-Auch”, sonst wird man psychisch krank oder zum Fanatiker. Es geht um die Ausreifung der eigenen Persönlichkeit. (hierzu ein Skript von Prof.Dr.Kinkel)

Unsere eigenen Vorstellungen von der Welt, unsere Gefühle und Ansichten ändern sich ständig, wie der ständig strömende Fluss. In der ersten Klasse hält man die Schüler der zweiten Klasse für unheimlich alt. Später dann meint man dann: “Trau keinem über Dreißig…” bis man selber in dem nicht für möglich gehaltenen Alter angelangt ist.

Krankheiten stellen sich ein. Doch auch der Krankheitsbegriff ist im Fluss! Das kann man sehr schön an der History of Medicine sehen.
Krankheit kann aus drei verschiedenen Richtungen betrachtet werden. Die verschiedenen BlickrichtungenSicht des Kranken, Sicht des Arztes und Sicht der Gesellschaftlassen jeweils andere Seiten von Krankheit in den Vordergrund treten. So kann man unter dem Begriff Krankheit jeweils etwas ganz verschiedenes verstehen.
Krankheit wird auch von den anderen wissenschaftlichen Disziplinen unter jeweils verschiedenen, für die jeweilige Wissenschaft spezifischen Gesichtspunkten und Denkstilen betrachtet.
Schlußfolgerung: eine einheitliche Definition vom Gesundheits-/Krankheitsbegriff existiert nicht. Jede Gruppe bringt ihre unterschiedliche Interessenlage ein. Der Patient mit seinen Klagen, mit seinem Hilfeersuchen steht im Mittelpunkt. Der Arzt nimmt den Auftrag an und handelt in ihm; die öffentliche Hand muß auf ökonomische Grenzen hinweisen. Und der Patient muß die wirtschaftlichen und ärztlichen Begrenzungen anerkennen.

Ich betreue zur Zeit eine ältere Dame in einem Pflegestift. Ich kenne sie aus unserer Selbsthilfegruppe. Ich habe erlebt, wie sie schwer erkrankte, auf Intensivstation mit dem Tode rang und schließlich im Pflegestift untergebracht wurde. Ich erlebte, wie sie aufgrund ihrer Schmerzen immer mehr an Selbständigkeit verlor. Sie kann sich kaum noch bewegen und ist auf permanente Hilfe angewiesen. Sie befindet sich im Widerspruch ihrer Bedürfnisse und der begrenzten Belastbarkeit des Pflegepersonals. Das schafft psychische Konflikte. Wie sagte anfangs Hermann Hesse – “….den Knoten durchhauenvolle Einsicht und Harmonie…” – das ist gar nicht so einfach, wie ich täglich sehe, die Welt der Widersprüche.

Mit dem Tod haben sich immer wieder Kulturen auseinandergesetzt. So entstand schon bereits um 2500 u. Chr. u Ägyptische Totenbuch oder auch das sogenannte Tibetische Totenbuch. In neuerer Zeit hat sich vor allem Dr.Elisabeth Kübler-Ross (8.7.1926 – 24.8.2004) mit dem Sterben auseinandergesetzt. In ihrem Buch «Interviews mit Sterbenden» formulierte sie die fünf «Stadien des Sterbens».

Ja was bleibt schließlich von dem Fluss, der im Ozean seine Form verliert? Wird er wie Buddha sagt über den Regen wieder zur Quelle getragen, um erneut zu fließen? Sind die Berichte von Nahtoderlebnissendas Eingehen in das Lichtwahr, oder sind es nur Halluzinationen aufgrund des Sauerstoffmangels im Gehirn?
Eins ist sicher: wir leben in den Erinnerungen unserer Nachfahren weiter, mal mehr mal weniger. Dabei kommt darauf an, was wir in unserem Leben getan haben. Ein Michelangelo ist im Gedächtnis der Menschen länger präsent als ein einfacher normaler Bürger. Aber auch er ist in den Erinnerungen seiner Nachfahren anwesend und hat gewiss auch ihr Leben durch sein Leben beeinflusst

Die Samen der Vergangenheit sind die Früchte der Zukunft. (Buddha)

“Zbogom”, rekao je Fox.
“Evo moja tajna.
Lako:
možete vidjeti samo svoje srce.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Antoine de Saint-Exupéry)

CIAO Hans

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