လင်္ကာ: Todesritual …

Todesritual

Der Tod, er ist des Schlafens Bruder,
Loslassen in beidem zählt.
Bin ich geworfen in die Welt,
Der Zufall saß am Lebensruder.

Mein Leben ist nicht vorbestimmt,
Der Zufall wird sehr viel entscheiden.
Doch Urteilvermögen er nicht nimmt,
Entscheidungen darf ich nicht meiden.

Hab ich gelebt mein Leben dann,
Schau nur zurück auf all mein Treiben.
Dann kommt der Tod wohl irgendwann,
Und nur Erinnerung wird bleiben.

Hab ich auch meinen Tod bedacht,
Hab mich aufs Ende vorbereitet?
Wie oft hab ich den Tod belacht,
Hab ihn geleugnet ganz komplett.

Doch mit dem Alter kommt er näher,
Die Spannkraft lässt so langsam nach.
LesAnzeigen zum Tod nun eher,
Denkdrüber nach so manchen Tag.

Ein Ritual bestimmt in jeder Kultur
Das letzte Ende in vielen Facetten.
Der Mensch als Wesenja jede Kreatur,
Tut sich im Todesgrab einbetten.

Vielleicht ist dies das große Zeichen.
Der Mensch vom Tier sich dann erhebt.
Im Ritual Umgang mit Laichen,
Den Ahnenkult er sich erstrebt.

So war es schon vor tausend Jahren,
Hochkulturen in Religion.
Sie ihre Ahnen aufbewahren,
Mystisch im Jenseits dann der Lohn.

Pyramiden von den Großen zeugen,
Doch auch der kleine Arbeitsmann,
Will vor den Göttern sich verbeugen,
Und hofft aufs Jenseits irgendwann.

Im Judentum wird schnell beerdigt,
Jerusalem die Sargrichtung angibt.
Auf dem Gesicht ein weißes Tuch liegt,
Verbrennungen sind nicht beliebt.

Auch Moslems habens eilig.
Beerdigung noch am Todestag.
Waschung und Begleitung sind heilig,
Keine Verbrennung, kein Sarg.
Ein Stofftuch ist der Sarkophag.

Im Buddhismus gibt es keinen letzten Tod,
Tod heißt hier auch Wiedergeburt.
Das Karma deines Lebens bildet das Lot,
Zu neuer Erscheinung in der Lebensfurt.

Im Christentum und seiner Geschichte,
Änderte sich so manches Todesritual.
Von Hünengräbern bis zum Massengrab gab es Berichte,
Die Nähe des Kirchhofs war meistens die Wahl.

Verbrennungen waren anfänglich verpönt,
Zur Wiederauferstehung brauchte man Körper.
Beerdigung in Särgen hatte man sich angewöhnt.
In den Himmel zu kommen war ihre Begehr.

Der Kirche Friedhof war schließlich zu klein,
Mit dem Protestantismus wurde er vor die Stadt verlegt.
Auch auf Verbrennungen ließ man sich ein,
Immer mehr Individuelles wurde gepflegt.

Der Tod ist in allen Religionen soziales Geschehen.
Das Scheiden eines Menschen die Menschen berührt.
Durch dieses Beisammen den Tod kann man verstehen,
Der eigene Tod wird dadurch gespürt.

Und wie ist es heute, in aller Komplexität,
Man stirbt im Verborgenen, ob Heim oder Spital.
Der Tod jedes einzelnen in Anonymität,
Fernab von der wirklich gewünschten Wahl.

Der Tod hat noch viele andere Themen,
Patientenverfügung, Sterbehilfe uvm.
Mit diesem Gedicht sollen sich alle bequemen,
Ein kulturelles Todesritual muss wieder her.

ပညာရှင် Hans hello

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