Friedenszentrum auf Radio Okerwelle: Entwicklung der gewaltfreien Aktion in Deutschland

Die Sendereihe des Friedenszentrums Braunschweig e.V. auf Radio Okerwelle zu verschiedenen Themen im Bereich der Friedensarbeit.

In unserer 25. Jubiläums-Sendung im Januar haben wir als besonderen Gast Dr. Wolfgang Hertle und es geht um: Entwicklung der gewaltfreien Aktion in Deutschland

Neuer Sendetermin ist jeder vierte Montag im Monat um 20:00 Uhr und am folgenden Donnerstag um 10:00 Uhr auf Radio Okerwelle.
Hier der Mitschnitt der Sendung (allerdings ohne die schönen Musiktitel – GEMA!)

Weitere Sendungen sollen folgen!

CIAO Hans

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Gedicht: Todesritual …

Todesritual

Der Tod, er ist des Schlafens Bruder,
Loslassen in beidem zählt.
Bin ich geworfen in die Welt,
Der Zufall saß am Lebensruder.

Mein Leben ist nicht vorbestimmt,
Der Zufall wird sehr viel entscheiden.
Doch Urteilvermögen er nicht nimmt,
Entscheidungen darf ich nicht meiden.

Hab ich gelebt mein Leben dann,
Schau nur zurück auf all mein Treiben.
Dann kommt der Tod wohl irgendwann,
Und nur Erinnerung wird bleiben.

Hab ich auch meinen Tod bedacht,
Hab mich aufs Ende vorbereitet?
Wie oft hab ich den Tod belacht,
Hab ihn geleugnet ganz komplett.

Doch mit dem Alter kommt er näher,
Die Spannkraft lässt so langsam nach.
Les‘ Anzeigen zum Tod nun eher,
Denk‘ drüber nach so manchen Tag.

Ein Ritual bestimmt in jeder Kultur
Das letzte Ende in vielen Facetten.
Der Mensch als Wesen – ja jede Kreatur,
Tut sich im Todesgrab einbetten.

Vielleicht ist dies das große Zeichen.
Der Mensch vom Tier sich dann erhebt.
Im Ritual Umgang mit Laichen,
Den Ahnenkult er sich erstrebt.

So war es schon vor tausend Jahren,
Hochkulturen in Religion.
Sie ihre Ahnen aufbewahren,
Mystisch im Jenseits dann der Lohn.

Pyramiden von den Großen zeugen,
Doch auch der kleine Arbeitsmann,
Will vor den Göttern sich verbeugen,
Und hofft aufs Jenseits irgendwann.

Im Judentum wird schnell beerdigt,
Jerusalem die Sargrichtung angibt.
Auf dem Gesicht ein weißes Tuch liegt,
Verbrennungen sind nicht beliebt.

Auch Moslems habens eilig.
Beerdigung noch am Todestag.
Waschung und Begleitung sind heilig,
Keine Verbrennung, kein Sarg.
Ein Stofftuch ist der Sarkophag.

Im Buddhismus gibt es keinen letzten Tod,
Tod heißt hier auch Wiedergeburt.
Das Karma deines Lebens bildet das Lot,
Zu neuer Erscheinung in der Lebensfurt.

Im Christentum und seiner Geschichte,
Änderte sich so manches Todesritual.
Von Hünengräbern bis zum Massengrab gab es Berichte,
Die Nähe des Kirchhofs war meistens die Wahl.

Verbrennungen waren anfänglich verpönt,
Zur Wiederauferstehung brauchte man Körper.
Beerdigung in Särgen hatte man sich angewöhnt.
In den Himmel zu kommen war ihre Begehr.

Der Kirche Friedhof war schließlich zu klein,
Mit dem Protestantismus wurde er vor die Stadt verlegt.
Auch auf Verbrennungen ließ man sich ein,
Immer mehr Individuelles wurde gepflegt.

Der Tod ist in allen Religionen soziales Geschehen.
Das Scheiden eines Menschen die Menschen berührt.
Durch dieses Beisammen den Tod kann man verstehen,
Der eigene Tod wird dadurch gespürt.

Und wie ist es heute, in aller Komplexität,
Man stirbt im Verborgenen, ob Heim oder Spital.
Der Tod jedes einzelnen in Anonymität,
Fernab von der wirklich gewünschten Wahl.

Der Tod hat noch viele andere Themen,
Patientenverfügung, Sterbehilfe uvm.
Mit diesem Gedicht sollen sich alle bequemen,
Ein kulturelles Todesritual muss wieder her.

CIAO Hans

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Kabarett vom feinsten – Volker Pispers: „… bis neulich 2014“

Volker Pispers (* 18. Januar 1958 in Rheydt) ist ein in Düsseldorf-Oberkassel lebender politischer Kabarettist. Einem breiteren Publikum wurde er vor allem während des Irakkriegs durch seine Kritik an der Politik der USA bekannt. Näheres zum Leben und Werdegang siehe auf Wikipedia.

Lacher mit realem Hintergrund, die einem mitunter im Halse stecken bleiben und zu neuen Wegen anregen…

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2015!

CIAO Hans

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Friedenszentrum auf Radio Okerwelle: Was kann die Friedensbewegung heute noch tun?

Die Sendereihe des Friedenszentrums Braunschweig e.V. auf Radio Okerwelle zu verschiedenen Themen im Bereich der Friedensarbeit.

In unserer 24. Sendung im Oktober geht es um: Was kann die Friedensbewegung heute noch tun?

Neuer Sendetermin ist jeder vierte Montag im Monat um 20:00 Uhr und am folgenden Donnerstag um 10:00 Uhr auf Radio Okerwelle.
Hier der Mitschnitt der Sendung (allerdings ohne die schönen Musiktitel – GEMA!)

Weitere Sendungen sollen folgen!

CIAO Hans

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Weihnachtsmarkt in Braunschweig 2014 …

Ich wünsche euch allen frohe und geruhsame Festtage. Hier ein paar Eindrücke vom Weihnachtsmarkt.
Mehr zum Braunschweiger Weihnachtsmarkt auf Wikipedia.

Vom Braunschweiger Weihnachtsmart zwei Videos…

Meine Absicht beim ersten: – schwindelig im Weihnachtstaumel… mit 3facher Geschwindigkeit…

Da ich Protestmails bekam, hier nochmals das Video in Originalstimmung…

Ihr könnt selber entscheiden, welches Video euch eher zusagt…

CIAO Hans

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8. Braunschweiger Gramsci Tage 2014

Antonio Gramsci wurde 1891 in Ales auf Sardinien, Italien, geboren. Als Journalist begleitete und analysierte er die Turiner Fabrikrätebewegung. 1921 wurde er Mitbegründer der Kommunistischen Partei Italiens.Bis zu seiner Inhaftierung durch die Faschisten 1926 war er Abgeorneter des italienischen Parlaments. Im Gefängnis verfasste er Studien zu einer marxistischen Philosophie der Praxis. Sie gelten bis heute als wegweisend für jede praxisorientierte Kapitalismuskritik. Gramsci starb am 27.April 1937 an den Folgen seiner Inhaftierung.

Bildet euch, denn wir brauchen all eure Klugheit. Bewegt euch, denn wir brauchen eure ganze Begeisterung. Organisiert euch, denn wir brauchen eure ganze Kraft.“ So skizzierten Antonio Gramsci und sein Weggefährte Palmiro Togliatti 1919 in der Zeitschrift L’Ordine nuovo ihre Vorstellungen von Arbeiterdemokratie.

Die Braunschweiger Gramsci Tage, die seit 2007 jährlich stattfinden, möchten in ihrer Tradition die Aneignung von Kenntnissen über die Funktionsweise des Kapitalismus ermöglichen und einen Raum schaffen, in dem leidenschaftlich über praktische Probleme der Emanzipation gestritten wird.

Einführung

Dr.Hans-Jürgen Urban: „Die Hegemonie entspringt in der Fabrik“
Arbeits- und Lebenspolitik im Gegenwartskapitalismus

BIAP (Braunschweiger Initiative für eine andere Politik)

CIAO Hans

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Sokrates Mäeutik und die moderne kognitive Psychotherapie …

Sokrates

Sokrates
( * 469 v. Chr. in Alopeke, Athen; † 399 v. Chr.)

Γεια σας (Hallo!)

Ich bin Sokrates, ein griechischer Philosoph. Ich habe die philosophische Methode eines strukturierten Dialogs, Mäeutik („Hebammenkunst“) nenne ich sie, praktiziert. Das Wesentliche dabei ist der Dialog mit meinen Schülern, um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Ich wurde wegen des angeblich verderblichen Einflusses auf die Jugend sowie Missachtung der Götter verurteilt, das Todesurteil durch den Schirlingsbecher akzeptierte ich und verwarf eine Fluchtmöglichkeit aus Respekt vor den Gesetzen.

Schriftlich habe ich nichts hinterlassen, aber meiner Schüler Platon und Xenophon haben über meine Diskussionsmethode berichtet.

Doch meine Methode der Mäeutik findet heute in der modernen kognitiven Pschotherapie einen neuen Ansatz. Im Mittelpunkt der kognitiven Therapieverfahren stehen Kognitionen. Kognitionen umfassen Einstellungen, Gedanken, Bewertungen und Überzeugungen. Die kognitiven Therapieverfahren, zu denen die kognitive Therapie (KT) und die Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT) gehören, gehen davon aus, dass die Art und Weise, wie wir denken, bestimmt, wie wir uns fühlen und verhalten und wie wir körperlich reagieren. Schwerpunkte der Therapie sind:

die Bewusstmachung von Kognitionen
die Überprüfung von Kognitionen und Schlussfolgerungen auf ihre Angemessenheit
die Korrektur von irrationalen Einstellungen
Transfer der korrigierten Einstellungen ins konkrete Verhalten

Die kognitive Therapie stellt somit die aktive Gestaltung des Wahrnehmungsprozesses in den Vordergrund, weil in letzter Instanz nicht die objektive Realität, sondern die subjektive Sicht des Betrachtenden über das Verhalten entscheidet. Ist die Kognition inadäquat (z.B. durch Wahrnehmungsselektion und -bewertung ), ist auch die Möglichkeit beeinträchtigt, Affekt und Verhalten zu korrigieren. Vor allem spontanes und emotional getriebenes Verhalten sind sehr von der Art beeinflusst, wie ein Mensch sein Modell der Umwelt gedanklich strukturiert hat.(Wikipedia)

In einem kleinen Video will ich die Vorgehensweise demonstrieren. Die Beispiele entnahm ich aus Stefan G. Hofmann, Einführung in die moderne kognitive Verhaltenstherapie.

CIAO Hans

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Ermutigung für Wolf Biermann …


Wolf_Biermann
Ermutigung für Wolf Biermann

Du lass dich nicht verhärten
In dieser harten Zeit.
Nun willst dich wohl rächen
An dir getanem Leid.
Du singst auf alten Fährten,
Zum Neuen nicht bereit.

Die Herrschenden frohlocken,
Die Linke diskreditiert.
Wer soll da noch erzittern,
Zu Stillstand es nur führt.

Wolf lass dich nicht erschrecken,
In dieser Schreckenszeit.
Die Linke steht für Schwache,
Für Wandel ECHT bereit.

Du lass dich nicht missbrauchen,
Gebrauche deine Zeit!
Auch wir werden dich brauchen,
Mit deiner Heiterkeit.

Wir wolln es nicht verschweigen,
In dieser Schweigezeit.
Das Alte ist vergangen,
Bringt es nur Traurigkeit.

Zu Che hast du gesungen,
in Solidarität.
Dein Lied ist nicht verklungen,
in deiner Orginalität.

Begreif den neuen Wandel,
Global der Konzerne Macht.
Der nun globale Handel
Lacht unbekümmert in unserer Schlacht…

CIAO Hans

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Friedenszentrum auf Radio Okerwelle: Kriege und Krisen …

Die Sendereihe des Friedenszentrums Braunschweig e.V. auf Radio Okerwelle zu verschiedenen Themen im Bereich der Friedensarbeit.

In unserer 23. Sendung im Oktober geht es um: Wie sieht die Friedensbewegung die gegenwärtigen Kriege und Krisen?

Neuer Sendetermin ist jeder vierte Montag im Monat um 20:00 Uhr und am folgenden Donnerstag um 10:00 Uhr auf Radio Okerwelle.
Hier der Mitschnitt der Sendung (allerdings ohne die schönen Musiktitel – GEMA!)

Weitere Sendungen sollen folgen!

CIAO Hans

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Drachen statt Drohnen …

Am 4.Oktober führte das Friedenszentrum und die LINKE Braunschweig einen Aktionstag „Drachen statt Drohnen“ auf dem Schlossplatz durch.

100 Jahre nach Beginn des 1.Weltkriegs und 75 Jahre nach Beginn des 2.Weltkriegs:

Etwa 4600 deutsche Soldatinnen und Soldaten befinden sich in Auslandseinsätzen, weltweit in 13 Ländern. Künftig sollen es bis zu 10 000 sein.

Die Kosten für die Auslandseinsätze seit 1992:
17 Milliarden Euro. Deutschland gibt im Vergleich zum Jahr 2000 heute über 40 Prozent mehr für die Bundeswehr aus. Der „Krieg gegen den Terror“ hat allein im Irak, Afghanistan und
Pakistan zu 1,7 Millionen Todesopfern geführt. Weltweit gibt es 16,7 Millionen Flüchtlinge, die meisten aus Afghanistan und Syrien.

Die Bundesregierung verwickelt sich zunehmend in den fragwürdigen Drohnenkrieg und die Praxis des gezielten Tötens.
Sie erwägt, selbst Kampfdrohnen anzuschaffen.
Die Bundesrepublik hat bei den Rüstungsexporten den 3. Platz hinter den USA und Russland erobert. Im Jahr 2011 wurden von 17 586 Anträgen auf Rüstungsexport nur 105 abgelehnt.

ln Schulen, auf Jobmessen, bei Sportveranstaltungen, im Internet und im Fernsehen umwirbt die Bundeswehr selbst Minderjährige.

Deutschland trägt mit dazu bei, Konflikte zu verschärfen. Beginnend mit dem Krieg gegen Jugoslawien, über die Mitwirkung am Irak-Krieg bis hin zum Einsatz in Afghanistan- längst hat
die Bundesregierung das Völkerrecht wissentlich gebrochen und dem Krieg den Vorzug vor der friedlichen Konfliktlösung gegeben.
Wir stehen für eine konsequente Friedenspolitik.

Der 1. September ist Weltfriedenstag.

CIAO Hans

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