Lebenselixier Wasser…

Sonntags ist mein Erholungstag – ich gehe in die Sauna und zum Schwimmen… Ich genieße es, wenn mir die Schweißtropfen vom Körper rinnen und ich danach unter kalter Dusche und im Eisbecken meine Gefäße trainiere. Anfangs hat mich das Überwindung gekostet, doch mittlerweile ist mir zu einer lieben Gewohnheit geworden. Meine depressiven Verstimmungen verschwinden, wenn ich mich in das Schwimmbecken begebe. Im Wasser fühle ich mich leicht wie in meinem eigenen Weltall – ich wiege nur noch ein Zehntel meines Gewichtes und schwebe förmlich dahin. Ich schimme in Rückenlage ganz entspannt und tauche im Vorwärtsgang wie ein Fisch im Wasser. Dabei liebe ich es, wenn mir meine Atemblasen um den Kopf streichen. Ich schwimme, wie ich will – völlig ohne auch nur im geringsten an Leistung zu denken und beobachte die anderen Mitschwimmer, wie sie sich mühen, wie sie sich entspannen oder auch wie sie ihre Angst überwinden, wenn sie vom 1er oder 3er springen. Väter haben dabei oft hohe Ansprüche an ihre Kinder – der Kampf gegen die Angst auf den Sprungbrettern ist anregend – Freude, wenn die Angst überwunden wurde und Scham, wenn es doch mal wieder gilt, den Rückzug anzutreten. Ich freue mich, wenn die Schwellenangst akzeptiert wird und keine Ermahnungen erfolgen.

Nebenbei steigt mein Kalorienverbrauch beim Schwimmen um 20 bis 100%, mein Immunsystem wird gestärkt und mein Kreislauf wird mal auf Trapp gebracht. Während der Entspannung im Wasser gehen mir viele Gedanken durch den Kopf, Geschehnisse lassen sich entspannt besser einordnen. Manchmal treffe ich auch Entscheidungen, über die ich sonst schon lange gebrütet hatte. Nach dem Besuch verspüre ich immer eine wohtuende Entspannung in meinem Körper – und ich habe das gute Gefühl, etwas für meinen Körper getan zu haben.

Ich fing an über Wasser nachzudenken. Ja, Wasser ist das Lebenselixier – alles Leben entstand im Wasser, mein Körper besteht aus über 60% aus Wasser und in fast allem was ich aufnehme befindet sich Wasser. Ohne Wasser sterbe ich abhängig von der Außentemperatur in ca. 5 Tagen (in der Wüste schon eher!). Alten Leuten in Krankenhäusern oder Heimen wird immer eingetrichtert, ja 1,5 bis 2 Liter Wasser zu sich zu nehmen, um nicht auszutrocknen, was gar nicht so einfach ist.

In unserer Zivilisation haben wir fast unbegrenzt Zugriff auf Wasser. Es läuft aus den Wasserleitungen und wir können jederzeit darauf zugreifen. Sogar der Luxus eines öffentlichen Schwimmbeckens steht uns meistens zur Verfügung. Wir denken nicht mehr über „Wasser“ nach, da es für uns eine Selbstverständlichkeit geworden ist. Schon bei Aristoteles (384-322 v.Chr.) oder in der Systematik der Gesamtmedizin Galens (129-199) gehörte Wasser neben Luft, Feuer und Erde zu den Grundelementen des Lebens. In der langen Geschichte der menschlichen Wasssernutzung spiegelt sich auch die menschliche Entwicklung wieder.

Unsere Erde ist zu fast 75 % von Wasser bedeckt, doch von dem gesamten auf der Erde vorhandenen Wassermenge sind nur 3 Prozent Süßwasser und nur gerade 0.02 Prozent nutzbares Grundwasser. Dieses Süßwasser ist es, was wir brauchen. Trinken wir Salzwasser geht unser Körper aufgrund von osmotischen Störungen zugrunde, was schon vielen Schiffbrüchigen zum Verhängnis wurde – als der Durst größer wurde als die Vernunft. Dieses trinkbare Wasser, was wir so sorglos verbrauchen, ist also nur in sehr beschränktem Maße auf der Welt vorhanden. Wenn wir uns dies bewusst machen, gehen wir vielleicht ein wenig klüger mit dieser Ressource um.

In anderen Teilen der Erde haben es die Bewohner nicht so leicht wie wir! Um zu Trinkwasser zu gelangen, nehmen sie mitunter viele Kilometer Fußmarsch auf sich, damit sie dieses Grundbedürfnis, diese absolute Notwendigkeit, stillen können. Nicht immer ist dieses Trinkwasser frei zugänglich: mitunter wird eine Quelle privatisiert und verteidigt, das Lebenselixier Wasser muss bezahlt werden. Klar, auch wir bezahlen unsere Wasserrechnung, aber es nimmt nicht den großen Anteil in unserem Haushaltsbudget ein, den es bei ärmeren Bevölkerungen verursacht.

Die UN-Generalversammlung hat die Jahre von 2005 bis 2014 zur Internationalen Aktionsdekade „Wasser – Quelle des Lebens“ erklärt. Seit 1997 finden alle drei Jahre Weltwasserforum vom Weltwasserrat (World Water Council) statt (vollständiger Bericht). Wasser ist zu einem wichtigen Politikum im globalen Handeln geworden. Kriegerische Auseinandersetzungen werden um Wasser geführt – was in Zukunft noch eher zunehmen wird.

Das Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung ist in der Völkerrechtslehre zwar anerkannt, es mangelt jedoch an seiner Umset­zung. „Das Menschenrecht auf Wasser berechtigt jedermann zu ausreichender, sicherer, akzeptabel, physisch zugänglich und erschwinglich Wasser für den persönlichen und häuslichen Gebrauch. Eine ausreichende Menge an sauberem Wasser ist notwendig, um den Tod durch Austrocknung zu verhindern, reduzieren das Risiko von Wasser im Zusammenhang mit Krankheit und für den Verbrauch, Kochen, persönlicher und häuslicher Hygiene-Anforderungen „.General Comment 15, CESCR, 2002

Unter den Milleniums-Entwicklungszielen der UN (15. Januar 2008) findet sich das Vorhaben, bis 2015 den Anteil der Menschen um die Hälfte senken, die keinen nachhaltigen Zugang zu einwandfreiem Trinkwasser und grundlegenden sanitären Einrichtungen haben. Der Bericht der Vereinten Nationen von 2009 schreibt: „Die Welt kann das Trinkwasser-Ziel insgesamt schon vor dem Jahr 2015 erreichen. Einige Länder jedoch haben noch einen schwierigen Kampf vor sich: Weltweit greifen noch immer 884 Millionen Menschen zum Trinken, Kochen, Baden und für andere Haushaltszwecke auf unhygienische Wasserquellen zurück. 84 Prozent dieser Menschen (746 Millionen) leben in ländlichen Gebieten.“

Wer sich für das Menschenrecht auf sauberes Wasser einsetzt, muss sich auch über die Konsequenzen klar werden: Der „virtuelle Wasserverbrauch“ der Deutschen liegt bei etwa 4.000 Litern pro Kopf und Tag. So viel Wasser wird zur Herstellung landwirtschaftlicher und industrieller Güter benötigt, die wir täglich verbrauchen. Für jede Tasse Kaffee 140 Liter, für jeden Liter Milch 1.000 Liter, für jedes Kilo Steak 16.000 Liter. Aber immer noch ist für mehr als eine Milliarde Menschen sauberes Wasser physisch oder finanziell unerreichbar. 2,4 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu grundlegenden sanitären Einrichtungen… (Zur Begründung eines Menschenrechtes)

Wir in den industrialisierten Ländern müssen deshalb lernen, mit der Ressource Wasser bewusster umzugehen. In unserem Alltag gilt es, die Ressource Wasser zu achten, damit auch in Zukunft dieses menschlich notwendige Gut verfügbar ist.
Tipps zum Wassersparen:
Umweltschutz
Wasserspartipps
weitere Tipps

CIAO Hans

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Kleines Straßentheater zum internationalen Frauentag…

Podcast zum Frauentag mit kleinem Lied…

Vorbemerkung:
Die deutsche Sozialistin Clara Zetkin schlug auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor, ohne jedoch ein bestimmtes Datum zu favorisieren. Am 19. März 1911 wurde in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz der erste Frauentag gefeiert. Mit der Wahl des Datums sollte der revolutionäre Charakter des Frauentags hervorgehoben werden, denn der Vortag, der 18. März, war der Gedenktag für die Gefallenen während der Märzrevolution 1848. Außerdem hatte auch die Pariser Commune 1871 im März begonnen. Am 8. März 1917 – nach russischem (julianischem) Kalender der 23. Februar – streikten in Sankt Petersburg die Arbeiter- und Soldatenfrauen und erstmals auch Bauernfrauen der armen Stadtviertel auf der Wyborger Seite und lösten damit die Februarrevolution aus. Zur Ehre der Rolle der Frauen in der Revolution wurde auf der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921 in Moskau auf Vorschlag der bulgarischen Delegation der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt. Nach anderer Darstellung war es nach Aufforderung von Alexandra Kollontaj und anderen Vorkämpferinnen Lenin, der in diesem Jahr, 1921, den 8. März zum „Internationalen Frauentag“ erklärte.(Wikipedia)

Soweit zur Geschichte des internationalen Frauentages. Schon damals kämpften die Frauen um Gleichberechtigung für gleiche Löhne bei gleicher Arbeit, Öffnung der Gewerkschaften für die Frauen, das Wahlrecht (erst Ende des ersten Weltkrieges mit dem 19. Januar 1919 wurde das Frauenwahlrecht in Deutschland eingeführt!), das Recht auf Erwerbstätigkeit, das Recht auf Bildung und für eine Gesellschaft auf neuer sittlicher Grundlage (die Aufhebung der „natürlichen Familienhierarchie“ mit dem Mann als Patriarch).

Interessant finde ich, dass die Nationalsozialisten diesen internationalen Frauentag verboten und statt dessen einen „Muttertag“ – der eher ihren Vorstellungen vom Frauen- und Mutterideal entsprach – zum offiziellen Feiertag erhoben.

Die Frauenbewegung ist eine globale soziale Bewegung, die sich für die Rechte von Frauen einsetzt. Immer wieder gab es soziale Bestrebungen, die Diskrimierung von Frauen aufzuheben.

„Solange wir einen Frauentag feiern müssen, bedeutet das, dass wir keine Gleichberechtigung haben…“, sagte die luxemburgische EU-Kommissarin Viviane Reding 2008.

Vorschlag zu einem kleinen Straßentheater:

Ca. 5 Leute versammeln sich (möglichst Frauen) und haben Töpfe und Kochlöffel dabei. Dabei schlägen sie mit den Löffeln auf die Töpfe und machen erstmal ordentlich Lärm, um Aufmerksamkeit zu erwecken. Vor der Gruppe wird ein kleines Podest aufgebaut (Eimer, Apfelsinenkiste oder ähnliches).

Eine Sprecherin begibt sich auf das provisorische Podest. Auf ihr Handzeichen beenden die anderen ihr Topfschlagen.

Sie beginnt einen kurzen Dialog:
Bürgerinnen und Bürger Braunschweigs!
Am 8.März feiern wir den internationalen Frauentag! Einen Tag, den sich die Frauen in der Geschichte erkämpft haben.

(Topfschlagen…)
Vieles haben wir schon erreicht, doch noch immer werden wir diskriminiert…
(Buuhrufe…)
Von einer Gleichberechtigung mit den Männern sind wir noch immer weit entfernt! Das wollen wir uns nicht bieten lassen und deshalb treten wir an diesem internationalen Frauentag für unsere Rechte ein!
(Topfschlagen…)
[an die Zuschauer gewandt]
Was meinen Sie, wieviele Frauen in Deutschland weniger verdienen als Männer?
(Schätzungen werden angenommen…)
Der Verdienstunterschied von Männern und Frauen beträgt weiterhin 23%!
(wer der Zahl am nächsten von den Zuschauern kam, erhält ein kleines Präsent…und Topfschlagen setzt ein…)
Was meinen Sie, wieviele Frauen gibt es unter den Studenten? Und wieviel weibliche Professuren kommen auf 100 Professuren?
(Schätzungen werden angenommen…)
54 % aller Studierenden sind Frauen, auf 100 Professuren kommen jedoch nur 6 Professorinnen!
(wer der Zahl am nächsten von den Zuschauern kam, erhält ein kleines Präsent…und Topfschlagen setzt ein…)
Und wissen Sie, wie hoch der Frauenanteil in Führungsgremien ist?
(Schätzungen werden angenommen…)
Der Frauenanteil in Führungsgremien stagniert bei 12 % !
(wer der Zahl am nächsten von den Zuschauern kam, erhält ein kleines Präsent…und Topfschlagen setzt ein…)
Wievile Niedriglohnbeschäftigte in Deutschland sind Frauen?
(Schätzungen werden angenommen…)
Es sind 70 % ! Bei Männern nur 10 % !
(wer der Zahl am nächsten von den Zuschauern kam, erhält ein kleines Präsent…und Topfschlagen setzt ein…)

Und ich möchte Ihnen auch noch einige andere Zahlen nennen:

– Frauen, selbst wenn sie die gleiche Ausbildung, den gleichen Beruf und das gleiche Alter haben wie ihre männlichen Kollegen, verdienen immer noch 12 % weniger!
– jede vierte Frau würde von einem Mindestlohngesetz profitieren!
– Arbeitslose Frauen keinen Anspruch auf Hartz IV habe, wenn ihr Lebenspartner genug verdient und somit finanzielle Abhängigkeiten entstehen!

So, jetzt wissen Sie, warum der internationale Frauentag für uns Frauen so wichtig ist!

Gesang setzt ein (evtl. mit Gitarrenbegleitung):

Und weil die Frau eine Frau ist,
drum braucht sie Gleichheit bitte sehr.
Es macht sie ein Geschwätz nicht satt,
das schafft nie Gleichheit her.
Drum reiht euch ein und reiht euch ein,
gemeinsam sind wir stark!
Die Welt soll auch die unsre sein,
die Zukunft ich dann mag…

Und weil wir Frauen Fraun sind,
drum wolln wir gleichn Lohn is nicht so schwer!
es gibt die einfache Lösung nur,
der Mindestlohn muss her!
Drum reiht euch ein und reiht euch ein,
gemeinsam sind wir stark!
Die Welt soll auch die unsre sein,
die Zukunft ich dann mag…

Und weil wir noch verladen werdn,
macht Schluss mit dem Spagat!
wir tragen ja die Hälfte all,
von jedem neuen Tag!
Drum reiht euch ein und reiht euch ein,
gemeinsam sind wir stark!
Die Welt soll auch die unsre sein,
die Zukunft ich dann mag…

(in kleiner Abänderung des Einheitsliedes von B.Brecht)
Zum Schluss ausklingendes Topfschlagen…

CIAO Hans

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Die Privatisierung des modernen Krieges…

„Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik unter Einbeziehung anderer Mittel” (Clausewitz: Vom Kriege I, 1, 24). Gemeint ist damit, dass das Militär der Politik stets untergeordnet ist. Die Politik bestimmt demnach durch den Zweck die Anwendung von militärischer Gewalt, also von Krieg, als Mittel zur Lösung eines Konflikts. Der Krieg ist so der Politik immer untergeordnet.(Wikipedia) Dies schrieb Clausewitz 1812…

Dieser klassische Begriff von „Krieg“, der zwischen Nationen stattfindet und dessen Ziel die Aneignung oder Verteidigung von Ressourcen ist, muss heute neu definiert werden. Heute spricht man von „asymmetrischen Kriegen“: es sind vermehrt nicht-staatliche Gruppen in kriegerische Auseinandersetzungen involviert und es findet eine „Privatisierung“ der Gewaltanwendung statt. So unterhalten Warlords und andere Familienclans Privatarmeen und auch das Gewaltmonopol des Staates wird durch neu auftretende Formationen in Frage gestellt. Geschichtlich gesehen findet eine Rückwärtsentwicklung des Krieges zu seinen ursprünglichen Formen der privat verfügten Ressourcen der sozialen Aktion „Krieg“ statt. Sehr interessant finde ich in diesem Zusammenhang den Vortrag von Dag Krienen: Der klassische, der moderne und der postmoderne Krieg – Von der Deprivatisierung zur Reprivatisierung kollektiver Gewalt…

Mit dem Ende des Kalten Krieges 1989, als sich durch den Zerfall der Sowjetunion die Konfrontationsstellung der Blöcke auflöste und die USA von einer imperialen Macht zu einer hegemonialen Weltmacht wurde, die vor allem die Aufgabe hat, die globale Infrastruktur des Handels aufrecht zu erhalten und auf neue Gebiete auszudehnen, änderte sich auch die Kriegsführung. Die USA stehen im Zentrum des globalen Wirkens (aufgrund ihrer militärischen Macht), sind aber immer mehr auch auf ihre Verbündeten (Europa, Japan, Australien u.a.) angewiesen. Im Zentrum des hegemonialen globalen Interesses stehen neben der Sicherung der Ressourcen (Rohstoffe, Energieträger, Öl…) die Sicherung des Kapitalflusses.

Brzezinski, ein wichtiger außenpolitischer Berater, der quasi als graue Eminenz unter den US-Geostrategen die Sichtweisen und Interessen eines ganzen Flügels der amerikanischen Elite verkörpert, führt in seinem Buch »Die einzige Weltmacht« aus:

  • der erste Grundsatz sei der erklärte Willen, die „einzige“ und – wie Brzezinski es nennt – sogar „letzte“ Weltmacht zu sein,
  • und was sogar noch entscheidender sei:

  • dem zweiten Grundsatz liege die Einschätzung zugrunde, dass eine Macht, die in Eurasien die Vorherrschaft gewinnt, damit auch die Vorherrschaft über die gesamte übrige Welt gewonnen hätte…(Quelle).
  • Dieser Traum wird durch die internationale Entwicklung, dem rasanten Aufstieg von China und Indien und dem verbliebenen Russland, immer mehr in Frage gestellt. In den nächsten fünf Jahren könnte der US-Dollar seine Position als vorherrschende Weltwährung einbüßen. Umso wichtiger ist für die USA Europa als unverzichtbarer Partner.

    Afghanistan (obwohl es keine Ölreserven besitzt!) ist ein wichtiger Dominostein in der amerikanischen Außenpolitik – zentral in der Eroberung des euroasiatischen Raumes (Iran, Irak, Syrien, Türkei, Georgien, Aserbaidschan, Tukmenistan, Pakistan, Dubai …).

    Daraus verständlich wird die Bedeutung der Einbindung der europäischen Bündnispartner. Aber auch die Kriegsführung der USA in Afghanistan ändert sich: es werden immer mehr private Sicherheitsdienste – sog. Private Security Companies, PSC – in den Krieg eingebunden. Dies sind private Unternehmen, die in den Bereichen Versorgung, Personenschutz, Ausbildung und Wartung, aber auch in der Luftraumüberwachung, Minenräumung bis hin zum Wiederaufbau von militärischer Infrastruktur und Versorgungswegen eingesetzt werden. Diese Firmen arbeiten unter privatwirtschaftlichen Gesichtspunkten, sie möchten Gewinn machen – an einer Befriedung sind sie nicht interessiert.

    Bekannt geworden ist die Firma Blackwater (heute nennt sie sich „Xe Services“), die international agiert und nach mehreren Toten bei ihren Einsätzen in die Kritik geriet. Seit den 1990er Jahren, als die ersten privaten Militärdienstleister auftraten, hat ihre Anzahl massiv zugenommen.

    „Das Personal der privaten militärischen Dienstleister auf afghanischem Boden wird derzeit auf 130 000 bis 160 000 Mann geschätzt. Das ist die zweithöchste Zahl nach dem Irak, wo 2007 nach Angaben des Pentagon 185 000 private Söldner tätig waren (gegenüber 160 000 regulären Soldaten). Aber diese Reihenfolge wird sich demnächst ändern, wenn die USA – wie von Präsident Obama angekündigt – weitere 30 000 Soldaten an den Hindukusch entsenden, denn mit diesen werden voraussichtlich 56 000 weitere private Söldner ausrücken. Das vom Pentagon in Afghanistan unterhaltene Personal wird dann zu über zwei Dritteln aus „contractors“ bestehen – der höchste je erreichte Anteil…“(Quelle)

    Diese privaten Söldnerfirmen machen sich mittlerweile unentbehrlich! Ausbildung und der Bereich Logistik liegt fast gänzlich in den Händen der privaten Militärfirmen. Deutschland hat die UN-Konvention gegen die Anwerbung, den Einsatz, die Finanzierung und die Ausbildung von Söldnern zwar unterschrieben, aber noch nicht ratifiziert.

    Was bleibt ist die Frage der Ethik solcher privater Militärunternehmen…

    CIAO Hans

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    Unsere Selbsthilfegruppe Angst und Depression…

    Seit 1993 existiert unsere Selbsthilfegruppe Angst und Depression in Braunschweig. Sie wurde damals auf Initiative einer Betroffenen gegründet. Und die Gruppe hat sich über all die Jahre gehalten – mal mit mehr, mal mit weniger Beteiligten. Es ist eine „offene“ Gruppe, d.h. jeder von Angst und Depression Betroffene kann sie besuchen, eine Teilnahme ist freiwillig.

    Wir sind Leidtragende, die in der Gruppe Erfahrungen mit dem Thema Angst und Depressionen austauschen. Bei diesen Gesprächen über die ernstzunehmenden Erkrankungen wird klar, dass jeder Mensch verschieden ist und Ängste und Depressionen nichts mit Charakterschwäche oder Wehleidigkeit zu tun haben.

    So wird über mögliche Therapien, Medikamente und über die Bewältigung des Alltags gesprochen. Unsere Selbsthilfegruppe bietet also Kontakt zu Menschen, die selbst Erfahrung mit Ängsten und Depressionen und ihren Begleitumständen haben.

    Manchmal ist es schwer, diesen ersten Schritt zu tun, aber es gibt keinen Grund beschämt zu sein. Ärzte und Therapeuten können wir dabei nicht ersetzen!

    Wir können keine nassen Alkoholiker, Menschen mit einer Psychose, Manie oder Zwangserkrankung in unserer Gruppe aufnehmen, da wir keine Erfahrungen mit diesen Erkrankungen haben (es gibt dafür andere Selbsthilfegruppen).

    Nähere Informationen gibt es auf unserer Homepage.
    Direkt ins Forum geht es hier.

    Angst from hanskottke

    CIAO Hans

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    Philosophischer Exkurs: „Das Böse als Voraussetzung zum Guten“…

    „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt darauf an, sie zu verändern.“ – Karl Marx, Thesen über Feuerbach. MEW 3, S. 7, 1845

    Dem stimme ich zu, aber manchmal ist es doch auch sehr sinnvoll, sich mit philosophischen Gedanken zu beschäftigen. So nehme ich an einem privaten Kurs teil, der sich mit „Sinnfragen“ beschäftigt. Manchmal ist es richtig spannend, was die verschiedenen Personen über eine Sache denken.

    Dabei besprachen wir auch das Script zu dem Thema :“Das Böse als Voraussetzung zum Guten„. Darin geht es um die „Abrundung“ und „Ausreifung“ der Persönlichkeit.
    Verschiedene Aspekte vom archaischen, metaphysischen und tiefenpsychologischen Weltbild unter Berücksichtigung der Religion werden diskutiert.

    Der Text ist knapp zusammengefasst und manche Dinge müssen sich erstmal setzen. Vieles versteht man auch erst nach mehrmaligem Lesen. Aber vielleicht findet der ein oder andere das Script genauso spannend wie ich…

    Das Boese als Voraussetzung zum Guten from hanskottke

    Wer sich den Vortrag als Script herunterladen möchte – hier:
    CIAO Hans

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    Die „heimliche Krankheit im Alter“ – Altersdepression oder Demenz?

    Zur Zeit kümmere ich mich um eine alte Dame, die nach einer schweren Erkrankung in ein Altenheim gekommen ist. Lange Jahre war sie in unserer Selbsthilfegruppe für Angst und Depression Braunschweig aktiv.

    Jetzt ist der Punkte erreicht, wo sie allein nicht mehr in ihrer Wohnung zurecht kommt und ein Heim ist angesagt, vor allem, da sie auch keine Verwandten mehr hat. Ich erlebe ihre Schwierigkeiten vom Wechsel einer relativ freien Umgebung in die Strukturen einer ungewohnten Heimumgebung – von der eigenen Wohnung in ein kleines Zimmer. Dabei ständig auf die Hilfe der Schwestern angewiesen zu sein, erfordert eine neue innere Einstellung…

    Ich war auf einer Veranstaltung mit dem Thema: Depression – “Die heimliche Krankheit im Alter”.

    Warum “heimliche” Krankheit? Im Alter ist es nicht leicht, eine Depression von einer Demenz (z.B.Morbus Alzheimer im Anfangsstadium) abzugrenzen. Oft wird eine Depression bei alten Menschen verkannt und der langsame Rückzug einfach auf das Alter geschoben.

    Aus dem Veranstaltungsflyer:

    “Depression ist die häufigste psychiatrische Alterserkrankung, ca. 13,5% der über 65-Jährigen leiden unter Depressionen. Gerade im Alter steht der Mensch vor der Herausforderung einer neuen Lebensphase.

    Der Verlust von Arbeit oder Familie als Lebensinhalt, abnehmende Selbstständigkeit oder der Tod von nahestehenden Personen können Auslöser einer depressiven Erkrankung sein.

    Die depressive Erkrankung im Alter findet aber noch zu wenig Beachtung. Sie wird nur selten diagnostiziert und kaum behandelt.Von den Auswirkungen der Erkrankung sind auch die Angehörigen betroffen.

    Wird die Erkrankung nicht erkannt oder nur als vorübergehende Episode gedeutet, kann dieses im Umgang mit den Betroffenen zu Problemen führen.

    Besonders wenn der Erkrankte nicht auf liebevolle Zuwendung oder engagierte Betreuung reagiert, geraten helfende Personen an ihre Grenzen. Das Verhalten des depressiv Erkrankten wird als Missachtung ihrer Bemühungen verstanden. So kann Verärgerung wie auch Gleichgültigkeit entstehen, die den Erkrankten noch tiefer in den Rückzug treibt.

    Die Behandlung depressiver Erkrankungen hat in den letzten 30 Jahren wesentliche Fortschritte gemacht. Es sind mittlerweile wirksame Behandlungsmöglichkeiten für depressiv erkrankte Menschen entstanden… Die depressive Erkrankung im Alter findet aber noch zu wenig Beachtung. Sie wird nur selten diagnostiziert und kaum behandelt.”

    Die Heimliche Krankheit – Altersdepression from hanskottke

    Gertrud Terhürne von ambet e.v. und Christa Homann vom Sozialpsychiatrischen Dienst berichteten über die Angebote zur Hilfe in Braunschweig und was man in einer krisenhaften Situation unternehmen kann.

    In der von ambet herausgegebenen Broschüre zu “Rat und Hilfe” bei Demenz, Depression und anderen psychischen Erkrankungen im Alter kann man sich gut über Diagnose, medizinische Behandlung, Beratung, Selbsthilfe, Notdienste u.a. informieren. Adressen zu Beratungsstellen in Braunschweig sind aufgeführt. Allgemeine Aspekte wie z.B. Tagespflege, Pflegeversicherung, ambulante und stationäre Pflege werden erörtert.

    Also die Broschüre lohnt sich für Betroffene und auch Angehörige, wenn sie Rat und Hilfe brauchen…

    CIAO Hans

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    Aktion – „unsere Zukunft – atomwaffenfrei“…

    Die Aktion „unsere Zukunft – atomwaffenfrei“ unterstütze ich aus ganzem Herzen. Auch ich bin wie die überwiegende Mehrheit (weit über 80 Prozent) der deutschen Bevölkerung gegen Atomwaffen.

    Viele Menschen wissen jedoch noch nicht,

  • dass hier in Deutschland Atomwaffen stationiert sind,
  • dass Deutschland eigene Flugzeuge und Piloten für den Einsatz zur Verfügung stellt,
  • dass diese Piloten den Einsatz üben
  • und dass Deutschland sich an der Nuklearen Planungsgruppe der NATO beteiligt.
  • Nach der Wiedervereinigung hat Russland seine Atomwaffen vertragsgemäß aus dem Osten Deutschlands abgezogen. Die USA haben jedoch immer noch ca. 20 taktische Atomwaffen im Stationierungsort Büchel in Rheinland-Pfalz, die der NATO zur Verfügung stehen. Laut aktuellen Informationen von Atomwaffenexperten in den USA und in Deutschland sind die bisher zusätzlichen 130 US-Atomwaffen von dem US-Luftwaffenstutzpunkt Ramstein abgezogen worden.

    Die Website der Aktion -„unsere Zukunft – atomwaffenfrei“ bietet eine Vielzahl von Informationen und Möglichkeiten, aktiv für eine atomwaffenfreie Zukunft zu streiten (ein Besuch lohnt sich!).

    Hier eine kurze Präsentation der Aktion:

    Unsere Zukunft – Atomwaffenfrei from hanskottke

    Die medizinischen Folgen eines Atomeinsatzes sieht man hier:

    Medizinische Folgen eines Atomkrieges from hanskottke

    Zur Debatte um Atomwaffen in Deutschland:

    Debatte zu Atomwaffen in Deutschland from hanskottke

    Wer selbst aktiv werden möchte, kann einen Brief an den amerikanischen Präsidenten Barack Obama schicken. Hier ein PDF-Briefvorschlag!

    CIAO Hans

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    1968 – ein Jahr, das die Welt veränderte…

    1968 war ich 15 Jahre alt. Ich befand mich gerade in der Pubertät und auf dem Weg, mich selbst zu finden. Und das war in diesem Jahr nicht leicht. Ich war Schüler auf dem Gymnasium und erlebte die Studentenrevolte mit Rudi Dutschke und besuchte auch in Braunschweig meine ersten Demontrationen gegen die Erhöhung der Fahrpreise beim öffentlichen Nahverkehr und die Erhöhung der Badepreise…

    Täglich flimmerten Nachrichten aus Vietnam über den Fernsehbildschirm – die Amerikaner gegen den Vietkong. Ich war entsetzt über diese Bilder – der Krieg wurde in unser Wohnzimmer übertragen.

    In Frankreich gab es den roten Mai, als mit Daniel Cohn-Bendit an der Spitze die Arbeiter sich mit den Studenten solidarisierten.
    In der BRD führte Rudi Dutschke die Studentenrevolte in West-Berlin an. Der Student Benno Ohnesorge war auf einer Demonstration gegen den Schah in Berlin von einem Polizisten (Karl-Heinz Kurras: wie sich erst viel später heraustellte, war er Mitarbeiter der Stasi) am 2. Juni 1967 erschossen worden. Am 11. April 1968 schoss der junge Hilfsarbeiter Josef Bachmann (der später im Gefängnis Selbstmord beging – erst jetzt stellen sich Verbindungen zur damaligen rechten Szene in Peine her) vor dem SDS-Büro am Kurfürstendamm dreimal auf Dutschke. Er traf ihn zweimal in den Kopf, einmal in die linke Schulter. Dutschke erlitt lebensgefährliche Gehirnverletzungen und überlebte nur knapp nach einer mehrstündigen Operation. Am 24. Dezember 1979 starb Dutschke in seiner Wohnung an den Spätfplgen des Attentats. Die Studenten machten die Boulevardzeitung „Bild“ für das Attentat verantwortlich. So schrieb die „Bild“ z. B. am 7. Februar 1968: „Man darf auch nicht die ganze Dreckarbeit der Polizei und ihren Wasserwerfern überlassen.“ Infolge kam es zu schwersten Ausschreitungen auf dem Gelände des Springerverlages – Zeitungen wurden verbrannt.
    Um sich heute zu rechtfertigen hat der Axel Springer Verlag jetzt ein Medienarchiv68 mit Artikeln ihrer Zeitung aus den 68ern veröffentlicht.

    Aber nicht nur in der Bundesrepublik gärte es…

    In den USA formierte sich eine große Protestbewegung gegen den Vietnamkrieg. Einberufene Soldaten verweigerten den Dienst an der Waffe, wollten bei dem Sterben in Vietnam nicht dabei sein. Blackpanther, eine Bewegung der Schwarzen, entdeckten ihre Identität und forderten ein Ende der Rassendiskriminierungen.

    Auch in anderen Teilen der Welt gingen die Studenten auf die Straße: Japan, Brasilien und weitere Orte.

    Che Guevara starb am 8. Oktober 1967 in den Bergen Boliviens, als er versuchte, genauso wie in Kuba mittels eines kleinen Kommandos die Revolution durchzuführen. Seine revolutionäre Moral galt den 68er Studenten als Vorbild. Auf den Demonstrationen wurde sein Konterfei auf den Plakaten mitgetragen.

    Doch auch der Osten regte sich: in China lief die Große Proletarische Kulturrevolution unter Führung von Mao Zedong, was viele Studenten beflügelte – Aufbegehren gegen das Establishment (erst viel später erkannte man die Fehler dieser Kulturrevolution).

    Im Ostblock fand in der Tschechoslowakei unter der Regie von Alexander Dubček der „Prager Frühling“ statt. Die Menschen rochen den Duft der Freiheit. In der Nacht zum 21. August 1968 beendeten etwa eine halbe Million Soldaten der Sowjetunion, Polens, Ungarns und Bulgariens mit ihren Panzern das Experiment. DDR-Truppen nahmen an der Besetzung nicht teil, lagen aber in Alarmbereitschaft.

    Es war auch die Zeit, als die Hippie-Bewegung entstand, neue Rockmusik die Jugend begeisterte und auch mit neuen Drogen experimentiert wurde.

    Es war die Zeit, als die Jugend gegen das verstaubte alte System der 50er Jahre, gegen ihre Väter und Mütter aufbegehrte. Es war eine Emanzipation: Einstieg in die Bearbeitung der Geschehnisse des Nationalsozialismus, die Neudefinition des Feminismus und das Infragestellen vieler für selbstverständlich gehaltener gesellschaftlicher Normen.

    Ich bin der Meinung, ohne diese Bewegungen der 68er Jahre wären wir nicht da, wo wir heute sind. Natürlich wurde damals auch einiges falsch gemacht. Aber wenn man sich auf neuem Terrain zu bewegt, dann macht man unweigerlich auch Fehler…

    Und in dieser Zeit steckte ich – wie oben gesagt – in der Pubertät. Die Ereignisse haben mich geprägt. Ich kann mich noch gut an die Auseinandersetzungen mit meinem Vater erinnern, die allabendlichen Diskussionen über die Vorkommnisse des Tages. Ich bekam eine andere Einstellung als mein Vater, der dies auf die Schule schob – dort werde die Jugend verdorben…

    Im Rückblick kann ich sagen, dass ich froh bin, diese Zeit der gesellschaftlichen Veränderung so hautnah miterleben zu dürfen. Sie hat mein Bewusstsein für soziale Gerechtigkeit gestärkt und auch den Blick über den Tellerrand ermöglicht, der Blick auf die globale Welt, was sich dann später noch vertiefte, als ich einige Länder an der unteren Skala der Entwicklung besuchen konnte…

    CIAO Hans

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    Protest gegen die Abholzung des Querumer Forstes in Braunschweig…

    In Braunschweig gibt es Streit um die Erweiterung des Flughafens. Viele Bürger sind gegen die Erweiterung, da dadurch viele Bäume gefällt werden müssen und die Natur in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Gerichte haben den Weg freigemacht für eine Abholzung. Das Fehlen des großen Waldstückes wird sich für das Braunschweiger Klima und für das gesamte Klima verändernd auswirken.
    Schon jetzt haben wir in BS oft schlechte Luft und oft Atemwegserkrankungen festzustellen.
    Vor 20 Jahren konnten Deutschlands Wälder noch 17 Millionen Tonnen Kohlenstoff binden, jetzt nur noch 4,7 Millionen tonnen laut BUND.
    Die Landebahnerweiterung stellt sich nun offensichtlich doch als überflüssig heraus, nachdem der VW-Verantwortliche Damme erklärt hat, dass VW die Landesbahnerweiterung gar nicht benötige.
    Der Protest geht also weiter…
    Hier zwei Videos, die einen Einblick in die Proteste geben:

    Teil 1:


    Download Video or MP3

    Teil 2:


    Download Video or MP3

    Weitere Infos unter waggum-online, braunschweig-online und der RTLregional-Beitrag.

    Hier noch ein interessanter Film NDR extra 3 Bericht vom 31. Januar 2010

    Weiter Videos: Videoberichte zur Flughafenerweiterung

    Mir fiel dazu folgendes ein (in Anlehnung an ein Gedicht von Theodor Storm):

    Von drauß‘ vom Walde komm ich her;
    Ich muss euch sagen, ihn gibt’s bald nicht mehr!
    In Querum wird wie wild gefällt,
    Der Flughafen die Ursache stellt;
    VW will fliegen für die da oben,
    Sie sind dann in der Luft da droben!
    Die Bäume sollen alle weichen,
    Egal ob Buche, Tanne oder Eichen!
    Das Gericht hat so entschieden,
    Den Volksbegehr hat es vermieden!
    Manch Bürger setzt sich nun zur Wehr,
    Die Harvester wollen sie nicht mehr!
    Geht es doch um die Natur,
    Für unsere Kinder und Bürger nur!
    Drum sei all dies uns eine Lehr,
    Natur fällt bei uns für Verkehr!
    Die Schändung ist nun wahrhaft Fakt,
    Mich dabei nur Grausen packt…

    CIAO Hans

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    Gegen das Vergessen – Gedenken an den Holocaust…

    Der 27.Januar ist zum Tag des Gedenkens an den Holocaust erklärt worden. Es ist der 65. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945. Die Befreiung fand durch die Rote-Armee statt. Nur wenige Tage zuvor war das Lager von der deutschen SS aufgegeben worden. Damals konnten noch die letzten Überlebenden des nationalsozialistischen Wahnsinns befreit werden.

    In Braunschweig befindet sich die Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus in der Schillstraße. Aus diesem Anlass wurden Gedenkkränze niedergelegt und der Opfer gedacht. Auch in vielen anderen Städten fanden zur gleichen Zeit Kranzniederlegungen statt.

    In Auschwitz-Birkenau wurden während der Nazizeit rund 1,1 Millionen Menschen ermordet, darunter etwa eine Million Juden. Die Überlebenden des Holocaustes werden immer weniger, womit eine Quelle der Information und Erfahrung langsam versiegt. Umso wichtiger ist es, die Geschehnisse der damaligen Zeit auch der heutigen jungen Generation zu vermitteln.

    Gegen das Vergessen!

    Zur Geschichte Braunschweigs unter den Nationalsozialisten habe ich ein kleines Video gedreht:


    Download Video or MP3

    Weitere Informationen finden sich auf meiner Homepage unter Die andere Stadtrundfahrt und Vernetztes Gedächtnis.

    PS:

  • Jüdisches Museum Berlin
  • Zentrale Holocaust Gedenkstätte Deutschlands
  • United States Holocaust Memorial Museum
  • CIAO Hans

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