Ölbilder meines armenischen Freundes Asadur Asadian …

Ganz aktuell: Asadur Asadian: Never again – Eine Armenische Passion…

In einem Park lernten wir uns kennen. Aus diesem Kontakt erwuchs eine Freundschaft. Asadur erzählte mir immer wieder von dem Schicksal, was seiner Familie wiederfuhr – vor allem seiner eigenen Verwandtschaft. Seine Großmutter musste mit ihren drei kleinen Kindern flüchten und war gezwungen, eine kleine Tochter an einem Fluss zurückzulassen.
Der gebürtige Armenier musste 1977 sein Heimatland – die Türkei – verlassen. „Die dort lebende armenische Minderheit hat immer noch mit Diskriminierungen zu kämpfen“, begründet er seine Entscheidung, auszuwandern.
Er absolvierte ein Studium an der Hochschule für Bildende Künste und lebt seitdem in Braunschweig.
„Könnte ich den Schmerz in meinen Bildern nicht ausleben, wüsste ich nicht, ob ich mit der Vergangenheit meiner Familie und meines Volkes umgehen könnte…“. Doch er will seine Arbeiten nicht politisch verstanden wissen. „Vielmehr geht es mir darum, Gefühle zum Ausdruck zu bringen“. Seine Emotionen hat er eindrucksvoll in seine großformatigen Ölbilder fließen lassen.
Ich drehte ein kleines Video über seine letzte Ausstellung in Almelo, Holland:

Hier kann man Asadur Asadian in seinem Atelier sehen:

Hier seine Lebensdaten:

  • 1977-1984 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
  • 1981 Meisterschüler bei Prof.R.Dörfler
  • 1983 Förderpreis des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst
  • seit 1984 Freier Maler – lebt und arbeitet in Braunschweig
  • Ausstellungen:

  • 1980 Wolfsburg, Schloss
  • 1983 Braunschweig, Dresdner Bank
  • 1984 Braunschweig, Emmauskirche
  • 1985 Gifhorn, Schloss
  • 1985 Helmstedt, Kloster St.Marienberg
  • 1987 Mühlheim/Ruhr, Evangelische Akademie
  • 1989 Paris, Kunstaktion für die Karrabachhilfe
  • 1992 Braunschweig, Ateliersausstellung
  • 1994 Braunschweig, Bistro im Landesmuseum
  • 1999 Mainz, Daimler-Crysler
  • 1999-2000 Braunschweig, Brüdern Kirche St. Ulrici
  • 2009 Stadtgalerie, Almelo, Holland
  • Zeitungartikel:
    Braunschweiger Zeitung, Samstag 29.April 2000
    Süddeutsche Zeitung, Dienstag 7.November 2000
    Armenisch-Deutsche Korrespondenz, Nr.108, Jg.2000/Heft 2
    Kunstdienst der ev. Kirche – Berliner Dom

    CIAO Hans

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    Der Weihnachtsmarkt in Braunschweig …

    Mein alter WordPress-Blog ist abgestürzt!!! – aber ich fange wieder von Vorne an. Es ist Adventszeit und was liegt da in Braunschweig näher, als einfach mal mit Freunden über den Weihnachtsmarkt zu gehen.

    Der Braunschweiger Weihnachtsmarkt hat eine über 300-jährige Tradition. Aufgrund des baulichen Ensembles auf der „Traditionsinsel“ rund um den Braunschweiger Dom, mit Burgplatz, Burg Dankwarderode, dem Huneborstelschen Haus, dem Vieweghaus und mit dem Braunschweiger Löwen in seiner Mitte, gilt der Braunschweiger Markt als einer der schönsten und stimmungsvollsten in ganz Deutschland und zieht jedes Jahr hunderttausende Besucher an; so kamen beispielsweise 2003 etwa 850.000 Besucher. Und es werden immer mehr! Der Braunschweiger Markt wurde deshalb schon mehrfach zum schönsten Weihnachtsmarkt Norddeutschlands gekürt.
    Dieses Jahr wurden erstmals auch Stände im alten trocken gelegten Burggraben angelegt.

    Zu Ursprung und Entwicklung schreibt Wikipedia:
    Die genauen Ursprünge des Weihnachtsmarktes liegen im Dunkeln, vielleicht ging er im ausgehenden Mittelalter aus einer der zahlreichen Handelsmessen oder einem der Jahrmärkte der Stadt hervor, evtl. aus der sogenannten „Wintermesse“, die um 1500 zum ersten Mal belegt ist. Diese Messen fanden ursprünglich v. a. auf dem Altstadtmarkt und dem Kohlmarkt statt.

    Ein tatsächlich als „Weihnachtsmarkt“ bezeichneter Markt scheint im 14. Jahrhundert zunächst auf dem Altstadtmarkt entweder zu Weihnachten oder kurz danach abgehalten worden zu sein. 1385 fand der Markt am 1. und 2. Januar statt, wurde später (evtl. um 1505) aber offenbar auf die Zeit vor die Festtage verlegt. Nachdem die Stadt 1671 ihre Unabhängigkeit verloren hatte, begann der Markt „am Sonntag vor Weihnachten“.

    In der jüngeren Vergangenheit wechselten die Orte, an denen der Markt stattfand, häufiger. So fand er zunächst auf dem Altstadtmarkt, dann auf dem Kohlmarkt statt, aber auch einmal auf dem Platz vor dem Braunschweiger Schloss.

    Die in Braunschweig geborene und aufgewachsene Schriftstellerin Ricarda Huch schrieb 1927 in ihrem Buch „Im Alten Reich. Lebensbilder deutscher Städte“:

    „Am wundervollsten fand ich Martini [Martinikirche] und Katharinen [Katharinenkirche], wenn abends der Weihnachtsmarkt mit blinzelnden Lichtern und Buden voll absonderlicher, steifer Puppen und Lämmer sich um sie herum abspielte, aromatische Waldtannen sich an ihren Fuß lehnten, und ihr gigantischer Umriß sich in Dunst und Kälte verlor.“

    Der erste Weihnachtsmarkt nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fand 1946 statt. Nach 1946 war er auf dem Hagenmarkt, wo er zehn Jahre blieb.

    Seit 1956 findet er auf dem Burgplatz rund um den Dom statt. Eröffnet wird der Markt jeweils am letzten Mittwoch im November. Seit einigen Jahren dauert er bis kurz nach den Festtagen, wobei am 24. und am 25. Dezember sogenannte „Marktruhe“ herrscht. Seit 2006 findet der Weihnachtsmarkt auch auf dem neu gestalteten „Platz der Deutschen Einheit“ vor dem Rathaus, südöstlich des Domes statt. Jedes Jahr werden aus einer Vielzahl von Bewerbern für einen Marktstand, etwas über 100 nach einem strengen Auswahlverfahren ermittelt, das neben der angebotenen Ware auch die Gestaltung des jeweiligen Verkaufsstandes berücksichtigt.

    CIAO Hans

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    Mein alter Blog ist im Nirwana verschwunden…

    Ja, so kann man es auch machen!

    Ja, so kann man es auch machen!

    Ja liebe Leser, es ist passiert: die über 100 Artikel in meinem Blog sind durch mehrere dumme Fehler im Nirwana verschwunden. Auch über Cache konnte ich sie nicht mehr herstellen. Wenn noch jemand einen Rat hat, kann er ihn mir mitteilen. Ich weiss jedoch keine Lösung mehr, wie ich die vielen Artikel wieder herstellen könnte…

    Wie sagt man so schön: wer nicht wagt, der nicht gewinnt…

    Na und jetzt hab ich ja die Möglichkeit alles noch einmal etwas anders und neu aufzuziehen. Wer nach alten Artikeln sucht – sorry… aber ich schreib neue…

    CIAO Hans

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