Freiheit und Determination …

Der Begriff der Freiheit in Philosophie und Naturwissenschaft.

Andere Präsentationen von … anschauen Nickolaus Henning

Haben wir einen „Freien Willen“?

CIAO Hans

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Animation: Fünf Fakten gegen Flüchtlingshass …

Ich weiß nicht – was soll es bedeuten,
Doch traurig bin ich fürwahr.
Seh Flüchtlinge in diesen Zeiten,
Sie kommen in großer Schar.
Die Heimat sie haben verloren,
Durch Armut und Krieg allemal.
Doch auch sie sind frei geboren,
Mit Recht auf die Lebenswahl.

In unseren deutschen Gefilden,
Von Oder bis zum Rhein.
Neue Heimat kann sich bilden,
Der Flüchtling sei nicht mehr allein.
Gegen alle „braunen Horden“,
Wir kennen sie aus der Geschicht,
Das Jüdische taten sie morden,
Verschieben moralisch Gewicht.

NIE WIEDER – sei die Parole,
Eine Ausgrenzung wollen wir nicht.
Schluss mit dem rechten Gejohle,
„Willkommen“ sei unsre Sicht.
Mensch gegen Mensch – wir kennen es alle,
Macht moralisch keinen Sinn,
Verderblich ist dies in jedem Falle,
Ich solidarisch stets bin…

CIAO Hans

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Ayub Ogada – Kothbiro … afrikanische Musik …

Immer wieder erlebe ich ein Phänomen: in meinen Radiosendungen sind viele Musiktitel, doch bei einem Titel gibt es regelmäßig Nachfragen.

Der kenianische Liedermacher Ayub Ogada war ein Straßenmusiker auf der Northern Line, als er in den späten 80er Jahren von Real World die entsprechende Aufmerksamkeit bekam. Mit seinen entwaffnend einfachen Anordnungen machte er 1993 einen bleibenden Eindruck. Mit virtuoser Leichtigkeit auf einem ostafrikanischen Instrument – Lyra genannt a nyatiti – fand Ayub als Darsteller mit viel Charme und seiner warmen Stimme immer wieder einen musikalischen Mittelpunkt. Er zeigte Afrika mit all seinen Gefühlen…

Hier ein Ausschnitt:

CIAO Hans

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Friedenszentrum auf Radio Okerwelle: Flüchtlingspolitik …

Die Sendereihe des Friedenszentrums Braunschweig e.V. auf Radio Okerwelle zu verschiedenen Themen im Bereich der Friedensarbeit.

In unserer 26. Sendung im August geht es um: Flüchtlingspolitik

Hier der Mitschnitt der Sendung (allerdings ohne die schönen Musiktitel – GEMA!)

Weitere Sendungen sollen folgen!

CIAO Hans

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William Shakespeare und der Fremdenhass …

William Shakespeare

William Shakespeare

[Um 1600 gab es in London ungefähr 200.000 Einwohner. Mehrere Pestepidemien forderten jeweils zwischen 10.000 und 30.000 Opfer.]

Ein latenter Unruheherd in der Bevölkerung in London [um 1600] war die stetig wachsende Zahl von Ausländern, die in London wirtschaftlichen Freiraum oder Zuflucht vor religiöser Repression suchten.

Als in Frankreich die Hugenottenverfolgung einsetzte, die in der Bartholomäusnacht von 1572 begann und zu einem Blutbad mit bis zu 20.000 Todesopfern führte, kam es zu einer massiven Einwanderungswelle französischer Protestanten. Eine ähnliche Welle hatte schon vorher die blutige Unterdrückung der niederländischen Protestanten durch Herzog Alba ausgelöst.

Die einheimischen Londoner nahmen gegenüber den Zuwanderern eine zwiespältige Haltung ein. Einerseits lehnten sie die Fremden innerlich ab und fürchteten ihre Konkurrenz, andererseits erwiesen sich die fachlich Hochqualifizierten unter ihnen als nützlich und in vielen Bereichen als unentbehrlich.

Als die besorgten Stadtväter 1593, wie schon einige Male zuvor, eine Zählung der Ausländer veranlassten, fanden sie allein im Textilgewerbe 500 Spezialisten fremder Herkunft, daneben Diamantschleifer, Goldschmiede, Knöpfemacher, Ärzte, Musiker und Vertreter vieler anderer Gewerbe, die zum Teil schon seit Jahrzehnten in London ansässig waren. Insgesamt wurden bei der Zählung 7013 Fremde ermittelt, von denen 2443 bereits in England geboren waren.

Obwohl angesichts solcher Zahlen von einer drohenden Überfremdung keine Rede sein konnte, ging doch von der latenten Fremdenfeindlichkeiteine stete Gefahr aus, denn pogromartige Verfolgungen von Einwanderern hatte es bereits im Spätmittelalter gegeben.

Die Stadtväter waren sich der ökonomischen Bedeutung der Immigranten sehr wohl bewusst und deshalb bestrebt, aufkeimenden Fremdenhass im Keim zu ersticken. Ein rhetorisch eindringliches Plädoyer für Toleranz gegenüber Fremden findet sich in dem nur handschriftlich überlieferten Stück Sir Thomas More, an dem mehrere nicht eindeutig identifizierbare Autoren beteiligt waren und in dem William Shakespeare nach Ansicht von Fachleuten mit eigener Hand einige Passagen geschrieben haben soll, darunter die
längere Rede, in der Thomas Morus den Aufrührern ins Gewissen redet und ihnen klarmacht. dass sie mit ihrem Fremdenhass gegen die göttliche Ordnung rebellieren.

Darin heißt es am Schluss:

Ihr wollt die Fremden niedermachen,
sie töten, ihnen ihre Häuser nehmen
und das Gesetz an eine Leine legen,
damit ihr ihm, wie einem Hund, entkommt!
Weh euch! Weh euch! Stellt euch doch einmal vor,
der König ließe Milde walten und
verbannte euch: wo suchtet ihr dann Zuflucht?
Bei welchem Volk, das sich verhält wie ihr,
bekamt ihr Schutz? Geht hin nach Frankreich, Flandern,
in deutsche Lande, Spanien, Portugal,
ja, irgendwohin, wo nicht England ist –
ihr wäret Fremde. Wie gefiel’s euch dann,
ein Volk zu finden, das, wie ihr Barbaren,
in furchtbare Gewalt ausbricht und euch
den Aufenthalt verwehrt, ja, euch stattdessen
das Messer wütend an die Kehle setzt
und euch wie Hunde fortjagt, so als ob
ihr nicht von Gott gemacht wärt und als fehlte
bei euch was, das nur sie alleine haben?
Was hieltet ihr von solcher Art Behandlung?
So ist das Los der Fremden hier bei uns,
und so ist euer Berg von Inhumanität!

Quelle: Hans-Dieter Gelfert, William Shakespeare und seine Zeit, München 2014

Ein vor gut 400 Jahren geschriebener Text, der uns auch heute sehr nachdenklich machen kann…

CIAO Hans

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Tango: Lebensgefühl …

Ja der Tango,
Ja der Tango,
Er spiegelt den Takt unsres Lebens,
Mal ist es traurig und mal ist es lebendig,
Doch niemals ist es vergebens.

Ja der Tango,
Ja der Tango,
Er schreibt unsren Lebensrhythmus,
Jeden Tag , jeden Tag,
Dann aufs Neue,
Es ist niemals wirklich Schluss.

Ich bin ein Lebenstänzer,
Und ich will mich stets bewähren,
Und stört mich irgendwer,
Ich will mich nicht drum scheren.

Entdecke all die neuen Sachen,
Die mein Leben stolpernd gibt,
Dabei will ich auch lachen,
Und von ganzem Herzen weinen,
In den Tango bin ich doch verliebt.

Jeden Tag will ich erspüren,
Wohin mein Gefühl mich treibt,
Zu den Menschen wirds mich führen,
Und Empathie bei mir verbleibt.

Tango… Tango…

Wir tanzen so in großem Kreis,
Gemeinsam im Tangogefilde,
Der Tango macht uns richtig heiß,
Führt Frohsinn nur im Schilde.

Bist Frau bist Mann – egal,
Den Tango tanzen wir,
Das ist die rechte Wahl,
Er gibt Gefühl im Jetzt und Hier…

So wird das Leben uns zum Fest,
Wir tanzen noch auf unserm Grab,
Das Alter uns vergessen lässt,
Der Tango bringt uns recht in Trab…
Der Tango bringt uns recht in Trab…

CIAO Hans

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Prof. Dr. Joachim Bauer: Die Bedeutung der Spiegelneurone …

Prof. Bauer spricht darüber, welche gesellschaftlichen Konsequenzen sich aus der Hirnforschung ergeben. Wir brauchen Ganztagsschulen mit gemeinsamen Essen und mehr Ruhe in denen man sich wohl fühlen und vertiefen kann. Die musischen Fächer wie Musik und Theater und Turnen besitzen eine große Bedeutung. Es ist ein großes Ärgernis, dass für Banken Geld da ist, das für die Modernisierung der Schulen fehlt. Das verursacht wiederum hohe Folgekosten. In den ersten 5-6 Lebensjahren werden grundlegende Kompetenzen erworben. Das menschliche Gehirn macht aus Psychologie Biologie. Soziale Erfahrungen werden zu biologischen Reaktionen umgewandelt. Daraus entstehen sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen entweder Gesundheit oder Krankheit, Leistung oder Widerstand, Motivation oder Apathie.

Skripte von Prof.Dr.Joachim Bauer:

Die Macht der Spiegelneuronen

Kleine Zellen, große Gefühle –
Wie Spiegelneurone funktionieren

CIAO Hans

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Fakten über Griechenland …

Fünf Expert/innen haben für uns die Griechenland-Krise entwirrt – und werden dich ins Grübeln bringen.

CIAO Hans

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Das Meer ist voll Müll – Doku 2014 in HD …

Wir sind Weltmeister im Recyceln. Trotzdem ist die Nordsee voller Kunststoffmüll. Die alten Tüten, Flaschen und Verpackungen töten Vögel und Fische. Am Ende landet das Plastik, zu unsichtbaren Teilchen zerrieben, in unserem Essen. Wie kommt der Müll ins Meer?

CIAO Hans

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Der Mensch und die Technik …

HOMO SAPIENS

Ich bin, ja ich bin. Seit meiner
Geburt in die Welt geworfen. Und
mein Körper und Geist sind
Gesamtheit meines Seins.

APPARATUS HUMANOIDUS

Ich bin nur ein technisches
Produkt, geschaffen von den
Menschen. Einen eigenen Willen
besitze ich nicht. Mein Körper ist
die Technik, doch mein Geist
besteht nur aus binären Zahlen.
Solange ich funktioniere gibt es
für mich keine Zeit. Theoretisch
lebe ich bis in alle Ewigkeit.
Veränderungen in meinem Dasein gibt
es kaum. Ich funktioniere, wie ich
programmiert bin.

HOMO SAPIENS

Ich bin einem
biologisch-evolutionärem Prozess
unterworfen. Ich verändere mich
ständig unter den mir gebotenen
Bedingungen. Diese ständige
Veränderung meines Bewusstseins ist
Grundlage meines Überlebens. Meine
Neurotransmitter und Gehirnareale
sind so flexibel, dass sie mir bis
ins hohe Alter neue Problemlösungen
anbieten. Doch mein Leben ist
begrenzt. Der Tod ist die
unausweislich letzte Konsequenz,
die schon bei meiner Geburt
feststand.

APPARATUS HUMANOIDUS

Das Ende meines Daseins ist an die
Funktion meiner
Maschinenteile gebunden. Wenn sie
gut versorgt werden, können sie
ewig existieren. Ich existiere auch
nicht nur in humanoider Gestalt,
sondern in der Technik ganz
allgemein. Auch die
Informationstechnik ist Teil meiner
Existenz. Und auf die bist du ja in
neuerer Zeit immer mehr angewiesen.

HOMO SAPIENS

Das ist wahr. Ich verlasse mich
immer mehr auf deine Technik und
und tauche immer mehr in sie ein.

APPARATUS HUMANOIDUS

Wie du mich nutzt, ist mir egal.
Geschaffen bin ich als dein Diener.
Ich soll dir helfen, die Natur zu
beherrschen und dich selber zu
verwirklichen. Doch was du machst
mit meiner Technik ist nur dir
überlassen. Du kannst sie zu deinem
Vorteil oder auch zu deinem
Untergang benutzen.

HOMO SAPIENS

Mein Leben ist begrenzt, ich muss
denken an die folgenden
Generationen. Ich denke
übergreifend – Mehrgenerationen im
Blick – und wünsche mir ein
Fortbestehen der menschlichen
Kultur.

APPARATUS HUMANOIDUS

Absolut stehe ich dir nicht im
Wege. Doch die Moral all deines
Treibens musst du selber finden.
Ich kenne keine Moral.

HOMO SAPIENS

Die Technik ist das einzige, was
immer weiter fortschreitet. Wir
Menschen werden mit diesen
Fortschritten konfrontiert. Wer
wusste früher von unserem
Genomcode, wer konnte früher ohne
Internet in die entferntesten
Winkel der Erde schauen? Die
Globalisierung auch durch die
Technik schreitet immer weiter
voran. Und sie hat nicht zu einer
Lösung der Menschheitsprobleme
geführt. Geteilt ist die Welt in
Nord- und Süd, in Industriestaaten
und unterentwickelte Länder. Des
einen Genuss ist des anderen Elend.
Beides hängt miteinander zusammen.

APPARATUS HUMANOIDUS

Ich – soweit ich von „ich“ sprechen
kann – bin neutral. Ich biete euch
nur Möglichkeiten, die ihr für eure
humanoide Spezies nutzen könnt.

HOMO SAPIENS

Wir können uns nicht einfach in die
Technik fallen lassen. „Vorwärts“,
„vorwärts“ sie schreit. Doch sind wir
wirklich auch für all ihre
Konsequenzen bereit? Die Technik
macht uns heute zu göttlichen
Wesen. Auch wenn ich Gott beileibe
nicht mag. Doch diese Tendenz in
unserem Streben, die Natur zu
bezwingen auf vielfältige Art, und
nach mir die Sintflut, weil ich
alles nicht vermag. Nein, die
Technik in all ihrer Form – sei nur
eine wissenschaftliche Norm -, wir
alle müssen sie kritisch sehen und
mit moralischen Kriterien
verstehen.

Erich Kästner „Der synthetische Mensch“

Ciao Hans

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