Asadur Asadian: Never again – Eine Armenische Passion…

Asadur Asadian

Asadur Asadian

Der Völkermord an den Armeniern geschah während des Ersten Weltkrieges unter Verantwortung der jungtürkischen, von der Organisation Komitee für Einheit und Fortschritt gebildeten Regierung des Osmanischen Reichs (Wikipedia).

Asadur Asadian erinnert in seiner Gemäldeausstellung in der St. Michaelis Kirche und der jakob-kemenate an den Genozid in Armenien vor 100 Jahren. Die Ausstellungen sind vom 09. April bis 09. Mai 2015 zu sehen.

Seine Emotionen hat er eindrucksvoll in seine großformatigen Gemälde fließen lassen.

Könnte ich den Schmerz in meinen Bildern nicht ausleben, wüsste ich nicht, ob ich mit der Vergangenheit meiner Familie und meines Volkes umgehen könnten…

Hier der Ausstellungskatalog

Auf NDR findet sich ein Artikel von Wolf-Hendrik Müllenberg zu den Bildern von Asadur Asadian: „Nie wieder“ – Völkermord an den Armeniern
Artikel von Sina Rühland auf BRAUNSCHWEIGHEUTE.DE
Artikel von Birgit Leute auf Unser38.de

Artikel in der Braunschweiger Zeitung:
09.04.2015
Der_Gekreuzigte

15.04.2015
Asadur Asadian verarbeitet in seinen Bildern den armenischen Völkermord

24.04.2015
Kunst_gegen_das_Vergessen

NDR_KULTUR_Sendung:

Hier ein Video von der Eröffnungsveranstaltung in der Michaelis-Kirche und danach Eindrücke seiner Bilder.

The Cut 2014 Official Film Trailer in English Armenian Genocide

CIAO Hans

PS: Ein älterer Artikel – Ölbilder meines armenischen Freundes Asadur Asadian …

Share
www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   

Szenenspiel: Depression im Dialog…

Hier eine ältere Version:

INT. SCHAUBüHNE

Die Bühne ist leer. Hans kommt und setzt sich auf einen
Stuhl. Er sieht sehr bedrückt aus.

Nach einer halben Minute kommt Hanna fröhlich auf die Bühne
und betrachtet Hans.

HANNA
Hey! Schön dich zu treffen. Wie
geht es dir?

HANS
Was soll diese Frage? Erwartest du
wirklich eine Antwort, oder soll
ich dich nur fragen, wie es dir
geht?

HANNA
Na, so fragt man eben, wenn man
sich trifft.

HANS
Aber du erwartest doch, dass ich
sage, es geht mir gut!

HANNA
Ja, das schon. Das ist eben der
übliche Smalltalk.

HANS
Ich antworte darauf nicht.

Für eine halbe Minute tritt Stille tritt ein. Hanna setzt
sich auf den zweiten Stuhl und betrachtet Hans.

HANNA
Ist etwas besonderes mit dir los?

HANS
Mich quälen meine Gedanken. Sie
kreisen wie in einem Karussell. Ich
nenne diesen Zustand immer
„Kopfsausen“.

HANNA
Hat dieses Gedankenkreisen eine
Ursache?

HANS
Ich weiß es nicht. Es tritt einfach
auf und ich verliere mein
Selbstbewusstsein und versuche mich
zu beruhigen, was mir aber nicht
gelingt.

HANNA
Kann ich etwas für dich tun?

HANS
Akzeptiere mich so, wie ich gerade
bin. Ich bin einfach depressiv.
Auch ich versuche es anzunehmen.

HANNA
Depressiv? Ich habe schon davon
gehört, kann mir aber nicht
vorstellen, wie dieser
Gemütszustand ist.

HANS
Du bist am Kämpfen mit dir und
verlierst dabei viel deiner Kraft.
Dabei bin ich nach Innen gewandt
und habe im Kontakt mit der
Außenwelt so meine
Schwierigkeiten.  Normale
Belastungen strengen mich
unheimlich an und ich ziehe mich
etwas zurück. Auch mein Schlaf ist
im Moment nicht der Beste.

HANNA
Ja, du siehst müde aus.

HANS
Diese depressiven
Verstimmungszustände gehören zu
meiner Persönlichkeitsstruktur. Ich
kenne sie seit langem und muss
immer wieder eine neue Basis
finden.

HANNA
Was machst du dagegen?

HANS
Drei Dinge sind dabei wichtig:
1.Medikation, 2. Therapeutische
Maßnahmen und 3. meine
Eigeninitiative.

HANNA
Hört sich doch ganz gut an…

HANS
Das ist aber alles andere als
einfach. Die Medikation mit
Antidepressiva vom Psychiater ist
ein wahres Puzzlespiel. Jeder
Mensch reagiert anders auf diese
Medikamente und sie müssen langsam
steigernd ausprobiert werden. Und
mit den Nebenwirkungen muss man
erstmal zurechtkommen. Eine
Psychotherapie kann hilfreich sein,
aber finde erstmal einen
Therapeuten. Mitunter kannst du
darauf ein halbes Jahr warten. Was
sehr wichtig ist, ich darf nicht
aufgeben und versuche meine
Eigeninitiative zu erhalten. Das
heißt, ich versuche mich in der
Außenwelt mittels sozialer Kontakte
trotz meiner Probleme einzubringen.

HANNA
Das ist bestimmt nicht einfach…

HANS
Ich weiß, als Individuum kann ich
mich nur im Austausch mit anderen
Menschen beweisen. Nur dabei
erhalte ich positive Rückmeldungen
und Anerkennung, die ich so
dringend brauche. Rückzug und
Flucht ist das Verkehrteste.

HANNA
Dazu bin ich ja hier. Ich versuche
dich zu verstehen.

HANS
Danke. Doch meine Erfahrung hat
mich gelehrt, dass die meisten
Menschen einer Depression mit
völligem Unverständnis begegnen.
Sie können meine Gefühle einfach
nicht nachvollziehen. Depression
ist eine Krankheit und dazu eine
schwere. 15 % der schwer
Depressiven begehen einen
erfolgreichen Suizid. In der Presse
tauchen immer wieder Berichte über
Suizide bekannter Personen – wie
zum Beispiel der Torwart Robert
Enke – auf, doch nach kurzer Zeit
sind sie aus dem öffentlichen
Gedächtnis verschwunden.

HANNA
Ich erinnere mich. Doch kann man
diese Krankheit nicht heilen?

HANS
Wenn du einen Knochenbruch erlitten
hast, gehst du in die Chirurgie.
Dort richten sie deine Fraktur und
du gehst gesund wieder nach Hause.
Bei den psychischen Erkrankungen,
zu denen die Depression zählt,
kommst du in die Psychiatrie und
wirst entsprechend behandelt. Doch
unbedingt gesund kommst du dabei
nicht nach Hause. Psychische
Erkrankungen haben oft einen
chronischen Verlauf. Und sie lassen
sich meist nicht eindeutig wie ein
Knochenbruch einordnen. So ist eine
Depression oft mit Ängsten
verbunden und so gibt es viele
Übergänge zwischen den
verschiedenen psychischen
Erkrankungen.

HANNA
Ich verstehe, dass es einen
Unterschied zwischen körperlichen
und psychischen Erkrankungen gibt.
Aber wie kann ich dich aus deiner
depressiven Verstimmung
herausholen?

HANS
Ich danke dir für deine Bemühungen.
Vielleicht können wir auch einiges
zusammen machen. Aber ich muss
entscheiden, was in meinem
Gemütszustand geht oder eben nicht.
Was einfach erscheint, kann mich
eben doch überfordern. Ich muss mit
kleinen Schritten agieren.

HANNA
Hast du denn jetzt noch andere
soziale Kontakte, die dich auf
andere Gedanken bringen können?

HANS
Der Alltag geht immer weiter und
ist schwierig zu meistern. Doch ich
habe Kontakt zu einer
Selbsthilfegruppe, in der von Angst
und Depression Betroffene sich
zusammenfinden. Dort sprechen wir
im Austausch über unsere Probleme.
Der Vorteil ist, dass ich von
Gleichbetroffenen viel schneller
mit meinen Problemen akzeptiert und
verstanden werde. Die
Selbsthilfegruppe gibt mir einfach
Kraft. Ich kann sie nur jedem
Depressiven empfehlen.

HANNA
Ok, ich sehe, dass du sich bemühst
aus deiner dunklen Stimmung
herauszukommen. Und ich werde
versuchen, deinen Zustand zu
akzeptieren. Sag mir einfach, wozu
du dich im Zusammenspiel mit mir in
der Lage fühlst.

HANS
In Ordnung – das werde ich tun.
Jetzt hat es mir schon einfach gut
getan, dass du mir zugehört hast.
Mein Wunsch wäre, dass sich alle
Menschen mehr mit den psychischen
Erkrankungen auskennen würden. Dann
hätten sie auch nicht mehr die
Angst davor und das Zusammenleben
wäre einfacher. Auch
gesellschaftlich muss sich einiges
in Zukunft tun, damit auch
psychisch Erkrankte besser
integrieren können. Das beginnt im
Arbeitsleben und geht bis in die
Familien.

HANNA
Danke – ich habe aus diesem
Gespräch mit dir etwas gelernt…

Das Szenenspiel soll noch erweitert werden. Andere Erfahrungen sollen noch eingebaut werden…Script downloaden...

CIAO Hans

Share
www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   

Schülerprojekt: Hörgang durch die frühen Jahrhunderte von Martineum und Katharineum…

Martino_Katharineum_BraunschweigDas Martino-Katharineum ist ein Gymnasium in Braunschweig. Es hat seine Wurzeln in den 1415 gegründeten Lateinschulen Martineum und Katharineum.

Schüler des MK haben ein Hörspiel als akustischen Spaziergang durch Braunschweigs Geschichte produziert. Kostenfrei wie erlebnisreich. Geschichte, die sich hören lassen kann. Geschichte, die eben auch und gerade und in besonderer Weise die Geschichte des Martino-Katharineums war und ist.

Ich finde es toll, wie sie mit ihrem Hörspiel einen Teil der Geschichte Braunschweigs darstellen.

Hier geht es zu ihrer Seite: Es geht rund

Vielleicht ist dies ein Anreiz auch für andere Schüler, Hörspiele über die Geschichte Braunschweigs in Projekten zu erstellen…

CIAO Hans

Share
www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   

Ideologie …


Ideologie

Ideologie

Ideologie – Ideenlehre und Erscheinung,
Wahrheit als höchstes sie erhebt,
Absolute Gültigkeit sie erstrebt.
Sie bestimmt dir deine Meinung.

Der Konsens der Ideen zur Wahrheit erhoben,
Bestimmt auch deine Wertvorstellung,
Bietet Gewissheit deiner Weltenregelung.
Angst und Unsicherheit sind aufgehoben.

„Alternativlos“ sagt die Merkel stets wieder,
Bestimmt die Richtung allen Strebens,
Dein Einspruch ist dagegen vergebens,
Läuft ihrer Meinung völlig zuwider.

Nach Gramsci ist Ideologie gelebte Praxis,
Dein Bewusstsein deine Handlung bestimmt,
Aber dir die Verantwortung nicht nimmt.
Dein Handeln ist ein allgemein Erfordernis.

Politik ist immer mit Ideologie verbunden,
Programme haben ihr Wertesystem,
Für viele ein unlösbares Problem.
Viele fühlen sich nicht daran gebunden.

Ideologie sichert die Legitimation,
Für Ordnung, Sicherheit und Sinnhaftigkeit,
Doch zur Welterklärung steht sie nicht bereit.
Sie ist sehr weit entfernt davon.

Es gibt auch religiöse Ideologie,
Die vielen „Ismen“ will ich nicht erwähnen,
Viele Völker mit Fundamentalismus sich quälen.
Zum Frieden kommen sie so nie.

Ideologie mit „absoluter Wahrheit“,
Immun gegen jede Kritik,
Führt unausweislich immer wieder zu Krieg,
Verliert auf Dauer an Glaubwürdigkeit.

Die Ideologie in all ihren Formen,
Verursacht meist einen Tunnelblick,
Und man verliert schnell den Überblick,
Kommt zu falschen Gesellschaftsnormen.

Drum hüte dich vor jeder der Ideologien,
Benutze deinen eigenen Verstand.
Dein Ego sei der Garant,
Die Welt zu analysieren.

CIAO Hans

Share
www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   

braunSCHWEIG gegen Bragida – Kundgebung am 19.1.2015 …

Weitere Videos im YouTube-Kanal von MrMarxismo.

CIAO Hans

Share
www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   

Prof.Dr.Kinkel: Die menschliche Persönlichkeit

Prof. Dr. Kinkel startet sein neues Seminar zur menschlichen Persönlichkeit. Freundlicherweise hat er mir sein Skript zur Veröffentlichung wie immer freigegeben. In den Diskussionsrunden werden wir uns die nächste Zeit damit beschäftigen.
Danken möchte ich ihm an dieser Stelle auch für die vielen Anregungen, die ich in seinen Seminaren erhalten habe.

EINLEITUNG: Wenn wir nicht einsehen, warum es einen Zusammenhang zwischen der Form unseres SCHÄDELS und unserer Fähigkeit zur elterlichen LIEBE geben sollte, dann sind wir wahrscheinlich erfreut zu hören, dass die PHRENOLOGIE gründlich und vollständig widerlegt wurde!
Dennoch ist die Motivation, die hinter der „Phrenologie“ steht, nach wie vor aktuell und aktiv:
Psychologen suchen nach einfachen, aber wirkungsvollen Methoden, mit deren Hilfe man Menschen „kategorisieren“ kann.
KATEGORIEN sollten dazu dienen, „Vorhersagen“ über die Reaktion und das Verhalten von Menschen machen zu können, die in einer Vielzahl von Situationen g ü l t i g (valide) sind.
Das sind die wesentlichen Ziele von „PERSÖNLICHKEITS-Theorien“, die Unterschiede zwischen Menschen zu spezifizieren, aufgrund derer man V o r h e r s a g e n über den:

  • Verlauf ihres Lebens treffen kann!
  • Stellen wir uns die „Eigenschaften“ einer Person vor, mit der wir gern den Rest unseres Lebens verbringen würden, und dann:

  • die eines Menschen, dessen reine Gegenwart wir nicht ertragen können.
  • In jedem dieser Fälle kommen uns wahrscheinlich sofort persönliche Eigenschaften in den Sinn wie z.B.:

  • Ehrlichkeit,
  • Zuverlässigkeit,
  • Großzügigkeit,
  • Aggressivität,
  • Stimmungslabilität oder
  • Pessimismus.
  • So haben wir wahrscheinlich versucht herauszufinden, wer in unserer Klasse (Gruppe) „Freund“ und wer „Feind“ sein würde:

  • wir haben Techniken entwickelt, um mit unseren Eltern und Lehrern umzugehen, die darauf beruhten, wie wir deren „Persönlichkeit“ e i n g e s c h ä t z t haben!
  • Psychologen definieren PERSÖNLICHKEIT auf sehr unterschiedliche Weise, a b e r allen gemeinsam sind z w e i grundlegende Konzepte:

  • Einzigartigkeit und
  • charakteristische Verhaltensmuster.
  • Wir definieren „Persönlichkeit“ als:

  • eine komplexe Menge von einzigartigen psychischen EIGENSCHAFTEN, welche die für ein Individuum charakteristischen Verhaltensmuster in vielen Situationen und über einen längeren Zeitraum
    hinweg beeinflussen!
  • „Persönlichkeitstheonen“ sind hypothetische Aussagen über STRUKTUR und FUNKTIONS WEISE individueller Persönlichkeiten.
  • Mit ihrer Hilfe nähert man sich zwei wesentlichen Zielen der Psychologie:
    (1) einem Verständnis des Aufbaus, der Ursprünge und Korrelate der „Persönlichkeit“ und
    (2) einer Vorhersage von Verhaltensweisen und Lebensereignissen auf der Basis dessen, was wir über die „Persönlichkeit“ wissen.

    Unterschiedliche Theorien treffen unterschiedliche Vorhersagen über die:

  • Art und Weise, in der Menschen auf bestimmte Bedingungen reagieren und sich an diese anpassen werden.
  • Bevor wir uns mit den wichtigsten theoretischen Ansätzen befassen, sollten wir uns fragen, warum es so viele unterschiedliche (und oft konkurrierende!) Theorien gibt!!
    Theoretiker unterscheiden sich in ihren Ansätzen zur „Persönlichkeit“ hinsichtlich:

  • ihrer AUSGANGSPUNKTE,
  • ihrerDATENQUELLEN und darin, dass
  • sie unterschiedliche PHÄNOMENE zu erklären versuchen!
  • Einige interessieren sich für die S t r u k t u r e n der „Persönlichkeit“, andere dafür, wie diese Persönlichkeit entstanden ist, und wie sie sich weiterentwickeln wird.
    Einige interessieren sich für das, was Menschen tun, entweder in Hinblick:

  • auf spezifische-Verhaltensweisen oder
  • auf wichtige Lebensereignisse.
  • Andere hingegen untersuchen, wie es den Menschen mit ihrem Leben geht. Schließlich versuchen einige Theorien, die „Persönlichkeiten“ von Menschen mit psychischen Problemen zu erklären,
    während sich andere Theorien auf gesunde Personen konzentrieren.
    Insofern kann man aus jeder Theorie etwas über die „Persönlichkeit“ lernen, und aus allen zusammen erfährt man viel über die „menschliche Natur“!

    Im Folgenden setzen wir uns das Ziel, uns einen Rahmen zu geben, in welchem wir unsere alltägliche Erfahrung mit „Persönlichkeit“ einordnen können.

    Doch zunächst sollten wir über folgende FRAGEN nachdenken:

  • Wenn wir von einem Psychologen untersucht werden würden, welches Bild unserer „Persönlichkeit“ würden diese zeichnen?
  • Welche unserer frühen Erfahrungen spielen wohl nach Ansicht der Psychologen für unser gegenwärtiges Denken und Handeln eine Rolle?
  • Welche Bedingungen in unserem heutigen Leben haben starken Einfluss auf unsere Gedanken und Handlungsweisen?
  • Was unterscheidet uns von anderen Individuen, die in vielen ähnlichen Situationen wie wir stehen?
  • In den nächsten Abschnitten befassen wir uns mit einer Reihe von theoretischen Ansätzen zum Verständnis der „Persönlichkeit“:
    – Typen und Trait-Ansätze,
    – psychodynamische Ansätze,
    – humanistische Ansätze,
    – soziale Lemtheorien,
    – kognitive Ansätze und
    – Ansätze zur Analyse des Selbst.

    Zum Schluss werden wir einige diagnostische Methoden vorstellen, die von Psychologen verwendet werden, um „Persönlichkeit“ zu beschreiben und zu verstehen!

    Hier das Script des Seminars:

    Die menschliche Persönlichkeit

    Viel Spaß beim Studium…

    CIAO Hans

    Share
    www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   

    Friedenszentrum auf Radio Okerwelle: Entwicklung der gewaltfreien Aktion in Deutschland

    Die Sendereihe des Friedenszentrums Braunschweig e.V. auf Radio Okerwelle zu verschiedenen Themen im Bereich der Friedensarbeit.

    In unserer 25. Jubiläums-Sendung im Januar haben wir als besonderen Gast Dr. Wolfgang Hertle und es geht um: Entwicklung der gewaltfreien Aktion in Deutschland

    Neuer Sendetermin ist jeder vierte Montag im Monat um 20:00 Uhr und am folgenden Donnerstag um 10:00 Uhr auf Radio Okerwelle.
    Hier der Mitschnitt der Sendung (allerdings ohne die schönen Musiktitel – GEMA!)

    Weitere Sendungen sollen folgen!

    CIAO Hans

    Share
    www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   

    Gedicht: Todesritual …

    Todesritual

    Der Tod, er ist des Schlafens Bruder,
    Loslassen in beidem zählt.
    Bin ich geworfen in die Welt,
    Der Zufall saß am Lebensruder.

    Mein Leben ist nicht vorbestimmt,
    Der Zufall wird sehr viel entscheiden.
    Doch Urteilvermögen er nicht nimmt,
    Entscheidungen darf ich nicht meiden.

    Hab ich gelebt mein Leben dann,
    Schau nur zurück auf all mein Treiben.
    Dann kommt der Tod wohl irgendwann,
    Und nur Erinnerung wird bleiben.

    Hab ich auch meinen Tod bedacht,
    Hab mich aufs Ende vorbereitet?
    Wie oft hab ich den Tod belacht,
    Hab ihn geleugnet ganz komplett.

    Doch mit dem Alter kommt er näher,
    Die Spannkraft lässt so langsam nach.
    Les‘ Anzeigen zum Tod nun eher,
    Denk‘ drüber nach so manchen Tag.

    Ein Ritual bestimmt in jeder Kultur
    Das letzte Ende in vielen Facetten.
    Der Mensch als Wesen – ja jede Kreatur,
    Tut sich im Todesgrab einbetten.

    Vielleicht ist dies das große Zeichen.
    Der Mensch vom Tier sich dann erhebt.
    Im Ritual Umgang mit Laichen,
    Den Ahnenkult er sich erstrebt.

    So war es schon vor tausend Jahren,
    Hochkulturen in Religion.
    Sie ihre Ahnen aufbewahren,
    Mystisch im Jenseits dann der Lohn.

    Pyramiden von den Großen zeugen,
    Doch auch der kleine Arbeitsmann,
    Will vor den Göttern sich verbeugen,
    Und hofft aufs Jenseits irgendwann.

    Im Judentum wird schnell beerdigt,
    Jerusalem die Sargrichtung angibt.
    Auf dem Gesicht ein weißes Tuch liegt,
    Verbrennungen sind nicht beliebt.

    Auch Moslems habens eilig.
    Beerdigung noch am Todestag.
    Waschung und Begleitung sind heilig,
    Keine Verbrennung, kein Sarg.
    Ein Stofftuch ist der Sarkophag.

    Im Buddhismus gibt es keinen letzten Tod,
    Tod heißt hier auch Wiedergeburt.
    Das Karma deines Lebens bildet das Lot,
    Zu neuer Erscheinung in der Lebensfurt.

    Im Christentum und seiner Geschichte,
    Änderte sich so manches Todesritual.
    Von Hünengräbern bis zum Massengrab gab es Berichte,
    Die Nähe des Kirchhofs war meistens die Wahl.

    Verbrennungen waren anfänglich verpönt,
    Zur Wiederauferstehung brauchte man Körper.
    Beerdigung in Särgen hatte man sich angewöhnt.
    In den Himmel zu kommen war ihre Begehr.

    Der Kirche Friedhof war schließlich zu klein,
    Mit dem Protestantismus wurde er vor die Stadt verlegt.
    Auch auf Verbrennungen ließ man sich ein,
    Immer mehr Individuelles wurde gepflegt.

    Der Tod ist in allen Religionen soziales Geschehen.
    Das Scheiden eines Menschen die Menschen berührt.
    Durch dieses Beisammen den Tod kann man verstehen,
    Der eigene Tod wird dadurch gespürt.

    Und wie ist es heute, in aller Komplexität,
    Man stirbt im Verborgenen, ob Heim oder Spital.
    Der Tod jedes einzelnen in Anonymität,
    Fernab von der wirklich gewünschten Wahl.

    Der Tod hat noch viele andere Themen,
    Patientenverfügung, Sterbehilfe uvm.
    Mit diesem Gedicht sollen sich alle bequemen,
    Ein kulturelles Todesritual muss wieder her.

    CIAO Hans

    Share
    www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   

    Kabarett vom feinsten – Volker Pispers: „… bis neulich 2014“

    Volker Pispers (* 18. Januar 1958 in Rheydt) ist ein in Düsseldorf-Oberkassel lebender politischer Kabarettist. Einem breiteren Publikum wurde er vor allem während des Irakkriegs durch seine Kritik an der Politik der USA bekannt. Näheres zum Leben und Werdegang siehe auf Wikipedia.

    Lacher mit realem Hintergrund, die einem mitunter im Halse stecken bleiben und zu neuen Wegen anregen…

    Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2015!

    CIAO Hans

    Share
    www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   

    Friedenszentrum auf Radio Okerwelle: Was kann die Friedensbewegung heute noch tun?

    Die Sendereihe des Friedenszentrums Braunschweig e.V. auf Radio Okerwelle zu verschiedenen Themen im Bereich der Friedensarbeit.

    In unserer 24. Sendung im Oktober geht es um: Was kann die Friedensbewegung heute noch tun?

    Neuer Sendetermin ist jeder vierte Montag im Monat um 20:00 Uhr und am folgenden Donnerstag um 10:00 Uhr auf Radio Okerwelle.
    Hier der Mitschnitt der Sendung (allerdings ohne die schönen Musiktitel – GEMA!)

    Weitere Sendungen sollen folgen!

    CIAO Hans

    Share
    www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   
    Pages: Prev 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ... 37 38 39 Next

    « Vorherige SeiteNächste Seite »

    This site employs the Wavatars plugin by Shamus Young.