Weihnachtsmarkt in Braunschweig 2014 …

Ich wünsche euch allen frohe und geruhsame Festtage. Hier ein paar Eindrücke vom Weihnachtsmarkt.
Mehr zum Braunschweiger Weihnachtsmarkt auf Wikipedia.

Vom Braunschweiger Weihnachtsmart zwei Videos…

Meine Absicht beim ersten: – schwindelig im Weihnachtstaumel… mit 3facher Geschwindigkeit…

Da ich Protestmails bekam, hier nochmals das Video in Originalstimmung…

Ihr könnt selber entscheiden, welches Video euch eher zusagt…

CIAO Hans

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8. Braunschweiger Gramsci Tage 2014

Antonio Gramsci wurde 1891 in Ales auf Sardinien, Italien, geboren. Als Journalist begleitete und analysierte er die Turiner Fabrikrätebewegung. 1921 wurde er Mitbegründer der Kommunistischen Partei Italiens.Bis zu seiner Inhaftierung durch die Faschisten 1926 war er Abgeorneter des italienischen Parlaments. Im Gefängnis verfasste er Studien zu einer marxistischen Philosophie der Praxis. Sie gelten bis heute als wegweisend für jede praxisorientierte Kapitalismuskritik. Gramsci starb am 27.April 1937 an den Folgen seiner Inhaftierung.

Bildet euch, denn wir brauchen all eure Klugheit. Bewegt euch, denn wir brauchen eure ganze Begeisterung. Organisiert euch, denn wir brauchen eure ganze Kraft.“ So skizzierten Antonio Gramsci und sein Weggefährte Palmiro Togliatti 1919 in der Zeitschrift L’Ordine nuovo ihre Vorstellungen von Arbeiterdemokratie.

Die Braunschweiger Gramsci Tage, die seit 2007 jährlich stattfinden, möchten in ihrer Tradition die Aneignung von Kenntnissen über die Funktionsweise des Kapitalismus ermöglichen und einen Raum schaffen, in dem leidenschaftlich über praktische Probleme der Emanzipation gestritten wird.

Einführung

Dr.Hans-Jürgen Urban: „Die Hegemonie entspringt in der Fabrik“
Arbeits- und Lebenspolitik im Gegenwartskapitalismus

BIAP (Braunschweiger Initiative für eine andere Politik)

CIAO Hans

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Sokrates Mäeutik und die moderne kognitive Psychotherapie …

Sokrates

Sokrates
( * 469 v. Chr. in Alopeke, Athen; † 399 v. Chr.)

Γεια σας (Hallo!)

Ich bin Sokrates, ein griechischer Philosoph. Ich habe die philosophische Methode eines strukturierten Dialogs, Mäeutik („Hebammenkunst“) nenne ich sie, praktiziert. Das Wesentliche dabei ist der Dialog mit meinen Schülern, um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Ich wurde wegen des angeblich verderblichen Einflusses auf die Jugend sowie Missachtung der Götter verurteilt, das Todesurteil durch den Schirlingsbecher akzeptierte ich und verwarf eine Fluchtmöglichkeit aus Respekt vor den Gesetzen.

Schriftlich habe ich nichts hinterlassen, aber meiner Schüler Platon und Xenophon haben über meine Diskussionsmethode berichtet.

Doch meine Methode der Mäeutik findet heute in der modernen kognitiven Pschotherapie einen neuen Ansatz. Im Mittelpunkt der kognitiven Therapieverfahren stehen Kognitionen. Kognitionen umfassen Einstellungen, Gedanken, Bewertungen und Überzeugungen. Die kognitiven Therapieverfahren, zu denen die kognitive Therapie (KT) und die Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT) gehören, gehen davon aus, dass die Art und Weise, wie wir denken, bestimmt, wie wir uns fühlen und verhalten und wie wir körperlich reagieren. Schwerpunkte der Therapie sind:

die Bewusstmachung von Kognitionen
die Überprüfung von Kognitionen und Schlussfolgerungen auf ihre Angemessenheit
die Korrektur von irrationalen Einstellungen
Transfer der korrigierten Einstellungen ins konkrete Verhalten

Die kognitive Therapie stellt somit die aktive Gestaltung des Wahrnehmungsprozesses in den Vordergrund, weil in letzter Instanz nicht die objektive Realität, sondern die subjektive Sicht des Betrachtenden über das Verhalten entscheidet. Ist die Kognition inadäquat (z.B. durch Wahrnehmungsselektion und -bewertung ), ist auch die Möglichkeit beeinträchtigt, Affekt und Verhalten zu korrigieren. Vor allem spontanes und emotional getriebenes Verhalten sind sehr von der Art beeinflusst, wie ein Mensch sein Modell der Umwelt gedanklich strukturiert hat.(Wikipedia)

In einem kleinen Video will ich die Vorgehensweise demonstrieren. Die Beispiele entnahm ich aus Stefan G. Hofmann, Einführung in die moderne kognitive Verhaltenstherapie.

CIAO Hans

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Ermutigung für Wolf Biermann …


Wolf_Biermann
Ermutigung für Wolf Biermann

Du lass dich nicht verhärten
In dieser harten Zeit.
Nun willst dich wohl rächen
An dir getanem Leid.
Du singst auf alten Fährten,
Zum Neuen nicht bereit.

Die Herrschenden frohlocken,
Die Linke diskreditiert.
Wer soll da noch erzittern,
Zu Stillstand es nur führt.

Wolf lass dich nicht erschrecken,
In dieser Schreckenszeit.
Die Linke steht für Schwache,
Für Wandel ECHT bereit.

Du lass dich nicht missbrauchen,
Gebrauche deine Zeit!
Auch wir werden dich brauchen,
Mit deiner Heiterkeit.

Wir wolln es nicht verschweigen,
In dieser Schweigezeit.
Das Alte ist vergangen,
Bringt es nur Traurigkeit.

Zu Che hast du gesungen,
in Solidarität.
Dein Lied ist nicht verklungen,
in deiner Orginalität.

Begreif den neuen Wandel,
Global der Konzerne Macht.
Der nun globale Handel
Lacht unbekümmert in unserer Schlacht…

CIAO Hans

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Friedenszentrum auf Radio Okerwelle: Kriege und Krisen …

Die Sendereihe des Friedenszentrums Braunschweig e.V. auf Radio Okerwelle zu verschiedenen Themen im Bereich der Friedensarbeit.

In unserer 23. Sendung im Oktober geht es um: Wie sieht die Friedensbewegung die gegenwärtigen Kriege und Krisen?

Neuer Sendetermin ist jeder vierte Montag im Monat um 20:00 Uhr und am folgenden Donnerstag um 10:00 Uhr auf Radio Okerwelle.
Hier der Mitschnitt der Sendung (allerdings ohne die schönen Musiktitel – GEMA!)

Weitere Sendungen sollen folgen!

CIAO Hans

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Drachen statt Drohnen …

Am 4.Oktober führte das Friedenszentrum und die LINKE Braunschweig einen Aktionstag „Drachen statt Drohnen“ auf dem Schlossplatz durch.

100 Jahre nach Beginn des 1.Weltkriegs und 75 Jahre nach Beginn des 2.Weltkriegs:

Etwa 4600 deutsche Soldatinnen und Soldaten befinden sich in Auslandseinsätzen, weltweit in 13 Ländern. Künftig sollen es bis zu 10 000 sein.

Die Kosten für die Auslandseinsätze seit 1992:
17 Milliarden Euro. Deutschland gibt im Vergleich zum Jahr 2000 heute über 40 Prozent mehr für die Bundeswehr aus. Der „Krieg gegen den Terror“ hat allein im Irak, Afghanistan und
Pakistan zu 1,7 Millionen Todesopfern geführt. Weltweit gibt es 16,7 Millionen Flüchtlinge, die meisten aus Afghanistan und Syrien.

Die Bundesregierung verwickelt sich zunehmend in den fragwürdigen Drohnenkrieg und die Praxis des gezielten Tötens.
Sie erwägt, selbst Kampfdrohnen anzuschaffen.
Die Bundesrepublik hat bei den Rüstungsexporten den 3. Platz hinter den USA und Russland erobert. Im Jahr 2011 wurden von 17 586 Anträgen auf Rüstungsexport nur 105 abgelehnt.

ln Schulen, auf Jobmessen, bei Sportveranstaltungen, im Internet und im Fernsehen umwirbt die Bundeswehr selbst Minderjährige.

Deutschland trägt mit dazu bei, Konflikte zu verschärfen. Beginnend mit dem Krieg gegen Jugoslawien, über die Mitwirkung am Irak-Krieg bis hin zum Einsatz in Afghanistan- längst hat
die Bundesregierung das Völkerrecht wissentlich gebrochen und dem Krieg den Vorzug vor der friedlichen Konfliktlösung gegeben.
Wir stehen für eine konsequente Friedenspolitik.

Der 1. September ist Weltfriedenstag.

CIAO Hans

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Zeichentrickfilm über Depressionen: Das Leben mit dem „schwarzen Hund“

Wenn man unter Depressionen leidet, werden die negativen Gedanken zum ständigen Begleiter – wie ein hungriger, schwarzer Straßenhund: Tag für Tag folgt das hartnäckige Tier den Betroffenen auf Schritt und Tritt, raubt ihnen den Schlaf, treibt sie in die Verzweiflung, ruiniert ihre Freundschaften und macht ihnen den Alltag zur Hölle. Viele von ihnen schämen sich für ihren düsteren Weggefährten und verstecken ihren Leidensdruck – dabei bräuchten sie eigentlich Hilfe: Die Depression ist eine behandelbare Krankheit. Sie zu heilen, ist zwar schwierig. Doch es gibt gute Möglichkeiten, sie in den Griff zu bekommen. Das folgende Video der Weltgesundheitsorganisation zeigt, dass der schwarze Hund kein Ungeheuer ist – man muss nur lernen, wie man ihm eine Leine anlegt.

CIAO Hans

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Braunschweiger Zeitung berichtet über unsere Selbsthilfegruppe…

SHG_BZ1
SHG_BT2

CIAO Hans

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Reisebilder aus Syrien vor dem Bürgerkrieg …

(Für die Fotoserie diesen Artikel einzeln aufrufen – z.B. Überschrift anklicken)

Vor vielen Jahren besuchte ich Syrien. Ich fuhr von Damaskus bis nach Aleppo und Palmyra – eine alte Römerstadt. Damals herrschte Bürgerkrieg im Libanon, und in Syrien war noch der Vater des jetzigen Baschar al Assad, nämlich Hafiz al Assad, an der Regierung. Ich habe mal wieder die alten Dias hervorgekramt und mit Sepia unterlegt, da das Syrien, was ich kennen und lieben lernte, nicht mehr existiert.

In unserer Klinik arbeiteten mehrere syrische Doktoren, die mich einluden, ihre Heimat zu besuchen. Kurz entschlossen machte ich mich auf den Weg und besuchte ihre Familien. Überall wurde ich herzlich empfangen und lernte viele nette Menschen kennen. Ich genoss die arabische Atmosphäre, die so verschieden von meinem bisherigen Umfeld war. Das Treiben auf den vielen Märkten mit den vielen bunten Geschäften und dem lebhaften Handel faszinierten mich. Die Umstellung von Europa auf Arabien gelang mir aber recht schnell.

Doch auch schon damals spürte ich die allgemeine Angst der Menschen. In Aleppo wohnte ich in einem Haus neben der Geheimpolizei des Hafiz al Assad. Man höre nachts manchmal Schreie, erzählte man mir. Als ich in einem Taxi einen vorbeikommenden Panzer fotografierte, flippte der Taxifahrer fast aus, weil er meinte, das dürfe man nicht tun. Die Angst war unter der Oberfläche allgegenwärtig.

Einen besonderen Eindruck machten mir die Erzählungen eines alten Mannes in den Golan-Höhen. Als Araber verkleidet war ich in die UNO-Zone gekommen und konnte so am Lagerfeuer seine Geschichte anhören. Er war der einzige seines Dorfes, der noch geblieben war. Er erzählte von den Zerstörungen im Golan durch die Israelis, und ich war tief bewegt. Er lasse sich nicht verpflanzen und deshalb war er noch als Letzter in seinem Dorf.

In meiner Blauäugigkeit wollte ich auch von Damaskus aus Beirut besuchen. Ich hatte eine Einladung, doch der libanesische Grenzposten ließ mich nicht einreisen. „Dies ist keine Zeit für Touristen“, sagte er. Und er hatte recht. Am nächsten Tag erfuhr ich, dass es Schießereien auf der nur 50 km langen Strecke gegeben habe. Nun gut, ich bezahlte den Taxifahrer und ging wieder nach Damaskus.

All dies ist schon lange her. Doch durch den Bürgerkrieg in Syrien wird meine Seele immer wieder aufgerührt. Ich denke an die vielen schönen Städte und sehe täglich in Videos per Internet, mit welcher Gewalt sie zerstört werden. Die Eintracht zwischen sunnitischen und schiitischen Muslimen, Alawiten, Christen, Kurden, Drusen, Jesiden und Juden ist scheinbar für immer zerstört.

Ich weiß auch keine Lösung und hoffe nur auf einen baldigen Frieden, damit die Zerstörung dieses wertvollen Kulturkreises ein Ende nimmt.

CIAO Hans

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Friedenszentrum auf Radio Okerwelle: Syrien – ein zerfallender Staat?

Die Sendereihe des Friedenszentrums Braunschweig e.V. auf Radio Okerwelle zu verschiedenen Themen im Bereich der Friedensarbeit.

In unserer 22. Sendung im Juli geht es um: Syrien – ein zerfallender Staat?

Neuer Sendetermin ist jeder vierte Montag im Monat um 20:00 Uhr und am folgenden Donnerstag um 10:00 Uhr auf Radio Okerwelle.
Hier der Mitschnitt der Sendung (allerdings ohne die schönen Musiktitel – GEMA!)

Weitere Sendungen sollen folgen!

CIAO Hans

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