Gramsci-Tage 2012 in Braunschweig …

Klick auf Grafik führt zur BIAP…
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Auch dieses Jahr fanden in Braunschweig wieder die Gramsci-Tage statt. Die Braunschweiger Initiative für eine andere Politik (BIAP) wendet sich gegen den herrschenden Neoliberalismus und unterstützt Ansätze und Projekte einer linken Politik. Thema der diesjährigen Gramsci-Tage war die „Transformation – Bedingungen schaffen für ein menschenwürdiges Leben“.
Christian Gaedt (BIAP) wies in seinen einleitenden Worten zu Antonio Gramsci auf die Schwere seines Lebensschicksals hin. Gramscis Gefängnishefte bilden ein bedeutendes Werk marxistischen Denkens. Chistian Gaedt: „Ohne Theorie keine nachhaltige gute Politik und ohne Diskussion auf Dauer keine Demokratie… Die aktuelle Krise ist eine Transformationskrise und wir befinden uns heute in einer Umbruchsituation… Das kapitalistische Wachstumsmodell ist an seine Grenzen gestoßen…“
Vorstellung der Referenten und Grußworte…

Wer sich die Referenten anhören möchte und sich dabei selber seine eigenen Gedanken machen möchte, kann sich die Beiträge ansehen…

„Transformation und Alltagsbewusstsein heute“ – Richard Detje

Gabriele Winker: „Menschenwürde statt Profitmaximierung“

Prof. Dr. Frigga Haug – Transformation von Gesellschaft – „Der Kampf um die Hegemonie“ (1/3)
Prof. Dr. Frigga Haug – Transformation von Gesellschaft – „Der Kampf um die Zeit“ (2/3)

Bernd Röttger: „Blockierte Transformation“

Ich finde, die Gramsci-Tage 2012 haben viele neue Ideen gebracht, die für eine Transformation der gegenwärtigen Krise beachtenswert sind. Und das ein Paradigmenwechsel in unserer Politik notwendig ist, wird wohl kaum noch einer bestreiten…

PS: Gramsci – Gefängnishefte – Auszüge

CIAO Hans

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Antikriegstag 2012 in Braunschweig …

Auch dieses Jahr veranstalte das Friedensbündnis Braunschweig am 1. September einen Antikriegstag.

Dieses Jahr stand der Antikriegstag unter dem Motto:

– Keine Waffenlieferungen in Krisengebiete und Staaten, die Menschenrechte missachten,

– Für Frieden in Israel und Palästina,

– Abrüstung jetzt.Waffen töten schon im Frieden!
Keine deutschen Kriegseinsätze weltweit!

Wer in der Friedensarbeit mitwirken möchte, kann mit dem Friedenszentrum Braunschweig e.V. Kontakt aufnehmen…

CIAO Hans

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Braunschweig zeigt Flagge gegen Neonazis …

Lange Zeit war unklar, ob und wo die NPD in Braunschweig eine Kundgebung durchführen könnte. In einem Eilverfahren bestimmte dann das Verwaltungsgericht Braunschweig erst gegen 11 Uhr, dass die Neonazis auf dem Burgplatz reden können. Die Polizei sperrte den Burgplatz schon um 10 Uhr ab. Die Domglocken läuteten als Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit.

Dem Aufruf des Braunschweiger „Bündnis gegen Rechts“ zu einem Protest gegen eine Propagandaveranstaltung der NPD auf dem Burgplatz, folgten dann 800 Menschen.

Zur Begrüßung flogen Eier und Tomaten. Ein Teilnehmer, der sich vor den Wagen warf, musste von der Polizei entfernt werden.

Gerade mal ein Häufchen von 18 Neonazis wollte dann ihre Propaganda auf ihrer „Deutschlandtour“ in Braunschweig verkünden. Doch ihre Parolen waren durch die vielen Zurufe und Trillerpfeifen nicht zu verstehen.

Darin waren sich alle Braunschweiger einig – von DGB, Anti-AKW-, attac-, Friedensbewegung, SPD, GRÜNE, DIE LINKE, BIBS, PIRATEN und selbst die CDU-Fraktionsführung u.v.a.m. – Braunschweig mobilisiert gegen die rechte Szene. Wir geben den Neonazis keinen Raum und wehren uns gegen die Anfänge …

Hier ein paar Aufnahmen des im Aufbau befindlichen MrMarxismo-Video-Netzwerks:


Teil 2
Teil 3
Teil 4

CIAO Hans

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CSD – Sommerlochfestival in Braunschweig 2012 …

Seit mehr als 40 Jahren kämpfen Lesben, Schwule, Bi-, Transsexuelle und Transgender – kurz: LGBT – um Anerkennung, Toleranz, Respekt und Menschenrechte. Einen besonderen Ausdruck findet dieser Kampf in den jährlich stattfindenden Christopher Street Day-Demonstrationen.

Im Vergleich zu vielen Staaten auf dieser Welt wurde in Deutschland vor allem in den letzten zwei Dekaden für Lesben und Schwule viel erreicht. Die Akzeptanz gegenüber LGBT ist gestiegen, aber noch nicht in allen Köpfen als selbstverständlich angekommen. Gerade im Sport ist Homosexualität ein sehr brisantes Thema. Nicht selten trifft propagiertes Fairplay auf Intoleranz, Diskriminierung und, insbesondere in den Fußballstadien der Nation, auf eine in Teilen homophob geprägte Fankultur. Gemäß unserem diesährigen Motto „XVII. Sommerlochfestival – Homophobie kennt keine Sieger!“ demonstrieren wir gegen Homophobie im Sport und in der Gesellschaft, und werben für Akzeptanz in der Region.

Hier ein paar Videosequenzen:

CIAO Hans

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Expertenhearing zum Fracking – 03.07.2012 Stadthalle-Braunschweig – Die Diskussion …

Mittels Fracking soll aus Schieferstein in großen Tiefen Erdgas gefördert werden. Unter hohem Druck mittels Wasser, Sand und Chemikalien sollen durch das Bohrloch künstliche Risse im Schiefer erzeugt werden, damit man das Gas gewinnen kann. Wie umstritten diese Frackingmethode ist, habe ich schon in einem Film in meinem Blog gezeigt.

Der Rat der Stadt Braunschweig hat sich am 20.März 2012 gegen die risikoreiche Erdgasförderung mittels Frac-Technologie in unserer Region ausgesprochen. Nun veranstaltete der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) ein erstes Expertenhearing zum Thema Fracking in der Braunschweiger Stadthalle.

420 Zuhörer waren gekommen, um sich zum Thema Fracking zu informieren. Der Saal war voll! Und nach den Vorträgen der Experten mit vielen schönen bunten Powerpointpräsentationen kamen dann die Bedenken und Befürchtungen der Braunschweiger Bürger in der Diskussion zur Sprache.

In einem Interview mit der Braunschweiger Zeitung kündigte Klaus Angerer, Geschäftsführer der BNK Petroleum an, dass die BNK sich das Recht gesichert habe, in Teilen von Braunschweig, Wolfenbüttel, Gifhorn, Helmstedt, Peine und Salzgitter ab 2014 Testbohrungen nach Schiefergas durchzuführen. Beim Landesbergbauamt Hannover werde dieser Antrag gestellt. Bei positivem Ergebnis soll es dann 2017 mit der Förderung des Schiefergases losgehen …

Da die Diskussion das Unbehagen der Bürger am Besten zeigt, hier ein paar Videoeindrücke per Hand aufgenommen:

Die Diskussion wird weitergehen …

CIAO Hans

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Braunschweig International 2012 …

Jedes Jahr findet in Braunschweig ein multikulturelles Fest statt – „Braunschweig International“. Diese Jahr stand es unter dem Motto „gemeinsam: stark und vielfältig“.

Etwa 40 internationale Kulturvereine, ausländische Gemeinden und institutionelle Migrationsdienste präsentierten sich an attraktiv gestalteten Ständen und luden zu Gesprächen ein.

Auch konnte man vielfältige Speisen und und Getränke aus den verschiedensten Kulturen kosten.

Nachdem letztes Jahr das Fest durch die Ankündigung eines Nazi-Aufmarsches gestört war, fand es dieses Jahr 2012 im Sinne der Migration unserer ausländischen Mitbewohner statt.

Hier ein paar Eindrücke:

CIAO Hans

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IPPNW-Symposium: Der Iran-Atomkonflikt – Gibt es einen Weg aus der Bedrohungsspirale?

Ein wichtiges Thema auf der diesjährigen Jahresversammlung der IPPNW (Ärzte gegen den Atomkrieg – in sozialer Verantwortung) war der Konflikt zwischen Israel und dem Iran. Eine atomare Konfliktkonstellation steht aktuell auf der Agenda. Deshalb lud die IPPNW Vertreter der verschiedenen Positionen zu einem Symposium im Landesmusem Braunschweig zu einem Symposium ein.
Mit der Videokamera habe ich die Positionen der Vertreter in diesem Konflikt dokumentiert:

Einführung und Prof. Udo Steinbach, ehemaliger Direktor des Deutschen Orient-Instituts Hamburg

Ali Fathollah-Nejad, School of Oriental and African Studies (SOAS), London

Hillel Schenker, Co-EditorPalestine-Israel Journal, Jerusalem (German Translations)

Nach den Statements der verschiedenen Referenten fand eine lebhafte Diskussion statt. Eine Appelation an die Bundesregierung, jede Beteiligung an einem Krieg gegen den Iran auszuschließen und ein Stopp der Sanktionen gegen den Iran, bildete den Abschluss der Veranstaltung. Ergänzt wurde er von der Aufforderung, die U-Boot-Lieferungen an Israel zu stoppen.

CIAO Hans

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IPPNW (Ärzte gegen den Atomkrieg – in sozialer Verantwortung) Jahrestreffen 2012 in Braunschweig …

Am 22.04.2012 fand das IPPNW-Jahrestreffen in Braunschweig statt.

Ärztinnen und Ärzte der IPPNW haben auf ihrem Jahrestreffen im Braunschweiger Ärztehaus ein Ende der westlichen Militärinterventionen von Irak, Libyen bis Afghanistan sowie ein Verbot militärischer Eingriffe in Syrien gefordert. Sie verabschiedeten eine Resolution zur Friedenspolitik, in der sie sich auch für Verhandlungen im Israel-Iran Konflikt sowie eine strikte Ablehnung israelischer und/oder US-amerikanischer Bombardierung aussprachen.

„Die schrecklichen Kriegseskalationen der letzten 11 Jahre, von Afghanistan über Irak bis Libyen, haben in den betroffenen Regionen Hunderttausenden von Menschen das Leben gekostet, ganze Landstriche verwüstet und chaotische, völlig der Willkür ausgelieferte gesellschaftliche Zustände produziert“, heißt es in der Resolution. Wesentliche Verantwortung hierfür sei ökonomischen Interessen anzulasten, dem „militärisch-industriellen Komplex“.

Die Sicherung wirtschaftlicher Interessen durch militärische Gewalt sei eine zutiefst destruktive, in die Gefährdung von Demokratie und Humanität führende Fehlentwicklung. „Wir brauchen eine strukturell friedensfähige Gesellschaft, die auf rücksichtslos profitorientierte `neoliberale´ Globalisierung verzichtet“, so die IPPNW-Ärzteversammlung.

Die IPPNW-ÄrztInnen forderten die Mitglieder des deutschen Bundestags zudem auf, bei der anstehenden Abstimmung über die Mandatsverlängerung und -erweiterung der Atalanta-Mission mit Nein zu stimmen. Laut Kabinettsbeschluss soll der Bundestag das Missions-Mandat so erweitern, dass bis zu zwei Kilometer Tiefe von der Küste Somalias aus gegen Piraten mit Waffengewalt vorgegangen werden kann. Es sei zu befürchten, dass mit der Erweiterung des Einsatzes Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung drohten. Die Bundestagsabgeordneten müssten sich ihrer Verantwortung bewusst sein, dass gerade deutsche Hubschrauber zu Einsätzen gegen Ziele an Land kommandiert werden könnten.

In einem weiteren Antrag forderten die Delegierten der IPPNW die Bundesregierung auf, ihren internationalen menschenrechtlichen und vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen, um besonders schutzbedürftigen Personen, wie traumatisierten Flüchtlingen, begleiteten und unbegleiteten Minderjährigen und ehemaligen Kindersoldaten die frühzeitige psychosoziale, psychotherapeutische und rehabilitative Versorgung zu garantieren. Der Umgang mit besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen in Deutschland entspreche weder internationalen menschenrechtlichen Standards noch den Verpflichtungen, die die Bundesregierung in Bezug auf EU – Richtlinien eingegangen sei.

IPPNW-Resolution zur Friedenspolitik

CIAO Hans

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Ostermarsch 2012 in Braunschweig …

Diese Jahr fand auch in Braunschweig wieder ein Ostermarsch statt. Ich war mit der Videokamera dabei:


Kriege ächten! Zivil handeln! Abrüsten!

Auch der Kreisverband der LINKEN Braunschweig führte zu Ostern wieder eine Infostand-Aktion durch:

CIAO Hans

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Erich Fromm Preis 2012 – Rede von Georg Schramm …

Ich finde die Rede so bemerkenswert, dass ich das Video in meinem Blog aufnehme:

Georg Schramm – Erich Fromm Preis 2012

Links:
medico international – Projekt Syrien
„SOS Mittelmeer-Solidarität mit den tunesischen Fischern“

CIAO Hans

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