Antikriegstag 2018 in Braunschweig …

»Keine Kriege, keine Waffen:
Die Welt will LEBEN LIEBEN LACHEN!«

Unter diesem Motto gehen wir auf die Straße.
100 Jahre nach Ende des 1. Weltkrieges nehmen wir den Antikriegstag am 1. September (als Jahrestag
des Beginns des 2. Weltkrieges) zum Anlass, die Losung »Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus« zu
erneuern und unsere Forderungen zur Abrüstung und für ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen in die Öffentlichkeit zu tragen.

Die Kriege und Konflikte im 21. Jahrhundert (u.a. Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Ukraine, Jemen, Israel/
Palästina und Türkei/Kurden) haben bereits mehr als 1 Million Tote und Millionen Verletzte gefordert.
Verwüstungen und die Destabilisierung ganzer Regionen sind die Folge. Der vielfache Bruch des Völkerrechts zum Beispiel durch die AWACS-Einsätze der Bundeswehr in Syrien bedeutet ein sicherheitspolitisches Desaster.

Deutschland ermöglicht und unterstützt die weltweiten Kriege durch Stützpunkte für die Nato und
die USA (Regionalkommando AFRICOM in Stuttgart und die Flugleitzentrale der Nato in Ramstein).
Die deutsche Regierung toleriert die in Büchel lagernden US-Atomwaffen, die nicht abgebaut, sondern
»modernisiert« werden sollen. Sie weigert sich weiterhin, das von 122 UN-Staaten beschlossene
Atomwaffenverbot zu unterstützen. Deutschland ist der viertgrößte Waffenexporteur in der Welt und
beteiligt sich auch am Aufbau einer EU-Armee. Die militärischen Einsätze und geheimdienstlichen
Aktionen zwingen Millionen Menschen zur Flucht – auch nach Europa. Mit der Errichtung von Lagern,
der Aufstockung der Frontex-Kräfte und verstärkten Grenzsicherungen wird unsere Gesellschaft weiter
militarisiert und entmenschlicht. Zudem kehrt der Krieg in Form von Terroranschlägen zu den Verursachern zurück.

Aggressivität nach Außen und Demokratieabbau im Innern sind zwei Seiten einer Medaille.
So werden auch in Niedersachsen die Polizeigesetze verschärft. Präventivgewahrsam, Bespitzelungen und
verschärfte Strafverfolgung machen weder vor Friedensfreunden Halt, noch sichern sie den inneren
Frieden.

Die steigenden Rüstungskosten – geplant 2% vom Bruttoinlandsprodukt – bedeuten fast eine Verdoppelung des Rüstungshaushaltes. Das sind weitere 30 Milliarden, die notwendige Investitionen in Soziales,
Wohnungsbau, Bildung und Infrastruktur verhindern. Dies begünstigt populistische Forderungen und
rechte Bewegungen.

Krieg darf kein Mittel der Politik sein. Wir setzen auf zivile Konfl iktlösungen und
die Stärkung des Völkerrechts!

• Abrüstung statt Sozialabbau
• Respekt und Gespräche statt medialer Hetze
• Deutsche Politik muss sich dem Frieden verpflichten

Ciao Hans

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Antikriegstag 2013 in Braunschweig …

Der Antikriegstag erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Angriff der Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939 und steht unter dem Leitsatz: „Nie wieder Krieg“.

Es ist Wahljahr, prüfen Sie vor der Stimmabgabe zur Bundestagswahl Ihre Kandidaten zu Fragen von Frieden und Abrüstung:

  • Den Afghanistan-Krieg sofort beenden – alle Truppen zurückholen
  • Atomwaffen abschaffen – und sofort aus Büchel abziehen
  • Israel-Palästina: Besatzung beenden – für einen gerechten Frieden
  • Den Krieg in Syrien stoppen – jegliche militärische Einmischung beenden – „Patriot“ aus der Türkei abziehen
  • Menschenrechte achten – das Völkerrecht stärken
  • Für eine atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten – Keinen Krieg gegen den Iran – Sanktionen beenden
  • Keine Kampfdrohnen
  • Keine Interventionsarmee Bundeswehr
  • Schluss mit Waffenexporten – Umstellung der Rüstungsindustrie auf zivile Produkte
  • Gegen Militarisierung von Bildungswesen und Gesellschaft – Bundeswehr raus aus Schulen und Hochschulen
  • BS_Antikriegstag_2013

    CIAO Hans

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    Antikriegstag 2012 in Braunschweig …

    Auch dieses Jahr veranstalte das Friedensbündnis Braunschweig am 1. September einen Antikriegstag.

    Dieses Jahr stand der Antikriegstag unter dem Motto:

    – Keine Waffenlieferungen in Krisengebiete und Staaten, die Menschenrechte missachten,

    – Für Frieden in Israel und Palästina,

    – Abrüstung jetzt.Waffen töten schon im Frieden!
    Keine deutschen Kriegseinsätze weltweit!

    Wer in der Friedensarbeit mitwirken möchte, kann mit dem Friedenszentrum Braunschweig e.V. Kontakt aufnehmen…

    CIAO Hans

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    Der Antikriegstag in Braunschweig 2011 …

    Auch dieses Jahr rief das „Braunschweiger Bündnis für den Frieden“ zum Antikriegstag auf.

    Dieses Jahr standen folgende Forderungen im Mittelpunkt:

  • Keine deutschen Kriegseinsätze weltweit
  • Bundeswehr raus aus Afghanistan
  • Keine Waffenexporte in Krisengebiete
  • Für Frieden zwischen Palästina und Israel
  • Abrüstung und soziale Entwicklung statt Krieg
  • Bei sonnigem Wetter erläuterten die FriedensaktivistInnen ihre verschiedenen Aktivitäten. An einem „Diskussionspavillon“ konnten Interessierte mit den Rednern des Friedenszentrum Braunschweig e.V. weitere Informationen erhalten.

    Besonders schön fand ich die Bildergalerie von Braunschweiger Kriegsgegnern zu den „Schrecken des Krieges“. Gemalt wurden sie in Anlehnung eines Bildes von Pablo Picasso, das er zu der Bombadierung von Guernica malte. Ich finde, auch die Bilder der Braunschweiger Kriegsgegner drücken den Aufschrei der Gefühle sehr gut aus.

    Hier das Orginal von Picasso:

    CIAO Hans

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    Antikriegstag des Friedensbündnisses in Braunschweig…

    Gestern wurde im Rahmen des Antikriegstages stellvertretend für alle Kriegsopfer der Menschen, die heute vor einem Jahr in der afghanischen Provinz Kundus einer Völkerrecht und Menschenrechte missachtenden Militärmaschinerie zum Opfer gefallen sind, gedacht. Ich war mit der Kamera dabei…

    Aus dem verteilten Flugblatt:

    „Bei dem durch einen von der deutschen Bundeswehr veranlassten Bombenangriff auf zwei von Taliban geraubte Tanklastzüge wurden 140 Menschen, darunter Kinder und Jugendliche, ermordet. Dadurch ist deutlich geworden, was für viele bis dahin nur eine böse Ahnung schien: dass Deutschland im Krieg ist und das Geschehen im Kundus einen grausamen Teil des Kriegsalltags gegen die Zivilbevölkerung in Afghanistan darstellt.

    Der Oberst, der den Befehl zum so genannten Tanklasterangriff gegeben hatte, ist seit voriger Woche rehabilitiert, nachdem die Bundeswehr angekündigt hat, kein Disziplinarverfahren gegen ihn einleiten zu wollen.

    Mindestens beschämend für ein Land, in dem die Einhaltung der Menschenrechte garantiert wird; heißt es doch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (Artikel 1, Absatz 2):
    Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“

    Die Forderungen des Friedensbündnisses:

  • Konsequente Abrüstung einschließlich der noch auf deutschem Boden befindlichen Atomwaffen
  • Stopp der Waffenlieferungen in Krisengebiete
  • Abzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan
  • Die dadurch freiwerdenden Milliarden Militärausgaben werden im Bildungs- und Sozialhaushalt dringend benötigt.
    Spätestens heute, wo Kriege mehr und mehr auch zur Massenvernichtung an Zivilisten geworden sind, wird es Zeit, den KRIEG als Mittel der Politik zu verdammen!

    Dem kann ich mich voll und ganz anschließen…

    CIAO Hans

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