Fleisch – Das leckerste Übel der Welt

Ciao Hans

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Dr. Uwe Meier: die Suche nach dem „Friedenskakao“ für Braunschweig in Kolumbien …

Es wurde in Kolumbien ein Kakao mit hoher Friedensdividende gesucht. Frieden sowohl mit der Natur als auch unter den Menschen. Natürlich sollte der Kakao einen besonderen Geschmack haben, aber er sollte vor allem einen Beitrag zum Frieden leisten. Folgende Bedingungen sollte der Kakao erfüllen.

Der Anbau von Kakao sollte

– die Biodiversität fördern
– Beitrag zum Klimaschutz leisten
– zum Frieden beitragen
– die Familienökonomie stärken und die Nahrungsmittelsicherheit fördern
– Coca ersetzen
– Frauen fördern
– indigene Bevölkerung unterstützen
– entwicklungspolitische Initiativen fördern
– nachweislich hohe Glaubwürdigkeit haben

Im Grunde war dieser anspruchsvolle Anforderungskatalog kaum realisierbar. Schon gar nicht durch das klassische „Fairtrade“ oder den Bioanbau nach EU-Norm. Insofern nahm ich bei der Kakaosuche auf diese Vermarktungs- und Anbauformen keine Rücksicht. Denn auch die Siegel „Bio“ und „Fairtrade“ sind Kompromisse. Sie sind nicht ausreichend, um grundlegende Strukturen im Sinne einer Agrarethik zu verändern. Ferner basiert jede Zertifizierung auf Misstrauen. Vertrauen wäre besser. In Kolumbien wollte ich außerdem sehen, ob Vertrauen auch ein Weg für zukünftige Entwicklungen in der Wirtschaft sein kann. Im Grunde war diese Reise Teil eines Forschungsprojekts. Schade, dass man so etwas privat machen muss, denn die Erkenntnisse sind „werte“-schöpfend.
[aus braunschweig-spiegel]

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CIAO Hans

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