Medical Peace Work online courses

Bei dem letzten Mitgliedertreff der IPPNW (Læknar gegn kjarnorku stríð í félagslegri ábyrgð) erhielt ich einen kostenlosen USB-Stick mit Lektionen zur medizinischen Friedensarbeit.
Nun fand ich diese interessanten Kurse auch im Internet!
Dazu muss man sich allerdings anmelden und eine Bestätigungsmail beantworten! Nicht viel Aufwand für das interessante Gebiet!

Die Kurse gibt es leider nur in Englisch. Doch mit einem Übersetzer (z.B. Google Translator) lassen sie sich leicht ins Deutsche übertragen.

Worum geht es?

Die sieben Medizinischen Friedensarbeits-Kurse sind eine Einführung in der Gewaltprävention und Friedensförderung für Ärzte, Krankenschwestern, im Gesundheitswesen Beschäftigte, Gesundheitsberater im psychischen Bereich, sowie andere im Gesundheitswesen Tätige sowie Studenten in diesen Bereichen.

Insbesondere ist es für diejenigen gedacht, á

  • ihre Friedens- und Konfliktforschung-Kompetenzen stärken wollen.
  • beabsichtigen, für humanitäre Hilfe, Entwicklung, Mannréttindi, Frieden oder medizinische Organisationen im Ausland oder zu Hause zu arbeiten.
  • Heilungschancen ihrer Patienten und Gemeinden in gewaltbereiten Einstellungen verbessern wollen.
  • Ziele

    Wenn Sie diese Kurse abgeschlossen haben, sollten sie

  • einen gesundheitspolitischen Ansatz, bei Krieg und andere Formen von Gewalt haben.
  • Wissen über die gesundheitlichen Auswirkungen von direkter und struktureller Gewalt auf Individuen und Gesellschaften kennen.
  • verschiedene Wege kennen, auf denen Mitarbeiter des Gesundheitswesens zur Reduzierung der Defizite des Friedens beitragen können.
  • eigene neue nützliche Qualitäten zur Anleitung des Gesundheitspersonals im Sinne eines Friedensbewusstsein haben.
  • die Erkennung und Nutzung von Möglichkeiten zur Gewaltprävention und Friedensförderung an Ihrem Arbeitsplatz und in der klinischen Praxis haben.
  • Wie sind die Kurse aufgebaut?

    Die Medizinischen Friedensarbeits-Online-Kurse sind Multi-Media-E-Learning-Tools. Der Inhalt wird in sieben verschiedenen Kurseeingeteilt in 21 Kapitelnvorgestellt. Jedes Kapitel besteht aus folgenden Komponenten:

  • Lehrbuch-Lektionen, damit Sie vertiefte Kenntnisse erwerben
  • standardisierte Fragen, zur Überprüfung der Unterrichtsziele
  • Problem-basiertes E-Learning mit praktischen Beispielen, um die im Lehrbuch gelernten Lektionen anzuwenden.
  • Geschätzter Aufwand für einen Kurs beträgt ca. 6-10 Klukkustundir.

    Kurs 1 gibt Ihnen eine Einführung in die Medizinische Friedensarbeit Rahmen und entsprechenden Konzepten für die anderen Kurse. Wir empfehlen daher zuerst diesen Kurs zu absolvieren. Allerdings können die MPW-Kurse in beliebiger Reihenfolge ausgeführt werden.

    Hier der Link zu den Medizinischen Friedensarbeits-Kursen: Medical Peace Work

    CIAO Hans

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    Wie viele Flüchtlinge sollte Europa aufnehmen?

    Zu diesem Thema referierte beim Braunschweiger Friedenszentrum Herbert Erchinger, Pastor i.R. und Gründungsmitglied des Braunschweiger Refugiums, das Flüchtlinge betreut.

    Katastrophal und unmenschlich wird die deutsche und europäische Flüchtlingspolitik seit der Verschärfung des Asylrechts genannt. Ofan 1.800 Menschen starben 2011 allein bis Ende August im Mittelmeer bei dem Versuch, die Not hinter sich zu lassen und in Europa Freiheit und ein besseres Leben zu finden. Nach wie vor werden Unzählige zurückgeschickt, darunter Kinder, die in Deutschland geboren wurden oder aufgewachsen sind. Haben wir Verfolgte aus den arabischen Ländern aufgenommen?
    Europa könnte für einen Teil der Verfolgten ein sicherer Hafen sein…”, heißt es in dem Veranstaltungsflyer.

    Pastor Erchinger begann seinen Vortrag mit einem Hinweis auf die Flüchtlingstraditionen der verschiedenen Religionen. Die Juden wurden aus Ägypten vertrieben und auch Jesus war ein Flüchtlingskind. Flüchtlinge haben stets die neuen Staaten bereichertseien es die Hugenotten, á Auswanderung vieler Deutscher in die Vereinigten Staaten oder die Emigranten während der Herrschaft des Nationalsozialismus. Auch die Flüchtlinge aus der ehemaligen DDR bis zum Mauerbau bedeuteten für die Bundesrepublik einen Gewinn.

    Von sogenanntenWirtschaftsflüchtlingensprach erstmals Franz-Josef Straußdoch lässt sich Politik und Wirtschaft so klar trennen? Was kann als Kriterium fürNormalitätin einer Kultur und damit als Abschiebegrund gelten?

    In unserem Grundgesetz lautet der Artikel 16a: (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht

    Nach der Wende 1989 und im Balkankrieg kam es zu einem massiven Anstieg der Flüchtlingszahlen (Statistik). Danach ging ihre Zahl deutlich zurück. Betrachtet man die Zahlen im weltweiten Flüchtlingsstrom, so kommen nur 3% á 40 Millionen weltweiten Flüchtlinge nach Europa! Deutschland nimmt keine Flüchtlinge mehr aus sogenanntensicheren Drittstaaten” á, obwohl es 2005 á Genfer Flüchtlingskonvention anerkannt hat.

    Ein besonderes Anliegen war Pastor Erchinger die Notsituationen der Flüchtlinge und die Schikanen, denen sie auf ihrer Flucht ausgesetzt sind. Europa hat sich mit dem Schengener Abkommen an seinen Grenzen abgeschottet. Die EU-Behörde Frontex og Rapid Border Intervention Teams sorgen täglich für erschreckende Bilder von Abschiebungen an ihrer Grenze. Wie schon oben erwähnt, starben über 1.800 Fólk 2011 allein bis Ende August im Mittelmeer. Dabei handelt es sich auch um internationale Gewässer!

    Warum behandelt der deutsche Staat die Flüchtlinge so streng? Nach Meinung von Herrn Erchinger hat der Staat Angst vor einem Rechtsruck in der Bevölkerung. Die Niederlande, in der keine echte Integration stattfand, ist dabei ein beredtes Beispiel. Eine Folge dieser Strenge sind die illegalen Flüchtlingemal ganz abgesehen von der Frage, ob ein Mensch illegal sein kann
    420.000 Illegale leben in Deutschland, 120.000 allein in Berlin. Sie werden als billige Arbeitskräfte ausgenutzt und haben Angst, zum Arzt zu gehen oder ihre Kinder in öffentliche Schulen zu schicken!

    Um den Leidensweg der Flüchtlinge zu beenden, wäre eine regulierte Ausreise aus den Staaten (z.B. über die Botschaften) verbunden mit einer intelligenten Entwicklungshilfe zu bedenken!

    Aber nicht nur der Staat soll sich um die Flüchtlinge kümmern, auch Bürgerengagement ist gefordert! Betrachtet man auch den demographischen Faktor, so ist das Boot bei uns noch lange nicht voll!

    CIAO Hans

    PS: “Kettenduldungen”, bei denen ein Asylant jeden Tag mit Abschiebung rechnen muss und das über viele Jahre, gehören abgeschafft!
    Flughafenverfahren” (20.000 Flüchtlinge pro Jahr), bei denen Verfolgte in Flughäfen festgehalten werden und in wenigen Wochen abgeschoben werden, ebenfalls!

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    Hver á Holy Land? Hugsun á Palestínu átök …

    Israel – Heilagur Land. Í áratugi, að ástandið milli Palestínumanna og Gyðinga er að koma til meira og meira. Hvernig gat þetta gerst, hvað eru sögulegan bakgrunn í átökunum?

    Der Konflikt im Heiligen Land (PDF)

    Átökin í Landinu helga (PDF)

    Ég hef gert tilraun og búið lítið handrit, hvað ástandið í Palestínu skoðuð í sögulegu samhengi, sumir.

    Frá innihaldi:
    Prologue
    Fólk af þessum heimi
    hafa líffæri búið þér,
    á því alla heyra það,
    í þessum erfiðu tímum.
    Í Sameinuðu þjóðanna
    situr að dæma hana alla
    og superhuman meginreglur
    Ohn’ Einfaldlega hækka feimni
    og borga ekki fólk
    algeng regla um umburðarlyndi
    og ónæmisþoli.
    Rödd þín var mikill og heyranlegur,
    sem þeir heyra einnig minnstu
    og sérhver maður án ótta
    reglur áttunda og tákna… (Útdráttur)

    Ég. Hver átti Ancient Orient?

    II. Sagan af Ísraelsmönnum

    III. Kristnir og múslimar í Landinu helga

    IV. Zionism

    Í. Umboð Breta

    Við. Sköpun Ísraels

    VII. Þróun í ríki Ísraels

    VIII. Eftirmáli

    Fyrir fljótur yfirlit yfir litlu bókasafni:

    (færa hvíta bar niðri!)

    Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948 (PDF)

    The Nakba - Flug og brottvísun af Palestínumönnum 1948 (PDF)

    Frá eftirmálanum af handriti mínu:
    Hver á Holy Land?
    Í sögunnar rás hafa byggð margar þjóðir!
    Abraham var faðir þriggja trúarbrögð:
    Gyðingdómur, Kristni og Íslam.
    Í bók Esekíel frá þeim tíma ca. 600-560 í. Chr.,
    leiðir í Babýlon ritum Gamla testamentisins í Biblíunni
    af Babýlonar útlegð flutti Ísraelsmönnum,
    þ.e. það:
    En "þinn, Ísraels fjöll, skal aftur græn
    og ávöxt fyrir lýð mínum Ísrael; fyrir það mun koma aftur fljótlega ...
    Ég mun taka þig frá þjóðunum,,
    Ég safna yður saman frá öllum löndum og flytja yður inn í yðar land…
    Ég mun koma þér heim inn í land Ísraels ... "
    Loforð fyrir alheims gyðinga um allan heim,
    með Talmud sem tengill til Bandalagsins.
    Ekki föðurland en land Guðs er Ísrael trúarleg Gyðingar.
    Gyðingar spyrja sig titil verki frá.
    Ekkert meira að bíða eftir Messías, en veraldlega hjálpræði
    með því að tengja trú og þjóð.
    En Palestína hefur aldrei verið í eyði.
    Í sögu Landsins helga var alvöru fólk kirkjugarði.
    Hlekkur milli Orient og Occident það var alltaf fjölmenningarlegu.
    Jesus starfaði í Landinu helga,
    Jerúsalem var staður Ascension Múhameðs.
    Þeir, of, landið er heilagt.
    En þeir gera kröfu ekki eignarhald.
    Já - hver á Holy Land?
    Na Allen, sem vilja búa þar og verður,
    Það er við hæfi fyrir alla!

    En Ísrael kynnir við stefnu hans um allt,
    byggir veggi,læst svæði og vegir,
    og er talið aðeins að nýta hann.
    Frá stofnun Ísraels, stefna þeirra hefur ekki breyst:
    Þú hefur herstyrkur,
    halda áfram stefnu landnámi fullum krafti
    og svona til að búa ekki staðreynd.
    Þeir gera siðferði þeirra á lögum þjóða -
    Og ekki vera reynt af heiminum samfélag!
    Hatur á milli þjóða Ísraels mun rísa,
    Börn flytja hann frá einni kynslóð til annarrar.
    Kæra mín í lok þessa skrifta:
    Vaknið Gyðingar í Ísrael,
    enda stefnu uppgjör
    og byrja með stefnu búa saman í friði við nágranna þína.
    "Friður er ekki skortur á stríði.
    Friður er dyggð, hugarástand, halla að gæsku, Trust, Réttlæti ... "
    ,
    þegar sagði heimspekingurinn Spinoza.

    CIAO Hans

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    ManifestDer Tanz der Seele

    Mein Fenster zur Kommunikationswelt...

    Ég.

    Ich sitze an diesem Morgen wie jeden Tag wieder vor meinem Computer. Diese Arbeit gehört mittlerweile zu meiner festgezurrten Tagesstruktur. Ich rufe meine Emails ab und antworte in kurzen Re-Mails. Ich beobachte die Statistiken meiner Homepage und meines Blogs und freue mich über die vielen internationalen Besucher. Aus den fernsten Winkeln der Welt schauen Besucher auf meinem Blog vorbei – die Sprache ist kein Problem, da ich einen Übersetzer auf der Seite eingebaut habe. Ich finde es faszinierend, meine Artikel in arabisch, russisch oder chinesisch zu betrachten, interessante unverständliche Schriftzeichen, hinter denen sich meine Gedanken verbergen. Nebenbei schaue ich kurz auf mein Konto und der Auszug beruhigt, nicht wegen des Betrages sondern eher durch das Gefühl, dass sich nicht irgendein Ganove unberechtigt Zugriff verschafft hat. Og, man muss vorsichtig sein in diesen Zeiten.

    Ich sitze in meiner dunklen Stube, es ist noch sehr früh am Morgen, und ich schaue mir, während ich im Hintergrund einem Radioprogramm aus den USA lausche, mittels der verschiedensten Programme die internationale Nachrichtenflut an. Hier ein Video aus Fernost, dort einen Radiobeitrag aus Deutschland oder auch einen Zeitungsartikel aus den USA. Die Auswahl ist so groß, dass ich immer nur noch die Überschriften überfliege, höchstens die Kurzzusammenfassung betrachte und dann entscheide, ob ich den Artikel lesen möchte. Danach folgt schon wieder eine Entscheidung – ist der Artikel interessant genug, um ihn in Twitter zu setzen? In einem bunten Mix aus aktuellen Nachrichten und Links zu meinen eigenen Blog-Beiträgen kreiere ich meinen Twitter-Fluss. Durch dieses Verfahren werden meine Artikel enorm aufgewertet – sie stehen plötzlich neben Artikeln der renommierten Zeitungen. Schon etwas vermessen…

    Aber ich fühle mich gut dabei. Ich sitze hier in meinem Wohnzimmer und starre auf den Monitor wie durch ein Fenster zur Welt. Ich fühle mich keineswegs einsam. Eher beschleicht mich das Gefühl, ein Teil von einem großen Ganzen zu sein.

    Dies ist die Welt der Kommunikation, des ungezähmten Informationsflusses, der seit einigen Jahren immer mehr anschwillt. Er besteht aus einem großen Müllhaufen von Zeichen und Bildern und es ist eine Herausforderung, die Rosinen daraus zu finden. Doch hat man sich die verschiedenen Methoden zur Komprimierung der Flut angeeignet, dann ist das Konzentrat durchaus erbaulich. Und ich trinke täglich einen großen Schluck daraus. Freunde von mir meinen, ich sei dadurch schon regelrecht besoffen. Etwa schon Sucht? Das Kriterium der Sucht ist der Kontrollverlust, nicht mehr ich regele mein Leben sondern das Suchtmittel bestimmt mich. Doch ein Sklave meiner Kommunikation bin ich noch nicht geworden. Ich kann mich abgrenzen und auch für längere Zeiträume auf das Fenster zur Welt verzichten.
    Ich bin ein depressiver Mensch, der auch immer wieder mit seinen Ängsten zu kämpfen hat. Und in dieser unsicheren Lebenslage brauche ich Halt, eine Struktur, die in ihrer Regelmäßigkeit etwas Sicherheit vermittelt. Und eben dies ist meine Tagesstruktur, in der ich meine virtuelle Kommunikation eingebunden habe.

    Ich schreibe Artikel in meinem Blog – ja für wen eigentlich? Ich behandele Themen, die mich in meinem Denken bewegen, und schicke sie quasi in ein Kommunikations-Nirwana. Durch dieses Treiben bin ich mit meinen Gedanken nicht mehr allein, sondern meine Gedanken werden Teil von einem Welt-Ganzen. Ich werde Teil des globalen Dorfes und kann mich der Illusion hingeben, durch mein Tun dieses Dorf auch mit zu gestalten. Ohne ein Rückmeldung ist dies allerdings auf die Dauer frustrierend. Doch schon allein die Betrachtung der Statistiken meines Blogs zeigen mit, hallo – da ist doch jemand, der sich für meine Gedanken interessiert. Schön – es stellt sich bei mir ein Gefühl von Zufriedenheit ein.

    Og, mein lange Zeit depressives Leben bekommt plötzlich einen Sinn. Und ich sitze auch nicht mehr allein in meinen vier Wänden sondern kommuniziere über Programme in Videokonferenzen mit fremden Menschen in fernen Kontinenten (und das noch dazu kostenlos!).

    Doch virtuell bleiben diese Freundschaften auch weiterhin. Ich spaziere nicht in Ghana über die Straßen, sehe die Marktstände und die vielfältigen Menschen und spüre dabei die Hitze, höre das Lärmen oder entwickle ein Gefühl für Ghana. No, ich habe Kontakt mit Menschen aus Ghana und habe dabei doch mein Braunschweiger Standardgefühl im Kopf. Insofern kann ich nur virtuell mein Wohnzimmer über das Monitorfenster zur Welt verlassen. Dabei bietet mir mein Computer die Möglichkeiten einer fast unbegrenzten Kreativität. Ich kann meine vielfältigen Ideen in der unterschiedlichsten Form umsetzen, sei es in Form eines Videos, eines kleinen Comics, eines Artikels, eines Podcasts oder sogar einer kleinen Fernsehshow (Videostreaming). Ohne große Programmierkenntnisse bietet meine
    Bit-Maschine immer neue Herausforderungen, die es gilt zu verwirklichen. Und hat man die Umsetzung erreicht, stellt sich ein Gefühl der Genugtuung ein. Plötzlich bin ich kein Loser mehr, sondern aktiver Part einer Gemeinschaft.

    Kurz – ich möchte auf die Gefühle des Glücks, die mir mein Computer vermittelt, nicht mehr verzichten. Er ist dabei auch der Spiegel meiner Seele. Wenn ich ihn schlecht füttere, erhalte ich unzufriedene Ergebnisse. Und Glück und Zufriedenheit sind Werte, die bei den Menschen an erster Stelle der Wunschskala stehen.
    Allerdings ist mir die virtuelle Welt meines Computers zu klein geworden. Diese Welt ist ein gewichtiger Teil – aber eben nicht alles. Ich habe auch begonnen, mich wieder in der realen Welt zu engagieren. Nur dort kann ich meine virtuell erworbenen Denkanstöße auch in aktives Handeln umsetzen. Der Kontakt mit anderen Menschen, die mir leiblich gegenüber stehen, aktiviert doch auch viele neue emotionale Ebenen, die die Bit-Maschine in keinster Weise befriedigen kann.

    So beteilige ich mich schon viele Jahre an der Selbsthilfegruppe Angst und Depression. Da finde ich Menschen, die meine depressive Persönlichkeitsstruktur verstehen und denen ich mich auch nach so langer Zeit immer noch verbunden fühle. Ein Blick, ein Wort oder eine kleine Geste – und schon fühle ich mich an meine eigene Seele erinnert. Der Fluss der Neuankömmlinge reißt einfach nicht ab und über die Zeiträume ist die stetige Veränderung bei uns allen sichtbar. Alles bewegt sich fort und nichts bleibt, sagte schon der griechische Philosoph Heraklit in der Vorzeitman kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen

    Aber jeder Mensch ist eben Teil des Flusses und es bedarf schon einiger Anstrengungen, dieses Fließen auch bewusst zu erleben. Man braucht die Muße, um aus dem Alltagsgeschehen auszubrechen und diesen ständigen Strom betrachten zu können. Hat dieser Weg erst einmal mein Interesse geweckt, so gewinnt er eine eigene Dynamik. Eng verbunden ist dieser Weg mit dem Bestreben nach mehr Wissen. Ich betrachte dieses teilweise recht chaotische Treiben aus einer anderen Perspektive und möchte nun auch wissen, welche Ursachen zu diesem Zustand geführt haben. So lese ich jetzt nach vielen Jahren wieder Bücher über Geschichte und Gedanken der Menschheit. Langsam entsteht aus den vielen Mosaiksteinen ein Gesamtbild, dessen Transparenz mich auch im Alltag begleitet.
    Auch unsere kleine Philosophiegruppe, angeleitet durch einen gestandenen Philosophieprofessor, trägt das Ihrige dazu bei. Aber nicht allein das Wälzen von Fakten bringt eine Veränderung des Flusses, es ist die emotionale Verarbeitung des Wissens mit den anderen Teilnehmern, die in die Tiefe geht und seine Wirkung zeigt. Der Mensch ist eben doch ein soziales Wesen und nur im Austausch mit anderen kommt er zu seiner wahren Bestimmung.

    II.

    Worauf kommt es im Leben an? Ich habe nicht vor, jetzt den Zeigefinger zu erheben und eine Moralpredigt zu halten. Das habe ich schon in unserer Selbsthilfegruppe gelernt: die Schritte zu einem erfüllten selbstbewussten Leben kann ich nur selbst in mir finden. Ratschläge sind dabei gut, doch ich entscheide selbst, was ich für mich davon annehmen kann. Nur eines ist dabei sehr wichtig: meine Entscheidung!

    Og, ein Jeder muss sich entscheiden, Verantwortung für sich zu übernehmen. Auch wenn ich dieses Wort „musshasse, in diesem Fall ist es wirklich angebracht. Denn ohne die Verantwortung für uns selbst können wir auch keine Verantwortung für Andere übernehmen. Erst nach Akzeptanz dieser Wahrheit als Notwendigkeit erhalten wir auch die Freiheit, uns für Andere einzusetzen. Das ist aber mitunter gar nicht so einfach.

    Ich will ein Beispiel nennen: wenn mich meine sozialen Ängste daran hindern, mich zu entfalten, selbstbewusst aufzutreten oder soziale Kontakte zu gestalten, dann beginne ich zu üben. So habe ich mich bereit erklärt, an einem Infostand teilzunehmen, der sich jede Woche direkt in der Innenstadt aufbaut. Ich gehe dort bewusst auf andere Menschen zu und versuche, soziale Kontakte zu knüpfen. Dabei möchte ich mich so einbringen wie ich bin, mit meinen Ängsten, Fantasien und Fähigkeiten. Diese Akzeptanz meines Selbst ist anfangs ein schierer Widerspruch: mit meinen Ängsten und Unsicherheiten auf andere Menschen zugehen? Doch meine Erfahrung hat mich überzeugt: durch das ständige Üben werden die Ängste kleiner und meine Sicherheit nimmt zu. Og, es gelingt mir nach einiger Zeit sogar, die Gefühlslage der anderen Menschen zu deuten und auf ihre Bedürfnisse einzugehen (zumindest zum Teil).

    Dieser Prozess des Übens setzt voraus, dass ich bereit bin zur Tat, bereit bin, mich auf eine Aktion einzulassen. Nur so lassen sich meine Schwierigkeiten angehen und ich kann sie überwinden. Wie in dem schönen Sprichwort: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt…” Im Prinzip ist das auch die Grundlage jeder Verhaltenstherapie.

    Habe ich erstmal mein eigenes Verantwortungsgefühl für mich übernommen, und ich merke, wie es mir besser geht, dann gelange ich auch schnell zu der Frage der globalen Verantwortung. Ich bin nur ein Teil des globalen Ganzen, ein Teil der Menschheit und mein Glück wie auch das Glück der anderen stehen in einem engen Zusammenhang. Letztendlich ist mein individuelles Wohlbefinden abhängig von einem gesunden globalen Verantwortungsgefühl aller. Ich erkenne, dass nicht mehr nur mein Ego im Mittelpunkt der Welt steht, sondern auch meine Anteilnahme am Wohlbefinden Anderer.

    Das obige Beispiel mit dem Infostand hat mir auch gezeigt, dass meine durch Übung erworbene Einfühlsamkeit mir auch Zufriedenheit verschafft. Diese Einfühlsamkeit bedeutet die Unterschiedlichkeit zwischen uns zu akzeptieren und Toleranz zu üben. Damit ist aber kein „Helfersyndrom“ gemeintich verliere mich nicht beim Helfen. Ich bleibe bei mir und versuche, mich solidarisch zu verhalten. Ich übernehme meine Verantwortung gegenüber einem Anderen in dem Bewusstsein, dass jeder ein Anrecht auf Selbstverwirklichung und Wohlbefinden hat. Dabei geht es auch um ein Abwägen der eigenen Bedürfnisse mit Anderen.

    Dieser Prozess setzt in mir eine Dynamik frei, die es mir erlaubt, immer weitere neue Tätigkeitsfelder zu erschließen. Und auch in unserer Selbsthilfegruppe erlebe ich diese Dynamik immer wieder – hat man das Boot erstmal bestiegen, fährt es von allein weiter.
    Neben unserer Selbsthilfegruppe kümmere ich mich auch um andere Mitglieder am Rande unserer Gesellschaft – Behinderte, Alte, Alkoholiker, psychisch Kranke. Diese Zuwendung erachte ich mittlerweile als selbstverständlich für mich.

    Es ist eine neue Ethik, die ich versuche bei mir umzusetzen: ich möchte ein mitfühlender Mensch sein, der die Gleichgültigkeit gegenüber Anderen aus tiefstem Herzen ablehnt. Ich habe erkannt, meine Bedürfnisse hängen auch von den anderen ab. Ohne gegenseitige Rücksicht ist ein soziales Überleben auf dieser Erde nicht möglich.

    III.

    Schau ich auf GAIA (=Mutter Erde) in der Nacht (und auch bei Tag), so bin ich um den Schlaf gebracht…

    Diese Welt ist im geschichtlichen Lauf ihrer Widersprüche, welche vor allem der Mensch zu verantworten hat, an einem Wendepunkt angelangt. So wie bisher geht es nicht mehr weiter. Sowohl im nationalen wie auch im internationalen Rahmen sind wir an einempoint of no returnangekommen. Die Ungleichgewichte zwischen reich und arm im nationalen wie internationalen Rahmen haben Dimensionen angenommen, die sich mit meiner oben beschriebenen Ethik nicht in Einklang bringen lassen. Menschen haben sich aus der Gemeinschaft entfernt und frönen einer ungebrochenen Besitzstandsgier, neiden sich gegenseitig ihre Reichtümer. Große Teile der Gesellschaften haben auf Grund der Besitzstrukturen keinen Zugriff auf lebensnotwendige Ressourcen. Sei es nun der Nord-Süd-Konflikt zwischen entwickelten und in der Entwicklung befindlichen Staaten oder auch nur die alleinerziehende Hartz-IV-Empfängerin mit ihren Kindern: der Widerspruch in der Befriedigung ihrer Bedürfnisse ist – so scheint es – unlösbar.

    Neben dem Besitz über die Maschinen und der damit verbundenen abhängigen Arbeit geht es bei diesem Widerspruch auch um Bildung und andere gesellschaftliche Medien, die das öffentliche Bewusstsein prägen. ég held, ein jeder ist sein eigener Philosoph, aber seine Erkenntnis kann er nur in soweit erreichen, wie er auch über die nötige Bildung, die für den Prozess der Bewusstwerdung nötig ist, verfügt. Und in diesem Bereich herrschen die alten überkommenen Mächte, die sich nicht auf eine neue Ethik im sozialen Sinne einlassen. Sie haben etwas zu verlieren, ihre Macht und ihre Besitztümer.

    Versuchen wir doch, ein globales Verantwortungsgefühl im Allgemeinbewusstsein des Normalbürgers zu verankern! Eine Philosophie des unbegrenzten Wachstums ist in unserer heutigen Zeit unverantwortlich. Die Verfügbarkeit der fossilen Rohstoffe ist begrenzt. Es gilt, neue erneuerbare Energietechniken mit Hochdruck zu entwickeln, um die sich abzeichnende Klimakatastrophe vielleicht noch abzuwenden. Den Irrsinn der atomaren Abschreckung mit all seinen Gefahren für die Menschheit ist zu beenden. Im Rahmen des globalen Verantwortungsgefühls müssen wir uns von der Ideologie eines „nach mir die Sintflut…“ verabschieden. Neue Ideen sind zur Bewältigung unserer heutigen Sintflut zu berücksichtigen. Wer in Gleichgültigkeit verfällt, der macht sich eines Verbrechens an der Zukunft und unseren Kindeskindern schuldig. Ehrlichkeit über unsere Situation ist dabei unabdingbare Voraussetzung.

    Deutlich sollte das „Seinin den Mittelpunkt unseres Bewusstseins gerückt werden und nicht das „Haben”. Genügsamkeit wird in Zukunft eine unabdingbare Notwendigkeit sein. Damit ist aber nicht eine Genügsamkeit in den sozialen Strukturen gemeint. Hier gilt es, das Wohl jedes Einzelnen in der Gemeinschaft im Auge zu behaltenim Sinne eines Gemeinwohlsund zu große Differenzierungen zu vermeiden.

    Der Mensch im Kapitalismus erlebt sich als vereinzeltes Wesen. Auf dem Arbeitsmarkt muss er Leistungen vollbringen, was ihn in Konkurrenz zu anderen setzt. Die Welt erscheint ihm als ein Sammelsurium von Waren, die er sich für seine Leistungen aneignen kann. Und dieses Konsumieren erscheint ihm als einziges Gut, was erstrebenswert ist. Doch eine echte wahre Befriedigung erlangt er dabei nicht. Er lebt in seinen vier Wänden und schaut kaum über den Tellerrand hinausund das trotz Fernsehen und Internet. Oder haben diese Medien schon einmal einen Konsumenten mit globalem Verantwortungsbewusstsein ausgestattet?

    Informationen zur Lage der Menschheit bekommt man in Massen, doch was fehlt ist die bewusste Verarbeitung, die emotionale Anteilnahme, die schließlich zur Tat und damit der Veränderung führt. Es gilt auch von der Vereinzelung und der damit oft verbundenen mechanistischen und zufälligen Weltsicht zu einer globalen Sicht zu kommen – die Erde als Ganzes sehen. Nicht der Mensch herrscht über die Erde, wie uns einige Gentechniker glauben machen wollen, sondern der Mensch ist Teil der Natur, wie sie sich in der Gestalt der Erde zeigt.

    Ob wir die neuen Ideen nun Sozialismus oder Zukunft oder Utopismus nennen, ist eigentlich schnurz. Getragen von einer neuen globalen Ethik ist jede neue Idee bei der Lösung der globalen Situation sinnvoll und hilfreich. Entscheidend jedoch ist der qualitative Sprung von der Idee dann auch zur Tat. Und ich hoffe auf viele neue Aktivisten, die auch bereit sind, mit neuem globalen Verantwortungsgefühl sich auf der politischen Bühne zu engagieren.

    Adieu”, sagte der Fuchs.
    Hier mein Geheimnis.
    Es ist ganz einfach:
    man sieht nur mit dem Herzen gut.
    Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
    (Antoine de Saint-Exupery)

    Hier der Artikel als PDF: Der Tanz der Seele

    CIAO Hans

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    Hvað er ábyrgð okkar fyrir Ísrael og Palestínu?

    Í gær sótti ég áhugaverð atburði úr Peace Center Braunschweig um efnið “Hvað er ábyrgð okkar fyrir Ísrael og Palestínu? Hvað er á ábyrgð Ísraels fyrir svæðið?”.(Stuðningur: Asta der TU, IPPNW, Attac, DGB)

    Stjórnað af Ute lampa rætt Edo Medicks (Ísraela fyrrverandi Basatzungssoldat, Ljósmyndari), Joachim Hempel (Domprediger) og Michael Kleber (DGB Region formaður) á verðlaunapall. Í the opnun yfirlýsingu Hempel fram á mikilvægi þess að gagnkvæma áhrif Oriental og Evrópskar menningar. Lím kemur frá fyrrum Austur-Þýskalandi og heimsótti Ísrael nokkrum sinnum, þar sem hann skráð sérstaklega samskipti við Histadrut í sambandinu ramma. Hann var alvöru “Aðdáandi Ísraels”, hvað leiddi af fjölbreyttu ungmennaskipti æskulýðs-og fullorðnir vinna. Hann elskar menningu og gagnrýnir tap friðar. Medicks, með 29 Ár, sá yngsti í umferð, hafði 3 ára her hans þjónustu, aðallega á herteknu svæðum (Golan Heights) lokið. Hann benti á tvöfalda staðall í Ísrael: annars vegar boða Ísrael fyrir sig, að vera vestrænt lýðræði, hins vegar framhjá Ísrael í þjóðarétti og kröfur Sameinuðu þjóðanna. Af 7 Milljónir íbúa lifa 5 Milljónir undir hersetu. Hann lagði áherslu á, að sú stefna er aðeins efri mikilvægi fyrir hann, fyrir hann standa mannúðarmálum ástandið á fólki í miðju.

    Ísrael er ríki og samfélag á Austurlandi og ekki í Evrópu áherslu Hempel. Og svo Ísrael ætti að vera órjúfanlegur hluti af Mið-Austurlöndum. Sérstaklega daglegur stöðu Ísraelsmanna er þrúgandi: Ferðafrelsi er mjög takmarkaður, veggur sem landamæri takmörkuð eins og tími kvóta, fólk, og sérstaklega ungt, sem, á báðum hliðum hafa góða skóla, eru ekki ánægðir með ástandið. Val á Dr biskups. Munib A. Younan frá Jórdaníu til forseta Lutheran World Federation sýna, hversu mikilvægt kirkjan taka kreppu ástandinu í Mið-Austurlöndum.

    Kleber sagði, einnig í DGB ætti að vera fær um að tjá staðreyndir opinn gagnrýni. The Histadrut er sérstakt stéttarfélag. Það kom þegar 30 Árum áður Ísraela ríkið var stofnað. A vandamál er sérstaklega réttindi vinnuþrælkun af arabísku þjóðarinnar er. Það ætti að vera DGB í gagnrýni sinni enn of varkár.

    Betonte Medicks, sem ekki allir, sem gagnrýnir Ísraela ríkisstjórnin, sjálfkrafa var gegn Semite – skammhlaup, Ísrael fólk eins og til að æfa. Ísrael er pólitísk eining og því verður að fá gagnrýni! Það er það verkefni að styðja sérstaklega mannúðar gildum, fremur en einstakra aðila, já flestir eru Zionist.

    Sérstaða tengsl milli Þýskalands og Ísraels áherslu Mr Hempel. Um þýska undirstöður mun á báðum hliðum trausti búin. En án Bandaríkjanna gangi í Ísrael ekkert. Spurningin um sjálfstæðan þýska utanríkisstefnu var í herberginu…

    Þegar það kom til raunhæfra aðgerða til að hafa áhrif á stefnu Ísraels (Uppgjör…) fór, fulltrúi panellists mismunandi skoðanir. Í DGB það er örugglega mikilvægt mati meirihluta, en viðskiptabann eins og úr stéttarfélögum í Kaliforníu, Ástralía u.a. voru gerðar (Vörur sjá hér) ekki að vera skipulögð í Þýskalandi. Í stað þess að sniðganga ísraelskum skipum ætti frekar að taka til að hvetja fleiri ferðum fólks í gegnum hafnir landamæri.

    Medicks fulltrúa í mótsögn við aðrar discussants, ritgerð, að Ísrael er ekki lýðræðisríki. Israel hefur ekki stjórnarskrá. Aðeins 51% íbúa fulltrúa af stjórnvöldum Ísraels, 49 % finn ekki fyrir hönd sig. Skólar og sjúkrahús eru á 100 % Unter Military Kontrolle. Blöndun af íbúafjölda vill koma í veg Ísraela ríkisstjórnin, sem flutning 1,5 Milljónir Palestínumanna er nauðsynlegt. Gera breytingar á Ísraela stefnu, held Medicks sniðganga af ísraelskum vörum til að réttlæta. Hann treysti teikna af reynslu sniðganga gegn aðskilnaðarstefnu stjórn í Suður-Afríku. Hvaða alþjóðlega stöðu hafa ólöglegt uppgjör á Vesturbakkanum? Hvað er framleitt þar, koma á markaði í Evrópu og ísraelskum vörum. Einn viðurkennir Ísraela vörur á barcode með tölurnar byrja 729…

    Samkomulag um aðgerðir, sem var hægt að taka, að taka áhrif Ísraels á stjórnmál, ekki væri hægt að ná í verðlaunapall. Of fjölbreytt eru þættir átök milli Araba og Gyðinga í Miðausturlöndum. Mörg vandamál – veit z.B. Ísraela kjarnavopn – gæti ekki verið beint til skamms tíma. En fjölmargir aðsókn á atburði en sýndi, að frekari viðræður um efni Ísrael og Arabaheiminum eru nauðsynlegar. Þátttakendur voru tilbúnir. Allen var þar skýrt, að ferli að leysa deiluna líklega nokkrar kynslóðir þurfa…

    CIAO Hans

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    Anti-War Day of Peace bandalagsins í Braunschweig…

    Í gær var fulltrúi allra fórnarlamba stríðsins á fólki í gegn stríðinu dag, sem fyrir ári síðan í dag í Afganistan héraðinu Kunduz alþjóðlegt lög og mannréttindi misnotkun virða hersins vél hafa fallið fórnarlamb, hugsun. Ég var að nota myndavélina með…

    Út af dreift fylgiseðli:

    “The voru leidd af einum af þýska hernum loftárásir tveggja stolið frá talíbana tankskipum 140 Fólk, þ.mt barna og ungmenna, myrt. Þetta hefur orðið ljóst, hvað þangað til þá virtist vera aðeins vondur hugmynd fyrir marga: að Þýskaland er í stríði og atburðirnir í Kunduz er grimmur hluti af daglegu stríð gegn óbreyttum borgurum í Afganistan.

    The Colonel, sem hafði gefið til þess að svokölluðu tankskip árás, er rehabilitated frá síðustu viku, eftir að Bundeswehr hefur tilkynnt, að vilja taka ekki viðurlögum gegn honum.

    Amk skammarlegt fyrir land, þar sem virðingu fyrir mannréttindum er tryggð; en það segir í stjórnarskrá Sambandslýðveldisins Þýskalands (Grein 1, Málsgrein 2):
    Þýska fólk viðurkenna því friðhelg og óframseljanlegan mannréttindi sem grundvöll hvers samfélags, um frið og réttlæti í heiminum.”

    Kröfum um Peace Alliance:

  • Skv afvopnun, þar á meðal kjarnorkuvopn enn á þýska jarðvegi
  • Stöðva framboð á vopnum til hættusvæðum
  • Afturköllun þýskra hermanna frá Afganistan
  • The leystur upp milljörðum hersins útgjöld í menntamálum- þarfir og félagslega fjárhagsáætlun brýn.
    Nýjasta í dag, þar stríð hafa orðið meira og meira líka fyrir massi útrýmingu borgara, það er kominn tími, að fordæma stríð sem pólitískt!

    Ég gat ekki sammála meira að fullu…

    CIAO Hans

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    Prof. Dr. Ekkehart Krippendorff beim Friedensbündnis Braunschweig

    Prof. Dr. Ekkehart Krippendorff ist einer der Pioniere der Friedensforschung und referierte gestern bei dem Friedensbündnis Braunschweig zu dem ThemaSTAAT & KRIEG”.

    Einige seiner Gedanken erinnerten mich an meinen letzten Grein. Er schilderte die besondere Situation der Deutschen bei der Ausbildung eines Nationalbewusstseins. Erinnern wir uns: að “Heilige Römische Deutsche Reichwar ein Flickenteppich vieler kleiner Fürstentümer. Ein deutsches Nationalbewusstsein gab es im Gegensatz zu den Spaniern oder Franzosen noch nicht. Erst mit der Beendigung des 30jährigen Krieges durch den Westfälischen Frieden 1648, der quasi zum damaligen Grundgesetz des Reiches wurde, erkannten die Fürstentümer ihre gegenseitige Souveränität an. Doch auch da bestand noch kein gesamtdeutsches Nationalbewusstsein. Man fühlte sich als Schwabe, Holsteiner oder auch als Braunschweiger

    Ändern tat sich die Situation erst durch die napoleonischen Eroberungen, als die Fürsten und Herzöge vor der Frage standen: wie können wir Napoleon vertreiben? Dazu brauchte man Armeen, Soldaten, die man gegen die napoleonischen Truppen in den Krieg schicken konnte. Eine Wehrpflicht wurde eingeführt und das Militär wurde somit zurSchule der Nation”. Die deutsche Nation wurde also von oben eingeführt und nicht vom Volk. Die ausgedienten Soldaten wurden als Lehrer in den Schulen eingesetzt und trichterten ihren Schülern mit Rohrstock und Drill dasdeutsche Wesen” a. Militärische Denkmäler und Straßenbenennungen sollten der Identitätsfindung dienen. Im späteren Kaisertum trugen die Kinder Marinekleidung, um ihre Nationalität zu dokumentieren.

    Es dauerte also recht lange, ehe sich die Vorstellung von Deutschland als Kulturnation (Weimarer Klassik: Goethe,Schiller u.a.) in eine Staatsnation wandelte.

    Das Militär denkt in dem Schema Befehl und Gehorsam. Das ist einfach und nicht so kompliziert. Deshalb erscheinen auch militärische Lösungen von Konflikten am einfachsten. Aber am Beispiel Afghanistans sieht man sehr deutlich, dass dieses Vorgehen nicht auf fremde historisch gewachsene Strukturen anwendbar ist. In Afghanistan besteht eine StammesgesellschaftBeamte oder ein öffentlicher Dienst, der einer Staatsethik verpflichtet ist, existiert nicht. Die allgemein Korruption in Afghanistan lässt sich nicht auf einzelne Individuen (wie bei uns) reduzieren, sondern ist Teil der bestehenden sozialen Netzwerke (Stammesloyalität).

    Auch in Afrika wurden die Staaten nach dem Kolonialismus einfach in die Unabhängigkeit entlassen, wobei die alten Kolonialmächte ihr eigenes Staatsbild einfach auf Afrika projizierten, ohne die Bedingungen der afrikanischen Strukturen zu berücksichtigen. Und die neuen Staaten waren so brav und postulierten die Unantastbarkeit der neuen Staatsgrenzen.

    Die Lage in Nahostder Konflikt Palästina/Israelist sehr schwierig, weil sich beide Seiten auf eine Staatsfixierung mit starren Grenzen festgelegt haben. Prof. Krippendorff nannte Martin Buber, einen Zionisten und Philosophen, der schon zu Beginn der zionistischen Bewegung und der jüdischen Einwanderung nach Palästina eindringlich mahnte, gute Beziehungen zu den Arabern aufzubauen, was ihm viel Widerspruch und Feindschaft eintrug.
    Wie wäre es, wenn Israel Palästina einfach annektiert und dann ein gemeinsamer Staat mit einem neuen Modus vivendi (Völkerrechtlich bezeichnet der Begriff die vorläufige Verständigung zwischen Völkerrechtssubjekten, die später durch eine endgültige Abmachung abgelöst werden soll) geschaffen wird. Aber gegenwärtig ist dieser Gedanke unrealistisch

    Zu den immer wieder auftretenden Sezessionsbewegungen meinte Krippendorff:
    unter der Diktatur Francos in Spanien habe sich der Staat immer von den Bevölkerungsgruppen (Basken, Katalanen) entfernt. Die heimischen Sprachen wurden einfach verboten und die Kultur unterdrückt.
    England als United Kingdom war da schlauer. Es verfolgte die Strategie der Devolution (Übertragung administrativer Funktionen in einem Einheitsstaat an regionale Körperschaften). So konnten Konflikte mit Schottland oder Wales befriedet werden.
    Die Auflösung Jugoslawiens, als eine serbische Armee versuchte, die Interessen des Gesamtstaates zu vertreten, war eine Konsequenz. Es wurde diskutiert, in wieweit auch westliche Nationen involviert waren.
    Als positves Beispiel nannte Krippendorf die Schweiz. Die Eidgenossenschaft existiert als loser Staatenbund seit dem 13. Century, ist in in 26 Kantone gegliedert und drei-sprachig (Deutsch, Französisch, Italienisch). Föderalismus kann viele Probleme beheben.

    Bemerkenswert fand ich Krippendorffs Einschätzung der Politik Obamas. Mit seiner Wahl zum Präsidenten der USA habe sich einWindow of opportunity” (günstige Gelegenheit) geboten, das jedoch die Europäer nicht genutzt haben und einfach verstreichen ließen. Heute ist Obama in seinem eigenen Land einer riesigen Hasswelle ausgesetzt. Viele US-Bürger halten Obama für keinen Amerikaner oder einen Moslem. Er hat viele Dinge in den USA in Gang gesetzt, jedoch ist seine Politik mangels Unterstützung wahrscheinlich zum Scheitern verurteilt.

    Was haben wir für Möglichkeiten, den Friedensprozess in der Welt voranzubringen?
    Wie wäre es, wenn wir uns von unserer militärischen Staatsethik in unserem Denken verabschieden würden, wenn bei einem Staatsempfang nicht mehr Soldaten Spalier stehen sondern Vertreter aus jeder Berufsgruppe. Wir müssen einfach klar zur Kenntnis nehmen, dass eine militärische Lösung von Konflikten zwar einfach erscheint, jedoch keine Dauerlösung verspricht.

    Krippendorf rezitierte die “Hymn börn” von Bertold Brecht (ich habe sie im vorigen Grein aufgeführt) und nannte das Forum Ziviler Friedensdienst.

    Ich habe an dem Abend viel gelernt

    CIAO Hans

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    Ungt fólk skuldbundið sig til að berjast gegn kjarnorkuvopnum…

    Í gær var ég sótti Viðburður skipulagður af Peace Centre Braunschweig e.V., á sem 19 ára gamall Nina Eisenhardt gaf innsýn í friði vinna með ungu fólki. Hún sjálf var þegar við 13 Ár, ýtt af föður sínum til the hreyfing gegn kjarnorkuvopnum allan heim. Með skuldbindingu og mikið bakgrunnur þekkingu sem þeir talaði, auk ungt fólk getur verið unnið fyrir vinnu friði.

    Nina vinnur í netið BANG (Banna öll Nukes Generation – European Youth Network für nukleare Abrüstung), sem ungmenni langar að bjóða upp á pláss til að þróa og innleiða eigin stefnu þeirra fyrir friði og kjarnorku afvopnun í Evrópu og í heiminum. BANG er líka markaður af mörgum hugmyndum og reynslu, Bragðarefur og upplýsingar. Bang hefur nú yfir 100 Aðilar frá mismunandi stofnunum í tíu löndum (z.B. Bang-USA, Japan,…).

    Sérstaklega er Herzen hlæja Nina, okkur um pólitíska umræðu á Non-útbreiðslu sáttmálans (Non-útbreiðslu sáttmálans), þar sem 40 Ár og er 2010 að endurskoða, upplýsa. Þú gætir lýst okkur rök hinna ýmsu ríkja við samning mjög skýrt. Þannig tókst að ná í síðast Ráðstefna 2005 í New York – ma, vegna þess að US læst einhverjar umræður um afvopnun. Önnur ríki fulltrúa aðallega eigin hagsmuni sína.

    Nina og annars ungs fólks getur á þessum ráðstefnum, meðal annarra Nirchtregierungsorganistionen (Frjáls félagasamtök) þátt og þannig skapa smá gagnsæi. Nina hefur ferðast víða á undanförnum árum: UNO í New York, Action Camp í Büchel (Þýskaland), NPT undirbúningsnefndar nefndarinnar í Genf, Sýnikennslu og hafnbanns í Skotlandi og Frakklandi, NPT undirbúningsnefndar nefndarinnar í Vín, Heimsókn til Hiroshima og fleira. Stuðningur við för hún fær mjög lítið: eftir að IPPNW, á IPPNW-Student Organization eða Ican (Alþjóðleg herferð til að afnema kjarnorkuvopn).

    Sérstaklega merkt í starfi sínu, þeir hafa viðræður við fórnarlamba kjarnorkusprengjunnar í Hiroshima, The Hibakusha. Viðtölin við þessa lifðu hafa þá mjög hrifinn.

    Til að laða ungt fólk til að vinna að friði, getur þú gefið þeim aðgerðir þeirra þurfa ekki – þeir þurfa pláss, þeir þrá, að ramma aðgerðir sínar sjálfir. Eftir fyrstu upplýsingum um áhrif kjarnorkusprengju, ættu þeir sjálfir að halda áfram að upplýsa (z.B. í einum atburði) og eftir nokkurn tíma það kemur þá kannski að eiga skuldbindingu.

    Ég sýndi í kvöld: jafnvel unglingar eru upp fyrir grípa fyrir vinnu friði…
    Við the vegur: 5. júní, það er dagur aðgerða gegn kjarnorkuvopnum!

    PS: hér er smá Program fyrir barna gegn kjarnorku próf

    CIAO Hans

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    Þessi síða beitir Wavatars tappi með Shamus Young.