Antikriegstag 2013 nyob rau hauv Braunschweig, lub teb chaws Yelemees …

Der Antikriegstag erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Angriff der Wehrmacht auf Polen am 1. Cuaj hlis 1939 und steht unter dem Leitsatz: „Nie wieder Krieg“.

Es ist Wahljahr, prüfen Sie vor der Stimmabgabe zur Bundestagswahl Ihre Kandidaten zu Fragen von Frieden und Abrüstung:

  • Den Afghanistan-Krieg sofort beenden – alle Truppen zurückholen
  • Atomwaffen abschaffen – und sofort aus Büchel abziehen
  • Israel-Palästina: Besatzung beenden – für einen gerechten Frieden
  • Den Krieg in Syrien stoppen – jegliche militärische Einmischung beenden„Patriot“ aus der Türkei abziehen
  • Menschenrechte achten – das Völkerrecht stärken
  • Für eine atomwaffenfreie Zone im Nahen OstenKeinen Krieg gegen den Iran – Sanktionen beenden
  • Keine Kampfdrohnen
  • Keine Interventionsarmee Bundeswehr
  • Schluss mit Waffenexporten – Umstellung der Rüstungsindustrie auf zivile Produkte
  • Gegen Militarisierung von Bildungswesen und Gesellschaft – Bundeswehr raus aus Schulen und Hochschulen
  • BS_Antikriegstag_2013

    CIAO, Hans

    www.pdf24.org    Xa tsab xov xwm li PDF   

    Antikriegstag 2012 nyob rau hauv Braunschweig, lub teb chaws Yelemees …

    Auch dieses Jahr veranstalte das Kev sib haum xeeb Alliance Braunschweig feem ntau 1. September einen Antikriegstag.

    Dieses Jahr stand der Antikriegstag unter dem Motto:

    Keine Waffenlieferungen in Krisengebiete und Staaten, die Menschenrechte missachten,

    Für Frieden in Israel und Palästina,

    Abrüstung jetzt.Waffen töten schon im Frieden!
    Keine deutschen Kriegseinsätze weltweit!

    Wer in der Friedensarbeit mitwirken möchte, kann mit dem Kev sib haum xeeb Center Braunschweig E.v.. Kontakt aufnehmen

    CIAO, Hans

    www.pdf24.org    Xa tsab xov xwm li PDF   

    Easter March 2012 nyob rau hauv Braunschweig, lub teb chaws Yelemees …

    Diese Jahr fand auch in Braunschweig wieder ein Ostermarsch statt. Ich war mit der Videokamera dabei:


    Kriege ächten! Zivil handeln! Abrüsten!

    Auch der Kreisverband der LINKEN Braunschweig führte zu Ostern wieder eine Infostand-Aktion durch:

    CIAO, Hans

    www.pdf24.org    Xa tsab xov xwm li PDF   

    Frieden braucht Plakate

    Frieden braucht Plakate, Träume, Visionen und Phantasie”, sagt Manfred Kemper. Er ist Mitglied im Kev sib haum xeeb Center Braunschweig E.v.. und erstellt Plakaten für die Friedensarbeit. Vielleicht hat der ein oder andere ihn schon einmal mit einem Plakat um den Hals in Braunschweig gesehen. Die Schwerpunkte des Friedenszentrums sind: Entwicklung einer Friedenskultur, Nachhaltige Friedensarbeit, Förderung von Gewaltfreiheit und Toleranz, Informationen über Rüstung und Kriege, Vorträge und Ausstellungen zu friedenspolitischen Themen. Manfred leistet mit seinen Plakaten einen Beitrag.

    Das Friedenszentrum ist Teil des Friedensbündnisses Braunschweig. Da Manfred mir liebensürdigerweise einen Teil seiner Plakate zur Veröffentlichung gegeben hat, stelle ich sie in meinen Blog. Die Reihe soll noch ergänzt werden

    In einem Interview auf Radio Okerwelle wurde die Arbeit von Manfred Kemper vorgestellt.

    Unten Ausschnitte aus dem Interview bei Radio Okerwelle 104,6

    Plakate für die Friedensarbeit:

    Eine traurige Nachricht: Manfred Kemper *3.3.1943, ist am 6.3.2019 verstorben. In Memoriam Manfred Kemper

    CIAO, Hans

    www.pdf24.org    Xa tsab xov xwm li PDF   

    Easter March 2011 nyob rau hauv Braunschweig, lub teb chaws Yelemees …


    Mitschnitt einer Sendung auf Radio Okerwelle 104,6 zu den Osteraktionen 2011 nyob rau hauv Braunschweig, lub teb chaws Yelemees (ohne Musiktitel)

    Der Ostermarsch ist eine politische Protestaktion der Friedensbewegung, deren Ursprünge auf britische Atomwaffengegner in den 1950er Jahren zurückgehen. Zu Beginn der 1960er Jahre wurde die Ostermarschbewegung auch in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt.
    Bis in die Gegenwart haben sich die Ostermärsche als regelmäßig jährlich um die Osterfeiertage herum stattfindende Demonstrationsform der Friedensbewegung etabliert, sowohl in Deutschland als auch in vielen anderen Mitgliedsstaaten der NATO.

    Der Protest richtete sich anfänglich ausschließlichgegen atomare Kampfmittel jeder Art und jeder Nationin Ost und West. In den folgenden Jahren gingen an den Osterfeiertagen immer mehr Menschen an immer mehr Orten auf die Straße, um für ein Ende der atomaren Bewaffnung und des nuklearen Wettrüstens in beiden Lagern des Kalten Krieges zu demonstrieren.
    Bedeutende Persönlichkeiten wie Erich Kuby, Robert Jungk, Erich Kästner, Helmut Gollwitzer und Bertrand Russell schlossen sich der Bewegung an.

    Ihren zweiten Aufschwung und Höhepunkt erreichte die Friedensbewegung 1979-83 im Kampf gegen die Neutronenbombe und den „NATO-Doppelbeschluss“ zur Stationierung von Kurz- und Mittelstrecken-Atomwaffen in der Bundesrepublik. 1983 nahmen etwa 700.000 Menschen an verschiedenen Aktionen zum Frieden teil. Auch die Ostermärsche dieser Zeit nahmen an diesem Aufschwung teil.
    Seit dem Ende des Kalten Krieges zwischen Ost und West veränderte sich die Arbeit der Friedensbewegung grundlegend. Grenzüberschreitende Friedensarbeit wurde zu einem neuen Betätigungsfeld. In dieser Zeit bis zur Gegenwart wurde auf den Ostermärschen die jeweiligen Themenschwerpunkte und Forderungen der Friedensbewegung vorgetragen und die geplanten Aktivitäten bekannt gemacht.

    Ostermarschaktion 2011 nyob rau hauv Braunschweig, lub teb chaws Yelemees

    In den letzten Jahren fanden in Braunschweig die Ostermärsche in Form eines Fahrradkorsos durch die Stadt verbunden mit einer Kundgebung auf dem Kohlmarkt statt. Dieses Jahr startet der Fahrradkorso am Ostersamstag, tus 23. Tim, mus 11:00 Uhr auf dem Kohlmarkt und es sollen erstmals kleine Aktionspunkte auf dem Schlossplatz, dem Staatstheater und dem Magnikirchplatz durchgeführt werden. Die Abschlusskundgebung findet um 12:50 Uhr auf dem Kohlmarkt statt.

    Themen dieses Jahr:
    1. Fukishima mahnt: Atomkraftwerke abschalten! Alle Atomwaffen müssen abgeschafft werden!
    2. Irak, Afghanistan und Libyen mahnen: Konflikte nichtmilitärisch lösen!

       
    Download tau Yees duab los sis MP3

    Ad1:
    Vor 25 Jahren ereignete sich die Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl, wobei ein Gebiet von der halben Größe Deutschlands unbewohnbar gemacht wurde.
    Die Reaktorkatastrophe von Fukishima in Japan wurde jetzt in die gleiche Gefahrenstufe wie Tschernobyl eingereiht (Stufe 7). Wie die Situation in Japan ausgehen wird ist noch völlig unklar. Das Restrisiko der Atomenergie ist – auch wegen der ungeklärten Endlagerung der radioaktiven Abfälle – nicht abzuschätzen.
    Deshalb sagen wir: Eine sichere Nutzung von Kernenergie kann es nicht geben!
    Der einzige Ausweg ist es, alle Atomkraftwerke abzuschalten!

    Die Nutzung auch der „friedlichen“ Kernenergie, durch deren Verwendung auch leicht Atombombenfähiges Material erzeugt werden kann, gefährdet den Frieden der Welt.
    Atomwaffen sollten geächtet und abgeschafft werden – ähnlich der Konvention über chemische und nukleare Waffen, die es ja bereits gibt.
    Alle Atomwaffen müssen abgeschafft werden!

    Ad2:
    10 Jahre Krieg in Afghanistan zeigen, dass Konflikte heutzutage nicht mehr militärisch zu lösen sind. Jugoslawien, der Irakkrieg und die Situation in Israel bestätigen dies ebenso.
    Die bestehenden Kriege müssen beendet werden. Die Bundeswehr darf nicht in Auslandseinsätze geschickt werden.

    Zur Diskussion über Libyen:

    Krieg darf kein Mittel der Politik sein, weder in Libyen noch in Afghanistan! Mit Bomben und Raketen werden Menschenrechte nicht gesichert, sondern Menschenleben vernichtet.
    Wir sind natürlich solidarisch mit den Menschen, die unter Einsatz ihres Lebens und ihrer Gesundheit für eine freie, demokratische und sozial gerechte Heimat eintreten.
    Nun hat als erstes Frankreich und Großbritannien in Libyen militärisch eingegriffen und eine Flugverbotszone durchsetzen wollen. Jetzt hat die NATO den Krieg übernommen. Und da muss man hellhörig werden. Die NATO ist ein Überbleibsel des kalten Krieges und vertritt immer noch westliche Bündnisinteressen,das weiß die NATO und deshalb auch ihre anfängliche Zurückhaltung.

    In Artikel 39 der UN-Charta werden die Voraussetzungen für militärische Maßnahmen des Sicherheitsrates festgelegt: Der Sicherheitsrat stellt fest, ob eine Bedrohung oder ein Bruch des Friedens oder eine Angriffshandlung vorliegt; er gibt Empfehlungen ab oder beschließt, welche Maßnahmen auf Grund der Artikel 41 thiab 42 zu treffen sind, um den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren oder wiederherzustellen.
    Tshooj 41: Der Sicherheitsrat kann beschließen, welche Maßnahmenunter Ausschluss von Waffengewaltzu ergreifen sind, um seinen Beschlüssen Wirksamkeit zu verleihen; er kann die Mitglieder der Vereinten Nationen auffordern, diese Maßnahmen durchzuführen. Sie können die vollständige oder teilweise Unterbrechung der Wirtschaftsbeziehungen, des Eisenbahn-, See- und Luftverkehrs, der Post-, Telegraphen- und Funkverbindungen sowie sonstiger Verkehrsmöglichkeiten und den Abbruch der diplomatischen Beziehungen einschließen.
    Tshooj 42: Ist der Sicherheitsrat der Auffassung, dass die in Artikel 41 vorgesehenen Maßnahmen unzulänglich sein würden oder sich als unzulänglich erwiesen haben, so kann er mit Luft-, See- oder Landstreitkräften die zur Wahrung oder Wiederherstellung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Maßnahmen durchführen. Sie können Demonstrationen, Blockaden und sonstige Einsätze der Luft-, See- oder Landstreitkräfte von Mitgliedern der Vereinten Nationen einschließen.

    Die UN-Libyen-Resolution 1973 ist die weitestgehende Ermächtigung zur Gewalt gegen einen Mitgliedsstaat, die der Sicherheitsrat seit dem Golfkrieg beschlossen hat. Erst zum zweiten Mal in der 66-jährigen Geschichte der Vereinten Nationen hat der Sicherheitsrat in New York den Einsatz nahezu uneingeschränkter militärischer Zwangsmittel gegen ein Mitgliedsland autorisiert (das erste Ma lwar die Ermächtigung zur Kriegsführung November 1990 gegen Saddam Husseins Besetzung von Kuweit).
    Darüber hinaus ermächtigte der Ratdie Mitgliedsstaaten der UNO, national oder im Rahmen von Regionalorganisationen oder Bündnissen alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz von Zivilpersonen und zivilen Gebieten zu ergreifen, die von einem Angriff bedroht sind, einschließlich Bengasi“. Das bedeutet die Autorisierung nicht nur einer Bombardierung von Luftabwehrsystemen oder von libyschen Kampfflugzeugen oder -hubschraubern, die die Flugverbotszone verletzen, sondern auch von Luftangriffen gegen Gaddafis Regierungstruppen und ihre Panzer sowie gegen libysche Schiffe im Mittelmeer. Ausdrücklich ausgeschlossen wird in der Resolution lediglich dieStationierung von Besatzungstruppen jeglicher Art auf libyschem Territorium“.

    Mit der Zustimmung zur Resolution 1973 hat der Sicherheitsrat seine eigene UN-Charta verletzt. Das Eingreifen des Sicherheitsrates bricht die die Souveränität der Staaten in Gestalt des Einmischungsverbotes und der Garantie der territorialen Unversehrtheit.

    Das Argument der Menschenrechte wird immer wieder in den Vordergrund geschoben. Und unserer Bevölkerung erscheint dieses Argument zutreffend zu sein – und die Bereitschaft, Krieg zu führen, wächst.
    Angestoßen von Kofi Annan im Jahr 2000 wird in der UNO die „The Responsibility to Protect“ (R2P) das Prinzip – “Verantwortung zum Schutzdes Menschen vor schweren Menschenrechtsverletzungen – wie Völkermord, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und ethnische Säuberungen – diskutiert. Auf dem 2005 World Summit der Vereinten Nationen in New York wurde die P2R von fast allen Staaten der Erde allgemein anerkannt und in Resolution 1674 des Sicherheitsrats erstmals in einem völkerrechtlich verbindlichen Dokument erwähnt geführt. Ob es sich bei der R2P um eine Rechtsnorm des Völkerrechts handelt, ist jedoch umstritten.

    In der Reihe von humanitären Krisen gab es seit 1990 ein Eingreifen im Sinne der R2P > UN-Interventionen: Irak, Somalia, Bosnien-Herzegowina, Makedonien, Haiti, Ost-Timor, Sierra Leone, Liberia, DRKongo – Kaum Engagement: Ruanda , Srebrenica, Darfur – NATO-Intervention: Kosovo. Doch welche menschlichen Rechte oder humanitären Normen sieht die R2P vor, welche detaillierten Durchsetzungen oder Mechanismen? Vertritt die NATO im Auftrag des UN-Sicherheitsrates Werte und Normen, die von der ganzen Menschheit getragen werden oder ist eher mit einer Verschlimmerung der Lage durch eine militärische Intervention zu rechnen?

    Libyen ist ein wichtiger Öllieferant für Europa (10%). Daneben verfügt es über Gasreserven und auch über ein neuerdings entdecktes riesiges Süßwasserreservoir tief unter der Wüste (wichtig in der Zukunft).
    Gaddafi hat die Ölindustrie verstaatlicht und auch die fremden Stützpunkte geschlossen. Er ist als Despot lange von Europa und USA hofiert worden – obwohl alle Politiker wussten, dass es mit den Menschenrechten nicht gut in Libyen bestellt ist. Waffenlieferungen erhielt Gaddafi aus Italien in Höhe von 110 Millionen Euro, vor allem für Kampfflugzeug, über 80 Millionen Euro für Pistolen und Handfeuerwaffen aus Malta, über 53 Millionen Euro aus Deutschland, vor allem für elektronische Störgeräte, um den Handy-Verkehr, das Internet und GPS lahmzulegen, und Frankreich schlug mit über 30,5 Millionen Euro, Großbritannien mit über 25,5 Millionen Euro und Belgien mit über 22 Millionen Euro zu Buche. Unbekannt ist, was Libyen von China, Nord-Korea, Iran, Syrien und den USA bekommen haben könnten (Tau qhov twg los).

    Deutschland hat Waffen und Ausrüstungen an Gaddafi geliefert und Ausbildungen durchgeführt. Der Export von Waffen und Rüstungsgütern in den gesamten Nahen Osten sollte sofort und dauerhaft gestoppt werden, als ein erster Schritt zu einem weltweiten Waffenexportverbot.

    Der Afrikanischen Union hatte in den letzten Tagen eine Initiative für einen Waffenstillstand mit den Truppen des Machthabers Muammar al Gaddafi ergriffen, der Gaddafi zugestimmt hatte. Der Plan sah die Gewährleistung einer unverzüglichen Waffenruhe zwischen den Parteien, die Aufnahme eines Dialogs, Bildung eines Korridors für humanitäre Hilfen, und die Beendung der NATO Luftangriffe vor.
    Nachdem Gaddafi diesem Plan zustimmte, reiste die Delegation der afrikanischen Union nach Bengasi, der Hochburg der Oppositionellen über. Die Delegation wurde in Bengasi von über eintausend Demonstranten empfangen. Diese riefen Parolen wie “Ein Frieden ohne Abtritt von Gaddafi ist nicht möglich“ aus. Führer der Oppositionellen Gruppen würden keinen Friedensplan annehmen, der die Fortsetzung der Macht von Gaddafi und seiner Familie vorsieht. Hauptforderung des libyschen Volkes sei die völlige Entmachtung Gaddafis und seines Regimes. Und dies sei in den jüngsten Vorschlägen der AU nicht vorgesehen.

    Die Kämpfe gehen unvermindert weiter…

    In den arabischen Ländern ist der Anteil der jugendlichen Bevölkerung sehr hoch. So sind z.B. 75 Prozent der Algerier jünger als 30 Xyoo, mehr als 20 Prozent von ihnen haben keinen Job.
    In einem Youtube-Video sah ich ein Transparent mit der Aufschrift: „Ihr könnt uns nicht töten – wir sind schon tot!“ Ich habe vollstes Verständnis für die Rebellion vor allem der Jugend in den arabischen Staaten.
    Doch die Befreiung aus der Tyrannei darf nicht durch ausländische kriegerische Intervention erzwungen werden. Die Interessen der arabischen Bevölkerung sollten einzig im Mittelpunkt stehen (keine ausländischen) und durch Diplomatie (konsequente Sanktionen) unterstützt werden.

    Und die Weltmächte sollten endlich mit ihrer Scheinheiligkeit der Verteidigung der Menschenrechte in Konfliktfeldern aufhören und diese statt dessen präventiv in ihrer Politik beachten. Mit Diktatoren und Tyrannen kann man keine Geschäfte machen, auch wenn man sich davon Vorteile erhofft.

    Tschernobyl-Aktionen:

    25 Jahre TschernobylAKWs endlich abschalten!

    Am Ostermontag finden Aktionen mit Treffen an verschiedenen Haltestellen im Braunschweiger Land und der Region mit vielfältige dezentrale Aktionen an unterschiedlichen Orten statt.
    Näheres: ntawm no

    Der Kreisverband Braunschweig der Linken veranstaltet eine Haltestelle ab 11:00 Uhr auf dem Frankfurter Platz.
    Anschließend fahren wir per Rad oder evtl. per Auto zur zentralen Kundgebung am Schacht Konrad.
    Dort beginnt die Kundgebung um 14:00 Saib.

    CIAO, Hans

    www.pdf24.org    Xa tsab xov xwm li PDF   

    Vigil rau cov Gaza …

    Gaza nach der israelischen "Operation Gegossenes Blei"Hnub Saturday, ib tug vigil los commemorate Gaza tsov rog twb nyob rau Braunschweig, lub teb chaws Yelemees. Nyob hauv lub motto “Human rights yuav faib tsis tau!” txog rau lub chaw rau kev sib haum xeeb thiab kev sib raug zoo Alliance nrog tus German Palestinian qws ntawm Braunschweig rau cov tub rog ua haujlwm Israeli Braunschweig “Taug txhuas cam khwb cia” ob xyoos dhau los. Cov teeb meem ntawm cov neeg uas Gaza muaj nyob hauv lawm ntau has lug hab.

    Ntawm ib “Tsov rog tsis hlub” Hais tias ua Ixayees tus Minister kws muaj txuj ci Ehud Barak. Thaum tsov rog no yog 1.434 Palestinians tua thiab tshaj 5.303 raug mob, muaj coob leej maimed rau hauv ib txoj kev lim hiam. Ntxiv thiab, cov ua Ixayees tseev tsim ntiaj teb muaj proscribed riam phom xws li phosphorus- thiab ib npib ib xee grenades. Ntawm lub 960 Cov poj niam me nyuam khaub hlab civilians tuag ib feem peb (288 Cov me nyuam yaus thiab cov neeg me, ua well li 121 Poj niam). Tuag rau sab Israeli 13 Neeg, cov uas 3 Civilians, 84 raug mob.

    Tsov rog lawm tshuav ib daim duab ntawm kev puas tsuaj rau lub Gaza sawb 4.000 puas lawm thiab 21.000 vaj tse uas puas nrog rau tsev kawm ntawv thiab tsev kho mob, Cov tsev teev, Tebchaws, Tsoom fwv- thiab lwm cov pej xeem vaj tse. Tus infrastructure yog yuav luag txhua nrho puas. Tug neeg mas nws yeej tsis tab neeg pom, tshwj xeeb tshaj yog cov me nyuam. World Health Organization (LEEJ TWG) kwv, thaum uas 20.000 thiab 50.000 Cov neeg tau raug kev nyuaj los ntawm cov ntawv muaj ntau lub sij hawm ntev puas.

    Twb nyob tim 2009 paub tseeb hais tias kev ywj siab hais txog kev kho mob Commission tuaj tshawb fawb txog kev txhaum cai ntawm txoj cai humanitarian thoob ntiaj teb thiab human rights thaum tsov rog nyob hauv lub Gaza sawb. Muab sau rau Commission, kev kho mob care of pig yog ncua los yog tiv thaiv, thiab noj nyob civilians, z.T. thaum lub ceasefire, thiab muab kom tau qhov chaw thaum cov sij hawm rau cov neeg ua hauj lwm cawm. Tsis tas li, cov ua tsov ua rog ua rau chaw kho mob yuav tau mus sij hawm ntev uas siv rau cov kev pab kho mob.

    Cov neeg sab nraud UN Commission taws raws cai Richard Goldstone nkag mus rau hauv nws daim ntawv qhia los ntawm lub Cuaj hlis 2009 qhov kawg ntawm, tias neb ob leeg muaj kev lub foob pob ua ntxaij launchings rau ua Ixayees raws li qhov muaj ntau ntawm cov tub rog Israeli nyob Gaza rog txhaum thiab yuam cai human rights. Thaum lub Israeli lus tswj kom meej meej, raws li cov neeg nyob hauv lub Gaza sawb ua ib tug lej thiab tsim txom. Nyob hauv lub UNVollversammlung zoo li thaum uas cov nyob sab Europe Parliament twb tau daim Goldstone ntawv thiab qhov yuav ua raws li cov tswv yim ua.

    Them rau qhov txij thaum lub ib hlis ntuj 2006 ib blockade ntawm tus Gaza sawb los ua Ixayees sau reconstruction qeeb. Vim siv cov ntaub ntawv yog tseem mov ntau tsev nyob, nrog rau cov tsev kawm ntawv thiab muaj cov tsis muaj qhov rai. Cov neeg tseem nyob hauv qhov kev pab mus ib ntus. Cov pejxeem yog ib qho tseemceeb nriav raws li tus NGO Oxfam. Lub relaxations ntawm imports feem ntau 20. Lub rau hli ntuj muaj coj los tau muaj kev txhim kho li hauv Gaza, kom txog 80% qhov no vam khom foreign pab. Tus tsis muaj tshuaj tseem ceeb thiab cuab yeej siv kho mob, raws li tej zaub mov, Tus me nyuam noj thiab haus dej seem unchanged. Bottlenecks hauv lub zog mov yog commonplace. Lub kaum hli ntuj 2008 tawm los ntawm tsoom fwv hauv ib txiav npluav tag ze li ntawm rau lub ntshuam ntawm fuels Israeli mus rau lub Gaza sawb.

    Ua Ixayees pub rau cov tsis muaj lub exports los Gaza, thiaj li yog tus economy. Raws li Wikileaks tshwm sim, tus economy nyob rau lub Gaza sawb yuav tsum “nyob rau lub brink ntawm cev qhuav dej” yuav tsum nyob, lawv tsis muaj “thawb puv ntug”. Yog li no yuav muaj nthuav thiab kev txhim kho ntawm qhov teeb meem no rau cov neeg nyob rau hauv Gaza los xaus cov blockade thiab cov lifting ntawm tus txiav npluav export.

    Peb hais rau tsoom fwv German tiag mus Israeli tsoom fwv kev xaus rau qhov txhaum cai thiab inhuman blockade ntawm Gaza thiab rau txoj kev ywj pheej ntawm lub zog ntawm tus inhabitants txuam.

    Dr. Teeb Ute, Kev sib haum xeeb Alliance Braunschweig
    Frieder Schöbel, Kev sib haum xeeb Centre Brunswick
    Dr.med. S. Tarmassi, German Palestinian qws ntawm Brunswick

    Kawg ntawm lub Vigil, ib phau ntawv yog nyeem muaj ntawm Erich Fried, uas kuv xav sau ntawm no nrog:

    Hnov, hnov, Ua Ixayees !

    Thaum peb tau chasing,
    Nws yog kuv ib tug ntawm koj.
    Kuv yuav khaws tau nws li cas,
    yuav tsum Chase nt awv?

    Koj dim
    Yog koj siab phem rau koj.
    Nyob rau txoj kev phem heev
    tam sim no tseem nyob rau koj?

    Yog koj muaj siab,
    yuav tsis zoo ib yam li lwm tus tiag
    Murdered koj.
    Tam sim no koj tau tus zoo li lawv.

    Reverses! Reverses!
    Tias koj tau muab nyiaj los yog tej riam phom
    Tsis tas yuav muaj
    Yuav tiv thaiv tau koj

    Nraud yuav tsis yooj yim:
    Tus hatred ntawm lub neej tsis ntev
    Thiab muaj ntau xav tias koj
    Zoo li cas thaum koj xav koj tormentors

    Tiam sis tsis muaj lwm txoj kev yog rau koj
    Qhib yav tom ntej
    Yog tsis muaj lub neej tom ntej
    Tsum yuav tus puas hated

    Reverses! Reverses!
    Uas muab rau koj noj nyiaj lossis riam phom
    Xav tau koj cia li mercenary
    Rau lub neej yav tom ntej

    Ntawm lub exploitation tag
    Tsis txhob cia rau cov neeg pluag
    Tiv thaiv cov neeg
    Uas yuav tsum tau koj tus kwv tij

    (hauv lub voj hauv kwv huam mus rau hnub tsov rog 1967 -Hnov, Kib thiab ua Ixayees los Erich 1974)

    CIAO, Hans

    PS: Os ein ausführlicher Bericht zur Lage in Gaza von Physicians For Human Rights – Ua Ixayees (Lus Askiv)

    www.pdf24.org    Xa tsab xov xwm li PDF   

    Antikriegstag des Friedensbündnisses in Braunschweig

    Gestern wurde im Rahmen des Antikriegstages stellvertretend für alle Kriegsopfer der Menschen, die heute vor einem Jahr in der afghanischen Provinz Kundus einer Völkerrecht und Menschenrechte missachtenden Militärmaschinerie zum Opfer gefallen sind, gedacht. Ich war mit der Kamera dabei

    Aus dem verteilten Flugblatt:

    Bei dem durch einen von der deutschen Bundeswehr veranlassten Bombenangriff auf zwei von Taliban geraubte Tanklastzüge wurden 140 Neeg, darunter Kinder und Jugendliche, ermordet. Dadurch ist deutlich geworden, was für viele bis dahin nur eine böse Ahnung schien: dass Deutschland im Krieg ist und das Geschehen im Kundus einen grausamen Teil des Kriegsalltags gegen die Zivilbevölkerung in Afghanistan darstellt.

    Der Oberst, der den Befehl zum so genannten Tanklasterangriff gegeben hatte, ist seit voriger Woche rehabilitiert, nachdem die Bundeswehr angekündigt hat, kein Disziplinarverfahren gegen ihn einleiten zu wollen.

    Mindestens beschämend für ein Land, in dem die Einhaltung der Menschenrechte garantiert wird; heißt es doch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (Tshooj 1, Absatz 2):
    Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

    Die Forderungen des Friedensbündnisses:

  • Konsequente Abrüstung einschließlich der noch auf deutschem Boden befindlichen Atomwaffen
  • Stopp der Waffenlieferungen in Krisengebiete
  • Abzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan
  • Die dadurch freiwerdenden Milliarden Militärausgaben werden im Bildungs- und Sozialhaushalt dringend benötigt.
    Spätestens heute, wo Kriege mehr und mehr auch zur Massenvernichtung an Zivilisten geworden sind, wird es Zeit, den KRIEG als Mittel der Politik zu verdammen!

    Dem kann ich mich voll und ganz anschließen

    CIAO, Hans

    www.pdf24.org    Xa tsab xov xwm li PDF   

    Der Ostermarschdie Protestaktion der Friedensbewegung

    Am 3.April, dem Ostersamstag, findet auch in Braunschweig wieder ein Easter March in Form einer Fahrraddemonstration statt. Mus 11.00 Uhr treffen sich die Friedensaktivisten auf dem Kohlmarkt. Nach der Fahrraddemo folgt eine kleine Kundgebung.

    Txij li thaum 1960 finden diese Easter marches in vielen Städten statt. Die Friedensaktivisten demonstrieren für ein Ende der atomaren Bewaffnung und des nuklearen Wettrüstens. Die Teilnehmerzahl an den Ostermärschen schwankte im Laufe der Jahre stark: sie begannen mit 1.200 Teilnehmern 1960 und als sie 1968 zu einer außerparlamentarischen Sammlungsbewegung wurden, wuchs die Bewegung auf 300.000. 1983 nahmen etwa 700.000 Menschen an verschiedenen Aktionen zum Frieden teil.

    In Zeiten des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion spürten viele Menschen die Gefahr eines Atomkrieges und gingen gegen ihre Ängste auf die Straße.

    Doch auch mit Beendigung des Kalten Krieges ist die Gefahr einer atomaren Auseinandersetzung nicht gebannt. Neben den alten Atommächten (Teb chaws As Mes Lis Kas, Russland, Großbritannien, Frankreich und der Volksrepublik China) sind neue Staaten zu Atommächten geworden (Indien, Pakistan, Ua Ixayees) oder sind auf dem Wege, sich atomar zu bewaffnen (Nordkorea?, Iran?, Saudi Arabia?).
    Das Risiko eines Atomkrieges besteht nach wie vor und wird solange eine Gefahr darstellen, wie es Atomwaffen auf der Welt gibt!

    US-Präsident Barack Obama ergriff im September 2009 die Initiative für seine Vision von einer Welt ohne Atomwaffen. In einer von ihm geleiteten Sitzung des UN-Sicherheitsrats stimmte das Gremium für einen Entwurf der US-Regierung, in dem die Verschrottung aller Nuklearwaffen gefordert wird. Doch konkrete Umsetzungen dieser Initiative lassen noch auf sich warten.

    Auch in Deutschland lagern noch Atomwaffen: In Deutschland können heute noch bis zu 44 nukleare Bomben in Büchel, dem Standort des Jagdbombergeschwaders 33 der Bundeswehr, gelagert werden. Es ist mittlerweile der einzige verbliebene aktive Lagerort in Deutschland. Vorhanden sind dort vermutlich noch 10-20 Waffen. Ib Tshooj habe ich dazu aufgefordert, einen Brief an Obama zu schreiben, damit auch die letzten Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden. Eine Vorlage als PDF liegt bei und es müsste auch in unserem Interesse sein, die Initiative von Obama zu unterstützen.

    Gestern Abend besuchte ich die Veranstaltung des Friedenszentrums und des Friedensbündnisses Braunschweig in der ReiheWege zu einer Kultur des Friedens” – Lesung zum 40.Todestag des Pazifisten Bertrand Russell. Er war auch neben vielen anderen Aktivitäten wie z.B. dem Vietnamtribunal auch zeitweise Präsident der Campaign for Nuclear Disarmament und dann auch Mitinitiator der Osterfriedensmärsche.

    Vielleicht hat der ein oder andere aus Braunschweig ja Lust, an der Osterfahrraddemo teilzunehmenich bin mir sicher, dass das Wetter mitspielt! Ich erwarte euch

    CIAO, Hans

    www.pdf24.org    Xa tsab xov xwm li PDF   

    Qhov chaw no employs cov Wavatars plugin yog tus hluas Shamus.