Du, laß dich nicht verhärten …

Ermutigung Songtext

Du, laß dich nicht verhärten
in dieser harten Zeit.
Die allzu hart sind, brechen,
die allzu spitz sind, stechen
und brechen ab sogleich.

Du, laß dich nicht verbittern
in dieser bittren Zeit.
Die Herrschenden erzittern
– sitzt du erst hinter Gittern –
doch nicht vor deinem Leid.

Du, laß dich nicht erschrecken
in dieser Schreckenszeit.
Das wolln sie doch bezwecken
daß wir die Waffen strecken
schon vor dem großen Streit.

Du, laß dich nicht verbrauchen,
gebrauche deine Zeit.
Du kannst nicht untertauchen,
du brauchst uns und wir brauchen
grad deine Heiterkeit.

Wir wolln es nicht verschweigen
in dieser Schweigezeit.
Das Grün bricht aus den Zweigen,
wir wolln das allen zeigen,
dann wissen sie Bescheid.

(Wolf Biermann)

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Gedicht: Krieg, Hoffnung und Flucht …

Krieg, Hoffnung und Flucht…

Kennst du den Krieg,
wenn alles in Trümmern liegt,
und mancher trotzdem träumt vom Sieg,
doch einer Moral es sich völlig entzieht…

Kennst du die Armut in ihrem Gewande,
die Nahrung wird zum Überlebensziel,
stehst völlig verzweifelt in deinem Lande,
nichts in deinem Land ist mehr stabil.

Dein Haus ist nichts als eine Ruine,
der Aufbau kommt nicht in Frage,
es gibt keine Zukunft in Kriegsroutine,
deine Familie ist in prekärer Lage.

Mit all deinem Rest versuchst du die Flucht,
Familienleben zu retten ist dein Ziel,
du suchst dir die letzte Hoffnungsbucht,
und Deutschland scheint dir das rechte Domizil.

Du wagst dich hinaus auf gefährlichem Weg,
der Schleuser nutzt aus deine Lage,
allein deine Hoffnung ist die Hypothek,
sie gibt dir die nötige Courage.

Hast du das Meer überwunden,
kommst du an immer neue Grenzen,
deine Hoffnung fast verschwunden,
stößt überall auf geschundene Existenzen.

Hast schließlich überwunden alle Hürde,
bist in einem sicheren Land,
dann musst du kämpfen um deine Würde,
und hoffst – du wirst anerkannt.

Asyl in Deutschland ist nicht leicht,
Monate verstreichen schnell in der Zeit,
zum Familiennachzug es oft nicht reicht,
du lebst im Lager in Abgeschiedenheit.

Im fremden Land mit anderer Kultur,
den Schock musst du erst überwinden,
die Assimilation erfolgt sehr langsam nur,
du versuchst dich einzufinden.

Schutz mit dem Asylantrag du verlangst,
Asyl im Grundgesetz ist garantiert,
doch lange Zeit du oftmals bangst,
bis es zur Anerkennung führt.

Doch auf eigne Wohnung und Arbeit musst warten,
Spachkenntnisse Erfordernis sind,
in Deutschland wird viel beraten,
hier läuft es nicht sehr geschwind.

Du kommst mit anderen in großer Zahl,
auch Deutschland muss sich ändern,
doch wir haben keine Wahl,
müssen aufnehmen aus vielen Ländern.

Gewinnen werden beide –
Asylant und unsere Demokratie –
auch wenn wir uns noch unterscheiden,
in der Gemeinsamkeit liegt die Utopie.

Wir können es schaffen,
da bin ich gewiss,
die Populisten nur blaffen,
die Solidarität ist Erfordernis!

Lasst uns nicht durch die Rechten entzweien,
sie verfolgen rassistisch ihr Ziel,
und wenn sie auch noch so laut schreien,
wir bleiben doch menschlich homophil.

CIAO Hans

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Gedicht: Ich – Sisyphos …

Gedicht: Ich – Sisyphos

Zufriedenheit und Harmonie
Im Leben ich anstrebe
Überwinden meine Melancholie
Auf dass ich glücklich lebe.

Im Auf und Ab find ich mich wieder
Bin ich oben – fall‘ ich tief
Spür’s in jedem meiner Glieder
Bin dann nicht mehr sehr aktiv.

Im Mythos gibt’s den Sisyphos
Für mich die rechte Allegorie
Ein Gleichnis meines Spiritus
Verfolg’s mit Akribie.

Zeus strafte diesen Sisyphos
Der trickreich Zeus verriet
Und schickte ihn zu Thanatos
Ins Totenreichgebiet.

Doch Sisyphos war ziemlich schlau
Er becherte mit Thanatos
Der war dann schließlich blau
Und lag gefesselt bloß.

Kein Mensch kam mehr ins Totenreich
Dem Zeus das sehr missfiel
Er schickt ihn dann ziemlich gleich
Zu Hades ins Totenexil.

Sisyphos wies seine Gattin an
kein Totenopfer, kein Begräbnis
Doch Hades sehr erbost daran
Das Opfer war Erfordernis.

Erneut schickt Hades Sisyphos in die Welt
Damit er seine Frau ermahne
Sisyphos verspricht dies wie bestellt
Entsprach es seinem Plane.

Doch Sisyphos im Reich des Lebens
Hielt nicht sein gegeben Wort
Hades wartete vergebens
Sisyphos lebte genussvoll dort.

Doch Hades hat vom Spott genug
Er straft Sisyphos mit Gewalt
Für seinen schweren Götterbetrug
In sinnloser Arbeit Gestalt.

Ein schwerer Stein an einem Berg
Den sollt‘ er rollen dort hinauf
Und ist er zuend mit diesem Werk
Rollt dieser hinab in schnellem Lauf.

Von vorn beginnt die große Plage
Die Zeit steht auf Unendlichkeit
Auf dass Sisyphos es niemals wage
Zu spotten mit seiner Gottlosigkeit.

Wie sinnlos dies in stetem Treiben
Die Depression deutet sich an
Wer möchte schon darin verbleiben
Es geht nicht recht voran.

Bin ich oben – fall‘ ich tief
Von Neuem mich aufraffen
Das scheint nicht effektiv
Doch trotzdem muss ich schaffen.

Schau ich genauer auf die Szene
Der Stein – er rollt ohn‘ Unterlass
Und wenn ich so die Arbeit wähne
Kleiner wird er – darauf Verlass.

Ich verrichte meine Arbeit
Oben und Unten sind ein Prozess
Und währt er auch eine Ewigkeit
Stets kleiner wird der Stress.

Ist erst der Stein verschwunden
Dann lach‘ ich aus die Götter
Das dauert unumwunden
Doch dann bin ich der Spötter!

CIAO Hans

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Also sprach der Atheist …

Also sprach der Atheist…

Die Welt kommt auch ohne Götter aus,
Gott und Götter sind endgültig tot.
Kein Gott steht mehr in unsrem Haus,
Wir glauben nicht mehr, was man uns gebot.

Ich glaube nicht – nein ich weiß,
Der Mensch bestimmt sein eigen Leben.
Determinismus ist nicht der Kreis,
In allem meinem Streben.

Nicht Gott gibt es vor,
Wie ich soll leben,
In all seinem sündigen Dekor,
Frei bin ich in meinem Streben.

Die Religionen in ihrer Struktur,
Bevormunden den Menschen in seiner Natur.
Vernunft vergessen und Demut verlangt,
In Gottes Schicksal man bangt.

Vertröstet auf ein späteres Leben,
Das Jetztsein als Urteil begriffen,
Nach Seelenheil sollen wir streben,
Leben in göttlichen Begriffen.

So war es in der Vergangenheit,
Metaphysik als Heil unseres Lebens.
Doch heute bin ich nicht mehr bereit,
Religion ist bei mir nun vergebens.

Ich räume wohl ein,
In unserer kulturellen Entwicklung,
War Glauben an Götter mit Todespein,
Moralische Ausbildung allgemein.

Doch heute bei aller Komplexität,
Der Glauben ist nur ein Rückzugsgefecht.
Er nur uns im Unlösbaren weht,
Nicht reichend für das moderne Geflecht.

Glaubst du an Gott,
Es sei dir ungenommen.
Besonders die Frage um deinen Tod,
Kaum greifbar und recht verschwommen.

Ich glaube nicht mehr,
Halte mich an rationale Dinge.
Religion gibt mir nichts mehr her,
Damit mein Leben gelinge.

Gibst Gott oder nicht?
Was für eine unsinnige Frage.
Sieh doch auf das Licht,
All deiner neuen Tage!

Lebe sie bewußt und mit Vernunft,
Moral in dir selber gefunden.
Das sei uns aller Menschen Zukunft,
Daran sei die Menschheit gebunden.

Religionen führen heut nur zum Krieg,
Die Ismen sich gegenseitig bekämpfen.
Eine jede will ihren endgültigen Sieg,
Und sie wiegen sich in endlosen Krämpfen.

Säkulär sei das Ziel all der Staaten,
Religion sei nur Mittel im Privaten,
Nicht verleugnen können wir die schrecklichen Taten,
Die im Namen des Glaubens eintraten.

Glaubst du an Gott?
Ich kann die Frage nur verneinen.
Der Himmel und Moral sich vereinen,
Dann leb ich bis zu meinem Tod…

CIAO Hans

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Der Weltenretter…

Der Weltenretter

Er hält sich stets für auserwählt,
Glaubt an die Lösung aller Dinge.
Sein Ego für ihn stets nur zählt,
Damit die Welt endlich gelinge.

Er lässt so manchen Polit-Pfurz,
Und wartet auf Bestätigung,
Dabei – da kommt er meist zu kurz -,
Vermisst dabei den rechten Schwung.

Auf jeder Demo ist er dabei,
Und berichtet stets sein Treiben
Per Rundmail dann an allerlei,
Sollt trotzdem weniger schreiben.

Die Welt in all ihrer Komplexität
Kann das Individuum kaum erfassen.
Vielleicht ist es schon viel zu spät
Und Ideologien sollten wir verlassen.

Ich bin nicht gegen politische Motivation,
Der Mensch ist ein politisch Wesen,
Doch was kann ich in all dem schon,
Bevor ich tu verwesen.

Im Mittelpunkt stehe das gemeinsame Tun,
Mein Ego nur Teil sozialen Handelns.
Das sei für alle opportun,
Und Teil gesellschaftlichen Wandelns.

Die Solidarität – das ist das Ziel,
Mein Ego weise ich in Schranken.
Allein schaff ich es wirklich nie,
Gemeinsamkeit wird es mir danken.

CIAO Hans

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Ideologie …


Ideologie

Ideologie

Ideologie – Ideenlehre und Erscheinung,
Wahrheit als höchstes sie erhebt,
Absolute Gültigkeit sie erstrebt.
Sie bestimmt dir deine Meinung.

Der Konsens der Ideen zur Wahrheit erhoben,
Bestimmt auch deine Wertvorstellung,
Bietet Gewissheit deiner Weltenregelung.
Angst und Unsicherheit sind aufgehoben.

„Alternativlos“ sagt die Merkel stets wieder,
Bestimmt die Richtung allen Strebens,
Dein Einspruch ist dagegen vergebens,
Läuft ihrer Meinung völlig zuwider.

Nach Gramsci ist Ideologie gelebte Praxis,
Dein Bewusstsein deine Handlung bestimmt,
Aber dir die Verantwortung nicht nimmt.
Dein Handeln ist ein allgemein Erfordernis.

Politik ist immer mit Ideologie verbunden,
Programme haben ihr Wertesystem,
Für viele ein unlösbares Problem.
Viele fühlen sich nicht daran gebunden.

Ideologie sichert die Legitimation,
Für Ordnung, Sicherheit und Sinnhaftigkeit,
Doch zur Welterklärung steht sie nicht bereit.
Sie ist sehr weit entfernt davon.

Es gibt auch religiöse Ideologie,
Die vielen „Ismen“ will ich nicht erwähnen,
Viele Völker mit Fundamentalismus sich quälen.
Zum Frieden kommen sie so nie.

Ideologie mit „absoluter Wahrheit“,
Immun gegen jede Kritik,
Führt unausweislich immer wieder zu Krieg,
Verliert auf Dauer an Glaubwürdigkeit.

Die Ideologie in all ihren Formen,
Verursacht meist einen Tunnelblick,
Und man verliert schnell den Überblick,
Kommt zu falschen Gesellschaftsnormen.

Drum hüte dich vor jeder der Ideologien,
Benutze deinen eigenen Verstand.
Dein Ego sei der Garant,
Die Welt zu analysieren.

CIAO Hans

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Ermutigung für Wolf Biermann …


Wolf_Biermann
Ermutigung für Wolf Biermann

Du lass dich nicht verhärten
In dieser harten Zeit.
Nun willst dich wohl rächen
An dir getanem Leid.
Du singst auf alten Fährten,
Zum Neuen nicht bereit.

Die Herrschenden frohlocken,
Die Linke diskreditiert.
Wer soll da noch erzittern,
Zu Stillstand es nur führt.

Wolf lass dich nicht erschrecken,
In dieser Schreckenszeit.
Die Linke steht für Schwache,
Für Wandel ECHT bereit.

Du lass dich nicht missbrauchen,
Gebrauche deine Zeit!
Auch wir werden dich brauchen,
Mit deiner Heiterkeit.

Wir wolln es nicht verschweigen,
In dieser Schweigezeit.
Das Alte ist vergangen,
Bringt es nur Traurigkeit.

Zu Che hast du gesungen,
in Solidarität.
Dein Lied ist nicht verklungen,
in deiner Orginalität.

Begreif den neuen Wandel,
Global der Konzerne Macht.
Der nun globale Handel
Lacht unbekümmert in unserer Schlacht…

CIAO Hans

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Ein Gedicht in Sonettform …

Ein Gedicht in Sonettform…

Sonette

Sonett – welch dichterische Form,
Shakespeare brachte vollendete Triebe,
Das Dichten war ja seine große Liebe,
Er schaffte eine neue Norm.

Doch heute im Sonett zu schreiben,
Wie ältlich mutet es uns an,
Von vielen einfach abgetan,
Kaum jemand länger will drin bleiben.

Versuch ich mal den frühen Stil,
Zu fühlen, ja das ist mein Ziel,
Versetze mich in alte Zeiten.

Vielleicht tut Spaß es mir bereiten,
Will manche Zeile hier verbreiten,
Um einfach mal sonett zu schreiben,

___

ABBA so fängt es an,
CDDC so geht es weiter,
EEF als Versenleiter,
GGF als Schlusswort dann.

Die These steht im ersten Vers,
Im zweiten folgt die Antithese,
Conclusio ich im Ende lese,
Das Ganze ist recht kontrovers.

Es gibt auch noch verschiedne Formen,
Mal italienische mal englische Normen,
Doch das Prinzip ist immer gleich.

Das Ganze ist ein Klanggedicht,
Klingen soll es mit Gewicht,
Vielleicht werd ich es noch vertonen.

___

Nun ja – die Stimmung heute und vor vielen Jahren,
verändert hat sich Vieles im Sozialgefüge,
Und ich mich mit dem Wichtigsten begnüge.
Was will für immer sich bewahren?

Da gab es Fürsten wohl von Gottes Gnaden,
Und alles stand in fester Ordnung,
Ihr weltlich Ziel – die menschliche Ausbeutung,
Das Landvolk wurde nur verladen.

Der Glauben war das absolut Gebot,
Die Mehrheit lebte nur in Not,
Die Kirche hatte alle Macht.

Ein jeder hatte seinen Platz im Leben,
Veränderung gabs kaum geben,
Alles nur von Gottes Gnaden.

___

Und heute – sind wir wirklich weit gekommen?
„Von Gottes Gnaden“ lehn ich total ab,
Die Kirche mit ihren Geboten, schaufelt doch ihr eigen Grab,
Moral der Kirche ist verkommen.

In Schul und Medien ist Kirche noch präsent,
Tarifverträge sie noch selber schmieden,
Mittelalterlich ist sie geblieben,
Nötig wär ein neues Reglement.

Glauben sei nunmehr individuell,
Unabhängig vom Staat ganz professionell,
Die Kirche soll sich nur selbst verwalten.

Die Kirchensteuer treibe selber sie ein,
All die staatlichen Pfründe in ihrem Tätigsein,
Müh sie sich selbst ums Überleben.

___

Demokratisch wir heute verfahren,
Eines jeden Stimme zur Wahl zählt,
Doch verschiedene Interessen werden gewählt,
Das wird jeder sehr schnell gewahren.

Die Interessen der Reichen und der Armen,
Stehen antagonistisch gegenüber,
Des einen Gewinn macht die anderen trüber,
Es gibt einfach kein Erbarmen.

Der Lobbyist denkt nur an seine Interessen,
Natur und Umwelt gänzlich vergessen,
„Nach mir die Sintflut“ – seine Maxime.

Globales Denken ist angesagt,
Schnell, schnell, wer es einfach wagt,
Auf menschliche Empathie wahrlich geschissen.

___

Wir leben im Reichtum auf Kosten der Andern,
Haben genug für unser Leben,
Andere darben, weil wir ihnen nichts geben,
Und beginnen zu wandern.

Sie möchten teilnehmen an unserem Trog,
Essen und Arbeit sie wollen finden,
In ihrem Heimatland sie sich abschinden,
Weil unsere Politik sie belog.

Der Kolonialismus schuf die Strukturen,
Und die Globalisierung tut heute noch huren,
Nur Hilfe zur Selbsthilfe bereitet Spuren.

Wir alle wollen auf der Erde leben,
Nur ein Miteinander wird dies geben,
Drum setzt euch ein für diesen Pakt.

___

Ach ja, so ein Sonett,
Stammt es auch aus alten Zeiten,
kann manchmal doch auch Freud bereiten,
Ich habs versucht mal ganz adrett.

So manche Feder mit alter Literatur,
Sollten wir aufnehmen in ihrem Gefilde,
Es schafft ein besseres Gebilde,
Unserer aller Kultur.

Vielleicht bin ich etwas zu platt,
Bei diesem Sonett-Exponat,
Verzeiht mir – doch ich habs gewagt.

Alte Sonette les ich gern,
haben sie doch oft einen guten Kern,
Und zeigen uns geschichtlisch Denken.

CIAO Hans

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Gedicht: Rotkäppchen und die GroKo …


Rotkäppchen und die GroKogroko

Rotkäppchen nenn ich sie,
Die alte Sozialdemokratie.
Bekam die rote Kappe
Für manch kämpferisch Etappe.

Für Fortschritt sie stets stand,
In unserem deutschen Land.
Vertrat die Arbeiterrechte,
Über viele Generationengeschlechte.

Doch was blieb von der roten Kappe,
Nichts als eine soziale Attrappe.
Aus rot wurd rosa in der Mütze,
Für Fortschritt keine echte Stütze.

Großmutter hätte sich beschwert,
Dass Rotkäppchen mit der GroKo verkehrt.
Gemeinsam in großer Koalition,
Was bringt das für Rotkäppchen schon?

Mit einem Wolf liegt sie im Bett,
Neoliberalismus ganz konkret.
Veränderung ist abgeschrieben,
Status Quo ist nur geblieben.

Zum Überleben braucht es einen Schnitt,
Weg mit Finanzmacht explizit.
Finanzmacht schielt nur auf Profit,
Rotkäppchen walte ganz regid:

Die Banken mit all der Spekulation,
Stoßen wir sie von ihrem Thron!
Rotkäppchen halt es mit dem Jäger,
Schneidet auf die Profitträger!

Ist der Wolf im Brunnen dann,
Backersteine ihn beschweren,
überwunden all der Profitwahn,
Ende mit Profitkarrieren.

Rotkäppchen überlege gut,
Mit wem ins Bett gehst ganz mit Glut.
Manch Wolf im Schafspelz dich wohl reizt,
Wenn du nur deine Beine spreizt…

CIAO Hans

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Empathie …

Empathie

Ich will die Welt verändern,
Mein Gott, was für ein großes Ziel,
Warum ich tu mich mühen,
Bewirken kann ich doch nicht viel.

Bin Teil eines Gesamtprozesses,
Eingebunden in mein täglich Spiel,
Lebe in meiner Kultur,
Ständig auf der Suche nach Profil.

Wer will mich auf dem Weg begleiten,
Ich suche ständig – bin bereit,
Neues aufzunehmen, Neues wagen,
Vielleicht führt es zur Zufriedenheit.

Ich mag nicht jene Weltverbesserer,
Die ihr Ego stets betonen,
Da leg ich mich einfach quer,
Ich hoff sie mich verschonen.

Ich bin der Hans – ein Individuum,
Mit Ratio und Gefühl,
Ein Mensch wie so Viele,
Hab reichlich Mitgefühl.

Die Empathie mein Leben leitet,
Sie ist das zentrale Ziel,
Mich überall sie wohl begleitet,
Ich bin einfach homophil.

Gemeinsam wir ein Ziel wohl haben,
Natur und Mensch in Einklang leben,
Die Technik soll uns nicht bestimmen,
Tut Hilfe uns nur geben.

Überwinden müssen wir unser Ego,
Begreifen das gemeinsame Tun,
Das sei der neue Status Quo,
Er ist ständig opportun.

Die Empathie einzig ist die Lösung
Bei den täglichen Problemen,
Verstehen des anderen Gefühl,
Mit all seinen Themen.

CIAO Hans

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