Willy Wimmer im Gespräch mit Uwe Meier …

Die Veranstaltung zum Schwerpunktthema „Frieden“ der Evangelischen Akademie Abt Jerusalem mit dem ehemaligen Parlamentarischen Staatssekretär Willy Wimmer (CDU), findet diesmal in der Brüdernkirche statt. Grund dafür ist, dass eine größere Zuhörerzahl erwartet wird. Wimmer ist nicht irgendein früherer Parlamentarischer Staatssekratär. Er engagiert sich politisch in der Öffentlichkeit seit Jahren. Insbesondere in der Politik, wenn es um das Verhältnis zu Russland geht.

Es ist nicht übertrieben, wenn behauptet wird, dass Wimmer ein Kämpfer sei für ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis von Deutschland und der EU zu Russland. Sein ständiges Eintreten für ein gutes Deutsch-Russisches Verhältnis, nimmt er aus seiner reichhaltigen außen- und verteidigungpolitischen Erfahrung und den vielen Begegnungen während seiner Amtszeit mit russischen Politikern und den Versprechungen der NATO hinsichtlich der Osterweiterung. Wimmer war auch gegen die Kriege im Kosovo, die unter Rot-Grün geführt wurden, und überhaupt ist er ein entschiedener Gegner der Kriege, die in den letzten 40 Jahren vom Westen mit geführt wurden.

Ciao Hans

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Burnout – der Schrei der Seele …

Ein Burnout-Syndrom (englisch (to) burn out: „ausbrennen“) bzw. Ausgebranntsein ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Es kann als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt.

Burnout ist keine Krankheit mit eindeutigen diagnostischen Kriterien (siehe Abschnitt ICD), sondern eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher Überlastung und wird meist durch Stress ausgelöst, der nicht bewältigt werden kann. Burnout wurde zunächst bei helfenden Berufen beschrieben und ist auch in zahlreichen anderen Berufsgruppen zu beobachten. Dazu gehören Sportler, Politiker, Forschungsmitarbeiter, Langzeitpflegende kranker Angehöriger bis hin zu Verkäufern.(Wikipedia)

Der Begriff „Burnout“ kommt zwar aus dem technischen Bereich, wird aber auch in der Medizin als Bezeichnung für ein Ausbrennen der Seele verwandt. Der ausgebrannte Mensch ist kraftlos, leer und kaputt. Dauerhafter Stress, Unzufriedenheit und Überforderung im Büro oder Alltag können ein Burnout-Syndrom auslösen. Dabei denkt man meist an Manager und Menschen in sozialen Berufen wie Ärzte, Krankenschwestern oder Sozialarbeiter. Aber nicht nur Menschen, die offensichtlich und immerzu unter großem Stress stehen, sind gefährdet. Burnout ist keine Diagnose, sondern letztlich ein prägnantes subjektives Krankheitsmodell. „Menschen, die sich im Beruf oder Alltag ganz generell überfordert fühlen, können sich damit ihre psychischen und körperlichen Beschwerden plausibel machen“, erläutert Professor Andreas Hillert, Chefarzt der Psychosomatik an der Schön Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee.

„Auch Schüler, die sich ihren Aufgaben nicht gewachsen fühlen, erleben sich heute nicht selten spontan als burnout“, so Hillert. Laut dem Psychiater und Psychotherapeuten erfüllt bereits ein Drittel der Lehramtsstudenten, wenn man entsprechende Fragebögen verwendet, Burnout-Kriterien. Es geht also weniger um die Folgen langfristiger sozialer Tätigkeiten, sondern vor allem um die Frage, wie man in der jeweiligen Lebens- und Arbeitssituation mit Stress umgehen kann.(Quelle)

Die aktuelle Symptomatik tritt oft als Depression oder auch Angsterkrankung auf. Diese gilt es dann zu behandeln, wobei ich immer die drei Säulen nenne:

  • Medikation
  • Therapie und
  • Eigeninitiative
  • Alle drei Säulen im Zusammenspiel, wobei die Anteile bei jedem einzelnen Individuum durchaus verschieden gesetzt werden können – denn auch das Burnout ist individuell bei jedem verschieden – , können dem Betroffenen wieder die Lust am Leben und auch eine Arbeitsfähigkeit wieder herstellen.

    Im Rahmen eines Radiojournalismus-Kurses bei Radio Okerwelle konnte ich das Studio benutzen und ein Interview mit Betroffenen führen und den Beitrag auch entsprechend schneiden. Ein erster Versuch und hier ist das Produkt (die Namen sind Pseudonyme!):

    Nach reiflicher Überlegung finde ich es doch sinnvoller, bei einem nichtkommerziellen lokalen Radiosender einige Beiträge zu produzieren, anstatt auf diesem Blog eine Radiostation einzurichten. Ja – vielleicht bin ich bald auf Radio Okerwelle mit einem Programmteil auf Sendung… 😉

    CIAO Hans

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