Pop-Politicum

Pop-Politicum

Það sem ég hef að segja við þig,
ne lítið hip-hop gjöf.
trúðu mér,
það er satt
og ég sé það alveg ljóst…

Man'll vakna
og líta í kringum þig.
dreymir nú
er mjög heimskur.

Quest for Peace –
næstum hrun,
sem um ræðir er alþjóðasamband
á landsvísu nú styttist.

Allir vilja vera mestur,
samstaða er farinn,
maður nú á denuded
og undur um merkingu.

Ob Trump, Ob Orban, Erdogan,
narcissist, erlend haters, Autokrat,
allt er hægt að finna í blekkingu,
eru ekkert annað en kjánalegur potentate.

Man, augu á,
er duglegur,
enn að gera vel,
varð þola.

Seld allt slæmt andar,
þú og ég,
við erum meistarar,
fraternally gegn filth.

Við höfum öll styrk,
til að móta framtíð,
fordómar afnumin,
okkur við að stjórna.

Maður er maður,
sama hvar,
hvort svart ef hvítur,
nei kostur.

AFD – er nafn hrúga,
tala allt það besta Bad,
Við seljum eingöngu rusl,
Markmiðið með mannréttindum.

flóttamenn – Aðeins háð,
Foreclosure markmið þeirra,
Ankerzentrun eins og í Bandaríkjunum,
það er ekki homophilia.

Evrópa verðandi kraga,
þjóðernishyggju überwunden,
það liggur betur í kringum,
og deilur er fljótt horfið.

Hjálpa þarf alla ríkjum,
vaskur í morð og rusl,
fyrir að ég get í raun aðeins giska,
en að drukkna í sjó meira.

Man að verða maður,
skil samkennd þinni,
ég veit – það virkar,
með hatrið við aldrei ná því.

Við viljum ekki stríð,
Það er engin sigurvegari,
við viljum ekki sigra,
Friður aðeins einn.

Hello Hans

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Video: Brunswick 1945

CIAO Hans

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Ljóð: Stríð, Hope og flýja …

Stríð, Hope og flýja…

Kennst du den Krieg,
wenn alles in Trümmern liegt,
und mancher trotzdem träumt vom Sieg,
doch einer Moral es sich völlig entzieht

Kennst du die Armut in ihrem Gewande,
die Nahrung wird zum Überlebensziel,
stehst völlig verzweifelt in deinem Lande,
nichts in deinem Land ist mehr stabil.

Dein Haus ist nichts als eine Ruine,
der Aufbau kommt nicht in Frage,
es gibt keine Zukunft in Kriegsroutine,
deine Familie ist in prekärer Lage.

Mit all deinem Rest versuchst du die Flucht,
Familienleben zu retten ist dein Ziel,
du suchst dir die letzte Hoffnungsbucht,
und Deutschland scheint dir das rechte Domizil.

Du wagst dich hinaus auf gefährlichem Weg,
der Schleuser nutzt aus deine Lage,
allein deine Hoffnung ist die Hypothek,
sie gibt dir die nötige Courage.

Hast du das Meer überwunden,
kommst du an immer neue Grenzen,
deine Hoffnung fast verschwunden,
stößt überall auf geschundene Existenzen.

Hast schließlich überwunden alle Hürde,
bist in einem sicheren Land,
dann musst du kämpfen um deine Würde,
und hoffstdu wirst anerkannt.

Asyl in Deutschland ist nicht leicht,
Monate verstreichen schnell in der Zeit,
zum Familiennachzug es oft nicht reicht,
du lebst im Lager in Abgeschiedenheit.

Im fremden Land mit anderer Kultur,
den Schock musst du erst überwinden,
die Assimilation erfolgt sehr langsam nur,
du versuchst dich einzufinden.

Schutz mit dem Asylantrag du verlangst,
Asyl im Grundgesetz ist garantiert,
doch lange Zeit du oftmals bangst,
bis es zur Anerkennung führt.

Doch auf eigne Wohnung und Arbeit musst warten,
Spachkenntnisse Erfordernis sind,
in Deutschland wird viel beraten,
hier läuft es nicht sehr geschwind.

Du kommst mit anderen in großer Zahl,
auch Deutschland muss sich ändern,
doch wir haben keine Wahl,
müssen aufnehmen aus vielen Ländern.

Gewinnen werden beide
Asylant und unsere Demokratie
auch wenn wir uns noch unterscheiden,
in der Gemeinsamkeit liegt die Utopie.

Wir können es schaffen,
da bin ich gewiss,
die Populisten nur blaffen,
die Solidarität ist Erfordernis!

Lasst uns nicht durch die Rechten entzweien,
sie verfolgen rassistisch ihr Ziel,
und wenn sie auch noch so laut schreien,
wir bleiben doch menschlich homophil.

CIAO Hans

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Gregor Gysi, Vinstri: Stríðið NATO í Afganistan hefur mistekist …

13 Jahre Krieg, um 70 000 Dead, unter den Toten tausende Zivilistinnen und Zivilistenauch Kinder und Frauen, hundertausende Verwundete. 54 Bundeswehrsoldaten haben ebenfalls ihr Leben gelassen. Bisher waren mehr als 100 000 deutsche Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan. Ein Drittel von ihnen leidet an posttraumatischen Belastungsstörungen. Der ganze Krieg hat uns nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung bis Ende 2014 23 Milliarden Euro gekostet. Der Wahnsinn muss endlich aufhören. Aber die Bundesregierung hat für Afghanistan keinen Plan B.

CIAO Hans

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Prof. Dr. Ekkehart Krippendorff beim Friedensbündnis Braunschweig

Prof. Dr. Ekkehart Krippendorff ist einer der Pioniere der Friedensforschung und referierte gestern bei dem Friedensbündnis Braunschweig zu dem ThemaSTAAT & KRIEG”.

Einige seiner Gedanken erinnerten mich an meinen letzten Grein. Er schilderte die besondere Situation der Deutschen bei der Ausbildung eines Nationalbewusstseins. Erinnern wir uns: að “Heilige Römische Deutsche Reichwar ein Flickenteppich vieler kleiner Fürstentümer. Ein deutsches Nationalbewusstsein gab es im Gegensatz zu den Spaniern oder Franzosen noch nicht. Erst mit der Beendigung des 30jährigen Krieges durch den Westfälischen Frieden 1648, der quasi zum damaligen Grundgesetz des Reiches wurde, erkannten die Fürstentümer ihre gegenseitige Souveränität an. Doch auch da bestand noch kein gesamtdeutsches Nationalbewusstsein. Man fühlte sich als Schwabe, Holsteiner oder auch als Braunschweiger

Ändern tat sich die Situation erst durch die napoleonischen Eroberungen, als die Fürsten und Herzöge vor der Frage standen: wie können wir Napoleon vertreiben? Dazu brauchte man Armeen, Soldaten, die man gegen die napoleonischen Truppen in den Krieg schicken konnte. Eine Wehrpflicht wurde eingeführt und das Militär wurde somit zurSchule der Nation”. Die deutsche Nation wurde also von oben eingeführt und nicht vom Volk. Die ausgedienten Soldaten wurden als Lehrer in den Schulen eingesetzt und trichterten ihren Schülern mit Rohrstock und Drill dasdeutsche Wesen” a. Militärische Denkmäler und Straßenbenennungen sollten der Identitätsfindung dienen. Im späteren Kaisertum trugen die Kinder Marinekleidung, um ihre Nationalität zu dokumentieren.

Es dauerte also recht lange, ehe sich die Vorstellung von Deutschland als Kulturnation (Weimarer Klassik: Goethe,Schiller u.a.) in eine Staatsnation wandelte.

Das Militär denkt in dem Schema Befehl und Gehorsam. Das ist einfach und nicht so kompliziert. Deshalb erscheinen auch militärische Lösungen von Konflikten am einfachsten. Aber am Beispiel Afghanistans sieht man sehr deutlich, dass dieses Vorgehen nicht auf fremde historisch gewachsene Strukturen anwendbar ist. In Afghanistan besteht eine StammesgesellschaftBeamte oder ein öffentlicher Dienst, der einer Staatsethik verpflichtet ist, existiert nicht. Die allgemein Korruption in Afghanistan lässt sich nicht auf einzelne Individuen (wie bei uns) reduzieren, sondern ist Teil der bestehenden sozialen Netzwerke (Stammesloyalität).

Auch in Afrika wurden die Staaten nach dem Kolonialismus einfach in die Unabhängigkeit entlassen, wobei die alten Kolonialmächte ihr eigenes Staatsbild einfach auf Afrika projizierten, ohne die Bedingungen der afrikanischen Strukturen zu berücksichtigen. Und die neuen Staaten waren so brav und postulierten die Unantastbarkeit der neuen Staatsgrenzen.

Die Lage in Nahostder Konflikt Palästina/Israelist sehr schwierig, weil sich beide Seiten auf eine Staatsfixierung mit starren Grenzen festgelegt haben. Prof. Krippendorff nannte Martin Buber, einen Zionisten und Philosophen, der schon zu Beginn der zionistischen Bewegung und der jüdischen Einwanderung nach Palästina eindringlich mahnte, gute Beziehungen zu den Arabern aufzubauen, was ihm viel Widerspruch und Feindschaft eintrug.
Wie wäre es, wenn Israel Palästina einfach annektiert und dann ein gemeinsamer Staat mit einem neuen Modus vivendi (Völkerrechtlich bezeichnet der Begriff die vorläufige Verständigung zwischen Völkerrechtssubjekten, die später durch eine endgültige Abmachung abgelöst werden soll) geschaffen wird. Aber gegenwärtig ist dieser Gedanke unrealistisch

Zu den immer wieder auftretenden Sezessionsbewegungen meinte Krippendorff:
unter der Diktatur Francos in Spanien habe sich der Staat immer von den Bevölkerungsgruppen (Basken, Katalanen) entfernt. Die heimischen Sprachen wurden einfach verboten und die Kultur unterdrückt.
England als United Kingdom war da schlauer. Es verfolgte die Strategie der Devolution (Übertragung administrativer Funktionen in einem Einheitsstaat an regionale Körperschaften). So konnten Konflikte mit Schottland oder Wales befriedet werden.
Die Auflösung Jugoslawiens, als eine serbische Armee versuchte, die Interessen des Gesamtstaates zu vertreten, war eine Konsequenz. Es wurde diskutiert, in wieweit auch westliche Nationen involviert waren.
Als positves Beispiel nannte Krippendorf die Schweiz. Die Eidgenossenschaft existiert als loser Staatenbund seit dem 13. Century, ist in in 26 Kantone gegliedert und drei-sprachig (Deutsch, Französisch, Italienisch). Föderalismus kann viele Probleme beheben.

Bemerkenswert fand ich Krippendorffs Einschätzung der Politik Obamas. Mit seiner Wahl zum Präsidenten der USA habe sich einWindow of opportunity” (günstige Gelegenheit) geboten, das jedoch die Europäer nicht genutzt haben und einfach verstreichen ließen. Heute ist Obama in seinem eigenen Land einer riesigen Hasswelle ausgesetzt. Viele US-Bürger halten Obama für keinen Amerikaner oder einen Moslem. Er hat viele Dinge in den USA in Gang gesetzt, jedoch ist seine Politik mangels Unterstützung wahrscheinlich zum Scheitern verurteilt.

Was haben wir für Möglichkeiten, den Friedensprozess in der Welt voranzubringen?
Wie wäre es, wenn wir uns von unserer militärischen Staatsethik in unserem Denken verabschieden würden, wenn bei einem Staatsempfang nicht mehr Soldaten Spalier stehen sondern Vertreter aus jeder Berufsgruppe. Wir müssen einfach klar zur Kenntnis nehmen, dass eine militärische Lösung von Konflikten zwar einfach erscheint, jedoch keine Dauerlösung verspricht.

Krippendorf rezitierte die “Hymn börn” von Bertold Brecht (ich habe sie im vorigen Grein aufgeführt) und nannte das Forum Ziviler Friedensdienst.

Ich habe an dem Abend viel gelernt

CIAO Hans

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Ostermarsch 2010 í Braunschweig…

Am Ostersamstag fand auch in Braunschweig wieder ein Ostermarsch stattin Form einer Fahrraddemonstration und einer Kundgebung. Es war noch recht kühl, aber die Sonne schien und es war damit gutes Wetter für die Aktion. Fyrir 50 Jahren finden diese Ostermärsche statt, 50 Jahre gegen Atomwaffen und Kriege.
In Braunschweig stand der Ostermarsch dieses Jahr unter den Losungen

– Afnema kjarnorkuvopn!
Bundeswehr raus aus Afghanistan!
Frieden für Palästina und Israel!
-Europa ohne Militärverfassung und NATO in einer gerechten und sozialen Weltordnung!

Ich hatte meinen Fotoapparat und meine Videokamera dabei und nahm die Aktion zur Dokumentation auf. Die anfänglichen Worte von Frieder Schöbel, Mitglied des Peace Centre Braunschweig e.V., über die Geschichte der Ostermärsche auch in Braunschweig fand ich sehr interessant. Og, er ist schon ein alter Hase der Friedensbewegung.

Die Fahrradtour durch Braunschweigs Innenstadt mit den vielen Plakaten und Friedensfahnen war sehr bunt und lebendig. Ich wäre ja mitgefahren, aber nun stand ich hinter meiner Videokamera

Auf der Abschlusskundgebung sprach Pastor Albrecht Fay über die Situation in Afghanistan und Obamas neue Impulse in der Weltpolitik. Dabei sah er Obama durchaus kritisch. Marion Krüger, Teilnehmerin des Gaza-Friedensmarsches 2010, berichtete über die Lage der Palästinenser im Gaza-Streifen. Sie sprach als Mutter von Kindern und ihre Worte haben mich sehr bewegt. Zum Schluss stellte Bernd von der Bürgerinitiative Waggum die Bedenken der Bürger gegen den Ausbau des Braunschweiger Flughafens dar. Auch in seinem Beitrag ging es um Frieden, keine Militärforschung in Braunschweig

Hier die zwei Videos, die ich aufgenommen habe (Abschlusskundgebung leicht gekürzt, da YouTube nur 10 Minuten zulässt).

CIAO Hans

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Einkavæðing nútíma stríð…

"Stríð er framhald af stjórnmálum með þátttöku aðra leið" (Clausewitz: Á War I, 1, 24). Það sem þeir meina, að herinn stefna er alltaf víkjandi. Stefnan því ákvarðast af tilgangi notkun hervalds, Svo stríð, sem leið leysa átök. Stríðið er alltaf víkjandi stjórnmálum.(Wikipedia) Svo skrifaði Clausewitz 1812…

Þetta klassíska hugtak “Stríð”, sér stað milli þjóða og sem markmiðið er að afla sér og varnir auðlinda, í dag þarf að skilgreina. Í dag við tölum um “ósamhverfar stríð”: það er sífellt að ræða óopinberra hópa í vopnuðum átökum, og það er “einkavæðing” valdbeiting staðinn. Svo stríðsherrar og öðrum kynþáttum halda sér heri og einokun valdi ríkisins er áskorun af vaxandi myndunum. Sögulega tekur afturábak þróun stríðinu í upprunalegt form hennar einslega átti auðlindir félagslega aðgerð “Stríð” í stað þess að. Mjög áhugavert, ég held í þessu samhengi kynningu með Dag Krienen: klassískt, nútíma og póstmóderníska stríðið – Frá deprivatization fyrir reprivatization sameiginlega ofbeldi…

Með lokum kalda stríðsins 1989, sem í gegnum fall Sovétríkjanna leyst árekstrum stöðu blokkir og Bandaríkin voru á heimsveldi til ríkjandi heimsveldi, Helstu verkefni er, til að fá viðskipti, alþjóðlegt innviði upprétt og láta hana ná til nýrra svæða, breytt hernaði. The United States er í miðju alþjóðlegum sýningar (vegna þess að herstyrkur þeirra), en meira og meira á bandamenn þeirra (Evrópa, Japan, Ástralía u.a.) reiðir. Í miðju ríkjandi alþjóðlegum áhuga eru auk þess að tryggja fjármagn (Raw Materials, Energieträger, Öl…) die Sicherung des Kapitalflusses.

Brzezinski, ein wichtiger außenpolitischer Berater, der quasi als graue Eminenz unter den US-Geostrategen die Sichtweisen und Interessen eines ganzen Flügels der amerikanischen Elite verkörpert, führt in seinem Buch »Die einzige Weltmacht« aus:

  • der erste Grundsatz sei der erklärte Willen, á “einzigeund – wie Brzezinski es nennt – sogarletzteWeltmacht zu sein,
  • und was sogar noch entscheidender sei:

  • dem zweiten Grundsatz liege die Einschätzung zugrunde, dass eine Macht, die in Eurasien die Vorherrschaft gewinnt, damit auch die Vorherrschaft über die gesamte übrige Welt gewonnen hätte…(Þeir).
  • Dieser Traum wird durch die internationale Entwicklung, dem rasanten Aufstieg von China und Indien und dem verbliebenen Russland, nú dregin í efa. Á næstu fimm árum, Bandaríkjadalur gæti misst stöðu sína sem ríkjandi heiminum gjaldmiðli. er jafnvel enn mikilvægara fyrir bandaríska Evrópu sem ómissandi félagi.

    Afghanistan (þótt það hafi enga olíu áskilur!) er mikilvægt Domino í bandaríska utanríkisstefnu – miðlægt í landvinninga á Euro Asíu (Íran, Írak, Sýrland, Tyrkland, georgia, Azerbaijan, Tukmenistan, Pakistan, Dubai …).

    Þetta námskeið er mikilvægi þátttöku evrópsku bandalagsríkin. En stríðið leiddi af Bandaríkjunum í Afganistan breytist: Það eru fleiri og fleiri persónulegur öryggi fyrirtæki – svokölluð. Private Security Companies, PSC – þátt í stríði. Þetta eru einkafyrirtæki, á sviði framboðs, Starfsfólk öryggi, Þjálfun og viðhald, en einnig í flugumferðarstjórn, Demining að nota allt að endurbyggingu hersins innviði og framboð leiðum. Þessi fyrirtæki starfa undir atvinnuhúsnæði línur, þeir vilja til að gera gróði – á Pacification þeir eru ekki áhuga.

    Viðurkennir varð félagið Blackwater (Í dag hún kallar sig “bíll Services”), alþjóðlega leiklist og kom eftir nokkra dauða í rekstri þeirra í gagnrýni. Frá því 1990,, birtist sem fyrstu einka hersins verktaka, hefur aukist fjölda af gegnheill.

    “Starfsfólk einka herþjónustu á Afganistan jarðvegi er nú á 130 000 að 160 000 maðurinn áætlað. Þetta er annað hæsta fjölda eftir Írak, þar 2007 Samkvæmt Pentagon 185 000 Sér málaliðar voru virkir (að 160 000 reglulega hermenn). En þetta röð mun breytast fljótlega, Ef Bandaríkjunum – eins og tilkynnt af forseta Obama – meira 30 000 senda hermenn til Afganistan, vegna þess að þetta eru líkleg 56 000 losa aðrar persónuupplýsingar málaliði. Í viðhaldið af Pentagon í Afganistan starfsfólk mun vera meira en tveir þriðju af “verktakar” samanstanda – hæsta hlutfall skráð nokkru…”(Þeir)

    Þessar málaliðahneykslum fyrirtæki gera sjálfir verða ómissandi! Þjálfun og skipulagning liggur nánast alfarið í höndum einkaaðila hersins fyrirtækja. Þýskaland hefur UN-Convention gegn ráðningu, notkun, Þótt undirritaður fjármögnun og þjálfun málaliða, en ekki enn fullgilt.

    Eftir stendur spurningin um siðferði slíkra einka her fyrirtækja…

    CIAO Hans

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    Viðtal: “Krieg macht krank

    Die Vorsitzende des Vereins “IPPNW – Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung Frau Dr.med.Amgelika Claußen, Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, gab dem Deutschen Ärzteblatt vom 7.1.2010, Jg. 107, Heft 1-2, ein Interview zu der Frage: Was bewegt Ärztinnen und Ärzte, sich für den Frieden einzusetzen?
    Das Deutsche Ärzteblatt erhalten alle Ärzte in Deutschland. Um die Gedanken einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, nehme ich das Interview in meinem Blog auf. (Das Interview führten Sunna Gieseke und Dr.med.Birgit Hibbeler)

    Die IPPNW engagiert sich bereits seit den 80er Jahren für friedliche Konfliktlösungen. Warum ist die ärztliche Sicht auf Themen wie Krieg und Frieden so wichtig?
    Wir Ärzte sind aus unserem beruflichen Verständnis heraus für das Leben und für die Gesundheit der Bevölkerung zuständig. Krieg ist das größte Desaster überhaupteine menschengemachte Katastrophe, die verhinderbar ist. Wir sehen es daher als unsere ärztliche Aufgabe an, etwas für die Verhütung von Kriegen zu tun.
    Sie engagieren sich insbesondere für traumatisierte Soldaten. Warum?
    Krieg tötet nicht nur, sondern macht die Zivilbevölkerung und auch die betroffenen Soldaten krank. Sie müssen Tag und Nacht in einem ständigen Zustand der Wachsamkeit verharren: Jederzeit könnte ein Angriff drohen. Soldaten sind aber gleichzeitig Opfer und Täter. Die deutschen Streitkräfte in Afghanistan sind nicht ganz freiwillig dort. Natürlich hat sie niemand gezwungen, Soldaten zu werden. Die Verantwortung für ihre Teilnahme am Krieg trägt die Politik. Das ist das Dilemma: Soldaten finden es sicher nicht erstrebenswert, in den Krieg zu ziehen und Menschen zu töten. Die Realität, Täter geworden zu sein, gehört aber genauso zu ihnen wie die Realität, als Traurnatisierte ein Opfer des Krieges geworden zu sein.
    Wie viele sind von einer posttraumatischen Belastungsstörung betroffen?
    Die Zahl der betroffenen Soldaten steigt. 2007 lag sie bei 130 und ist seither weiter gewachsen – á 226 im Jahr 2008, Und im ersten Halbjahr 2009 waren es schon 186.
    Wie hoch ist nach Ihrer Einschätzung die Dunkelziffer?
    Die letzte deutsche Studie dazu stammt aus dem Jahr 2007. Damals waren es 0,8 að 2,5 prósent – wobei sogar die Bundeswehr angibt, die Dunkelziffer liege bei vier bis fünf Prozent. Das Problem ist sicher in Deutschland nicht so groß wie in den USA, aber es gewinnt an Bedeutung. Darüber wird öffentlich viel diskutiert, und ich sehe, dass die Verantwortlichen bei der Bundeswehr alarmiert sind.
    Es gibt bereits Strukturen, in denen posttraumatisch belastete Soldaten aufgefangen werden. Denken Sie, dass diese ausreichend sind?
    Die Bundeswehr sagt selbst, dass sie nicht über genügend Psychologen und Ärzte verfügt. Deshalb ist die Bundeswehr an die Deutsche Psychotherapeutenvereinigung herangetreten und hat die Therapeuten dazu aufgerufen, sich freiwillig für die Behandlung von traumatisierten Soldaten zur Verfügung zu stellen. Der damalige Verteidigungsminister Franz Josef Jung verlangte von den Psychotherapeuten jedoch eine Erklärung zu unterschreiben, dass sie die Auslandseinsätze der Bundeswehr nicht ablehnen. Das bedeutet doch, kriegskritische Therapeuten sind unerwünscht.
    Wann war das?
    Im Frühjahr 2009 – und dagegen wenden wir uns. Selbstverständlich helfen wir kranken Soldaten, aber wir lassen uns nicht für den Krieg instrumentalisieren. Wenn ein Soldat an einer posttraumatischen Belastungsstörung erkrankt, dann stellt der Krieg die Ursache für diese Erkrankung dar. Ein zwingendes Kriterium für die Diagnose der posttraumatischen Belastungsstörung ist, dass der Betroffene ein oder mehrere Traumata erlebt hat. Und wenn seitens des betroffenen Soldaten Zweifel am Krieg aufkommen, muss man in der Therapie darüber reden dürfen. Wir haben daher eine Unterschriftenaktion gestartet. Unsere Forderung: Therapie ja, aber Instrumentalisierung für den Krieg nein.
    Wie ist bei dieser Initiative im Moment der aktuelle Stand?
    Es haben 260 Læknar, Psychotherapeuten und Psychologen unterschrieben. Jetzt wollen wir dieses Thema in den psychotherapeutischen Fachgesellschaften ansprechen, um auch da eine Diskussion anzuregen.
    Zu IPPNW-Gründungszeiten hatten sie den Ansatz, kriegsmedizinische Fortbildungen abzulehnen. Sie wollten der Bevölkerung nicht vorgaukeln, dass man sich auf den nuklearen Katastrophenfall vorbereiten könne. Und auch heute könnte die IPPNW doch sagen: Mit Krieg wollen wir grundsätzlich nichts zu tun haben.
    Richtig, wir lehnen heute wie damals jeden Krieg ab. Unserer Meinung nach müssen die gesellschaftlichen Ressourcen in den Frieden gesteckt werdenin Afghanistan dementsprechend in den Wiederaufbau, in die Gesundheit und in die Ernährungssicherheit. Ein Drittel der afghanischen Bevölkerung ist auf Nahrungsmittelhilfe aus dem World-Food-Programm der UNO angewiesen. In einem Land Krieg zu führen, in dem ein Viertel der Kinder nicht einmal fünf Jahre alt wirddas ist doch absurd. Stattdessen müssen ganz andere Aufgaben gelöst werden. An dieser grundsätzlichen Position der IPPNW hat sich nichts geändert. Aber wenn traumatisierte Soldaten zu uns kommen, dann verweigern wir uns als Ärzte der Hilfestellung nicht.
    Warum genau?
    Weil diese Soldaten Hilfe brauchen, weil ihre innere Welt, ihre Seele, zerbrochen ist, weil sie mit sich selbst und ihren nächsten Angehörigen und Freunden nicht mehr zurechtkommen. Manche Soldaten mögen dann die Chance ergreifen, sich mit dem Thema Krieg auseinanderzusetzen. Andere lehnen das möglicherweise ab, weil es ihre Identität infrage stellen könnte. Das ist die Entscheidung der Betroffenen selbst.
    Mit Blick auf den Bundestag fragt man sich: Was kann die IPPNW gegenüber der Politik ausrichten? Die einzige Bundestagsfraktion, die den Afghanistaneinsatz grundsätzlich ablehnt, ist die der Linkspartei.
    Das stimmt. Es gibt aber auch in anderen Parteien einzelne Mitglieder, die durchaus zweifeln.
    Die Mehrheit der Abgeordneten ist aber dafür. Das zeigt der aktuelle Beschluss, den Einsatz zu verlängern.
    Richtig, aber es hat mir bis jetzt noch keiner erklären können, warum die Bundeswehrsoldaten überhaupt in Afghanistan sind. Wenn man dem Land helfen will, warum dann mit Militär? Warum geht das nicht mit Entwicklungshilfe? Auch um einen demokratischen Staat aufzubauen, braucht man meiner Meinung nach keine Soldaten.
    Die 80er Jahre waren ja im Vergleich zu heute politisch gesehen eine sehr polarisierte Zeit. Die Grünen kommen ursprünglich aus der Friedensbewegung, haben ihre Position aber mittlerweile der Realität angepasst. Sind die Forderungen der IPPNW überhaupt noch modem und zeitgemäß?
    Ich finde unsere Positionen nach wie vor enorm wichtig und zeitgemäß, denn die Neigung vieler Staaten, Konflikte militärisch lösen zu wollen, nimmt zu.
    Aber welche konkreten Forderungen haben Sie an die jetzige Bundesregierung?
    Wir fordern eine Exitstrategie mit einem konkreten Abzugsdatum. The “Kooperation für den Friedenhat
    einen konkreten Abzugsplan vorgelegt. Über regionale Waffenstillstände und Gespräche mit den Vertretern
    der afghanischen Friedensjirga sollen umfassende Friedensverhandlungen gebahnt werden. Daran sollte sich die Bundesregierung orientieren.

    Wird die Zahl der traumatisierten Soldaten durch die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan in der nächsten Zeit noch steigen?
    Auf jeden Fall. Eine Verlängerung geht einher mit einer Eskalation. Und eine weitere wichtige Frage ist:
    Wie können die Betroffenen am besten versorgt werden? Selbst wenn die Bundeswehr Psychotherapeuten aus dem zivilen Bereich mit einbezieht, wird das nicht leicht. Es ist einfach eine Realität, dass es nicht einmal
    für zivile Traumatisierte ausreichende Behandlungsplätze gibt.

    Ich finde, diese Gedanken sind sehr wichtig bei der Betrachtung des Afghanistankrieges
    CIAO Hans

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    Afghanistan – ist das unser Krieg?

    Früher durchquerte man Afghanistan auf dem Weg nach Indien, um zur spirituellen Erleuchtung zu gelangen. In Kabul rauchte man damals seinen Joint und wurde dabei von den Einheimischen als Exot betrachtet. Früher – das war Ende der 60er Jahre… Inzwischen ist viel in dem Land passiert und keiner möchte sich mehr freiwillig in die Gefahr begeben, unter der die gesamte afghanische Bevölkerung heute lebt.

    Fyrir 30 Jahren herrscht in Afghanistan Krieg. Im Dezember 1979 mit dem Einmarsch der sowjetischen Truppen entwickelte sich ein Bürgerkrieg, der schließlich mit dem Abzug der sowjetischen Truppen 1989 endete. In diesem 10jährigen Krieg standen sich die Interessen der Sowjetunion und den von den USA, Saudi-Arabien und Pakistan unterstützten islamischen Mudschaheddin gegenüber. Mit der Einnahme Kabuls 1992 durch die Muschaheddin entbrannte ein weiterer Bürgerkrieg, der bis etwa 1995 dauerte. Danach sickerten die Taliban von Pakistan in das Land, übernahmen die Macht und riefen das Islamische Emirat Afghanistan aus.

    Männer mussten ab sofort Bärte tragen, tónlist, Sport, Bilder und Fernsehen wurden verboten, und Frauen und Mädchen wurde Schulbesuch und Berufstätigkeit untersagt. Die Burqa für Frauen wurde eingeführt.

    Am 11.September 2001 geschah das Attentat auf das World Trade Center und Osama Bin Laden vom Netzwerk al-Qaida übernahm die Verantwortung. Da sich Teile dieses Netzwerkes in Afghanistan aufhielten und der UN-Sicherheitsrat der USA das Recht auf Selbstverteidigung zu sprach, marschierten US-Truppen unterstützt von mehreren anderen Staaten im Oktober 2001 in das Land.

    Im Dezember 2001 waren die Taliban zurückgedrängt und es folgte die Einsetzung einer Interimsregierung unter Präsident Hamid Karzai auf der parallel stattfindenden ersten Petersberger Afghanistan-Konferenz in Bonn. Um diese Regierung zu stützen wurde im Dezember 2001 durch den UN-Sicherheitsrat eine von NATO-Staaten und mehreren Partnerländern gestellte Internationale Sicherheitsunterstützungstruppe (International Security Assistance Force, ISAF) eingerichtet.

    Der Deutsche Bundestag beschloss in zwei Abstimmungen am 16. November und 22. Desember 2001 die deutsche Beteiligung an der Operation Enduring Freedom sowie am ISAF-Einsatz. Seitdem ist Deutschland mit 4.400 Soldaten der drittgrößte Truppensteller der ISAF. Das Operationsgebiet der Deutschen ist seit Mitte 2006 die Nordregion.

    Einen guten Überblick gibt dieses Video von arte – “Mit offenen Karten”:

    In Afghanistan herrscht also Krieg, der für die meisten Menschen vor Ort mit extremer Armut, Vertreibung und Gefahr für Leib und Leben verbunden ist. Im Dezember 2002 erklärte der damalige Verteidigungsminister Peter Struck : „Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt.“ Und der Verteidigungsminister Jung erklärte im Juli 2009, dass es sich in Afghanistan um einen Stabilisierungseinsatz – einen Kampfeinsatz – aber keinen Krieg handelt. Wir würden durch den Einsatz in Afghanistan unsere Sicherheit in Deutschland garantieren. Der Afghanistan-Einsatz hat bislang 36 deutschen Soldaten das Leben gekostet (Chronologie). Bei den Getöteten sprach man dann aber wieder von “Gefallenen”, die in Deutschland mit Ehrengeleit, der Nationalhymne sowie dem Lied „Ich hatt’ einen Kameraden“ zur letzten Ruhe gebettet werden…

    Der neue Verteidigungsminister Guttenberg hat mittlerweile Verständnis dafür, wenn die Bürger den Afghanistan-Einsatz als “Stríð” bezeichnen. Und Außenminister Westerwelle will sogar eine klare Perspektive für den Truppenabzug(!).

    Wenn ich mit Leuten spreche, so höre ich meist “…was haben wir da verloren?". Laut ARD-Deutschlandtrend sprechen sich zwei Drittel der Bürger (64 prósent) für einen möglichst schnellen Rückzug der deutschen Soldaten aus.

    Was wird nach Aussagen der Verteidigungsminister an Freiheit verteidigt oder stabilisiert? Viel wird vom Wiederaufbau des Landes gesprochen. Doch schauen wir uns die Verteilung der Gelder einmal an:

    Kriegskosten_Afghanistan

    Die gezahlten Hilfsgelder sind im Vergleich zu den ausgegebenen Kriegsgeldern verschwindend gering. Es gibt nur noch wenige aktive NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen) im Land. medico international stellte im August 2009 sein Minenräumungsprojekt aus Sicherheitsgründen ein. medico fordert eine Demilitarisierung des Landes und eine Hinwendung zu den Bedürfnissen der Menschen. Ärzte ohne Grenzen u.a. haben sich aus Afghanistan zurückgezogen.

    Kurz zur Lage der Menschen in Afghanistan: für die Mehrheit der Menschen in Afghanistan hat sich die soziale Lage während des Kampfeinsatzes weiter verschlechtert. Ofan 80% der Bevölkerung leben in völliger Armut auf dem Land. Die Welthungerhilfe berichtet:„…12 Millionen Menschen leben unter der Armutsgrenze und sind von Hunger bedroht, ein Großteil des Einkommens muss für Nahrungsmittel aufgewendet werden. Verschärft wurde die Situation durch die weltweite Erhöhung der Nahrungsmittelpreise. Die Preise für Grundnahrungsmittel haben sich seit 2007 fast verdreifacht.“ Nur 19% der städtischen Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Lebenserwartung der Afghanen betrug nach Amnesty Report 2008 42,9 Ár. 28% können weder lesen noch schreiben. Die Stromversorgung ist für die Mehrheit der Bevölkerung jetzt schlechter als vor fünf Jahren und nur einige Stunden am Tag nutzbar. Die Welthungerhilfe kritisiert die Politik der Bundesregierung. “Die Aufbauprojekte der Bundeswehr sind vom Umfang her zu vernachlässigen, aber die Vermischung von Militär und Wiederaufbau hat erheblichen Schaden angerichtet: Die Entwicklungshilfe durch die Wiederaufbauteams in den Provinzen wurde als Instrument für politische und militärische Interessen missbraucht und ist sogar Teil der Militärstrategie geworden. Deshalb wird sie nicht mehr als unparteilich wahrgenommen”, schreibt Jamann.

    Der Krieg in Afghanistan destabilisiert auch Pakistan. Man spricht schon von dem Konfliktfeld Afpak. Nicht zu vergessen – Pakistan verfügt über die Atombombe!

    Auch in der Bekämpfung des Mohnanbaus haben die Besatzungstruppen keinerlei Erfolge erzielt:

    Mohn_Afghanistan

    Etwa 90% des global vermarkteten Opiums werden in Afghanistan produziert.

    Obama, der amerikanische Präsident, der gerade den Friedensnobelpreis erhalten hat, will die amerikanischen Truppen noch weiter aufstocken. 30.000 zusätzlichen Soldaten will er schicken, und zur Beruhigung gibt er einen Abzug der Truppen ab 2011 an. Die Taliban seien in den letzten Monaten wieder erstarkt und dabei seien so viele Soldaten wie nie zuvor bei Kämpfen in Afghanistan ums Leben gekommen. Við the vegur 60% der Amerikaner lehnen die Mission ab!

    Die Hilfe geht an den Menschen vorbei, weil die NATO-Besatzung den militärischen Sieg über den Widerstand zum Ziel hat und nicht die Bekämpfung von Armut und Not. Dazu kommen die weit verbreitete Korruption im Land. Auch die herrschenden Politiker sind korrupt. Bei den letzten Wahlen gab es Wahlbetrug.

    Der weltweite Terrorismus soll durch den Einsatz der alliierten Kräfte zurückgedrängt werden. Doch ist es nicht gerade dieser Militäreinsatz, der die Menschen in immer neues Elend stürzt und sie in die Hände des Terrorismus treibt? Ich meine, vielmehr sollten die örtlichen und traditionellen Formen der Konfliktbearbeitung gestärkt werden und nicht so sehr die korrupte Zentralregierung.

    Krieg ist keine Lösung, sondern führt zu mehr Gewalt. Frieden kann nicht von außen verordnet werden, sondern muss im Land selber wachsen…

    Afghanistan ist militärisch nicht zu gewinnen”, sagte sogar der neue Verteidigungsminister Guttenberg am 10.12. in der ZDF-Sendung Maybrit Illner.

    Die Öffentlichkeit wird über die Vorgänge in Afghanistan nur sehr spärlich informiert. Das Desaster der Bombadierung der Tanklaster in Kundus mit bis zu 142 Toten wird nur langsam aufgedeckt. Der alte Verteidigungsminster und hohe Verantwortliche im Militär stehlen sich einfach aus der Verantwortung. Der Potsdamer Völkerrechtler Andreas Zimmermann sagte zu den Vorgängen: “Völkerrechtlich ist die Bundeswehr in Afghanistan auf der Seite der legitimen afghanischen Regierung Partei eines nicht-internationalen bewaffneten Konflikts. In einem solchen Konflikt ist es grundsätzlich völkerrechtlich zulässig, gegnerische Kämpfer zu töten. Dabei darf unter bestimmten Voraussetzungen auch der Tod unbeteiligter Zivilisten in Kauf genommen werden, es sei denn, das Ausmaß der zivilen Nebenschäden ist unverhältnismäßig.”(Link)

    am 3.12. hat der Bundestag mit breiter Mehrheit für eine Verlängerung des Isaf-Mandats in Afghanistan gestimmt. 445 Parlamentarier votierten für den Antrag der Bundesregierung, 105 lehnten ihn ab, 43 Abgeordnete enthielten sich.

    Als einzige Partei in Deutschland setzt sich die Linke für einen konsequenten Verzicht auf Krieg in Afghanistan ein. Auch wenn es einigen nicht passt, so möchte ich doch die Rede von Lafontaine, die er schon am 25.6.2008 vor dem deutschen Bundestag hielt, taka upp:

    [youtube Ag7Aa0nbLjw nolink]

    Etwas aktueller die Rede von Gregor Gysi am 22.April 2010 vor dem Deutschen Bundestag:


    Download Video eða MP3

    Weitere Informationen finden sich unter:

    Federal Agency Civic Education
    Die wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft Afghanistan (AGA)
    Afghanistan Information Management Services (AIMS)
    Friedensratschlag – AG Friedensforschung an der Uni Kassel

    CIAO Hans

    www.pdf24.org    Senda grein ALS PDF   

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