HipHop: Was ist los?

Was ist los – HipHop

Was ist los,
Auf dieser Welt,
Bin ich’s bloß?,
Wer mich wohl hält?

Seh ich doch,
So jeden Tag,
Und jede Woch‘,
Was ich nicht mag!

Krieg im Kopf,
Krieg in den News,
Zieh mich am Zopf
Wirklich ich tu’s.

Kann nicht verstehn,
Ich nicht begreif,
Tote nur sehn,
Bin schon ganz steif.

Tote im Krieg,
Tote im Land,
Träumen vom Sieg,
Völlig verbrannt.

Angst macht sich breit,
In unserm Sein,
Bin nicht gefeit,
Bin nicht allein.

Sein möcht ich –
Völlig frei,
Rückzug bloß nich‘,
Bin nicht dabei.

Genießen mein Leben,
Und was mir auch droht,
Will nicht aufgeben,
Ich bin nicht verroht.

Schluss mit dem Scheiss,
Freiheit geht vor,
Braucht ihr’n Beweis,
Dann alle im Chor:

Wir halten zusammen,
Überwinden die Enge,
Wir nicht entflammen,
Im Terrorgemenge.

Wer sich beruft,
Auf irgendeinen Gott,
Ist nur ein Schuft,
Bringt er den Tot.

Was träumt ihr nur,
Messer in der Hand,
Allah’s Kultur,
Euch nicht bekannt.

Paradies als Ziel,
Jungfrauen als Pfand,
Ihr wisst nicht viel,
Im Irrtum verrannt.

Was euch fehlt,
Ist eine Renaissance,
Ihr seid nicht auserwählt,
Ergreift eure letzte Chance.

CIAO Hans

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Song: TTIP …

TTIP

Hey, ihr in der Führungsetage,
Ihr klagt über euren Profit?
Da komm ich aber langsam in Rage,
Ihr wollt was – da mach ich nicht mit.

Liberal soll sein euer Handel,
Frei von Grenzen allemal,
TTIP bringt euch den Wandel,
Für uns wird es zur Qual.

Die Dienste und die Waren,
Ohne Grenzen im Verkehr,
Ihr wollt dabei was sparen,
Neue Normen und Standards solln her.

Ob in Gesundheit oder Medizin,
Öffentlicher Versorgung und Kultur,
Im Vordergrund nur euer Gewinn,
Zu eurem Vorteil nur.

Die Vielfalt der Kulturen,
Ihr opfert sie dem Geld,
Die Länder sollen spuren,
Nach eurer Profitwelt.

Ihr verhandelt hinter Türen,
Vom Bürgerschutz keine Spur,
Was solln diese Allüren,
Den Konzernen hilft es nur.

Der Gipfel dieses Bundes,
Schiedsgerichte in eigner Regie,
Für Bürger nichts Gesundes,
Hilft es nur eurer Hegemonie.

Globalisierung ist angesagt,
Vereinfacht die Warenflüsse,
Zu eurer großen Befriedigung,
Mir geht das auf die Nüsse.

Ob Buchpreisbindung, Theatersubvention,
Gechlortes Hähnchen oder Daseinsfürsorgen,
In allem kennt ihr die Regeln schon,
Für den Bürger alles verborgen.

Die Schiedsgerichte sind der Knaller,
Unabhängig von Ländergerichten,
Expertenurteil statt Justiz aller,
Ihr tut hier völlig falsch gewichten.

Drum Schluss mit TTIP sofort,
Schluss mit Verhandlungen in USA,
Europa besinn dich als Werteort,
Sonst bist du bald nicht mehr da.

CIAO Hans

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Rock ’n‘ Roll für Oldies …


rocknroll
Rock ’n‘ Roll für Oldies …

Der Rock ’n‘ Roll ein Lebensgefühl,
ich bekam nie genug von diesem Spiel,
er reizte die Sinne, macht mich ganz agil.
In mancher Disco er mir recht gefiel.
Ich sah nach den Mädchen und suchte nach Flammen,
mit denen wollte ich sein dann zusammen.

Doch mein uralter Jägertrieb, erfolglos er blieb,
die Mädels hatten mich einfach nicht lieb.
Troztdem der Rhythmus mich gefangen nahm,
stets machte er mich sehr anschiegsam.

Die Zeiten vergingen, Musik sich neu fand,
der Rock ’n‘ Roll war kaum noch bekannt.
Doch hör ich die Gitarre in ihrem Sound,
dann fühle ich mich stets sehr inbound.

Der Rock ’n‘ Roll den Trübsinn vertreibt,
nur Lebensfreude beim Tanzen dann bleibt.
Drum hör ich ihn ständig stets wieder,
belebt er doch all meine Glieder.

Rock ’n‘ Roll auch in hohem Alter,
ein froher Lebensgestalter.
Hör einfach nur die Melodie,
wipp mit den Schenkeln in Symphonie.

Denk an Vergangnes mit vielem Schwung,
entdecke deine Begeisterung.
Das Leben mit all seinen Problemen,
ist leichter – tut’s den Schwung dir geben.

Vertrieben sei die Depression,
das Leben genießen sei deine Passion.
Aktiv gestalten ist des Lebens Sinn,
egal wo es hingeht: hier- oder dahin.

Der Zufall spielt stets seine Rolle,
lass einfach los deine Kontrolle.
Gönn dir die Muße in dem Treiben,
Trübsinn soll einfach unterbleiben.

Wirst du vom Jäger dann zum Sammler,
bist nicht mehr nur der alte Rammler.
Genieß die frohen Freundschaftsgrade,
sonst wär es um dich wirklich schade.

Auch im Alter gibt es den Genuss,
und Rock ’n‘ Roll ist Musenkuss.
Am liebsten nähm ich die Gitarre,
bevor ich hier nochganz erstarre.

Komm Mädel es gibt nur ein Leben,
ob alt ob dick – wir wollen einen heben.
Wir recken all unsre Glieder,
so froh sehn wir uns selten wieder.

Spürst du die Freude in den Takten,
gehören wir auch zu den Abgewrackten.
Der Rhythmus unser Seelentreiben bestimmt,
und ohne Angst es uns mitnimmt.

Drum lass uns Tanzen zu den Reigen,
wir uns in Lust dann wohl versteigen.
Der Rock ’n‘ Roll gibt frisches Blut,
das tut unserer Seele gut.

Also vergiss ruhig alle Sorgen,
verschieb sie einfach nur auf Morgen.
Die Sonne uns dann kräftig scheint,
vielleicht sind wir dann noch vereint.

Der Rock ’n‘ Roll nimmt alle mit,
egal ob jung ob alt im Schnitt.
Ein paar Takte wollen wir noch verbleiben,
uns der Musik einfach verschreiben…

CIAO Hans

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Tourdion – ein Tanzkanon …


Tourdion – ein Tanzkanon

Zeiten kommen, Zeiten gehen,
stets im Fluss ist diese Welt.
Und der Mensch will sie verstehen,
fragt was sie zusammenhält.

Ist’s die Schöpfung eines Gottes
oder nur des Zufalls Spiel,
gibt’s Gesetze dieses Trottes,
ist der Mensch das letzte Ziel?

Bin ich Mensch, so muss ich sterben,
ist der Tod mein Ende dann,
gibt’s den Himmel in den Sternen,
werd‘ zu Staub ich irgendwann?

Alles bleibt, nichts geht verloren,
jeder Stein und jeder Strahl,
formt sich neu in vielen Formen,
nichts verlässt das Weltenall.

Gott ist nur der Menschen Spiegel,
doch mein Geist ist nur in mir!
Die Erlösung ist von Übel,
Freiheit find‘ ich jetzt und hier!

Meine Taten sind die Triebkraft,
im sozialen Menschensein
und gemeinsam sei die Freundschaft,
damit werd‘ ich ewig sein.

Ich bin Teil im Universum.
Was ich hier auch immer bin,
geb‘ ich weiter an die Menschen,
denn nur so macht Leben Sinn.

CIAO Hans

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Lied: Die Internationale …

Die Internationale ist das wohl bekannteste Lied der Arbeiterbewegung. Sie entstand aus der Feder des Franzosen Eugène Pottier, der aktiv an der Pariser Kommune bis zu ihrer Niederschlagung 1871 teilnahm. Seine Strophen wurden dann 1888 von dem Belgier Pierre Degeyter vertont. Karl Marx schrieb an den Generalrat der Internationalen Arbeiterassoziation damals: „Das Paris der Arbeiter, mit seiner Kommune, wird ewig gefeiert werden als der ruhmvolle Vorbote einer neuen Gesellschaft. Seine Märtyrer sind eingeschreint in dem großen Herzen der Arbeiterklasse. Seine Vertilger hat die Geschichte schon jetzt an jenen Schandpfahl genagelt, von dem sie zu erlösen alle Gebete ihrer Pfaffen ohnmächtig sind.(Quelle)

„Proletarier aller Länder vereinigt euch!“ war das Motto, in dem die Zeilen der Internationale entstanden. Die Internationale war ein Produkt der Zeit und erhielt in der Folge auch mehrere Neufassungen (siehe hier). Der Begriff Proletarier bezieht sich nach Karl Marx auf Menschen, die nur durch den Verkauf ihrer Arbeitskraft ihren überwiegenden Lebensunterhalt erzielen können. Das Proletariat sei die Klasse, die im Widerspruch zur Klasse der Bourgeoisie, die die Produktionsmittel besitzt, steht. Diese Begriffe sind heute nicht mehr modern. Man spricht eher von Schichten in der Gesellschaft – z.B. Unter-, Mittel- und Oberschicht. Doch an dem Grundwiderspruch hat sich bis heute nichts geändert. Das Kapital und die Finanzmärkte beherrschen die mittlerweile globalisierte Politik.

Diese Form des internationalen Kapitals gab es im vorigen Jahrhundert noch nicht und auch die Aufteilung der Welt, die Ausplünderung der Rohstoffe der armen Länder ohne Rücksicht auf Mensch und Natur, wie wir sie heute erleben, stellt eine neue Dimension dar.

Da kam ich auf die Idee, einfach einmal „meine Internationale“ zu schreiben (vielleicht etwas vermessen…).


Meine Internationale

Wacht auf ihr Menschen dieser Erde,
es ist nun wirklich höchste Zeit.
Für all sie menschenwürdig werde,
wachet auf und seit bereit.

Finanz und Kapital als Weltmacht,
nehmet dies nicht länger hin!
Die Welt zum Spielball sie gemacht,
im Aug nur eines – den Gewinn!

Schließt euch alle neu zusammen,
der Menschheit Zukunft sei geschafft!
Die Profiteure wir verdammen,
schiebt beiseite, wer nur rafft!
Schließt euch alle neu zusammen,
der Menschheit Zukunft sei geschafft!
Die Profiteure wir verdammen,
schiebt beiseite, wer nur rafft!

Ja wachsen soll der Menschen Freiheit,
nicht bestimmt mehr von Profit.
Solidarisch in der Arbeit,
dieses sei der erste Schritt!

Die Erde haben wir im Auge,
der Erde Schätze nicht geraubt.
Neu Energie ist unser Glaube,
Raubbau sei ferner nicht erlaubt!

Schließt euch alle neu zusammen,
der Menschheit Zukunft sei geschafft!
Die Profiteure wir verdammen,
schiebt beiseite, wer nur rafft!
Schließt euch alle neu zusammen,
der Menschheit Zukunft sei geschafft!
Die Profiteure wir verdammen,
schiebt beiseite, wer nur rafft!

Und alle Völker stehn in Einheit,
sind eins zusammen mit Natur!
Sie wollen alle ihre Freiheit,
die Teilung ist nicht die Struktur!

Dabei ist Vielfalt unsere Stärke,
ein jeder hat seine Kultur.
Gemeinsam gehen wir zu Werke,
das sei der neue Schwur!

Schließt euch alle neu zusammen,
der Menschheit Zukunft sei geschafft!
Die Profiteure wir verdammen,
schiebt beiseite, wer nur rafft!
Schließt euch alle neu zusammen,
der Menschheit Zukunft sei geschafft!
Die Profiteure wir verdammen,
schiebt beiseite, wer nur rafft!

Krieg ist niemals eine Antwort,
auf Probleme in der Welt!
Für Kriegsgerät deshalb kein Ort!
Der Frieden dann auch hält!

Kriegstreiber wollen wir ächten,
stellen sie endlich vor Gericht!
Die Welt den Friedensmächten,
und eine Großmacht wollen wir nicht!

Schließt euch alle neu zusammen,
der Menschheit Zukunft sei geschafft!
Die Profiteure wir verdammen,
schiebt beiseite, wer nur rafft!
Schließt euch alle neu zusammen,
der Menschheit Zukunft sei geschafft!
Die Profiteure wir verdammen,
schiebt beiseite, wer nur rafft!

Wir haben all nur eine Erde,
stehn für die in Solidarität!
Die Armut Ziel des Kampfs nun werde,
ums Recht auf Leben es uns geht!

Stetes Wachstum nur für die Reichen,
sei vorbei für alle Zeit!
aller Wohlfahrt soll es nun weichen,
wir alle sind dazu bereit!

Schließt euch alle neu zusammen,
der Menschheit Zukunft sei geschafft!
Die Profiteure wir verdammen,
schiebt beiseite, wer nur rafft!
Schließt euch alle neu zusammen,
der Menschheit Zukunft sei geschafft!
Die Profiteure wir verdammen,
schiebt beiseite, wer nur rafft!

CIAO Hans

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Der Sankt Nik’lastag …


Der Nik'lasmann

Der Nik'lasmann


Der Sankt Nik’lastag

Lasst uns froh und munter sein
und uns recht von Herzen freun!
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lasabend da,
bald ist Nik’lasabend da.

Doch niemand kennt den Nik’lasmann,
ein Bischof – aus Byzanz er kam!
Er kämpfte gegen alte Götter,
empfahl sich stets als Christenretter.

Er steht wohl für Gerechtigkeit,
hat ungerecht Verurteilte befreit!
Rettete Mädchen vor Prostitution,
gab Gold, damit man sie verschon.

Ist Schutzpatron für Seefahrer und Kinder,
für Kaufmann und Bäcker nicht minder!
Die Hanse ihn zum Schutz erchor,
so sehr die Legende ihn beschwor.

Der Nik’lasmann fragt stets nach Gut und Böse,
inclusive brav und fromm Getöse!
Für’s böse Kind die Rute,
für’s liebe Kind das Gute.

Strümpfe, Schuhe, Stiefel, Teller,
stellt heraus dem Fragensteller!
Im „Goldenen Buch“ liest er deine Taten,
ob Nüsse oder Äpfel auf dich warten.

Doch sag mal lieber Nik’lasmann
gibt’s böse Kind denn irgendwann?
Dein Buch, das steck mal schnell beiseite,
als Kind nur Freude ich bereite.

Am Nik’lastag die Menschen gierig kaufen,
Schokolade wohl in großen Haufen!
Nik’lasmänner sie dort fassen,
füllen damit die vielen Kassen.

Ja Nik’lasmann bist nur Profitikone,
mit Heiligkeit man mich doch bitte verschone!
Der Nik’lastag sei Kinderfest,
wo jedes Kind man Kind sein lässt.

Der Nik’lastag sei so bestellt:
mal denken an die Kinderwelt!
Wenn ihr rennt durch’s Warenhaus,
wie sieht denn unsere Zukunft aus?

Darüber macht euch mal Gedanken,
statt fraglos durch die Welt zu wanken!
Wir Kinder werden es euch danken,
weist den Profit doch endlich mal in Schranken!

CIAO Hans

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Schaurige Moritat des Rates von Braunschweig – zu den Kommunalwahlen September 2011 …


Schaurige Moritat
des Rates von Braunschweig

Und der Stadtrat, der macht Pläne,
und er schreitet auch zur Tat,
und der Bürger trägt die Lasten,
doch er sieht nicht, dass was ward.

Eine Stimme in der Mehrheit
und von Hoffmann angeführt,
wird verscherbelt, was des Bürgers,
und privat wohl alles wird.

Die Kanäle und die Schulen
gehen nun in fremde Hand,
doch der Hoffmann tut sich rühmen,
Schulden sind ihm nicht bekannt.

Doch ihr Bürger hier in Braunschweig,
glaubt den Sprüchen lieber nicht,
denn das Wasser und die Schulen
bleiben Braunschweigs erste Pflicht.


Dieser Rat von Hoffmanns Gnaden,
hat vertan wohl Braunschweigs Ziel,
Gottseidank sind jetzt bald Wahlen,
Braunschweig braucht ein neu‘ Profil.

Kinderarmut ist ein Thema
in fast jedem Stadtbezirk
und Hartz IV reicht nicht zum Leben,
Kindernachteil es bewirkt.

Und die Armut trifft Familie,
in der Schule und im Hort,
und die Eltern brauchen Hilfe,
dafür steht der Rat im Wort.

Ohne Bildung in den Schulen
stehn die Chancen wirklich schlecht,
nur die Reichen kommen weiter
und der Arme bleibt ein Knecht.

Auch Studenten zahlen Gelder
fürs Semester zum Verdruss,
doch die Bildung sei für alle,
man die Bezahlung streichen muss.

Auch die Gleichheit der Geschlechter
ist noch lange nicht erreicht,
bin ich Frau so geht’s mir schlechter,
bin ich Mann so hab ich’s leicht.

Auch die Alten hier in Braunschweig
sind vereinsamt und oft arm,
wenig Heime, wenig Pflege,
nicht genug ist da getan.

Ist mein Körper, wie mein‘ Seele,
nicht normal wie man es möcht,
Inklusion (*) ist jetzt die Lösung,
dies ist UN-Menschenrecht!

Ja mobil wohl, woll’n wir bleiben,
doch das Auto stopft die Stadt,
besser Fahrrad und auch Busse,
ganz umsonst, das wär mein Rat.

Und der Strom – ja, der ist wichtig,
doch Atom nur – dass ist dumm,
dezentral eher, neue Technik,
die Natur nimmt’s dann nicht krumm.

Und Kultur im besten Sinne
sei umfassend für alle da,
ob nun Junge oder Alte,
Geld ist nötig – wohl fürwahr.

Auch der Ali an der Ecke
oder Arina in dem Lokal
gehören zu Braunschweig, sind hier Bürger,
hoffe, gehen all zur Wahl.

So ihr Bürger all aus Braunschweig,
im September steht es an,
Braunschweigs Zukunft ihr entscheidet,
seid ihr 16 könnt ihr ran.

Macht euer Kreuz an rechter Stelle,
Hoffmanns Truppe – wählt sie ab,
wählt einfach links für’n neues Braunschweig,
bringt den Rat doch mal auf Trab!

PS: *Inklusion=Das Wort Inklusion (lateinisch inclusio, „der Einschluss“) bedeutet Einbeziehung, Einschluss, Einbeschlossenheit, Dazugehörigkeit und tritt als Fachbegriff auf

CIAO Hans

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Ein Lied für die Linke Braunschweig…

Auf was man alles so in den lauen Sommernächten so kommt…

Am 10. Januar 1837 gelang es sechs von 18 inhaftierten Studenten die Flucht aus dem Gefängnis. Sie hatten an einem Aufstand teilgenommen, der die Erringung politischer Freiheiten und die nationale Einigung der Fürstentümer des Deutschen Bundes zum Ziel hatte. Die Ereignisse fanden kurz vor der bürgerlichen Revolution in Deutschland 1848-1849 statt. In den folgenden Jahren setzte eine mächtige Mobilisierung der Bevölkerung ein, um die feudalen Strukturen hinwegzufegen. Vielleicht habt ihr schon einmal von der Frankfurter Nationalversammlung in der Paulskirche 1848 gehört.

Diese „deutsche Revolution“ (Wikipedia: Deutsche Revolution 1848/49) inspiriert auch von der „französischen Revolution“ von 1789 (Wikipedia: Französische Revolution), in der die feudalen Strukturen des alten Regime so hinweggefegt wurden, so dass auch Napoleon in der Restaurationsphase die Vorgänge nicht komplett rückgängig machen konnte, scheiterte schließlich, als überwiegend preußische und österreichische Truppen die Bewegung niederrangen.

Trotzdem berufen sich nahezu alle im 20. Jahrhundert relevanten gesellschaftspolitischen Strömungen Deutschlands und Europas – von der radikalen Linken über bürgerliche Demokraten bis zur nationalistischen Rechten – auf die politischen Ideen, Persönlichkeiten und Entwicklungen, die in den Revolutionsjahren 1848/49 ihre fundamentale Prägung erfahren hatten.

Die Einigung des Deutschen Reiches erfolgte schließlich von oben unter dem konservativen Reichskanzler Otto von Bismarck, der damit 1871 das Deutsche Kaiserreich schuf.

Dieses Lied der 18 geflüchteten Studenten 1837 (Orginal), das weite Verbreitung in den deutschen Ländern fand, inspirierte mich zu einem neuen Text…

(sorry, hab schon lange keine Gitarre mehr gespielt…)

1. In dem Roten Forum
Zu Braunschweig in der Stadt
Sitzt die neue Linke
In so manch Debatt
│: Wir kämpfen für die Schwachen
Und für ein neues Glück
Und stehen für die neue
Soziale Republik :│

2. Wir stehen für die Rechte
Der Schwachen in dem Land
Sehen wir doch alltäglich
Das Geld es wird verbrannt
│: Die Reichen werden reicher
Die Armen stehn allein
So geht das nicht mehr weiter
Wir mischen uns da ein :│

3. Der Lohn soll allen reichen
Das ist ein Grundgebot
10 Euro dann pro Stunde
Das ist das rechte Lot
│: Die Krise soll auch zahlen
Wer sie verursacht hat
Die Banker sind die Täter
In unsrem Finanzstaat :│

4. Krieger in fernen Landen
Die sollen schnell zurück
Nur so ist zu erreichen
Der fremden Völker Glück
│: Drum stehn wir all zusammen
Soldaten desertiert
Verweigert doch das Töten
Zu Elend es nur führt : │

5. Die Merkel will nun sparen
Das hat sie breit erklärt
Der Guido spricht von „Freibier“
Die Worte ganz verkehrt
│: Gespart soll bei den Armen
Die Reichen werdn verschont
Wir müssen uns da wehren
Die Armut uns sonst droht :│

6. Hartz 4 ist der Notnagel
Der immer öfter gilt
Es soll zum Leben reichen
Der Hunger sei gestillt
│: Die Wahrheit ist ganz anders
Die Armut dadurch steigt
Den Kindern fehln Schulbücher
Die Bildung ist vergeigt :│

7. Da muss sich schnell was ändern
Die Linke ist bereit
Wir stehen bei den Schwachen
Im Lande weit und breit
│: Wir brauchen viele Menschen
Die dabei mit uns gehn
Drum trau dich aus der Deckung
Ne Mitarbeit wär schön :│

8. In Braunschweig kommen Wahlen
Im nächsten Jahr gehts los
Der Rat soll neu dann planen
Die Wichtigkeit ist groß
│: Wir wollen bessre Schulen
Und Kitas müssen her
Wählt dabei all die Linke
Zieht Hoffmann aus Verkehr :│

9. Die Linke ist die Losung
Drum mach dein Kreuz bei ihr
Wir brauchen deine Stimme
In Braunschweig grade hier
│: Dann wird sich auch was ändern
Wir brauchen deinen Mut
Geh bitte zu den Wahlen
Damit sich auch was tut :│

Weil ich es sonst nirgends unterbringen kann, hier ein kleines Video vom letzten Wahlkampf der LINKEN in Braunschweig:


Download Video or MP3

CIAO Hans

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