Gedenken an die Deportationen und Ermordung der Sinti in Braunschweig …

In den Schulbüchern lernen die Schüler, welche Verbrechen die Nationaldemokraten an den Juden begangen haben. Doch auch Sozialdemokraten und Kommunisten kamen in den Konzentrationslagern zu Tode. Doch den meisten Schülern ist dabei nicht bewusst, dass die Nationalsozialisten auch die Vernichtung der Sinti und Roma („Zigeuner“), der Homosexuellen und der Zeugen Jehovas anstrebten.

Einen Einblick in das Schicksal der Sinti und Roma gibt das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma: hier zum Dokumentationszentrum

Die Nationaldemokraten betrieben die systematische Verfolgung und Ermordung der Sinti und Roma. In Braunschweig sind 124 Namen von Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung bekannt – Männer, Frauen und Kinder, die im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau oder an anderen Orten ums Leben kamen. In Braunschweig-Veltenhof wurden die Sinti in einer Art Sammellager ghettoisiert. Im März 1943 wurden sie von dort zum Braunschweiger Bahnhof gebracht und in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Nur wenige überlebten.
Diejenigen, die zurückkehrten, hatten alles verloren:

Dann bin ich aus dem Zug ausgestiegen und bin da hingegangen, nach Veltenhof… Da hab ich nicht einen Wohnwagen gesehen! Und wo unser Wohnwagen gestanden hat, da ist eine Bombe reingefallen. Stellen Sie sich mal vor, ich komme da an und sehe keinen Menschen! Kein Mensch war da.“ Elvira R., Braunschweiger Sintizza. (Quelle)

Im Braunschweiger Rathaus an der Gedenkstätte für das Schicksal dieser Braunschweiger Sinti fand am 3. März 2011 eine kleine Gedenkveranstaltung statt. In den folgenden zwei Videos habe ich dieses Gedenken festgehalten:

GEGEN DAS VERGESSEN!

CIAO Hans

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Psychiatrie im Nationalsozialismus …

Vor 65 Jahren fanden in Deutschland die „Euthanasie“-Morde in den psychiatrischen Anstalten statt. Jetzt beginnt die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) sich ernsthafter mit diesem dunklen Kapitel auseinanderzusetzen.

Auf ihrer Gedenkveranstaltung „Psychiatrie im Nationalsozialismus – Erinnerung und Verantwortung“ am 26.11.2010. In seiner Rede erinnerte Prof. Dr. Frank Schneider, Präsident der DGPPN, an dieses Kapitel:

„Psychiater haben in der Zeit des Nationalsozialismus Menschen verachtet, die ihnen anvertrauten Patientinnen und Patienten in ihrem Vertrauen getäuscht und belogen, die Angehörigen hingehalten, Patienten zwangssterilisieren und töten lassen und auch selber getötet. An Patienten wurde nicht zu rechtfertigende Forschung betrieben, Forschung, die Patienten schädigte oder gar tötete.
Warum haben wir so lange gebraucht, uns diesen Tatsachen zu stellen und offen mit diesem Teil unserer Geschichte umzugehen? …[es] wurde viel zu lange ein wichtiger Teil der Geschichte dieser Fachgesellschaft ausgeblendet, verdrängt. Dafür schämen wir uns… Es hat fast 70 Jahre gedauert,…[bis] ich heute hier vor Ihnen stehe, [um] dieser Sprachlosigkeit ein Ende zu setzen …“

Und Prof. Schneider führte in Seinem Vortrag die Fakten auf:

  • Am 14. Juli 1933, nur kurze Zeit nach der von der NSDAP selbst so genannten „Machtergreifung“ Hitlers, wurde dann das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ verabschiedet, an dessen offiziellem Kommentar der Psychiater – und in den Jahren 1935–1945 Präsident der psychiatrischen Gesellschaft – Ernst Rüdin, damals Direktor der Deutschen Forschungsanstalt für Psychiatrie, mitgewirkt hat.
  • Zu den „Erbkrankheiten“ zählte man manisch-depressive Erkrankungen und Schizophrenie ebenso wie Epilepsie sowie der Blind- und Taubheit, Kleinwuchs und vieles mehr…
  • Alle Ärzte wurden verpflichtet, diese sogenannten „Erbkranken“ gegenüber den Behörden anzuzeigen. Über 360.000 Menschen wurden auf Grundlage dieses Gesetzes von Medizinern selektiert und zwangssterilisiert. Über 6.000 starben bei den Eingriffen.
  • Auch drei der Nachkriegspräsidenten der DGPPN waren als Gutachter psychisch Erkrankter für die Ermordung im Rahmen der Aktion T4 -Selektion direkt an NS-Verbrechen beteiligt: Werner Villinger 1952-1954, Friedrich Mauz 1957-1958 und Friedrich Panse 1965-1966.
  • Ernsthaft begann die Erforschung der Geschichte der Psychiatrie in Deutschland in der Zeit des Nationalsozialismus seit etwa Anfang der 1980er Jahre. Als Psychiater waren dies wesentlich Klaus Dörner – erstmals 1969, dann mit mehreren Publikationen in den 1980er Jahren –, Asmus Finzen und Joachim-Ernst Meyer. Unter den Historikern sind Gerhard Baader, Dirk Blasius und Hans Walter Schmuhl zu nennen. Und 1983 erschien das aufrüttelnde Buch von Ernst Klee „‚Euthanasie‘ im NS-Staat“, welches ich [Prof.Schneider] damals ganz ungläubig und fassungslos gelesen hatte. Auch dies ein Buch, welches mich außerordentlich betroffen machte…
  • „Geistiger Tod“, „Ballastexistenzen“, „lebensunwertes Leben“, all diese Worte gehen nur sehr schwer über die Lippen. Sie erschüttern und verstören zutiefst – und im Wissen um die aktive Beteiligung von Psychiatern an Gleichschaltung, Zwangssterilisierung und Mord erfüllen sie uns mit Scham, Zorn und großer Trauer…
  • weitere Einzelheiten in der Rede…
  • Und Prof. Dr. Schneider zieht eine Konsequenz:

    „Im Namen der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde bitte ich Sie, die Opfer und deren Angehörige, um Verzeihung für das Leid und das Unrecht, das Ihnen in der Zeit des Nationalsozialismus im Namen der deutschen Psychiatrie und von deutschen Psychiaterinnen und Psychiatern angetan wurde und für das viel zu lange Schweigen, Verharmlosen und Verdrängen der deutschen Psychiatrie in der Zeit danach…“

    Der Medizinhistoriker Volker Roelcke aus Gießen belegte in seinen historischen Forschungen auf der Gedenkveranstaltung die Verknüpfung der deutschen Ärzteschaft mit dem NS-Regime. Zwangssterilisationen sowie die Initiative zu Patiententötungen und Menschenversuchen in den Konzentrationslagern seinen nicht nur „von der politischen Seite, sondern (auch) von den beteiligten Ärzten selbst“ ausgegangen…

    Die Aufarbeitung ihrer Vergangenheit von Seiten der DGPPN ist uneingeschränkt zu begrüßen. In die Nachforschungen müssen aber auch das „Hungersterben“ mit berücksichtigt werden, als in der Zeit zwischen 1939 und 1945 Morde in Anstalten auch durch Medikamente und gezielte Unterversorgung stattfanden.

    Hier ein Artikel von Matthias Hamann-Roth, Gedenken an die NS-Opfer auf dem DGPPN-Kongress, welcher in Dr.med.Mabuse, Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, publiziert wurde.

    CIAO Hans

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    „Wenn Ärzte töten“ – ein Film über das dunkelste Kapitel des Ärztestandes…

    Schon sehr oft habe ich mich mit den Verbrechen der Ärzte zur Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt. Das erste Mal erschloss sich mir dieses fürchterliche ärztliche Treiben beim Lesen des Buches von Alexander Mitscherlich: „Medizin ohne Menschlichkeit“ (original 1948). Mitscherlich wohnte den Nürnberger Prozessen gegen die Ärzte bei, denen Kriegsverbrechen bzw. Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen wurde. Unter dem Eindruck des Ausmaßes dieser bekannt gewordenen Grausamkeiten beschloss er, sich für eine neue humanistische Medizin einzusetzen (psychosomatische Klinik in Heidelberg, 1967 Buch:“Die Unfähigkeit zu Trauern“). Mitscherlich brach als erster nach dem Krieg die Mauer des Schweigens. In seinem Buch werden die Täter und ihre tödlichen medizinischen Versuche aufgeführt (Unterdruck- und Unterkühlungsversuche, Sulfonamid-, Knochentransplantations- und Phlegmoneversuche, Lost- und Phosgenversuche, Euthanasieprogramm/ Massensterilisation).

    Auch ich bin ja als Mediziner dem hippokratischen Eid verpflichtet und die Auseinandersetzung mit den Verbrechen der Nazi-Ärzte kostet mich schon einige Überwindung. Dabei war fast die Hälfte aller Ärzte Mitglied der NSDAP (90.000)! Jüdischen Ärzten wurde schon sehr früh die Berufsausübung entzogen. Sofern sie nicht ausreisen konnten, gelangten sie wie ihre Glaubensbrüder in die Konzentrationslager und wurden ermordet. Die Politik der Nazis griff tief in das Gesundheitssystem ein: von 1933 bis 1945 wurden über 300.000 Menschen gegen ihren Willen sterilisiert und in den Pflegeanstalten wurden 70.000 Erwachsene und 5.000 Kinder durch das Euthanasieprogramm ermordet.

    Von diesen ärztliche Verbrechen wollte auch die Ärzteschaft lange Jahre nichts wissen. Noch heute ist die Aufarbeitung der Nazizeit mangelhaft: ausgerechnet Medizinstudenten wissen wenig über das dunkelste Kapitel der deutschen Medizingeschichte (siehe: Ärzte im Dritten Reich).

    So kann man nur erfreut sein, dass auch das Deutsche Ärzteblatt (Jg.107,Heft 45,12.Nov.2010) einen Dokumentarfilm der Filmemacher Karnick/Richter vorstellt, in dem unter dem Titel „Wenn Ärzte töten“ der US-amerikanische Psychiater und Autor Robert Jay Lifton über die „psychologischen Abgründe“ von Ärzten befragt wird. Angeregt durch Dokumente des Frankfurter Auschwitz-Prozesses begann Lifton, das Unerklärliche zu ergründen und zu verstehen, wie „normale“ Ärzte zu Mördern werden. In seinen Forschungen nahm er sich 80 Opfer und 40 Täter vor und unterzog sie einer psychoanalytischen Befragung. Dabei wirft er auch Fragen nach Ethik und Moral in der modernen Medizin auf. Trotz aller Betroffenheit versucht er dabei seine wissenschaftliche Distanz und Objektivität zu wahren.
    Lifton war übrigens auch Mitbegründer der „Ärzte gegen den Atomkrieg“ (IPPNW).

    Es ist ein Filmn entstanden, dessen bedrückende Wahrheit und Aktualität sich dem Zuschauer umso differenzierter und vielfältiger erschließt. Aus Authentizitätsgründen gibt es auf der DVD nur deutsche Untertitel…

    Erhältlich ist die DVD hier für 19,90 €


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    Ein kleiner Fernsehbeitrag mit kleinen Eindrücken von der Weltpremeniere des Dokumentarfilmes „Wenn Ärzte töten…“:


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    CIAO Hans

    PS: Auch in meinem Programm zur Medizingeschichte findet ihr etwas zum Nationalsozialismus hier

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    Gedenken an die Rieseberg-Opfer des Nationalsozialismus…

    Am Jahrestag der Ermordung der Opfer von Rieseberg erinnerten sich Braunschweiger an ihre Schicksale. Auf einer Sonderfahrt wurden Kränze an den Gedenkstätten von Heinrich Jasper, an den Gräbern auf dem Urnenfriedhof der Stadt Braunschweig sowie am Gedenk-Relief in Rieseberg niedergelegt.

    Was war 1933 unter dem Terror der Nazi-Diktatur geschehen?

    Am Donnerstag, dem 29. Juni 1933, gingen in Braunschweig in Zivil gekleidete SA- und SS-Männer gegen politische Gegner unter der dortigen Arbeiterschaft vor. Den Grund dafür lieferte die Suche nach Personen, die kurz zuvor illegale Flugblätter verteilt hatten. Während dieser Aktion im Braunschweiger Arbeiterviertel Eichtal trafen an der Kreuzung Eichtalstraße, Gartenkamp, Spinnerstraße zwei SS-Trupps aufeinander, die sich gegenseitig für die Gesuchten hielten und das Feuer aufeinander eröffneten. Der SS-Angehörige Gerhard Landmann wurde dabei tödlich getroffen.

    Ein offizielles Ermittlungsverfahren wurde dann jedoch nicht eingeleitet, alle Bestrebungen dies zu tun, wurden aktiv unterbunden. Stattdessen entschlossen sich Landespolizeichef und SS-Obergruppenführer Jeckeln und der braunschweigische Ministerpräsident und Innenminister Klagges wider besseres Wissen, die Tat den Kommunisten anzulasten und die eigentlichen Umstände des Todes zu vertuschen und so die Tat für die Ziele der Nationalsozialisten auszuschlachten.

    So wurden mehrere Hundert Personen, die „üblichen Verdächtigen“ der Nationalsozialisten, verhaftet und in das von der SA zuvor besetzte und zum „Schutzhaft“-Gefängnis zweckentfremdete AOK-Gebäude in der Fallersleber Straße verbracht, wo sie z. T. tagelang gefoltert wurden, um Informationen und Geständnisse zu erpressen. Die Gefangenen wurden am 4. Juli per Lastkraftwagen zum Pappelhof bei Rieseberg, ca. 30 km östlich von Braunschweig, transportiert. Über mehrere Stunden wurden die Opfer von SS-Männern aufs Schwerste misshandelt. Gegen 23 Uhr sei schließlich ein Personenkraftwagen auf den Hof gefahren, dem vier bis fünf Personen entstiegen, die die Gefangenen binnen kürzester Zeit erschossen. Einige Tage darauf wurden die Leichen auf dem Rieseberger Friedhof in ungekennzeichneten Gräbern verscharrt. (Näheres siehe Wikipedia)

    Hier zwei kurze Videos von der Gedenkveranstaltung:


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    Gegen das Vergessen!

    PS: Braunschweig unter dem Hakenkreuz hier

    CIAO Hans

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    Gedenken an die Bücherverbrennungen der Nazis 1933 in Braunschweig…

    Heute wurde mit der Verlegung einer Gedankplatte vor dem Braunschweiger Schloss der Bücherverbrennung 1933 durch die Nazis auf dem Schlossplatz gedacht.

    Diese Gedenkplattenverlegung fand nach einstimmigem Beschluss der Ratsversammlung statt. Und zwar genau an dem Ort, an dem 1933 die Bücher verbrannt wurden – dem Schlossplatz.

    In den Reden von Oberbürgermeister Dr. Hoffmann und Prof. Dr. Biegel wurde nochmals die Bedeutung dieses Ereignisses hervorgehoben.

    Begleitet wurde diese Erinnerung musikalisch durch Musiker der städtischen Musikschule.
     
     
     
     
     
     
    Um die Ereignisse nochmals vor unseren Augen darzustellen, zitiere ich aus dem Text der Rede von Prof. Dr. Biegel, der an die Umstehenden verteilt wurde:

    Auszug aus der Rede von Prof. Dr. Biegel:

    „Es war aus geschichtlicher Distanz und mit dem Wissen um die Folgen betrachtet, keineswegs ein Mittwoch wie jeder andere, der 10 Mai 1933 vor 77 Jahren. In seinen Abendstunden flammten in den deutschen Universitäts- und Hochschulstädten – den Zentren der Intelligenz und der weltweit vernetzten Wissenschaften – die Scheiterhaufen auf, verbrannten die braunen Schergen von der SA und dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund (NSDStB) die Bücher und Schriften missliebiger Autoren. Wie entwürdigend und menschenverachtend die Aktionen durchgeführt wurden, macht ein Zeitungsbericht über die Bücherverbrennung in Hannover erschreckend deutlich:

    »Es ist ein Viehwagen! – Man hätte außer einer Dungkarre kaum ein besseres Gefährt finden können für den Berg von Schmutz, der sich darauf häuft. Es ist noch Zelt, schnell einmal hinaufzuklettern und einen Blick in die umfangreiche Auswahl an „Literatur“ zu werfen. Einem Nationalsozialisten kann dabei schlecht werden. Man ist versucht zu vergessen, dass der leise Stallgeruch eigentlich dem Wagen anhaftet, er könnte gerade so gut diesem Haufen Unrat entströmen«.

    Tendenz dabei war eindeutig: Die Bücherverbrennung sollte sein: antimarxistisch, antibolschewistisch, antijüdisch und antirepublikanisch. Plakate und politische Symbole, die mit verbrannt wurden, sollten diese Orientierung verdeutlichen.

    Von der Technischen Hochschule ging in Braunschweig die Bücherverbrennung aus, von dort marschierten am 10. Mai 1933 die Bannerträger gegen den undeutschen Geist zum Schlossplatz. Der Rektor der Technischen Hochschule befand sich an der Spitze und eine »große Menschenmenge« hatte sich am Schlossplatz eingefunden, dazu Behördenvertreter sowie Vertreter der Berufsfeuerwehr einschließlich einer aktiv tätigen Löschmannschaft. Auch die Bevölkerung war über die Presse zur Mitwirkung aufgefordert worden und hat kräftig und mit Elan mitgewirkt, um die heimischen Bücherregale »zu säubern«. So konnte schließlich auf dem Schlossplatz zwischen den herzoglichen Reiterstandbildern »ein riesiger Scheiterhaufen errichtet« werden mit »Schmutz- und Schundschriften« – fast drei Meter hoch, von einer dichten Menschenmenge umlagert:

    »Die ganze Studentenschaft der hiesigen Hochschule zog unter Vorantritt der SA-Kapelle Lukaschik das von SA-Männern getragenen Hochschulbanners der Carolo Wilhelmina, der Hakenkreuzbanner, der Fahne der Stahlhelm-Hochschulgruppe Mackensen und der Fahnen der studentischen Korporationen zum Schlossplatz, auf dem bei ihrer Ankunft bereits eine dichte Menschenmenge den großen Feuerstoß umstand. An dem symbolischen Akt auf dem Schlossplatz nahmen auch der Rektor der Technischen Hochschule, Professor Dr. Hormann, ein Teil der Professorenschaft und Vertreter der Behörden und Formationen der nationalen Verbände teil. Der Leiter des „Kampfausschusses wider den undeutschen Geist“, Student Probst, gab seiner Freude über die starke Anteilnahme an diesem Akt Ausdruck und begrüßte besonders die Vertreter der Hochschule und die Behörden. Im lodernden Schein des Feuerstoßes hielt der Vorsitzer der Braunschweiger Studentenschaft cand. Lindenberg, an die Versammelten eine mitreißende Ansprache, in der er u.a. ausführte: Die deutsche Studentenschaft hat ihr Handeln gegen den undeutschen Geist gerichtet. Die deutsche Studentenschaft, die deutsche Jugend ist sich der Tatsache bewusst, Hüter des geistigen Erbes der Nation zu sein. Mit der nationalen Revolution falle dem Studenten mit die Aufgabe zu, den Staat auch geistig zu erobern und ihn geistig zu gestalten und neu zu gestalten. Die deutsche Studentenschaft hat sich als Schrittmacherin in die vorderste Reihe gesetzt, um den undeutschen Geist und alles Wesensfremde auszurotten. Die Scheiterhaufen in allen deutschen Hochschul- und Universitätsstädten sollen aller Welt ein Symbol dafür sein, dass die deutsche Jugend begonnen hat, mit aller Energie an der geistigen Erneuerung an dem geistigen Wiederaufstieg zu arbeiten.« (BlZ vom 11. Mai 1933)

    Verbrannt wurden u.a. 640 Bände aus der TH- Bibliothek, ca. 240 Bände aus der Bücherei des Studentenwerks und 117 Bände aus der Öffentlichen Bücherei sowie viele aus Privatbesitz…

    Was man vor 77 Jahren am 10. Mai 1933 verbrannte, waren Stellvertreter für den freien Geist, auf dem die Kultur Europas gründete, der die Humanität unserer Welt erst möglich macht…

    Gedenken wir heute des Fanals vom 10. Mai 1933 und versuchen wir uns selbst eine ehrliche Antwort auf diese letzte Frage zu geben! Ein Ansatz zum Nachdenken und auch für die Hoffnung, gegen das Vergessen nicht vergeblich anzukämpfen, mag die Tatsache sein, wegen der wir uns heute hier getroffen haben: daß mit dieser Gedenkplatte dem barbarischen Ereignis von 1933 am »Tatort« gedacht und für die Zukunft wir alle und besonders auch die Jugend unserer Stadt erinnert werden, damit wir das »Nie wieder!« nicht als Phrase sondern ernste Mahnung begreifen lernen!“

    Gegen das Vergessen!

    CIAO Hans

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    Stolpersteine – Schüler erinnern an das Schicksal der Familie Meyer…

    “Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.” Dies ist das Motto des bundesweiten Projektes STOLPERSTEINE. Mit den Stolpersteinen soll an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht werden. Über das Projekt habe ich schon in einem früheren Artikel geschrieben (hier).

    Am 2. Juni fand nun in Braunschweig wieder eine Verlegung von Stolpersteinen statt. Die Schüler der Nibelungen-Realschule aus Braunschweig hatten in ihrem Geschichtsunterricht über das Schicksal der von den Nazis vertriebenen jüdischen Arztfamilie Dr. Meyer recherchiert und schlossen ihr Pojekt mit vier Stolpersteinen vor dem letzten Wohn- und Praxissitz der Familie Meyer ab.

    Ich konnte sie mit meiner Videokamera auf ihrem Weg begleiten. Da ich meine, dass den Opfern des Nationalsozialismus auch in der Erinnerung ausreichend Platz eingeräumt werden muss, habe ich mein Video nur geringfügig geschnitten und bei YouTube deshalb komplett in drei Teile aufgenommen.

    Auch die Braunschweiger Zeitung berichtete von diesem Schülerprojekt: hier

    Gegen das Vergessen…

    CIAO Hans

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    Fritz Bauer – Kämpfer für die Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen…

    „Es gab in Deutschland nicht nur den Nazi Hitler und den Nazi Himmler… Es gab Hunderttausende, Millionen anderer, die das, was geschehen ist, nicht nur durchgeführt haben, weil es befohlen war, sondern weil es ihre eigene Weltanschauung war. Leute, die ihren eigenen Nationalsozialismus verwirklichten…“, sagte Fritz Bauer. Auch sie waren Täter. Sie konnten sich nicht einfach auf Befehlsnotstand berufen. Und: Sie hätten Nein sagen können zur Mithilfe bei den Massenmorden.

    Diese Frage, was geschah damals nach dem Tag der Befreiung vom Faschismus mit den Tätern, wie wurden sie von der Justiz zur Rechenschaft gezogen, war eine zentrale Frage der 68er Bewegung und wird auch bis heute diskutiert.

    Mich interessiert dabei besonders die Frage: wie ging die Justiz in Braunschweig mit den Nazi-Tätern um?

    Sehr viele Informationen fand ich bei Werner Sohn in seinem Buch „Im Spiegel der Nachkriegsprozesse: Die Errichtung der NS-Herrschaft im Freistaat Braunschweig„, herausgegeben vom Arbeitskreis Andere Geschichte e. V., Braunschweig. Die Situation der Justiz in Braunschweig nach Kriegsende und auch die NS-Ermittlungsverfahren und NS-Prozesse in der Nachkriegszeit werden beschrieben. Die Schilderung der einzelnen Gerichtsprozesse ist erschütternd. Einen kleinen Eindruck von Einzelschicksalen bekommt man auch auf der Website NS-Spurensuche im Lande Braunschweig.

    Eine besondere Rolle nach der Ausrufung des Ausnahmezustandes in Deutschland infolge des Reichstagsbrandes spielte auch in Braunschweig die Errichtung der nazistischen „Hilfspolizei“. Die reguläre Polizei hatte diese „Hilfspolizisten“ massiv unterstützt. Mittels ihrer „SCHUTZhaftbefehle“ wurden so auch in Braunschweig tausende politische Gegner verhaftet, gefoltert und getötet. Mindestens 26 Menschen wurden in Braunschweig umgebracht. Ja diese „SA-Hilfspolizei“ führte auch Schnellgerichte durch (z.B. 1933 AOK), ohne dass sich die Justiz dagegen stellte.

    Dieses Unrecht galt es nach 1945 aufzuarbeiten.

    Zunächst stand Braunschweig nach den Nürnberger Prozessen gegen die Hauptkriegsverbrecher 1945 unter dem vom Alliierten Kontrollrat in Deutschland beschlossenen Kontrollratsgesetz Nr. 10, das Verbrechen gegen die Menschlichkeit ahnden sollte. Die Oberlandesgerichte sollten diese Aufgabe übernehmen.
    1949 nahm der Bundestag seine Arbeit auf und erließ das Straffreiheitsgesetz vom 31.12.1949. Allen wurde Amnestie zugesprochen, deren Straftaten vor dem 15. September 1949 begangen worden waren und deren Strafmaß geringer war als 1 Jahr Gefängnis oder 5.000 DM Geldstrafe.
    Das Grundgesetz regelte schließlich im Artikel 131 im Jahre 1951 die Rechtsverhältnisse der Personen, die am Tag der Kapitulation am 8. Mai 1945 im öffentlichen Dienst gestanden hatten. Ehemalige Beamte konnten damit wieder in ihre Rechte eintreten, die sie im „Dritten Reich“ erworben hatten.

    Interessant ist eine Tabelle über NS-Verfahren beim Landgericht Braunschweig in der Zeit von 1945 bis 1961:

    Urteile des Landgerichtes Braunschweig

    Die meisten Verfahren gab es dabei in den ersten Nachkriegsjahren. Über 90 Prozent der bis 1964 rechtskräftig gewordenen Urteile waren bereits bis Ende 1953 ergangen (siehe Sohn: die Errichtung…).

    Im Braunschweiger Landgericht gab es drei Zeitabschnitte: August 1945 bis Mai 1948 Tätigkeit des Generalstaatsanwaltes Curt Staff (noch unter britischer Kontrolle fanden mehr als 1.500 Ermittlungsverfahren wegen NS-Verbrechen statt), Juni 1948 bis Juli 1950 war die Braunschweiger Generalstaatsanwaltschft nicht besetzt (viele Verfahren wegen des Straffreiheitsgesetzes von 1949 (s.oben) nicht weiter verfolgt), August 1950 bis Februar 1956 abeitet Fritz Bauer als Generalstaatsanwalt im Braunschweiger Landgericht.

    Fritz Bauer hatte in Braunschweig einen schweren Stand: viele Richter und Staatsanwälte, die schon im „Dritten Reich“ in der Justiz tätig waren, sahen im Nationalsozialismus eine „legitime Diktatur“. Sie sahen die „Schutzhaft“ als rechtmäßig an und verfolgten nur die Misshandlungen während der „Schutzhaft“. Fritz Bauer sah dies anders:


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    Fritz Bauer war im April 1933 von der Gestapo verhaftet worden und an das KZ Heuberg und später in die Strafanstalt Ulm verbracht worden. Nach der Entlassung Ende 1933 floh er 1936 nach Dänemark und ging 1943 ins Exil nach Schweden. 1949 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde zunächst Landgerichtsdirektor und im August 1950 bis Februar 1956 war er Generalstaatsanwalt am Landgericht Braunschweig.

    Er leitete 1952 die Anklage im Remerprozess (wodurch er die Anghörigen der Attentäter des 20. Juli 1944 rehabilitierte). Auch spielte er eine wichtige Rolle bei der Ergreifung Adolf Eichmanns, dem „Buchhalter der Endlösung“, durch den israelischen Mossad.

    Fritz Bauer war Anklageerheber in den Auschwitz-Prozessen 1963 bis 1965, die ohne ihn nicht denkbar gewesen wären.

    In seiner Zeit als hessischer Generalstaatsanwalt setzte er sich für eine Humanisierung des Strafvollzuges ein. Die Notstandsgesetze von 1968 sah er als eine irreperable Wende zum autoritären Staat.

    Nach immer größer werdender Isolation im Justizapparat verstarb Fritz Bauer am 30. Juni 1968 unter ungeklärten mysteriösen Umständen. Eine genaue Untersuchung seines Todes (Obduktion) wurde damals nicht von der Staatsanwaltschaft eingeleitet.

    Jetzt hat Ilona Ziok einen Film über das Wirken von Fritz Bauer zusammengestellt, der vielseitige Beachtung findet. Die Würde des Menschen ist unantastbar - sie zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt

    In Braunschweig geht das am Landgericht eingemeißelte Zitat „Die Würde des Menschen ist unantastbar – sie zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“ auf die Initiative von Fritz Bauer zurück.

    Fazit: Fritz Bauer war einer der profiliertesten Juristen, den die Bundesrepublik hatte. Auch mit Braunschweig bleibt sein Name eng verbunden. Es wäre höchste Zeit, dass sich auch Braunschweig auf diesen standhaften Menschen besinnt. Die Bennung einer Straße oder eines Platzes in Braunschweig nach seinem Name wäre angebracht!

    „Die Bewältigung unserer Vergangenheit heißt Gerichtstag halten über uns selbst…“(Fritz Bauer)

    PS: Hier ein Vortrag von Dr. Hans-Ulrich Ludewig (PDF) am 16. Mai 2002 im Landgericht Braunschweig.
    Ich fand in der Stadtbibliothek sein gutes Buch, das die Justiz der Sondergerichte in Braunschweig ausführlich beschreibt – Hans-Ulrich Ludewig, Dietrich Kuessner: „Es sei also jeder gewarnt“, Das Sondergericht Braunschweig 1933-1945, Selbstverlag des Braunschweigischen Geschichtsveins, 2000 (ausführliche Urteilsbeschreibungen, Schicksale, Biographien der Sonderrichter, …), Inhaltsverzeichnis, derzeit vergriffen (siehe Amazon) oder alternativ ZVAB

    Die Gedenktafel an dem ehemaligen Wohnhaus von Fritz Bauer in der Jasperallee 27 wurde wieder angebracht:

    Platzbenennung nach Fritz Bauer

    Platzbenennung nach Fritz Bauer

    CIAO Hans

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    Stolpersteine – gegen das Vergessen…

    „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“ …

    …und damit dies nicht geschieht, startete der Kölner Künstler Gunter Demnig 1995 sein Projekt „STOLPERSTEINE“. Bundesweit und auch in den angrenzenden Ländern sollte der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht werden.

    Gestern besuchte ich eine Veranstaltung des Fördervereins für Braunschweig. Am 9. März 2006 wurden im Rahmen einer öffentlichen Gedenkfeier die ersten Stolpersteine verlegt. Mittlerweile erinnern 135 Stolpersteine an das Schicksal der Braunschweiger Juden. Vor der Zeit des Nationalsozialismus lebten 1.200 Juden in unserer Stadt, 1938 waren es 638 und im Mai 1945 nur noch sehr einige wenige. Die bewegte Geschichte der Juden in Braunschweig begann im Jahre 1282. Wikipedia gibt eine gute Zusammenfassung ihrer Geschichte.

    Im Roten Saal des Schlosses berichteten Schüler der 10.Klassen der John-F.-Kennedy-Realschule und der Nibelungen-Realschule in ihren Präsentationen über die Schicksale der Familien Spanjer-Herford und Meyer. Anschaulich wurden die stets zunehmenden Einschränkungen der Juden in Braunschweig vorgetragen, die schließlich die Familen zur Auswanderung zwangen. Die Schüler hatten sich im Rahmen eines Projektes mit diesen Familien beschäftigt und – soweit zugänglich – Fakten zusammengetragen. Es gelang ihnen auch, Briefkontakt mit einem der letzten Angehörigen der Familie Meyer zu bekommen. Er schrieb bewegende Worte (sogar ein Gedicht). Die Stolpersteine für die Familien sollen an ihrem letzten frei gewählten Wohnort in einigen Monaten verlegt werden. Zu diesem Festakt haben sich auch Familienangehörige aus den USA angemeldet.

    Ich finde es sehr wichtig, bei jungen Schülerinnen und Schülern die Erinnerung an das Leid der Braunschweiger Juden wach zu halten. Nur wenn sie sich z.B. im Rahmen eines Projektes mit diesen Geschehnissen auseinandersetzen, begreifen sie, wie wertvoll unsere demokratischen Werte sind.

    Mittlerweile sind in 97 deutschen Städten über 6.000 Stolpersteine verlegt worden.

    NEU-TV: Upcoming TV-Feature: Person: „Gunther Demnig“ from CNHBorner on Vimeo.

    Die Aktion „Stolpersteine für Braunschweig“ wird unterstützt von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Evangelischen Erwachsenenbildung Braunschweig, Evangelische Probstei Braunschweig, Friedenszentrum Braunschweig e.V., Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost e.V. und der Jüdischen Gemeinde Braunschweig.

    CIAO Hans

    PS(Hinweis eines Lesers): Der gewerkschaftlichen, sozialistischen, sozialdemokratischen oder gar noch der kommunistischen Opfer wollte man ursprünglich in Braunschweig absichtlich NICHT in dieser Form gedenken. Es gibt daher bisher auch nur eine Ausnahme!

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    Gegen das Vergessen – Gedenken an den Holocaust…

    Der 27.Januar ist zum Tag des Gedenkens an den Holocaust erklärt worden. Es ist der 65. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945. Die Befreiung fand durch die Rote-Armee statt. Nur wenige Tage zuvor war das Lager von der deutschen SS aufgegeben worden. Damals konnten noch die letzten Überlebenden des nationalsozialistischen Wahnsinns befreit werden.

    In Braunschweig befindet sich die Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus in der Schillstraße. Aus diesem Anlass wurden Gedenkkränze niedergelegt und der Opfer gedacht. Auch in vielen anderen Städten fanden zur gleichen Zeit Kranzniederlegungen statt.

    In Auschwitz-Birkenau wurden während der Nazizeit rund 1,1 Millionen Menschen ermordet, darunter etwa eine Million Juden. Die Überlebenden des Holocaustes werden immer weniger, womit eine Quelle der Information und Erfahrung langsam versiegt. Umso wichtiger ist es, die Geschehnisse der damaligen Zeit auch der heutigen jungen Generation zu vermitteln.

    Gegen das Vergessen!

    Zur Geschichte Braunschweigs unter den Nationalsozialisten habe ich ein kleines Video gedreht:


    Download Video or MP3

    Weitere Informationen finden sich auf meiner Homepage unter Die andere Stadtrundfahrt und Vernetztes Gedächtnis.

    PS:

  • Jüdisches Museum Berlin
  • Zentrale Holocaust Gedenkstätte Deutschlands
  • United States Holocaust Memorial Museum
  • CIAO Hans

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    Geschichte meiner Heimatstadt Braunschweig…

    Ich bin in Braunschweig geboren und lebe hier seit schon ein halbes Jahrhundert – unterbrochen nur durch sieben Jahre Studium in West-Berlin. Ich bin also, wie man so schön sagt, ein waschechter Braunschweiger.

    Vor einiger Zeit kam ich auf die Idee, die Geschichte meiner Heimatstadt Braunschweig in ein paar Videos darzustellen, die ich euch hier zeigen möchte…

    Zunächst ein kleines Video über die allgemeine Geschichte Braunschweigs, die Legende der Gründung der Stadt und die Geschichte der vielen Herzöge bis zur Neuzeit:

    Ein Kapitel der Braunschweiger Geschichte hat mich besonders interessiert und auch betroffen gemacht: die Geschichte Braunschweigs in den dunklen Jahren des Nationalsozialismus. Damals machte Braunschweig seinem Namen alle Ehre: es war tief braun (durch Braunschweig erhielt Adolf Hitler erst die deutsche Staatsbürgerschaft) und es schwieg zu den vielfältigen Verbrechen der Nazis. Hier das Video:


    Die andere Stadtrundfahrt (NS in Braunschweig) auf einer größeren Karte anzeigen

    Wer sich noch etwas genauer mit den Geschehnissen zwischen 1933 und 1945 beschäftigen möchte, der Besuche die Seite Die andere Stadtrundfahrt.

    Über ein Feed-back von eurer Seite wäre ich sehr froh… 😉

    CIAO Hans

    PS: Auch sehr interessant ist Kampf der Bilder 1930 – 1933

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