Ostermarsch 2010 í Braunschweig…

Am Ostersamstag fand auch in Braunschweig wieder ein Ostermarsch stattin Form einer Fahrraddemonstration und einer Kundgebung. Es war noch recht kühl, aber die Sonne schien und es war damit gutes Wetter für die Aktion. Fyrir 50 Jahren finden diese Ostermärsche statt, 50 Jahre gegen Atomwaffen und Kriege.
In Braunschweig stand der Ostermarsch dieses Jahr unter den Losungen

– Afnema kjarnorkuvopn!
Bundeswehr raus aus Afghanistan!
Frieden für Palästina und Israel!
-Europa ohne Militärverfassung und NATO in einer gerechten und sozialen Weltordnung!

Ich hatte meinen Fotoapparat und meine Videokamera dabei und nahm die Aktion zur Dokumentation auf. Die anfänglichen Worte von Frieder Schöbel, Mitglied des Peace Centre Braunschweig e.V., über die Geschichte der Ostermärsche auch in Braunschweig fand ich sehr interessant. Og, er ist schon ein alter Hase der Friedensbewegung.

Die Fahrradtour durch Braunschweigs Innenstadt mit den vielen Plakaten und Friedensfahnen war sehr bunt und lebendig. Ich wäre ja mitgefahren, aber nun stand ich hinter meiner Videokamera

Auf der Abschlusskundgebung sprach Pastor Albrecht Fay über die Situation in Afghanistan und Obamas neue Impulse in der Weltpolitik. Dabei sah er Obama durchaus kritisch. Marion Krüger, Teilnehmerin des Gaza-Friedensmarsches 2010, berichtete über die Lage der Palästinenser im Gaza-Streifen. Sie sprach als Mutter von Kindern und ihre Worte haben mich sehr bewegt. Zum Schluss stellte Bernd von der Bürgerinitiative Waggum die Bedenken der Bürger gegen den Ausbau des Braunschweiger Flughafens dar. Auch in seinem Beitrag ging es um Frieden, keine Militärforschung in Braunschweig

Hier die zwei Videos, die ich aufgenommen habe (Abschlusskundgebung leicht gekürzt, da YouTube nur 10 Minuten zulässt).

CIAO Hans

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Der Ostermarschdie Protestaktion der Friedensbewegung

Am 3.April, dem Ostersamstag, findet auch in Braunschweig wieder ein Ostermarsch in Form einer Fahrraddemonstration statt. A 11.00 Uhr treffen sich die Friedensaktivisten auf dem Kohlmarkt. Nach der Fahrraddemo folgt eine kleine Kundgebung.

Fyrir 1960 finden diese Ostermärsche in vielen Städten statt. Die Friedensaktivisten demonstrieren für ein Ende der atomaren Bewaffnung und des nuklearen Wettrüstens. Die Teilnehmerzahl an den Ostermärschen schwankte im Laufe der Jahre stark: sie begannen mit 1.200 Teilnehmern 1960 und als sie 1968 zu einer außerparlamentarischen Sammlungsbewegung wurden, wuchs die Bewegung auf 300.000. 1983 tók um 700.000 Manns tóku þátt í ýmsum aðgerðum í þágu friðar.

In Zeiten des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion spürten viele Menschen die Gefahr eines Atomkrieges und gingen gegen ihre Ängste auf die Straße.

Doch auch mit Beendigung des Kalten Krieges ist die Gefahr einer atomaren Auseinandersetzung nicht gebannt. Neben den alten Atommächten (USA, Russia, Großbritannien, Frankreich und der Volksrepublik China) sind neue Staaten zu Atommächten geworden (Ef, Pakistan, Israel) oder sind auf dem Wege, sich atomar zu bewaffnen (Norður-Kórea?, Íran?, Saudi-Arabien?).
Das Risiko eines Atomkrieges besteht nach wie vor und wird solange eine Gefahr darstellen, wie es Atomwaffen auf der Welt gibt!

US-Präsident Barack Obama ergriff im September 2009 die Initiative für seine Vision von einer Welt ohne Atomwaffen. In einer von ihm geleiteten Sitzung des UN-Sicherheitsrats stimmte das Gremium für einen Entwurf der US-Regierung, in dem die Verschrottung aller Nuklearwaffen gefordert wird. Doch konkrete Umsetzungen dieser Initiative lassen noch auf sich warten.

Auch in Deutschland lagern noch Atomwaffen: In Deutschland können heute noch bis zu 44 nukleare Bomben in Büchel, dem Standort des Jagdbombergeschwaders 33 der Bundeswehr, gelagert werden. Es ist mittlerweile der einzige verbliebene aktive Lagerort in Deutschland. Vorhanden sind dort vermutlich noch 10-20 Waffen. In einem Grein habe ich dazu aufgefordert, einen Brief an Obama zu schreiben, damit auch die letzten Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden. Eine Vorlage als PDF liegt bei und es müsste auch in unserem Interesse sein, die Initiative von Obama zu unterstützen.

Gestern Abend besuchte ich die Veranstaltung des Friedenszentrums und des Peace Alliance Braunschweig in der Reihe “Í átt að menningu friðar” – Lesung zum 40.Todestag des Pazifisten Bertrand Russell. Er war auch neben vielen anderen Aktivitäten wie z.B. dem Vietnamtribunal auch zeitweise Präsident der Campaign for Nuclear Disarmament und dann auch Mitinitiator der Osterfriedensmärsche.

Vielleicht hat der ein oder andere aus Braunschweig ja Lust, an der Osterfahrraddemo teilzunehmenich bin mir sicher, dass das Wetter mitspielt! Ich erwarte euch

CIAO Hans

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