Harald Lesch | Die Welt in 100 Jahren …

Wie könnte die Welt in 100 Jahren aussehen? Wird uns die Technik völlig neue Möglichkeiten bieten oder werden wir schmerzhaft aus Katastrophen lernen müssen? Harald Lesch startet unsere neue Reihe, bei der Naturwissenschaftler, Philosophen, IT-Experten, UFO-Forscher, Wissenschaftshistoriker, Gehirnforscher, Glücksforscher und Ökonomen ihre Prognosen zu unser Zukunft darlegen werden.
Die Interviews gibt es auch auf DVD bei www.komplett-media.de

CIAO Hans

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Genetic Engineering Will Change Everything Forever – CRISPR …

Wie sieht unsere Zukunft aus – das ist die große Frage.

Designer-Babys, das Ende von Krankheiten, genetisch veränderte Menschen, unendliches Leben… Science-Fiction-Versionen werden plötzlich real… Das einzige, was wir sicher wissen, ist, dass die Dinge sich irreversibel verändern werden.

Ein Video zu möglichen Visionen (englisch, Untertitel auch deutsch)

CIAO Hans

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Tourdion – ein Tanzkanon …


Tourdion – ein Tanzkanon

Zeiten kommen, Zeiten gehen,
stets im Fluss ist diese Welt.
Und der Mensch will sie verstehen,
fragt was sie zusammenhält.

Ist’s die Schöpfung eines Gottes
oder nur des Zufalls Spiel,
gibt’s Gesetze dieses Trottes,
ist der Mensch das letzte Ziel?

Bin ich Mensch, so muss ich sterben,
ist der Tod mein Ende dann,
gibt’s den Himmel in den Sternen,
werd‘ zu Staub ich irgendwann?

Alles bleibt, nichts geht verloren,
jeder Stein und jeder Strahl,
formt sich neu in vielen Formen,
nichts verlässt das Weltenall.

Gott ist nur der Menschen Spiegel,
doch mein Geist ist nur in mir!
Die Erlösung ist von Übel,
Freiheit find‘ ich jetzt und hier!

Meine Taten sind die Triebkraft,
im sozialen Menschensein
und gemeinsam sei die Freundschaft,
damit werd‘ ich ewig sein.

Ich bin Teil im Universum.
Was ich hier auch immer bin,
geb‘ ich weiter an die Menschen,
denn nur so macht Leben Sinn.

CIAO Hans

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Wo liegt der Hund begraben? Gedanken zur Gesellschaft …

Diese Redewendung hat nichts mit dem Haustier zu tun, sondern kommt vielmehr vom mittelhochdeutschen „hunde“, was Beute, Raub, Schatz bedeutet. Da also liegt der Schatz begraben, das ist der Kern einer Sache…

„Der Mensch ist von Natur aus frei, und dennoch sehen wir ihn überall mit Ketten beladen; wer sich Herr dünkt über andere, ist nicht minder Sklave denn sie…“, so beginnt Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) sein erstes Kapital aus dem Gesellschaftsvertrag.

Als ich diesen Satz las, fielen mir all meine vielen Diskussionen als 16-jähriger mit meinem Vater ein. Mein Standpunkt war damals klar: der Mensch ist von Natur aus gut und nur die Umstände machen ihn zu einem leidenden Wesen. Mein Vater hielt dagegen: der Mensch ist von Natur aus eigensinnig und denkt nur an seinen eigenen Vorteil. Ich hatte noch keinen Philosophen gelesen und mein Vater sprach zu mir, wie er meinte, mit all seiner Lebenserfahrung. Meine verkehrte Sicht der Dinge führte er auf meine Schulbildung zurück, die ihm leider verwehrt war. Er wollte mich mit seinem autoritären Erziehungsstil auf die Härten des Lebens vorbereiten und ich sollte es einmal besser haben als er…

Meine Lebensphilosphie habe ich mir aber trotz der erlebten Härten des Lebens bis heute als 58-jähriger bewahrt. Der Mensch im Naturzustand ist gut und nur die vielfältigen Kultureinflüsse während der Sozialisation, die ja notwendig und sinnvoll sind, um in unserer Gesellschaft zu leben, quasi den Gesellschaftsvertrag, den wir dadurch akzeptieren, macht uns zu den Menschen, die wir dann auch sind. Aber schon Rousseau beschrieb als erster, wo der Hund begraben liegt: die individuelle Freiheit wird durch die Gesellschaft beschränkt, indem sie durch die bürgerliche Freiheit von dem Willen der Allgemeinheit eingegrenzt wird. Und diese beruht auf den Grundlagen des Privatbesitzes, welcher sich auf dann auf einen Rechtstitel stützt. Das grundlegend Neue an Rousseaus Philosophie: er kritisiert nicht nur die Gesellschaft seiner Zeit, sondern die Vergesellschaftung des Menschen schlechthin.

Rouseau war ein Kind der Aufklärung, einer allmählichen grundsätzlichen Änderung der Lebensauffassungen. Nach der Epoche des Mittelalters, in der die meisten Menschen ungebildet Gefangene der Kirche und der gottgewollten Ordnung waren (die Ängste vor dem Höllenfeuer können wir uns heute nicht mehr vorstellen!), sollte jetzt der Dunkelheit des Mittelalters das Licht der Erkenntnis entgegengesetzt werden. Man begann die Zustände zu hinterfragen und glaubte nicht mehr einfach den alten Schriften der Kirchenherren (wie in der Schule – Scholastik). Die Menschen begannen die Schriften der Antike der Griechen neu zu entdecken (Renaissance) und nicht mehr Gott sondern das Individuum rückte in den Vordergrund.

Aber die Philosophie und die Philosophen sind immer Kinder ihrer Zeit. Die neue verweltlichte Betrachtungsweise (Säkularisierung) kommt besonders bei Niccolò Machiavelli (1469-1527) zum Ausdruck, der sich mit der Philosophie der Macht beschäftigte. Erfüllt war er von dem Wunsch nach nationaler Größe und Einheit des in Stadtstaaten und Fürstentümer zerfallenen Italiens. Florenz als Machtzentrum war sein Traum und dazu meinte er „realpolitisch“, alleiniges Ziel ist es an die Macht zu gelangen und an der Macht zu bleiben. Er betrachtete die Menschen als egoistisch und schlecht und in der Masse sogar dumm. In seinem Buch Der Fürst ist ihm dazu jedes Mittel recht – inclusive Verrat, Vertragsbruch, Täuschung, List, Meineid und Gewalt. Dies aber nur um Stabilität zu erlangen und wenn es möglich sei, sollte man auch mal barmherzig sein. Mancher Herrscher der heutigen Zeit hat Michiavelli scheinbar gut studiert. Beachten muss man aber auch die Biographie Michiavellis, der 1512 durch den Machtantritt der Meidci aller Ämter enthoben wurde und er sich zeitlebens um eine Wiedererlangung ihrer Gunst bemühte.

Ein weiterer Aufklärer war Thomas Hobbes (1588-1679). Er hatte als erster eine moderne Staatsphilosophie entworfen.Er lebte in Zeiten der konfessionellen Kriege und da er des Atheismus bezichtigt wurde, wurden seine Schriften von der Kirche nahezu verdammt und vom Parlament als Gefahr angesehen. Was war so gefährlich? Hobbes kannte Descartes und auch die bahnbrechenden Entdeckungen Galileis. So versuchte er, auch soziale Phänomene auf mechanische Prinzipien zurückzuführen. Sein philosophisches Werk ist der Leviathan. Er zeichnet ein düsteres Bild vom Menschen in seinem Naturzustand: die Menschen befinden sich in ständigen kriegerischen Auseinandersetzungen – jeder gegen jeden, alle gegen alle. Für ihn ist der Mensch ein Egoist, ein Wolf, der nur nach seinem eigenen Vorteil, seiner eigenen Existenz und nach dem Besitz möglichst vieler Reichtümer strebt. Um dieses Treiben in geordnete Bahnen zu lenken, ist eine souveräne Instanz notwendig, ein Staat, der mit jedem Bürger einen Gesellschaftsvertrag abschließt. Der Staat durch Vertragsschluss entsteht dabei durch die Angst der Menschen voreinander. In dieser Konsequenz verzichten alle auf ihr Naturrecht und schaffen durch eine „Vereinigung aller zu ein und derselben Person“ den Staat. Nach Hobbes ist der Staat nichts anderes als eine Vereinigung des Willens freier Bürger. Der einzelne Mensch ist dabei ebenso frei wie der souveräne Staat. Eine göttliche Heilsordnung ist nicht mehr nötig, da sich Staat und Bürger selbst verwalten.

Drei philosophische Denker, drei philosophische Menschenbilder. Natürlich muss man diese Denker in ihrer Zeit sehen. Ihre Biographien haben großen Einfluss auf ihre Gedanken. Ihre Gedanken sind nicht wirklich frei, sondern fußen auf ihrern erlebten Realitäten. „Das Sein bestimmt das Bewusstsein“, schrieb Karl Marx in seiner Ideologiekritik. Und so ist es auch heute.

Hatte mein Vater damals recht, als er mir die Gedanken von Hobbes und (wohl etwas eingeschränkt) Michiavelli als Richtschnur meines weiteren Lebens mit auf den Weg gab. Natürlich kannte er keinen von beiden. Aber Rousseaus Gesellschaftskritik hatte ich als Jugendlicher eher angesprochen. Nicht ein zurück zur Natur sondern eher ein solidarisches Menschenbild. Einen Glauben an den Menschen und an eine gerechte Gesellschaft. Über Rousseaus Erziehungsroman „Emile“ (1762) sagte Immanuel Kant (1724-1804) einmal: „Rosseau hat mich zum zurechtgebracht… [denn] ich lernte die Menschen ehren…“. Goethe und Schiller verehrten ihn und auch Nietsche und Marx nahmen seine Gedanken auf.

Schaue ich mir unsere heutige Gesellschaft an, den sog. Neoliberalismus in seinem Bestreben der totalen Globalisierung, der Macht des Finanzkapitals, das die politischen Kräfte beherrscht: wo bleibt da der Mensch? Können wir heute noch von einem Gesellschaftsvertrag sprechen, den wir alle akzeptieren, einer Vereinigung des Willens freier Bürger?

Die Umstände zwingen uns zu dem Wolf zu werden, der ich nicht sein will. Ich kann nicht mit den Wölfen heulen. Auch gehöre ich nicht zu dem Rudel. Die Menschen kämpfen um ihr Existenzrecht, versuchen ihre Position zu halten und geraten dadurch in Konkurrenz zu anderen. Die menschliche Solidarität bleibt dabei auf der Strecke. Nein – dieser augenblickliche Gesellschaftsvertrag ist einfach nicht mehr mein Vertrag. Es ist ein Vertag von wenigen über die vielen. Ich spüre meine Entfremdung von meiner menschlichen Daseinsbestimmung.

Doch soll erst alles zusammenbrechen, bevor ein neuer Gesellschaftsvertrag geschlossen werden kann? Die ökonomischen Zwänge sind drückend, aber wenn dieses Dasein ein falsches Leben bestimmt, dann setze ich mich dafür ein, dass diese Verhältnisse verändert werden, in gemeinschaftlicher Arbeit mit anderen. Das Sein bestimmt zwar das Bewusstsein, doch ein falsches Sein kann auch durch die Veränderung in unseren Köpfen beendet werden. Jeder ist sein eigener Philosoph, denn jeder hat seine eigene Lebensvorstellung.

Und ich gebe die Hoffnung nicht auf…

CIAO Hans

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Sahra Wagenknecht – Freiheit statt Kapitalismus …

Sahra Wagenknechts neues Buch

Sahra Wagenknechts neues Buch

Ich habe das neue Buch von Sahra Wagenknecht gelesen und war echt überrascht! Erwartet hatte ich eine Analyse unseres kapitalistischen Systems nach streng marxistischen Lehrsätzen – doch ich fand eine realistische Beschreibung unseres Wirtschaftssystems mit vielen Einblicken in die Strukturen des Finanzkapitals und auch die Einsicht, warum dieses gegenwärtige System langfristig nicht funktionieren kann und zwangsläufig von einer Krise in die nächste führt…

Sahra Wagenknecht beschreibt die Entwicklung des Kapitalismus nach dem Zusammenbruch und dem einsetzenden Wiederaufbau in Deutschland. Sie beginnt mit dem gebrochenen Versprechen des ehemaligen Bundeskanzlers Ludwig Erhards, der nach eigenen Worten „…eine Wirtschaftsverfassung anstreb[t]e, die immer weitere und breitere Schichten unseres Volkes zu Wohlstand zu führen vermag. [Für ihn] stand am Ausgangspunkt der Wunsch, über eine breitgeschichtete Massenkaufkraft die alte konservative soziale Struktur endgültig zu überwinden…„. Und Sarah endet mit einem Kapitel: Erhard reloadet – Wohlstand für alle, nicht irgendwann, sondern jetzt!

In ihrem Buch weist sie nach, dass die Prinzipien der „sozialen Marktwirtschaft“ außer Kraft gesetzt sind. „Die Politik der bürgerlichen Parteien einschließlich der gewendeten Sozialdemokratie hat mit den Vorstellungen der Väter der sozialen Marktwirtschaft heute in etwa noch so viel gemein wie der alte deutsche Kaiser Wilhelm mit den Ideen der Pariser Kommune…„. Die Wirtschaft wird mittlerweile von globalen Großkonzernen beherrscht, was mit wachsender Marktmacht (auch Lobbyismus) und der Aushebelung von Wettbewerb verbunden ist. Die Prinzipien des Konzeptes einer sozialen Marktwirtschaft wie Sozialstaat, Prinzip der persönlichen Haftung, das Prinzip der gemischten Wirtschaft (kleine und mittlere Unternehmen dominieren) und die Verhinderung von wirtschaftlicher Macht sind mittlerweile außer Kraft gesetzt. Erhards Versprechen – „Wohlstand für alle“ – könne nur durch einen kreativen Sozialismus eingelöst werden.

Treffend beschreibt sie in ihrem Buch die Zockerei der Finanzgiganten. An die Stelle von Unternehmenskrediten im Investmentbanking sind Kredite an andere Banken, Hedge-Fonds und Heuschrecken getreten. „Finanzinnovationen“ bleiben dabei auf der Strecke. „Die großen Banken sind so zu Investitionsverhinderern und Innovationsbremsen geworden, die wesentlich dazu beitragen, dass der zu gewaltiger Größe angeschwollene Finanzsektor seine wichtigste Aufgabe nicht mehr erfüllt: die Ersparnisse der Gesellschaft einer möglichst produktiven Verwendung zuzuleiten. Stattdessen werden wirtschaftliche Ressourcen und menschliche Kreativität und Erfindungsgabe auf vollkommen sinnlose Betätigungsfelder abgelenkt, die den allgemeinen Wohlstand nicht nur nicht fördern, sondern ihm schweren Schaden zufügen…„.

Jedes Kapitel enthält viele aktuelle Beispiele des gegenwärtigen ungehemmten Finanzkapitalismus und schließt mit einem Fazit (quasi Zusammenfassung, was ich sehr schön finde), wie z.B. folgendem: „Wir leben nicht [mehr] in einer Leistungsgesellschaft. Lebensperspektiven und individuelle Aufstiegschancen werden heute entscheidend von der Herkunft vorherbestimmt. Wirklicher Reichtum ist nicht über Arbeitseinkommen zu erwerben, sondern nur über Profit- und Vermögenseinkommen. Der Zugriff auf diese Einkommen konzentriert sich in den Händen von kaum mehr als einem Prozent der Bevölkerung, das über die wichtigsten Wirtschaftsgüter, über Ländereien und große Geldvermögen verfügt und dieses Eigentum großenteils von seinen Vorvätern ererbt hat. Nur in ganz wenigen Fällen beruht es auf eigener Leistung…„.

Oder: „Das entscheidende Motiv der kapitalistischen Produktion ist die Erzielung von Profit. Der Kapitalismus entwickelt sich nur solange dynamisch, solange es für die erwirtschafteten Profite stets wieder ausreichende Investitionsgelegenheiten mit entsprechenden Renditeaussichten ergibt… Das neoliberale Programm [der gegenwärtigen Politik] bestand darin, die Profite, die sich nicht mehr aus einer selbsttragenden Wirtschaftsdynamik ergaben, durch Umverteilung zulasten der Löhne und Gehälter sowie des Staates und der Sozialleistungen zu erhöhen… Im Ergebnis dieser Entwicklung sinkt der Lebensstandard der Mehrheit der Menschen. Armut in einem lange überwundenen Ausmaß ist in die Industrieländer zurückgekehrt… Das der kapitalistischen Produktion zugrunde liegende Streben nach Profit ist von einem Wachstumsmotor zu einem aggressiven Wohlstandkiller geworden…„.

Der Kapitalismus in seiner jetzigen Prägung zerstört Kreativität und die Fundamente der Demokratie. Durch die wachsende Macht der global agierenden Großunternehmen werden Staaten erpressbar und die Menschen geraten „in Geiselhaft mächtiger Wirtschaftslobbys“.

Die Alternative? Kreativer Sozialismus! „Es wäre allerdings völlig falsch, den Kerngehalt der neuen Wirtschaftsordnung auf Umverteilung zu reduzieren. Es geht nicht einfach nur darum, den Wohlstand der ganzen Gesellschaft auf eine neue, breitere und bessere Grundlage zu stellen. Es geht darum, Ludwig Erhards Versprechen endlich umzusetzen. Es geht um einen kreativen Sozialismus.„.

In ihrem letzten Kapitel umreißt Sahra einige Ansätze eines kreativen Sozialismus. Ich möchte nur einige Stichpunkte nennen: anders konsumieren, mehr Wohlstand durch mehr Gleichheit, Wohlstand ist mehr als Einkommen, Homo oeconomicus (Abbau des Wohlstandgefälles entscheidend für Gesundheit, Lebenserwartung und andere soziale Faktoren), Ungleichheit macht einsam und krank…

Diese neuen Ansätze werden in Sahras Buch leider nur kurz angerissen. Eine tiefere Ausführung ihrer Gedanken wünschte ich mir in einem weiteren Buch. Aber das Lesen ihres Buches hat mir viele neue Erkenntnisse gebracht. Und deshalb möchte ich auch mit ihrem letzen Satz schließen:

Der Kapitalismus ist zum wichtigsten Hinderungsgrund für ein Leben in Freiheit, Demokratie und Wohlstand geworden. Deshalb lautet die politische Forderung unserer Zeit: Freiheit statt Kapitalismus.

CIAO Hans

Links:
dradio – Von Umsturzgeschrei keine Spur…
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Die Entfremdung des Menschen in der Modernen Zeit – Perspektiven für eine bessere Zukunft …

Bild anklicken…

CIAO Hans

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Schaurige Moritat des Rates von Braunschweig – zu den Kommunalwahlen September 2011 …


Schaurige Moritat
des Rates von Braunschweig

Und der Stadtrat, der macht Pläne,
und er schreitet auch zur Tat,
und der Bürger trägt die Lasten,
doch er sieht nicht, dass was ward.

Eine Stimme in der Mehrheit
und von Hoffmann angeführt,
wird verscherbelt, was des Bürgers,
und privat wohl alles wird.

Die Kanäle und die Schulen
gehen nun in fremde Hand,
doch der Hoffmann tut sich rühmen,
Schulden sind ihm nicht bekannt.

Doch ihr Bürger hier in Braunschweig,
glaubt den Sprüchen lieber nicht,
denn das Wasser und die Schulen
bleiben Braunschweigs erste Pflicht.


Dieser Rat von Hoffmanns Gnaden,
hat vertan wohl Braunschweigs Ziel,
Gottseidank sind jetzt bald Wahlen,
Braunschweig braucht ein neu‘ Profil.

Kinderarmut ist ein Thema
in fast jedem Stadtbezirk
und Hartz IV reicht nicht zum Leben,
Kindernachteil es bewirkt.

Und die Armut trifft Familie,
in der Schule und im Hort,
und die Eltern brauchen Hilfe,
dafür steht der Rat im Wort.

Ohne Bildung in den Schulen
stehn die Chancen wirklich schlecht,
nur die Reichen kommen weiter
und der Arme bleibt ein Knecht.

Auch Studenten zahlen Gelder
fürs Semester zum Verdruss,
doch die Bildung sei für alle,
man die Bezahlung streichen muss.

Auch die Gleichheit der Geschlechter
ist noch lange nicht erreicht,
bin ich Frau so geht’s mir schlechter,
bin ich Mann so hab ich’s leicht.

Auch die Alten hier in Braunschweig
sind vereinsamt und oft arm,
wenig Heime, wenig Pflege,
nicht genug ist da getan.

Ist mein Körper, wie mein‘ Seele,
nicht normal wie man es möcht,
Inklusion (*) ist jetzt die Lösung,
dies ist UN-Menschenrecht!

Ja mobil wohl, woll’n wir bleiben,
doch das Auto stopft die Stadt,
besser Fahrrad und auch Busse,
ganz umsonst, das wär mein Rat.

Und der Strom – ja, der ist wichtig,
doch Atom nur – dass ist dumm,
dezentral eher, neue Technik,
die Natur nimmt’s dann nicht krumm.

Und Kultur im besten Sinne
sei umfassend für alle da,
ob nun Junge oder Alte,
Geld ist nötig – wohl fürwahr.

Auch der Ali an der Ecke
oder Arina in dem Lokal
gehören zu Braunschweig, sind hier Bürger,
hoffe, gehen all zur Wahl.

So ihr Bürger all aus Braunschweig,
im September steht es an,
Braunschweigs Zukunft ihr entscheidet,
seid ihr 16 könnt ihr ran.

Macht euer Kreuz an rechter Stelle,
Hoffmanns Truppe – wählt sie ab,
wählt einfach links für’n neues Braunschweig,
bringt den Rat doch mal auf Trab!

PS: *Inklusion=Das Wort Inklusion (lateinisch inclusio, „der Einschluss“) bedeutet Einbeziehung, Einschluss, Einbeschlossenheit, Dazugehörigkeit und tritt als Fachbegriff auf

CIAO Hans

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Kernschmelze – zum Atomgau in Japan …

Kernschmelze – zum Atomgau in Japan …

Am Anfang war der Urknall,
Unglaubliche Energie wurde frei.
Daraus entstand unser Weltall,
weiß Gott, war er dabei?

Das All gewann an Dehnung,
Verlor dabei viel Energie.
Materiesterne bildeten die Krönung,
Kein Leben ohne sie.

Das Wissen schuf der Albert,
Einstein zum Weisen wohl ward,
Eine Formel hat er uns beschert,
E gleich m c im Quadrat.

Jetzt greift der Mensch zur Sonne,
Energie braucht er im Überfluss,
Uran holt er sich in der Tonne,
Doch Kernspaltung schafft nun Verdruss…

Die Atombomben über Japan,
Gewaltige Energien wurden frei,
Menschen wurde die Strahlung einfach angetan,
Zerstörung, Elend, Tote gab es dabei.

Nun wollten sie Kernspaltung friedlich nutzen,
Bauten Atommeiler um Meiler,
Doch niemand tat drüber stutzen,
Nicht geklärt ist der Atommüllverteiler.

Vor 25 Jahren in Tschernobyl,
Da kam der erste Supergau,
Vom Atommeiler blieb da nicht viel,
Doch die Menschen wurden einfach nicht schlau…

Verstrahltes Land, ohn Mensch, ohn Tier,
Vertrieben aus der Heimat,
Doch sowas gibt es niemals HIER,
Die Sicherheit ist hier Primat.

Nun bebte die Erde in Fernost,
Wassermassen durchspülten das Land,
Viel Menschen hat es das Leben gekost,
Atommeiler wurden schnell vakant.

Die Kühlung der Kerne setzte aus,
Denn der Strom zur Betreibung, der stand still,
eine Kernschmelze wurde schließlich daraus,
schnell kams zur Gefahr des Overkill.

Die Menschen verängstigt, die Welt in Alarm,
Wie sicher ist so ein Atommeiler,
Die Menschheit plötzlich in Grübeln kam,
Und was ist mit dem Atommüllverteiler?

Fragen über Fragen, wohl über allerorten,
Ist was geklärt – wohl eher nicht,
Fassen kann niemand das Drama in Worten,
Zu unklar ist der Vorgang Materie-Licht.

Bei uns haben Parlamente entschieden,
Verlängern die Gewinnung von Strom,
Abschaltung alter Meiler wurde vermieden,
Es ginge halt einfach nicht ohne Atom.

Doch denkt dieses deutsche Parlament
Auch an Generationen unserer Kinder?
Den Ausstieg, den haben sie wohl verpennt,
Doch ohne Atomstrom lebt sichs gesünder!

Drum denkt mal über Alternativen nach,
Steckt Geld und Forschung in neue Energie,
Also werdet endlich wach!
Die Zukunft erreichen wir sonst nie!!!

CIAO Hans

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Zur Geschichte des Todes …

Schon 1996, als ich meine ersten HTML-Versuche unternahm, habe ich mich schon einmal mit der Geschichte von Sterben, Tod, und Trauer beschäftigt (siehe hier). Noch heute bin ich fasziniert von den Veränderungen unserer sittlichen Vorstellungen in den verschiedenen Zeitabschnitten unserer Geschichte. Der alte Heraklit hatte schon recht, als er behauptete: „Panta Rhei – Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“ Ja, alles ist Raum und Zeit unterworfen. Es gibt keine allgemeinen absoluten ewigen Wahrheiten! [Doch hinter und zugleich in dem unaufhörlichen Fluss steht die Einheit: Einheit in der Vielheit und Vielheit in der Einheit.]

So stieß ich jetzt auf das Buch von Robert Fossier: „Das Leben im Mittelalter“, Piper Verlag. München 2008, 496 Seiten, 22,90 Euro.

Fossier fragt sich: Wie lebte damals das einfache Volk? Und er beschreibt uns eine Alltagsgeschichte des Mittelalters.

Ich fand besonders das Kapitel über das Lebensende interessant. Hier einige Stichpunkte…

Jeder Mensch weiß, dass er sterben muss und der Tod spielt im Leben eines Menschen [vielleicht] die wichtigste Rolle. Die griechisch-römische Gesellschaft im Altertum verbannte ihre Toten in Nekropolen, die den Straßen entlang oder vereinzelt weit vor der Stadt lagen. Die unmittelbare Nähe und Nachbarschaft der Toten wurde gescheut.

Erst der Sieg des Christentums und die Kirche im 6. Jahrhundert veränderte diese Einstellung grundlegend. Die Verstorbenen fanden wieder in der Mitte der Lebenden ihre Ruhestätte auf dem Kirchhof, einem öffentlichen aber heiligen Bereich, der für die Gemeinschaft der Lebenden einen unantastbaren Zufluchtsort darstellte. Auf dem Kirchhof trat die Versammlung des Dorfes oder des Stadtviertels zusammen, es wurden Entscheidungen über das Gemeinschaftsinteresse gefällt, das Datum der Weinlese festgestellt oder der Zeitpunkt für einen Angriff mit Waffengewalt beschlossen. In diesem Bereich, der zu ihren Gütern gehörte, konnte die Kirche ihre Botschaft am besten verbreiten.

Und was war ihre Botschaft: die war deutlich – Seele und Körper seien vollständig getrennt, und erst beim jüngsten Gericht würden sie wieder zusammenkommen. Dieser Jenseitsglaube wurde den Menschen zu einer Quelle der Angst und der Hoffnung (zum Seelenbegriff in der Geschichte siehe hier). Die Bilder des Hieronymus Bosch (1450-1516) dokumentieren die vielfältigen Qualen der Hölle: Bilder. Der Tod als Schreckensbild wurde für lange Zeit zu einem der vier apokalyptischen Reiter (Krieg, Hungersnot, Pest, Tod). Keiner konnte diesem Urteil des jüngsten Gerichtes entkommen und deshalb galt es, diesem so undurchschaubaren Tod in einen wünschenswerten Neubeginn zu verwandeln. Denn schon die Platoniker und Augustinus hatte es verkündet: Der Tod war nur ein „Übergang“ – ein Übergang der nach dem Gericht in die Ewigkeit führte? Einen Neubeginn des Lebens, der den Buddhisten bis heute Gelassenheit beschert, hatten die Konzilien des 5. Jahrhunderts aus der christlichen Dogmatik verbannt. Der Christ des Mittelalters lebte in der ständigen Angst, mit allzuvielen Sünden seine Chancen auf sein Heil verspielt zu haben. Um die Seele der ewigen Ruhe zu sichern, konnte man zum Todestag Seelenmessen lesen lassen. Nicht nur eine, so dass die Hinterbliebenen, die auf die unbedacht hohen Spenden eines von der Angst gepeinigten Sterbenden oft mit Bestürzung reagierten. Sie konnten versuchen, ein „Widerspruchsrecht“ geltend zu machen. Auch die Teilnahme an einem Kreuzzug versprach die Tilgung aller begangenen Sünden.

Der Tod war in einen Rahmen des Brauchtums eingebettet: die Familie und das Dorf waren im Sterbehaus oder nebenan bei einer theatralischen Inszenierung zugegen. Dies diente vor allem dem Zusammenschluss der Gemeinschaft. Dabei war dieses Ideal des friedlichen Sterbens im eigenen Bett wohl eher die Ausnahme. Der Tod war in der mittelalterlichen Welt allgegenwärtig. Und neben einem wohl geregelten „guten Tod“ gab es auch andere: verstorbene Neugeborene hatten oft eine Nottaufe erhalten, die auch von Laien praktiziert werden durfte, die aber notwendig war, um die ewige Verdammnis zu verhindern. Zum Tode verurteilte konnten Abbitte leisten und so mit dem Segen der Kirche am Galgen gehängt werden.

Doch was war mit den Gewaltopfern, die ohne letztes Gebet erschlagen wurden. Sie schmorten im Fegefeuer, bis der Groll des Schöpfers sich legte. Aber bei ihnen galt die Unschuldsvermutung: sie durften in geweihter Erde beigesetzt werden. Selbstmördern hingegen wurde ein christliches Begräbnis verweigert. Selbstmord stellte ein ungeheuerliches Verbrechen gegen Gott dar. Wurde er bekannt, verdammte man die Leiche als Verbrecher, schleifte sie über Stock und Stein und henkte sie öffentlich.

Im Mittelalter wurden nur die zum Scheiterhaufen Verurteilten verbrannt. Eine Einäscherung der Toten war nicht üblich. Die Beerdigungen wurden durch das kirchliche Ritual des Leichenzuges begleitet: der Totenkult wurde von den Klageweibern, Totengräbern, Zimmerleuten, Totenwächtern und allen, die mit den Trauerriten zu tun hatten, einschließlich der Kirchenleute, vollzogen. Durch die Riten wurde die „Trauerarbeit“ geleistet.

Ewiges Leben oder ewige Verdammnis – Ende des 12. Jahrhunderts wurde der Kirche das Dilemma bewusst, und es kam der Gedanke eines dritten Weges auf: das läuternde Fegefeuer. Da hatte man ja doch noch eine Chance, der ewigen Verdammnis zu entgehen. Über Gegenstände, die dem Verstorbenen gehörten (z.B. Fingernägel), nahm man schließlich auch Kontakt zum Jenseits auf, was die Kirche als Nekromanie und Hexerei verurteilte. Durch die Kirche wurden Reliquien verehrt und Wallfahrten zur Vergebung der Sünden empfohlen.

Ich glaube, ein heutiger Mensch kann sich die permanenten Ängste des Menschen im Mittelalter vor der Hölle gar nicht so recht vorstellen. Aber dies prägte das gesamte Leben des Menschen im Mittelalter. Die Macht der Kirche war allgegenwärtig und zur Festigung ihrer Macht war sie auf die Ängste der Menschen angewiesen. Und diese Epoche währte über 1.000 Jahre! Kaum zu glauben. Die Kirche war ein Hemmschuh der Entwicklung und es bedurfte der Einflüsse über die Araber in Spanien, um das Wissen aus der Antike zu retten. Erst als der Einfluss der Kirche durch die Aufklärung zurückgedrängt werden konnte, war die freie Entwicklung der Wissenschaften und der Philosophie möglich. 1.000 Jahre herrschte die kirchliche Philosophie von Origines, Plotin, Augustinus, Thomas v. Aquin u.a. (siehe hier)

Doch trotz all dieser düsteren Erscheinungen war das Mittelalter über tausend Jahre nicht nur das „finstere Mittelalter“. Im Mittelalter lebten Menschen und schufen für viele Bereiche die Grundlagen unserer heutigen Zeit. Sie legten die Grundlagen unserer heutigen Zivilisation. Sie bauten erste Klöster, später erste Städte und betrieben Ackerbau und Viehzucht. Neue Technologien – wie z.B. das Mühlrad – hielten Einzug und auch die Agrartechniken wurden verbessert (Geräte, Drei-Felder-Anbau u.a.).

Kaum zu verstehen sind für einen modernen Menschen die gesellschaftlichen Machtverhältnisse: die kirchliche Macht – vertreten durch die Päpste, und die weltliche Macht – vertreten durch die Kaiser und ihre Vasallen. Beide standen im Mittelalter ständig im Widerspruch und die Macht schwankte mal von einer Seite zur anderen. Es gab Sklaverei (vom lateinischen sclavus für die ethnische Gruppe der seit dem Mittelalter so genannten Slawen – rumänisch şchiau – abgeleitet; entstanden in den Kämpfen der Ottonen gegen die Slawen im 10. Jahrhundert) neben der bäuerlichen Leibeigenschaft. Die leibeigenen Bauern durften gegen Pacht und Frondienste das Land des Grundherren bewirtschaften und von den Erzeugnissen dieser Arbeit leben. Die vorherrschende Gesellschafts- und Wirtschaftsform des Mittelalters war der Feudalismus.

Ich finde es immer wieder interessant, sich mit unserer Geschichte, der materiellen wie der geistigen, den Sitten und Moralvorstellungen im Wandel der Zeit, auseinanderzusetzen. Auch unsere heutige Zeit kann nicht für sich in Anspruch nehmen, der Wahrheit letzter Schluss zu sein. Auch unsere Gesellschaft wird sich verändern. Unsere heutigen Vorstellungen vom sozialen Zusammenleben werden wir schon morgen auf den Müllhaufen der Geschichte werfen! Was das Studium der Geschichte vor allem zeigt, ist diese Veränderung. Da komme mir noch einer und sage, Familie oder Kapitalismus und freie Marktwirtschaft, Nord-Süd-Gefälle oder unser heutiger Demokratiebegriff oder was es auch immer sei, wären unveränderliche Realitäten. Die Geschichte zeigt etwas ganz anderes. Ich bin der Meinung, ein jeder Mensch ist sein eigener Philosoph. Doch für seine Weltanschauung braucht er Wissen, Wissen, das ihm ermöglicht, neue Wege zu beschreiten, Zukunft zu gestalten…

Hinweisen möchte ich noch auf meinen kleinen allgemeinen Artikel: Der ewige Fluss – Geburt, Altern, Krankheit, Sterben, Tod…

CIAO Hans

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Atomzeichen – allüberall…


Atomzeichen – allüberall…

Von drauß vom Schachte komm ich her,
Ich muss euch sagen – da strahlt es doch sehr!
Allüberall in der Endlager Fängen
Liegt Atommüll in den Gängen.
Ja, auch hier im Braunschweiger Land
ist Konrad, Morsleben und Asse wohlbekannt.
Doch wer denkt schon in diesen Tagen
An all die vielen Atommülllagen…
Bei uns schaut doch am Himmelstor
Nur mit großen Augen das Christkind hervor.
Geschenke jetzt – und das recht schnell,
Die Zukunftsfrage ich nicht stell.
Ein paar Tage solln wir gar nichts tun,
Von der Jagd des Lebens einfach ruhn.
Und der Herre Christ uns dann beschenkt,
Doch an die Zukunft niemand denkt.
Sind’s gute Kind, sind’s böse Kind,
Schlag das doch einfach in den Wind!
Die Säcklein, die sind schon alle da,
Verstreut im Salzbergwerk fürwahr.
Wohl verdient haben wir die Rute,
Tun für unsre Kinder nicht das Gute.
Baumkerzen brennen – ist doch klar,
Strahlen doch nicht tausend Jahr.

Ach ich glaub, ich schließ die Augen,
Atome für das Fest nicht taugen.
Nun sprecht, Herr Christ, wie ihr’s herunten find,
Sind’s gut Kind, sind’s böse Kind?

Von drauß vom Schachte komm ich her,
Ich muss euch sagen, dort strahlet es sehr…

(frei nach einem Gedicht von Theodor Storm 1817-1888 / Knecht Ruprecht)

Weitere interessante Links bitte kritisch lesen! : Das Bundesamt für Strahlenschutz; Schachtanlage Asse

CIAO Hans

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